Veröffentlicht am 15. März 2011,
Kategorie(n): Sonstiges, 1,027 x gelesen
Die schwarz-gelbe Bundesregierung macht sich zwar gerade lächerlich, indem sie nun im Schnellverfahren die Aussetzung der Laufzeitverlängerung für AKW durchsetzt und sogar besonders riskante, weil ältere Atomkraftwerke vom Netz nehmen will. Dabei war es genau diese Regierung aus CDU, CSU und FDP, die sich im Herbst letzten Jahres für den Ausstieg aus dem Atomausstieg und damit verlängerte Laufzeiten ins Zeug gelegt hat. Wie so oft haben die regierenden Politiker auch dabei nicht auf die Stimme des Volks gehört, sondern stattdessen nur die Interessen der großen Energiekonzerne in Deutschland bedient. Denn schon damals war die Mehrhheit der Deutschen gegen eine Verlängerung der Laufzeiten und so ist das Ergebnis einer Infratest dimap Umfrage nach der Katastrophe in Japan auch kein Wunder.
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Veröffentlicht am 27. Oktober 2010,
Kategorie(n): Solarenergie, 1,347 x gelesen
Bereits im März wurde im Artikel “Die Lüge von teurem Solarstrom und günstigem Atomstrom” darauf hingewiesen, dass das Märchen von unbezahlbarem Ökostrom bzw. genauer Solarstrom vor allem durch die Lobbyisten der Atom- und Kohlekraftwerke verbreitet wird. In den Massenmedien und Stammtischgesprächen ist der Schuldige dann schnell ausgemacht: Die Gutmenschen, Umweltschützer und ihre Erneuerbaren Energien. Dabei sollte man die Zahlen einmal genauer betrachten:
- In 2008 kostete die Förderung von Solarstrom 2,2 Milliarden Euro - pro Haushalt gerade einmal 55 Euro pro Jahr bei 40 Mio. Haushalten
- Der Steinkohlebergbau wurde in Deutschland im Jahre 2008 mit etwa 2 Milliarden Euro Subventionen vom Bund gefördert
- Im Steinkohlebergbau sind noch etwa 25.000 Mitarbeiter beschäftigt, in der deutschen Solarbranche arbeiten 60.000 Menschen
- Alleine die Sanierung des maroden Atommülllagers Asse wird voraussichtlich rund 2 Milliarden Euro kosten
- Laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung hat den Bund die Förderung der Atomenergie bisher mehr als 40 Milliarden Euro gekostet
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Veröffentlicht am 10. September 2010,
Kategorie(n): Sonstiges, 1,078 x gelesen
Während sich die Politikerinnen und Politiker der Regierungskoalisation gegenseitig auf die Schulter klopfen und sich entgegen jedem gesunden Menschenverstand zu der “gelungenen” Einigung mit den vier großen Energiekonzernen beglückwünschen, sieht die Meinung in der Bevölkerung dazu gänzlich anders aus. Denn während das Geschenk der längeren Laufzeiten an die AKW-Betreiber den Bürgerinnen und Bürgern als notwendig und sinnvoll für den Übergang zur Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energien verkauft werden soll, wurde die Politik dahinter längst durchschaut. Immer mehr Fakten kamen ans Licht, die alle der Absicherung der Milliardengewinne der Konzerne gelten und nicht etwa dem Schutz der Bevölkerung oder gar der Umstellung hin zu einer sauberen Stromerzeugung. Bestes Beispiel dafür sind die Obergrenzen, die am Ende bei nicht einmal der Hälfte der geforderten Summe zur besseren Sicherung von Atomkraftwerken gegen Terroristen liegt.

Gegen eine Politik, die einzig der maximalen Gewinnabschöpfung durch vier Energiekonzerne dient, ruft der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zusammen mit anderen Organisationen und Initiativen zu Großdemonstration auf. Sie kritisierren aufs schärfste, dass es in Deutschland noch nie eine Bundesregierung gegeben habe, die sich so den Interessen einer bestimmten Branche der Wirtschaft unterworfen hat. Die Entscheidung, Atommeiler im Durchschnitt zwölf Jahre länger betreiben zu lassen als bisher vorgesehen, stärke das Oligopol der vier großen Energieunternehmen, die 80 Prozent des Strommarktes beherrschten. Zudem gefährdert sie die Fortschritte im Bereich der erneuerbaren Energien und ist keinesfalls günstiger (Tipp: Die Lüge von teurem Solarstrom und günstigem Atomstrom).
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