Veröffentlicht am 25. Juli 2010, Kategorie(n):Windkraft, 264 x gelesen
Jede Suchanfrage kostet Strom und der Betrieb der vielfältigen Web-Angebote von Google, zu denen auch täglich hunderte Millionen abgerufener Videos auf Youtube zählen, verbraucht demnach Unmengen Energie. Da Google aber nicht nur eines der profitabelsten Unternehmen der Welt sein will, sondern auch ein Vorreiter beim Thema Umwelt- und Klimaschutz, hat man sich bereits 2007 zum Ziel gesetzt, in Zukunft klimaneutral zu arbeiten. Um dorthin zu gelangen, investiert man einerseits in energiesparende Technik - das Rechenzentrum ist nach eigenen Angaben eines der energieeffizientesten der Welt - und setzt zudem auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Bisher z.B. über die Solaranlage auf dem Googleplex (Google Headquarter). Darüber hinaus soll über den Emissionshandel zum Klimaschutz beigetragen werden.
Veröffentlicht am 15. Juni 2010, Kategorie(n):Windkraft, 267 x gelesen
Heute am 15. Juni 2010 wird der “Global Wind Day” gefeiert, der in diesem Jahr unter dem Motto “Zeit, dass sich was dreht!” steht. Ziel der Aktion ist, Menschen in aller Welt auf die Windenergie und ihre bedeutende Rolle im Rahmen der sauberen Energieerzeugung aufmerksam zu machen. Denn wie die aktuelle Deepwater Horizon Ölpest von BP im Golf von Mexiko gerade wieder gezeigt hat, ist das Fördern der fossilen Energieträger mit einem enormen Risiko für Umwelt und Menschen verknüpft. Ganz zu Schweigen davon, dass Öl, Gas und Kohle nicht unendlich auf der Erde vorhanden sind und die Verbrennung klimaschädliche Emissionen verursacht, die letzten Endes zum bereits begonnenen Klimawandel geführt haben.
Veröffentlicht am 18. Mai 2010, Kategorie(n):Windkraft, 754 x gelesen
Dass wir eine sichere und saubere Energieversorgung in Zukunft nur durch erneuerbare Energien erreichen können, daran besteht kaum ein Zweiffel. Nur, wenn die Abhängigkeit von den fossilen Energieträgern abgelegt wird, kann auch die Abhängigkeit von den Ölstaaten oder Russland als Gaslieferant durchbrochen sowie eine Wohlstandsgesellschaft bei gleichzeitig intakter Umwelt für unsere Kinder und Kindeskinder gesichert werden. Die wohl älteste Art Energie zu gewinnen, die nicht gleichzeitig zur Erschöpfung der Quelle beiträgt, ist die Wasserkraft. Sie hat unter den regenerativen Energien aktuell die höchste Bedeutung, seit den 1990er Jahren nehmen aber vor allem auch Windkraft, Solarenergie und Energie, die aus Biomasse gewonnen wird, deutlich zu.
Fotos: ZACK Gesellschaft für innovative Heizungssysteme mbH
Obwohl die Nutzung von Wasserkraft zur Energiegewinnung insgesamt als ökologisch angesehen wird, stehen den eingesparten Emissionen als Nachteil teilweise erhebliche Eingriffe in die Natur und Landschaft gegenüber. Des weiteren ist der Ausbau der Wasserkraft auch nicht beliebig erweiterbar, was gleichzeitig auch für den Ausbau der Windparks gilt - zumindest in Deutschland. Denn auch hier sind geeignete Standorte für Großanlagen an Land begrenzt, Offshore-Windparks wie alpha ventus hingegen sind sehr kostspielig und bei Naturschützern durchaus umstritten.
Veröffentlicht am 28. April 2010, Kategorie(n):Windkraft, 585 x gelesen
Der gestrige Tag markierte den Beginn einer neuen Ära der umweltfreundlichen Stromgewinnung in Deutschland, denn 45 Kilometer vor der Küste der Insel Borkum wurde der erste Hochsee-Windpark seiner Art in deutschen Hoheitsgewässern in Betrieb genommen. Der Offshore-Windpark mit dem Namen “alpha ventus” wurde von einem gemeinsamen Konsortium der Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall Europe gebaut und gestern von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen zusammen mit den Vorstandsvorsitzenden von EWE, Dr. Werner Brinker, E.ON, Dr. Wulf Bernotat sowie Vattenfall Europe, Tuomo Hatakka, eröffnet.
