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BSH Bosch und Siemens Hausgeräte verlagern den Transport von der Strasse auf die Schiene

Veröffentlicht am 8. Februar 2012,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  81 x gelesen

Würde ein Großteil des Güterverkehrs von der Straße auf die Schienen verlagert, könnte nicht nur eine Menge CO2 eingespart werden, mit weniger Lastwagen auf den Autobahnen und Bundesstraßen würde der Verkehr zudem auch deutlich sicherer und zahlreiche Staus würden vermieden. Trotz dieser Vorteile werden die meisten Güter immer noch per Lkw befördert, was vor allem deshalb so problematisch ist, da dieser Sektor seit Jahren weiter zunimmt. In einem bisher einzigartigen Klimaschutzprojekt geht das Unternehmen “BSH Bosch und Siemens Hausgeräte” jetzt einen neuen Weg: In der Vertriebs- und Produktionslogistik wird die Umstellung der Gütertransporte von der Straße auf die Schiene vorgenommen.

Güterverkehr: Container bei der Verladung
Foto: FutureCamp Climate GmbH

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Bayer Pilotanlage zur zur Kunststoff-Produktion mit CO2 zählt zu den “Ausgewählten Orten 2012″

Veröffentlicht am 6. Februar 2012,  Kategorie(n): Sonstiges,  136 x gelesen

Im Rahmen des Wettbewerbs “365 Orte im Land der Ideen” werden in 2012 in sechs Kategorien Auszeichnungen für besonders innovative und nachhaltige Konzepte verliehen. Der Wettbewerb wurde von einer gemeinsamen Initiative der Wirtschaft sowie der Deutschen Bundesregierung ins Leben gerufen und zu den Preisträgern unter den vielversprechenden Ideen zählt auch ein Projekt von Bayer zur Nutzung des Klimagases Kohlendioxid (CO2) als Kunststoff-Baustein. Die Forschungsinitiative “Dream Production” ist einer der Preisträger in dem diesjährigen Wettbewerb “365 Orte im Land der Ideen” und die entsprechende Pilotanlage bei Bayer in Leverkusen gehört zu den “Ausgewählten Orten 2012″. Ziel ist es, dass das CO2 aus der Energiewirtschaft zur Produktion hochwertiger Schaumstoffe genutzt werden soll und so den bisherigen Rohstoff Erdöl teilweise ersetzt.

Bayer testet die Herstellung von Kunststoffen mithilfe von Kohlendioxid (CO2). In dieser neuen Pilotanlage wird das CO2 in einen chemischen Rohstoff eingebunden. Ein Durchbruch in der Katalyseforschung machte das innovative Verfahren möglich.
Foto: Bayer MaterialScience AG

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SymbioFCell: Inbetriebnahme der ersten europäischen Brennstoffzellen-Produktionsanlage bei Siemens

Veröffentlicht am 3. Februar 2012,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  200 x gelesen

SymbioFCell (Paris, Frankreich) hat mit Unterstützung der Siemens AG die Herausforderung angenommen, ein komplettes, integriertes Brennstoffzellensystem für Automotive-, Maritime und Luftfahrt-Anwendungen zu industrialisieren.

Marktreife Technologie

Insbesondere wasserstoffbasierte Brennstoffzellen-Technologie war in den letzten 20 Jahre das zentrale Thema in der Forschung und Entwicklung für CO2-freie Mobilität als Alternative zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren. Das internationale Consulting Unternehmen McKinsey sagt voraus, dass bis zum Jahr 2050 Brennstoffzellen sowohl Verbrennungsmotoren als auch Batterie-elektrische Lösungen übertreffen werden. Mit ihrer H2-Mobilitätsinitiative hat Deutschland bereits zwei Milliarden Euro in Wasserstoffanwendungen investiert; dies in enger Zusammenarbeit mit weltweit führenden Automobilherstellern und einer Reihe von Energiedienstleistern und –versorgern.
Wasserstoffmobilitätsprojekte werden ab März 2012 auch in Frankreich auf den Markt kommen. An diesen Wasserstoffmobilitätsprojekten werden Fahrzeughersteller, OEMs, Forschungsinstitute und Entwicklungsfirmen, Energieversoger und führende Startup-Unternehmen wie SymbioFCell partizipieren.

