Veröffentlicht am 4. März 2010, Kategorie(n):Windkraft, 219 x gelesen
Wie die Eco-Internetplattform TreeHugger berichtet, gab die schwedische Vize-Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Maud Olofsson, bekannt, dass in Schweden in den nächsten zehn Jahren 2.000 neue Windkraftanlagen gebaut werden sollen. Damit könnten pro Jahr zusätzlich rund 10 Terrawattstunden oder umgerechnet rund 10 Milliarden Kilowattstunden (kWh) an sauberer Energie erzeugt werden. Die ohnehin vergleichsweise niedrigen CO2-Emissionen von Schweden würden damit noch weiter sinken.
Foto: Dirk Goldhahn
Bis zum Jahr 2020 will Schweden in etwa 50% seines Bedarfs an elektrischer Energie aus erneuerbaren Energiequellen decken. Dazu zählen neben Windenergie auch Solarenergie und die Verwendung von Biokraftstoffen.
Veröffentlicht am 2. März 2010, Kategorie(n):Bücher, 357 x gelesen
Auch wenn sich Berichte zur globalen Erwärmung und dem Klimawandel sich alltäglich in den Medien wiederfinden und das Thema zur UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 Zeitungen wie TV und Internet sogar dominiert hat, ist die dramatische Veränderung für viele Menschen doch immer noch ein sehr abstraktes Phänomen. Irgendwie scheint sich das Wetter zu verändern. Wird es wärmer, kälter oder einfach nur extremer? Sind die Menschen daran schuld oder zumindest mitschuld? Ist es denn nicht vielleicht sogar besser wenn es wärmer wird? Und ist eine globale Erwärmung um zwei, drei oder vier Grad denn wirklich so schlimm?
Diese oder ähnliche Fragen stellen sich vielleicht viele Menschen und auch die, die dem Klimawandel eher kritisch gegenüberstehen, haben wahrscheinlich keine konkrete Vorstellung davon, was eine unkontrollierte Erwärmung der Erde für katastrophale Folgen haben könnte. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Mitteleuropa und damit auch Deutschland von den direkten Folgen des Klimawandels weit weniger betroffen sein wird als andere Regionen wie Afrika oder Südostasien. Um den möglichen Auswirkungen ein Gesicht zu geben und die Menschen damit zu sensibilisieren, wurde die Initiative 100PLACES.COM von der Gruppe Co+Life ins Leben gerufen. 100 besonders gefährdete Orte auf unserem Planeten werden auf der Webseite mit interaktivem Inhalt vorgestellt und mit Partnern auf der ganzen Welt in Büchern, Filmspots und Open-Air-Ausstellungen verbreitet. In Deutschland über den faszinierenden Bildband “100 einzigartige Orte, die schon bald verschwinden könnten”, der seit dem 1. März 2010 vom Knesebeck Verlag herausgegeben wird.
Nachhaltiges wirtschaften und trotzdem gutes Geld verdienen schließt sich schon länger nicht mehr aus. In einer Zeit in der die Menschen immer sensibler für die Einhaltung sozialer Standards im Rahmen der Produktion, den achtsamen Umgang mit unserer Natur und den Schutz des Klimas werden, feiern viele “grüne” Unternehmen große Erfolge. Dabei ist es egal, ob es Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien, der Umwelttechnologie oder Hersteller und Händler ökologischer Lebensmittel oder anderer Konsumprodukte sind. Auch bei den Finanzdienstleistungen - im speziellen Fall bei den Banken - zahlt sich dieses Prinzip aus: So hat Europas führende Nachhaltigkeitsbank, die Triodos Bank, ihren Wachstumskurs im Jahr 2009 fortgesetzt und das Geschäftsvolumen um 30% auf 4,9 Milliarden Euro gesteigert. Die Anzahl der Kunden der Triodos Bank wuchs ebenfalls deutlich um mehr als 50.000 auf nun insgesamt 242.000 Kunden.