Foto: alpha ventus 2010, Fotograf: Mathias Ibeler
Bisher drehten sich bereits sechs der gigantischen Windturbinen im Probebetrieb, nun sollen alle 12 Windkraftanlagen der 5-Megawatt-Klasse genug sauberen Strom für rund 50.000 Haushalte in Deutschland produzieren. Der erste Offshore-Windpark des Konsortiums, der Deutschen Offshore- Testfeld und Infrastruktur GmbH (DOTI), dient neben der Stromgewinnung aber auch als Testfeld für Forschungsprojekte in Sachen Naturschutz, die vom Bundesumweltministerium gefördert werden. Alpha ventus soll zudem wertvolle Erkenntnisse im Hinblick auf den Einsatz und die weitere Entwicklung der Offshore-Windenergie liefern.
Veröffentlicht am 3. April 2010, Kategorie(n):Solarenergie, Windkraft, 568 x gelesen
Eine der beliebtesten Kritikpunkte der Erneuerbaren Energien vom Stammtisch bis in die hohe Politik ist der Vorwurf, dass Windkraft, Solarenergie und Co. Strom für den Otto Normalbürger bald unbezahlbar machen würden. Dabei scheint sich dieser Vorwurf nach Aussage der Arbeitsgruppe Erneuerbare-Energien-Statistik nicht zu bewahrheiten. Wie der Tagesspiegel in einem Artikel vom 25. März 2010 schreibt, stieg der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien in den letzten Jahren zwar ebenso wie der Strompreis, allerdings entfallen auf die monatlich 27 Euro mehr für Strom im Vergleich zum Jahr 2000 gerade einmal drei Euro auf die Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) nannte dazu das Beispiel eines monatlichen Stromverbrauchs von 3.500 Kilowattstunden im Monat, für die das EEG zu monatlichen Mehrkosten von sechs Euro geführt hat. Diese sechs Euro hällt er für einen “vertretbaren” Betrag, da die Erneuerbare Energien Branche inzwischen Arbeitsplätze für mehr als 300.000 Menschen stellt und die erneuerbaren Energien die Importabhängigkeit von Deutschland senkt sowie zur wirtschaftlichen Stabilisierung beiträgt.
Veröffentlicht am 4. März 2010, Kategorie(n):Windkraft, 676 x gelesen
Wie die Eco-Internetplattform TreeHugger berichtet, gab die schwedische Vize-Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Maud Olofsson, bekannt, dass in Schweden in den nächsten zehn Jahren 2.000 neue Windkraftanlagen gebaut werden sollen. Damit könnten pro Jahr zusätzlich rund 10 Terrawattstunden oder umgerechnet rund 10 Milliarden Kilowattstunden (kWh) an sauberer Energie erzeugt werden. Die ohnehin vergleichsweise niedrigen CO2-Emissionen von Schweden würden damit noch weiter sinken.
Foto: Dirk Goldhahn
Bis zum Jahr 2020 will Schweden in etwa 50% seines Bedarfs an elektrischer Energie aus erneuerbaren Energiequellen decken. Dazu zählen neben Windenergie auch Solarenergie und die Verwendung von Biokraftstoffen.
Veröffentlicht am 17. Februar 2010, Kategorie(n):Windkraft, 956 x gelesen
Innovative neue Ideen, die Energie einsparen oder saubere Energie erzeugen braucht die Welt. Bis letzten Freitag konnte man im Rahmen des Greener Gadgets Design Wettbewerbs seinen Favoriten wählen und am 25. Februar 2010 werden die Gewinner im Rahmen der Greener Gadgets Conference in New York City geehrt. Eines der interessanten Konzepte war die Ausnutzung des von Autos erzeugten Fahrtwindes auf Schnellstrassen und Autobahnen um damit über kleine Windturbinen an den Strassenlaternen Strom zu erzeugen und die Beleuchtung zu betreiben. Das konzept stammt von TAK Studio aus den USA und die Bilder geben einen Vorgeschmack, wie ansprechend das Ganze auch optisch aussehen könnte.