Französische Innovation

SymbioFCell investiert in jene Kerntechnologie, um ein führendes Unternehmen in diesem vielversprechenden Markt zu werden. Das Unternehmen arbeitet eng mit dem Centre Etudes Atomic, (CEA), Grenoble zusammen, das eines der weltweit wichtigsten Institute in der Forschung zur „Niedrig-Kohlenstoff“-Technologie ist. SymbioFCell integriert die vom CEA entwickelten Brennstoffzellen-Stacks in seine Systeme und teilt mit der CEA Forschungs- und Entwicklungsprojekte, um diese zu optimieren und Entwicklungskosten zu reduzieren. Diese ausgereifte Technologie hat mittlerweile durch die Implementierung dieser neuen Produktlinie den industriellen Status erreicht.

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NASA-Weltkarte der Erderwärmung von 1880 bis 2011

Veröffentlicht am 2. Februar 2012,  Kategorie(n): Allgemein,  234 x gelesen

Bei den aktuell sibirischen Temperaturen in Deutschland mag man es zwar kaum glauben, aber die Erde erwärmt sich global gesehen immer weiter, wie auch die mehr als 100 Jahre abdeckende animierte Weltkarte der NASA zeigt. Die US-Bundesbehörde für Luft- und Raumfahrt zeichnet über Wetterstationen die Temperatur der Erde seit dem Jahr 1880 auf und kann damit einen besonders langfristigen Überblick über die Globale Erwärmung liefern. Klimaskeptikern zum Trotz beschleunigte sich die Erderwärmung vor allem seit den späten 1970ern, als die Verbrennung von Öl, Gas und Kohle aufgrund der Ausbreitenden Industrialisierung so richtig in Fahrt kam.

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Befragung der Uni Hamburg zum Thema “Kommunikation zum Klimawandel”

Veröffentlicht am 1. Februar 2012,  Kategorie(n): Sonstiges,  164 x gelesen

Wissenschaftler der Uni Hamburg führen derzeit im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts eine Online-Befragung zum Thema “Kommunikation zum Klimawandel” durch.

Universität Hamburg

Gegenstand der etwa 15-minütigen Befragung sind Fragen zur Internetnutzung, zur Wahrnehmung des Klimawandels in den Medien und zum Klimawandel im Alltag.

Unter den Teilnehmern werden am Ende der Befragung ein IPad und zehn Amazon-Gutscheine im Wert von je 25 Euro verlost.

Hier können Sie an der Umfrage teilnehmen

Vielen Dank für die Unterstützung!

 
 

Europa: Wie die steigende Nachfrage nach Fisch die Weltmeere überfordert

Veröffentlicht am 30. Januar 2012,  Kategorie(n): Sonstiges,  172 x gelesen

Ganze 71 Prozent unseres Planeten sind von den Ozeanen und Meeren bedeckt, weshalb man vielleicht auf die Idee kommen könnte, dass es sich um eine schier unerschöpfliche Nahrungsquelle handelt. In vielen Teilen der Welt wird allerdings inzwischen mehr Fisch gefangen, als nachwächst, was zu einer Gefährdung der Bestände führt. Besonders schlimm ist die Lage in Europa, wo rund 75 Prozent der Bestände als überfischt gelten. Da der Fang in der EU im vergangenen Jahrzehnt um rund ein Drittel gesunken, gleichzeitig die Nachfrage nach Fisch aber gestiegen ist, durchpflügen die industriellen Fangflotten aus Europa zunehmend auch die Gewässer vor Afrika, Indien, Asien und Südamerika. Inzwischen kommen 30 Prozent der unter EU-Flagge gefangenen Fische aus nicht-europäischen Fanggebieten, weshalb auch weltweit immer mehr Fischbestände in Bedrängnis geraten.

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Freight Farms - Konzept zum Anbau von Lebensmitteln in jeder Umgebung

Veröffentlicht am 26. Januar 2012,  Kategorie(n): Sonstiges,  211 x gelesen

Auf der Crowdfunding-Plattform “Kickstarter”, einer Webseite auf der sich viele Menschen zur gemeinsamen Finanzierung von Projekten zusammen schließen, haben es die Gründer von “Freight Farms” geschafft, genügend Geld für einen ersten Prototypen ihrer Idee zu sammeln. Und diese ist beeindruckend, denn es geht um eine echte Revolution: Lebensmittel sollen wieder da produziert werden wo sie verkauft und gegessen werden. Denn Früchte und Gemüse werden heute oft über Ländergrenzen hinweg und oft sogar um die halbe Welt geschifft. Dies macht sie nicht nur weniger frisch sondern es sorgt auch für einen gigantischen Energieverbrauch und Unmengen an Emissionen.