In den einzelnen Geschäftsbereichen verzeichnete vor allem das Kredit- und das Fondsgeschäft ein starkes Wachstum. Das Kreditvolumen der Triodos Bank konnte um 31% auf 1,7 Milliarden Euro gesteigert werden was das bisher stärkste Wachstum in der bisherigen 30-jährigen Geschichte der Bank ist. Ebenfalls um 31% wuchsen die von der Triodos Bank verwalteten Fonds auf ein Gesamtvolumen von 1,6 Milliarden Euro zum Ende des Jahres 2009 (2008: 1,2 Milliarden Euro).
Veröffentlicht am 26. Februar 2010, Kategorie(n):Filme & TV, 206 x gelesen
Plastik ist ein Material, mit dem wir täglich von Geburt an in Berührung kommen und über das man selten wirklich nachdenkt. Dabei sind die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, die Regisseur Werner Boote - dessen eigener Großvater ein Pionier der Plastikindustrie war - uns in seinem Dokumentarfilm “Plastic Planet” aufzeigt, mehr als erschreckend. Vom Babyschnuller bis zur Plastikflasche, von der Quietscheente über den Laptop und den Fernseher bis hin zum Auto. Plastik ist inzwischen überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die gesamte Menge an Kunststoffen, die seit Beginn des Plastikzeitalters hergestellt wurde, reicht aus, um den ganzen Planeten Erde sechs Mal in Plastikfolie einzupacken.
Veröffentlicht am 25. Februar 2010, Kategorie(n):Solarenergie, 245 x gelesen
Während in Deutschland von CDU und FDP gerade die Senkung der Solarförderung beschlossen wurde, hat die britische Regierung im Februar 2010 mit der Einführung von Einspeisetarifen für Solarstrom deutliche Zeichen für die zukünftige Energiegewinnung gesetzt. Die vom Energie- und Klimaministerium (DECC) vorgestellten Fördertarife von bis zu 41.3 pence/kWh (umgerechnet 47,4 Eurocent) für Solarstrom aus Solaranlagen bis zu einer Größe von 5 Megawatt sollen am 1. April eingeführt werden und für eine Laufzeit von über 25 Jahren gelten. Führende Photovoltaikhersteller wie Sharp rechnen aufgrund der Entscheidung der britischen Regierung mit einem starken Wachstum des nationalen Photovoltaikmarktes und erwartet auch für die “Eco Build” Anfang März, weltgrößte Fachmesse für nachhaltiges Bauen in London, eine spürbare Aufbruchstimmung.
Foto: Sharp
“Die vorgelegten Pläne sind der Startschuss für ein dynamisches Wachstum der Photovoltaik in Großbritannien”, so Peter Thiele, Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe. “Bisher hinkte der britische Solarmarkt hinter den europäischen Nachbarn hinterher – jetzt aber ergreift Großbritannien die Chance, einen Wandel in der Energiepolitik zu vollziehen und gleichzeitig das Branchenwachstum im Bereich Erneuerbare Energien anzustoßen. In unserer Solarmodulfabrik im walisischen Wrexham haben wir die Produktionskapazität von anfänglich 20 auf mittlerweile 280 Megawatt ausgebaut. Auch für die Zukunft prüfen wir hier weitere Investitionen.” Wurden in Großbritannien im letzten Jahr noch Solaranlagen mit einer Gesamtkapazität von nur fünf Megawatt neu installiert, könnte der Einspeisetarif laut Analystenfirma IMS Research bereits im Jahr 2011 die Installation von zusätzlich 250 Megawatt bewirken.1
Veröffentlicht am 23. Februar 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 362 x gelesen
Das Klima verändert sich auch aufgrund der stetig ausgestoßenen Treibhausgase, die Natur hat durch den Mensch und sein Verhalten bereits erheblichen Schaden genommen und auch das Erdöl wird wohl in den nächsten Jahrzehnten knapp werden. Eine von vielen Ursachen für diese Entwicklung ist das Auto. Da die breite Masse aber einfach nicht bereit ist, ausschließlich auf Bus, Bahn und Fahrrad umzusteigen und viele Berufstätige auch tatsächlich auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, wird zur Zeit mit Hochdruck nach neuen Antriebstechniken gesucht. Saubere und umweltfreundliche Mobilität soll in der Zukunft vor allem durch Elektroautos möglich werden - das erzählen zumindest Wirtschaft und Politik. Verschwiegen werden dabei oft die Nachteile, die Elektroautos, zumindest aktuell, noch mit sich bringen.
