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Elektroschrott in Afrika: Die Kehrseite von Handy, Laptop und TV

Veröffentlicht am 13. September 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,698 x gelesen

Für viele Menschen muss es immer das neuste Handy bzw. inzwischen Smartphone sein, in der Wohnung muss mindestens ein LCD- oder LED-Fernseher hängen und auch die Lebensdauer anderer elektronischer Produkte nimmt immer weiter ab. Dabei liegt es häufig nicht daran, dass die Geräte nicht mehr funktionieren, sondern schlicht an der Tatsache, dass die veralteten Modelle einfach keine geeigneten Statussymbole mehr sind. Darüber hinaus wird man auch tagtäglich in allen Medien mit der Botschaft bombardiert, dass man das neuste Handy braucht und kaufen sollte oder der neue LCD-TV ein echtes Schnäppchen ist. Während sich Hersteller und Elektronikhändler so eine goldene Nase verdienen und dieser Trend von Börse und Medien nicht kritisch hinterfragt wird, sondern die gestiegenen Umsatz- und Absatzzahlen von Herstellern wie Nokia, Apple & Co. gefeiert werden, hat dieser hemmungslose Konsum natürlich auch eine Kehrseite. Und zwar den giftigen Elektroschrott, der in Afrika die Gesundheit von Menschen und die Umwelt vergiftet.

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Augen auf beim Blumenkauf: Das Klima schonen und Menschen helfen

Veröffentlicht am 2. September 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,012 x gelesen

“Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.” war schon die Aussage von Johann Wolfgang von Goethe und auch in der heutigen Zeit hat sie nichts von ihrer Bedeutung verloren. Noch immer sind es Blumen aller Art, die eine Frau lächeln lassen und Wohnung oder Haus mit dem gewissen Etwas verschönern. Insbesondere Schnittblumen sind dabei in Deutschland so beliebt wie sonst nirgends in Europa, mehr als drei Milliarden Euro werden dafür hierzulande im Jahr ausgegeben. Allerdings ist Blume nicht gleich Blume, auch wenn sie vielleicht äußerlich nicht zu unterscheiden sind. Denn der Großteil der hier verkauften Blumen stammt heute aus Holland, Südamerika oder Afrika.

Blumenstrauss

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Green Belt Movement: Mehr als 45 Mio. gepflanzte Bäume helfen Mensch und Umwelt

Veröffentlicht am 23. August 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,378 x gelesen

In Deutschland konnte man in den letzten Jahren vor allem eine Zunahme der Wetterextreme feststellen, die u.a. zu Sturmschäden und den dramatischen Hochwassersituationen entlang bestimmter Flüsse geführt haben. In relativ trockenen Gebieten hat der Klimawandel in Verbindung mit der großflächigen Abholzung allerdings noch deutlich schlimmere Folgen, denn durch die fortschreitende Wüstenbildung können Nahrungsmittel noch schwerer angebaut werden, die oft wichtige Energiequelle Holz wird knapper und die Artenvielfalt schrumpft. Wenn Wälder als intaktes Ökosystem verschwinden, verlieren damit oft nicht nur die Tiere, sondern auch die Menschen ihren Lebensraum.

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Beim Klimagipfel noch kein Durchbruch in Sicht - Aber Hoffnung für den Regenwald

Veröffentlicht am 17. Dezember 2009,  Kategorie(n): Allgemein,  794 x gelesen

Bisher scheint auch am vorvorletzten Tag der UN-Klimakonferenz noch kein Durchbruch für ein neues, wirksames Abkommen zum weltweiten Klimaschutz in Sicht zu sein. Ein kleiner Lichtblick ist aber die Zusage der USA, Australien, Frankreich, Japan, Norwegen und Großbritannnien 3,5 Milliarden US-Dollar für Entwicklungsländer bereit zu stellen, die die Abholzung von Regenwald verlangsamen, stoffen oder bestenfalls sogar Aufforsten.

Ein weiterer postiver Punkt war die Reduzierung der geforderten finanziellen Unterstützung für die Entwicklungsländer durch Meles Zenawi als Vertreter der Afrikanischen Union (AU). Sein Vorschlag liegt bei 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr ab 2020 (davor 50 Milliarden ab 2013) von den reichen Industriestaaten für die Entwicklungsländer. Mit dem Geld sollen Maßnahmen zum Schutz vor den Auswirkungen des Klimawandels finanziert werden und eine klima- und umweltschädliche Industrialisierung - wie sie die Industrienationen bereits hinter sich haben - vermieden werden.

Wem bei dem Gedanken an solche Summen schwindelig wird, den dürfte freuen, dass die EU damit gerechnet hatte, dass die Entwicklungsländer jährlich 150 Milliarden US-Dollar benötigen würden.

Weitere aktuelle Informationen sind täglich unter en.cop15.dk nachzulesen (Englisch)

 
 

Desertec: Liegt unsere Energie-Zukunft in der Solarthermie?

Veröffentlicht am 17. Juni 2009,  Kategorie(n): Solarenergie,  3,870 x gelesen

Seit ein paar Tagen sind Informationen zum Mega-Projekt “Desertec” überall im Fernsehen, in Zeitungen und im Internet zu finden. Mit dem seit Ewigkeiten bekannten Konzept der Bündelung der Sonnenstrahlen wollen 20 große Konzerne Europa mit sauberem Sonnenstrom aus Afrikas Wüsten versorgen. Das spektakuläre Projekt “Desertec” soll trotz aktueller Finanz- und Wirtschaftskrise ein Volumen von 400 Milliarden Euro haben und der erste saubere Strom aus dem gigantischen Vorhaben soll in 10 Jahren nach Europa fließen. Die Unternehmen um den weltgrößten Rückversicherer Münchener Rück wollen damit ein Zeichen setzen und sich an der Spitze der grünen Technologie ihren Platz sichern.

Die Technik der geplanten Anlagen hat nichts mit den Photovoltaik-Anlagen auf unseren Dächern gemeinsam sondern sie funktioniert nach dem folgenden Prinzip: Mittels Parabolspiegeln wird die Eneergie der Sonnenstrahlen gebündelt um damit Wasser zu erhitzen und mit dem Dampf Turbinen anzutreiben. Das man mit diesen sogenannten Solartürmen enorme Mengen sauberer Energie erzeugen kann, beweisen u.a. die beiden Solartürme PS10 mit einer Leistung von 10 Megawatt und PS20 mit einer Leistung von 20 Megawatt in der Nähe von Sevilla.

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