Veröffentlicht am 20. August 2010, Kategorie(n):Termine, 191 x gelesen
Die Veranstaltung dient der offiziellen Vorstellung und Einweihung des “Biogasregisters Deutschland”, einer internetbasierten Plattform zur Führung des Herkunfts- und Eigenschaftsnachweises von Biogas. Die dena hat das Biogasregister mit 14 führenden Unternehmen der Biogas- und Energiebranche entwickelt. Unterstützt wird die Veranstaltung zudem durch das Bundesumweltministerium im Rahmen des von der dena koordinierten Projekts “Entwicklung und Umsetzung eines Leitfadens zur EEG-konformen Dokumentation von Biomethan”.
Mit Hilfe des Biogasregisters können Produzenten, Händler und Verbraucher auf einfache Weise dokumentieren, welche Art von Biogas sie herstellen, handeln oder verwenden. Nach einer Prüfung durch unabhängige Gutachter sind entsprechende Dokumentationen zur Ausbuchung aus dem System verfügbar. Mit dem Biogasregister wird ein branchenweiter Standard eingeführt, der auf Seiten der Handelspartner Vertrauen entwickeln hilft und damit die allgemeine Marktentwicklung unterstützt.
Veröffentlicht am 19. August 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 167 x gelesen
Erst galten sie als die großen Hoffnungsträger, dann wurden dafür verantwortlich gemacht, dass die Nahrungsmittelpreise in den Entwicklungsländern steigen und dadurch Kinder hungern müssten, Regenwälder abgeholzt werden und Monokulturen gefördert werden. Nun sollen sie wieder besser als ihr Ruf sein: Die Rede ist von Energiepflanzen, die eine Alternative zu fossilen Energieträgern sind. Anfang August hat die Agentur für Erneuerbare Energien in Zusammenarbeit mit der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) eine neue Broschüre mit dem Titel “Der volle Durchblick in Sachen Energiepflanzen” vorgetsellt. Viele der bisher angeführten Vorurteile sollen laut dieser Broschüre einer näheren Überprüfung nicht standhalten und werden mithilfe fundierter Daten und Fakten entkräftet.
Veröffentlicht am 18. August 2010, Kategorie(n):Allgemein, 270 x gelesen
Die Erneuerbaren Energien sind sauber, sicher und umweltfreundlich. Warum haben sie sich in all den vergangenen Jahren daher immer noch nicht durchgesetzt und warum verpesten wir die Luft lieber weiter mit Kohlekraftwerken und stinkenden Benzinschleudern? Einerseits liegt es sicherlich daran, dass man das Entwicklungstempo nicht beliebig beschleunigen kann und es natürlich auch bei den neuen, grünen Technologien einige Knackpunkte und ungelöste Herausforderungen gibt. Andererseits wurde der Wandel hin zu einer Gesellschaft, die auf klima- und umweltfreundlicher Energieerzeugung basiert auch immer wieder von mächtigen Organisationen blockiert.
Veröffentlicht am 16. August 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 217 x gelesen
Im Laufe von Millionen von Jahren hat die Natur nahezu perfekte Lösungen für diverse Probleme entwickelt, weshalb die Bionik derzeit im Trend liegt: Im Rahmen dieser Wissenschaft wird versucht, die besten “Erfindungen” der Natur auf innovative Weise in die moderne Technik zu übertragen. So könnten laut Yvonne Wilke, Dr. Volkmar Stenzel und Manfred Peschka vom Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM auch in Zukunft die Schuppen von Haien als Vorbild für die Struktur von Lack für Windenergieanlagen, Schiffe oder eben Flugzeuge dienen. Denn die Schuppen schnell schwimmender Haie sind so aufgebaut, dass sie den Strömungswiderstand deutlich verringern und die Haie so mit relativ wenig Kraftaufwand hohe Geschwindigkeiten erreichen. Würde ein entsprechender Lack auf jedes Flugzeug angewandt, könnten pro Jahr weltweit rund 4,48 Mio Tonnen Treibstoff eingespart werden.
Veröffentlicht am 16. August 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 198 x gelesen
Moderne Städte wie Zürich, Wien, Vancouver, Auckland oder München bieten ihren Bewohnern eine sehr hohe Lebensqualität um in ihnen zu leben, zu arbeiten und seine Freizeit zu verbringen. Aber auch Städte, die deutlich weniger attraktiv sind oder sogar einen der hinteren Plätze in den Rankings belegen, sind meist Anziehungspunkt für die Menschen der Region. Laut jüngsten Statistiken des UN-Habitat Global Report on Human Settlements lebt aktuell mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Bis zum Jahr 2050 wird dieser Anteil voraussichtlich auf mehr als zwei Drittel ansteigen. Neben den Herausforderungen im Bereich der Wasserversorgung und -qualität, Abfallentsorgung, Luftverschmutzung und Verkehrsprobleme, werden auch gesundheitsbezogene Probleme wie ein massiver Anstieg von Übergewichtigkeit sowie der zunehmende Anteil älterer Menschen an der Stadtbevölkerung Auswirkungen haben.
Um das Wohlbefinden der Menschen in möglichst vielen Städten zu steigern und in den bereits sehr lebenswerten Städten möglichst alle Bewohner an den Vorteilen der Stadt teilhaben zu lassen, sollen mit dem Philips Livable Cities Award praktische und umsetzbare Ideen gesucht und prämiert werden, mit denen die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen verbessert werden kann, die in Städten leben. Der Wettbewerb ist mit Preisen im Gesamtwert von 125.000 Euro dotiert.