Veröffentlicht am 19. Februar 2010, Kategorie(n):Allgemein, 271 x gelesen
Detroit ist die größte Stadt im US-Bundestaat Michigan und Geburtsort des Massenautomobilbaus. Die glorreichen Zeiten sind allerdings lange vorbei, seit mit dem Niedergang der amerikanischen Automobilindustrie auch die ehemals blühende Industriestadt immer mehr verwaiste. Während um 1950 noch fast 2 Millionen Menschen in Detroit lebten, schrumpfte die Einwohnerzahl auf heute knapp 900.000. Massenhaft Häuser stehen leer, Fabrikhallen kämpfen mühsam gegen den Verfall und große und kleinere innenstadtnahe Grundstücke liegen verwaist und leergeräumt da. Trotz aller Bemühungen neue Wirtschaftszweige anzusiedeln, ist die Automobilbranche nach wie vor der Hauptindustriezweig, der allerdings immer weniger Menschen arbeit geben und ernähren kann. Während die meisten, die es sich leisten konnten einfach wegzogen, blieb der Unternehmer und Multimillionär John Hantz in Detroit und plant nun sogar, die Stadt komplett umzustrukturieren. Aus verlassenen Industriegrundstücken sollen fruchtbare Äcker werden, aus Grau soll Grün werden und aus Menschen ohne Arbeit sollen urbane Farmer mit einer blühenden Zukunft werden.
Veröffentlicht am 19. Februar 2010, Kategorie(n):Termine, 354 x gelesen
Am 15. April 2010 findet die nächste Ausgabe der erfolgreichen Karriereveranstaltung “Recruiting Tag Erneuerbare Energien” statt: Hier werden qualifizierte Fachkräfte der Windbranche in individuellen Bewerbungsgesprächen mit führenden Unternehmen der Branche zusammengebracht. Die folgenden Top-Unternehmen haben dringenden Personalbedarf, der durch den Recruiting Tag gedeckt werden soll: EnBW Erneuerbare Energien, Nordex, Siemens Wind Power, GE Energy und Vestas. An der Veranstaltung können nur Bewerber teilnehmen, die sich im Vorfeld beworben haben (bewerbung(at)recruitingtag.de) und nach einer Vorauswahl bei mindestens einem Unternehmen einen festen Gesprächstermin erhalten. Veranstalter ist ALINGHO Renewable Energy Experts.
Veröffentlicht am 18. Februar 2010, Kategorie(n):Solarenergie, 200 x gelesen
Forscher des California Institute of Technology (Technische Hochschule Kaliforniens) ist in Pasadena, besser bekannt als Caltech, haben nach eigenen Angaben eine Möglichkeit gefunden, flexible Silizium-Solarzellen mit nur 1 Prozent des Materials herzustellen, das in herkömmlichen Solarzellen verwendet wird. Langfristiges Ziel war die Entwicklung von dünnen und leichten Solarzellen, die z.B. in Kleidung integriert werden können. Der unmittelbaren Nutzen liegt laut den Forschern wohl aber nun in der Ressourcen- und damit Kostenersparnis sowie der Produktion einfacher zu installierender Solarkollektoren.
Veröffentlicht am 17. Februar 2010, Kategorie(n):Windkraft, 260 x gelesen
Innovative neue Ideen, die Energie einsparen oder saubere Energie erzeugen braucht die Welt. Bis letzten Freitag konnte man im Rahmen des Greener Gadgets Design Wettbewerbs seinen Favoriten wählen und am 25. Februar 2010 werden die Gewinner im Rahmen der Greener Gadgets Conference in New York City geehrt. Eines der interessanten Konzepte war die Ausnutzung des von Autos erzeugten Fahrtwindes auf Schnellstrassen und Autobahnen um damit über kleine Windturbinen an den Strassenlaternen Strom zu erzeugen und die Beleuchtung zu betreiben. Das konzept stammt von TAK Studio aus den USA und die Bilder geben einen Vorgeschmack, wie ansprechend das Ganze auch optisch aussehen könnte.