Veröffentlicht am 11. Februar 2010, Kategorie(n):Solarenergie, Windkraft, 415 x gelesen
Sicher ist, dass in Zukunft viele Arbeitsplätze in den Bereichen Greentech und Erneuerbare Energien entstehen werden, denn diese Branchen werden auch in Zukunft weiter stark wachsen. Da immer mehr Menschen auf der Welt ihren Lebensstandard steigern werden, wird der Energiehunger bei gleichzeitigem Rückgang der Rohstoffe weiter wachsen. In diesem Video zeigen die Grünen ihr Konzept, wie sie vor diesem Hintergrund im Bereich der erneuerbaren Energien alleine 200.000 neue Jobs in den nächsten vier Jahren schaffen wollen. Bis zum Jahr 2020 könnten es sogar 400.000 neue Stellen sein und in noch weiterer Zukunft sogar eine Millionen.
Veröffentlicht am 20. November 2009, Kategorie(n):Windkraft, 1,036 x gelesen
Technologien, die unsere Gesellschaft zukünftig mit der benötigten Energie versorgen ohne gleichzeitig Klima und Umwelt zu belasten, sind eine sichere und rentable Zukunftsinvestition. Einer der Deutschen Konzerne, die das bereits frühzeitig erkannt haben ist die Siemens AG, die laut Vorstandsvorsitzenden zum grünen Konzern umgebaut werden soll. Mit ihrem Umweltportfolios hat das Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 bereits einen Umsatz von 23 Mrd. EUR erwirtschaftet, was mehr als einem Viertel des gesamten Konzernumsatzes entspricht und Siemens damit zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie macht.
Foto: Siemens AG
Ein sehr erfolgreicher Sektor, auf dem Siemens im Bereich Umwelttechnologien tätig ist, ist der Markt für Windenergieanlagen und Windparks. Mit dem ersten Windenergie-Auftrag aus Mexiko steigt das Unternehmen nun auch auf dem boomenden Markt in Lateinamerika ein. Dafür sollen 70 Windenergieanlagen für den Windpark Los Vergeles im Bundesstaat Tamaulipas geliefert werden. Auftrageber ist der Wind-Projektentwickler Grupo Soluciones en Energias Renovables (GSEER). Mit einer installierten Leistung von mehr als 160 Megawatt (MW) wird Los Vergeles ab Ende 2010 mehr als 200.000 mexikanische Haushalte mit sauberem Strom versorgen. Damit wird der Windpark einer der größten Mexikos sein. Der Auftragswert liegt bei über 270 Mio. USD.
Veröffentlicht am 29. Oktober 2009, Kategorie(n):Windkraft, 614 x gelesen
Mehr Industrie, steigende Nachfrage von Haushalten, vermehrte Anbindung von ländlichen Gebieten: Vietnams Stromverbrauch wächst. Gerade Regenerativen Energien sind daher im Lande Tür und Tor geöffnet. Die ALTUS AG, Spezialist für Erneuerbare Energieprojekte aus Karlsruhe, pflegt bereits über Jahre hinweg enge Kontakte zu verschiedenen Universitäten Vietnams. Aus diesen Kooperationen entstand der Auftrag an die ALTUS für den Windpark Cau Dat in der Provinz Lam Dong. Die Anlage soll 2012 in Betrieb gehen und hat in der ersten Ausbaustufe eine Leistung von 30 MW.
Vietnams Strombedarf steigt jährlich bis zu 15 Prozent und dieser Energiebedarf soll künftig vermehrt aus alternativen Quellen gedeckt werden. Das ermittelt die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing Germany Trade & Invest. Bis 2020 müssen laut nationalem Strom-Masterplan fünf Prozent der erzeugten Elektrizität aus Erneuerbaren Energien stammen.
“Erneuerbare Energien haben in Vietnam ein sehr positives Image. Da das Land mit Ausnahme von Kohle nahezu über keine weiteren fossilen Energieträger verfügt, sind sowohl die Regierung als auch private Investoren am Ausbau der Erneuerbaren Energie sehr interessiert”, erklärt Dr. Peter Henigin, Vorstand der ALTUS. “So soll beispielsweise auch mit Unterstützung ausländischer Regierungen – darunter auch die Bundesrepublik Deutschland – ein Gesetz ähnlich unserem Erneuerbaren Energien Gesetz eingeführt werden. Dies würde einen zusätzlichen Anreiz für Investoren darstellen.”