Veröffentlicht am 13. August 2010, Kategorie(n):Wasserkraft, 244 x gelesen
Die Atlantis Resources Corporation, einer der weltweit führenden Hersteller von stromerzeugenden Gezeitenstromturbinen, hat gestern die größte und leistungsstärkste Gezeiten-Turbine die je gebaut wurde vorgestellt: Die AK1000™. Sie soll noch in diesem Sommer am European Marine Energy Centre (”EMEC”) an der Küste von Schottland installiert und in Betrieb genommen werden. Geladene Gäste nahmen die Möglichkeit wahr, die Turbine noch einmal in Invergordon, Schottland zu betrachten, bevor sie auf dem Meeresboden installiert und an das Stromnetz angeschlossen wird.
Fotos: Atlantis Resources Corporation
Die vorhergesehene Leistung der größten Gezeitenturbine der Welt liegt bei 1 MW bei einer Wasser-Geschwindigkeit von 2,65 m pro Sekunde, damit wäre die AK1000™ ist in der Lage, genug sauberen Strom für mehr als 1.000 Wohnungen zu generieren. Die Turbine wurde speziell für das stürmische Wetter und die raue, offene See vor der schottischen Küste entwickelt. Die Gezeiten-Turbine basiert auf neuester Technik von Lieferanten auf der ganzen Welt, hat einen Rotordurchmesser von 18 Metern und wiegt ganze 130 Tonnen.
Veröffentlicht am 11. August 2010, Kategorie(n):Allgemein, 225 x gelesen
In unserer Gesellschaft fragt sich manch einer, wieso die Welt so ungerecht ist und hat dabei doch nur den schicken Mercedes oder den großen Flachbildfernseher des Nachbarn im Blick. Vielleicht mag der Einkommensunterschied als große Ungerechtigkeit empfunden werden, das globale und wirklich Ungerechte ist er mit Sicherheit nicht. Denn der ungehemmte Konsum und die Gier nach Wirtschaftswachstum in den reichen Ländern bei gleichzeitiger Ausbeutung des Großteils der Erdbevölkerung ist die wahre Ungerechtigkeit dieser Welt. So sind laut dem “Worldwatch”-Institut und einem Bericht vom Januar 2010 auf Welt Online gerade einmal 7 Prozent, also rund 500 Millionen Menschen, für die Hälfte des Ressourcenverbrauchs und der ausgestoßenen Treibhausgase verantwortlich.
Wer sein Geld in Aktien,Aktienfonds oder auch in Tagesgeld und Festgeld investiert, der finanziert damit zwangsläufig Banken und Unternehmen. Will man sein Geld nur nachhaltig wirtschaftenden Banken und Firmen zur Verfügung stellen, kann man in Deutschland bereits aus einem großen Angebot wählen. Unabhängige Anbieter wie die Finanzberatungen Grünes Geld oder die Umweltfinanz helfen bei der Auswahl der richtigen Produkte, die sicher stellen sollen, dass mit Hilfe des angelegten Geldes weder Menschen noch Umwelt ausgebeutet werden sollen. Auch wer auf der Suche nach einer komplett nachhaltig arbeitenden Bank ist wird fündig: Die Umweltbank oder die Triodos Bank bieten alle Services traditioneller Banken mit dem Unterschied, dass das Geld zudem sinnvoll angelegt wird.
Wer seine Investitionen an der Börse lieber selbst in die Hand nimmt aber eben auch nachhaltiger investieren möchte, der benötigt als erstes eine Übersicht über die Aktiengesellschaften, die bei ihrem täglichen Geschäft besonders auf Mensch, Umwelt und Klima Rücksicht nehmen. Um diese aufzuspüren eignen sich insbesondere Aktienindizes, die das Thema Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt rücken. In Ihnen ist eine bestimmte Anzahl an Unternehmen zusammengefasst, die geeignet erscheinen und deren Entwicklung dann mit dem Aktienmarkt verglichen werden kann. Die weltweit führenden Nachhaltigkeitsindizes stammen derzeit noch aus Europa und den USA, wie etwa die FTSE4Good Indexserie der Londoner Börse oder die Dow Jones Sustainability Indexes (DJSI) der Wallstreet. Mit dem Hang Seng Corporate Sustainability Index wurde nun aber auch ein erster chinesischer Nachhaltigkeitsindex aufgelegt.
Veröffentlicht am 9. August 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 219 x gelesen
Neue Technologien wie Autogasanlagen, Hybridantrieb oder Brennstoffzellen sollen Autos sauberer und umweltfreundlicher machen um uns auch in der Zukunft noch die Freiheit der individuelle Mobilität möglich zu machen. Während die alternativen Antriebe zur Zeit heiss diskutiert werden und die Förderung sparsamerer Autos - wie zuletzt mit der Abwrackprämie - als vermeintlich umweltfreundliche Lösung propagiert wird, übersieht man oft, dass gerade die Herstellung eines Autos enorme Mengen Rohstoffe und Energie kostet. Dabei gibt es auch in der Produktion große Einsparmöglichkeiten, wie Volkswagen gerade wieder beweist: Denn eine neue Technologie macht die Lackierung in Wolfsburg wirtschaftlicher und zugleich umweltfreundlicher.
Veröffentlicht am 6. August 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 181 x gelesen
Lange, lange hat man auf gute Neuigkeiten aus dem Golf von Mexiko warten müssen: Erst scheiterte das Verschließen des Bohrlochs mit einer großen Stahlglocke, dann scheiterte die Operation “Top Kill” und später strömten rund um eine kleinere Stahlglocke weiter große Mengen giftiges Öl ins Meer. Jetzt scheinen sich die Anstrengungen von BP endlich auszuzahlen, die Operation “Static Kill” lief zumindest sehr erfolgreich an. Nachdem im ersten Schritt von “Static Kill” das Bohrloch mit Tonnen von Schlamm versigelt wurde, kam nun eine erfolgreiche Versiegelung mit Zement hinzu.