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Blue Skies Award 2012: Ideen zum Klimaschutz von Schülern und Jugendgruppen gesucht

Veröffentlicht am 24. Januar 2012,  Kategorie(n): Sonstiges,  250 x gelesen

Seit gestern und noch bis zum 29. Februar 2012 suchen der EUROPARC Deutschland e. V. und die deutschen UNESCO-Biosphärenreservate im Rahmen des Klimaschutzwettbewerb “Blue Skies Award 2012″ konkrete Projekte von Schülern oder Jugendgruppen, die Themen wie Energiesparen, Mobilität, Konsumverhalten oder den Schutz von Tier- und Pflanzenarten aufgreifen. Denn wie wir heute mit den natürlichen Ressourcen umgehen, wieviel Emissionen wir verursachen und wie intakt wir unsere Umwelt bewahren, wird vor allem Auswirkungen auf die heute noch sehr jungen Menschen und die kommenden Generationen haben.

Blue Skies for our Children

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Wie Existenzgründer der Green Economy die Welt retten

Veröffentlicht am 23. Januar 2012,  Kategorie(n): Allgemein,  240 x gelesen

Ein rasant steigender Energieverbrauch in den entscheidenden Schwellenländern wie China, Brasilien und Indien, ein gescheiterter Klimagipfel in Durban gegen Ende des letzten Jahres und mit Kanada sogar der erste Aussteiger aus dem Kyoto-Protokoll. Vor diesem Hintergrund dürften sich Schwarzseher bestätigt fühlen, welche die Menschheit und unsere Erde bereits seit Jahren auf eine große und unabwendbare Klimakatastrophe zurasen sehen. Doch große Probleme und Herausforderungen bieten immer auch Chancen, weshalb gerade Gründungsexperten in dieser Entwicklung auch etwas Positives sehen. Wenn Regierungen tatenlos zusehen und viele bestehende Unternehmen einen Kurswechsel möglichst lange hinauszögern wollen, dann bieten sich schließlich Nischen und Möglichkeiten für Existenzgründer und Start-Ups.

Andreas Kuckertz, Lehrstuhl für Innovations- und Gründungsmanagement an der Technischen Universität Dortmund, sieht aus diesem Grund gerade in 2012 große Chancen für Unternehmensgründer: “Sie sind Problemlöser. Die aktuellen Probleme werden genau die Gründer, die wir uns wünschen, nicht abschrecken, sondern dazu anspornen, marktfähige Lösungen zu entwickeln.” Dabei geht es auch im Bereich der Green Economy nicht nur um den Erhalt einer möglichst intakten Umwelt und einer lebenswerten Erde, sondern selbstverständlich auch um wirtschaftlich tragfähige Konzepte. Schließlich soll auch hier Geld verdient und Arbeitsplätze geschaffen werden. Nur eben mit einem möglichst geringen negativen Einfluß auf unsere Lebensgrundlage. Die Erfahrung der letzten Jahre haben nach Informationen des KfW/ZEW-Gründungspanel bewiesen, dass Gründungen in Krisenzeiten im Schnitt innovativer und erfolgreicher sind als Gründungen in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs.

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Ecoloop erhält für Synthesegas den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt

Veröffentlicht am 18. Januar 2012,  Kategorie(n): Sonstiges,  446 x gelesen

Die Erkenntnis, dass der bisherige Weg von Energieerzeugung und Ressourcenverschwendung so nicht weitergehen kann, birgt im Gegensatz zum Irrglauben einiger Kritiker der Energiewende und des New Green Deal nicht nur Risiken, sondern vor allem auch sehr viele Chancen. Sowohl bestehende Unternehmen wie auch Start-Ups haben mit neuen Technologien und Verfahren nicht nur die Möglichkeit etwas für Umwelt- und Klimaschutz zu tun, sondern damit auch viel Geld zu verdienen. Die aussichtsreichsten Innovationen werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) in diesem Jahr zum dritten Mal ausgezeichnet. Einer der Gewinner des Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt war das neuartiges Verfahren “Ecoloop” zur emissionsfreien Herstellung von Synthesegas (synthetisches Brenngas).

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