Veröffentlicht am 15. September 2011,
Kategorie(n): Auto und Verkehr, 854 x gelesen
Obwohl sich auf der diesjährigen IAA, die vom 15. bis zum 25. September 2011 in Frankfurt am Main stattfindet, immer noch ein Großteil um PS, Größe und Luxus dreht, scheinen viele der Autohersteller doch auch die Vernunft wiederentdeckt zu haben. Angefangen bei VW, die mit dem Up! endlich wieder einen “echten” Volkswagen auf den Markt bringen, über spannende Konzepte für den zukünftigen stadtnahen und innerstädtischen Verkehr bis zu bereits heute wirtschaftlich und ökonomisch sinnvollen Autos mit Erdgas- oder Autogas. Gerade die beiden Letztgenannten entlasten aufgrund der saubereren Verbrennung bereits heute die Umwelt und schonen dank vergleichsweise günstigem Preis zugleich den Geldbeutel.

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Am 14. und 15. Juli 2011 fand in München bereits zum 19. Mal die Handelsblatt Jahrestagung “Die Automobil-Industrie.” statt und die Teilnehmer waren sich vor allem einig, dass sie sich in einer Zeit des Wandels befinden. Dies werde durch die neue Konzentration auf die jungen Märkte in Schwellenländern - China ist inzwischen der größte Automobilmarkt der Welt - ebenso belegt wie durch die neuen Ansprüche an vernetzte Mobilitätskonzepte, eine verbesserte CO2- und Energieeffizienz sowie alternative Antriebe. Um all diese Anforderungen zu erfüllen und im gnadenlosen Modernisierungswettlauf nicht gegen die Konkurrenz zu verlieren, sei ein neues Denken ebenso notwendig wie massive Investitionen in Forschung und Entwicklung. Laut Audi-Chef Rupert Stadler werde die VW-Tochter alleine bis 2015 über elf Milliarden Euro in die Erforschung von Elektroantrieben und Leichtbau investieren.

Foto: EUROFORUM / M. Hergenröder
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Veröffentlicht am 6. Juni 2011,
Kategorie(n): Allgemein, 736 x gelesen
Es liest sich wie ein schlechter Witz, doch auf der Webseite von CNN World Saudi Arabia forderte Prinnz Al-Waleed bin Talal aus Saudi Arabien doch tatsächlich, dass der Ölpreis gesenkt werden müsse, um Europa und die USA davon abzuhalten zu stark in regenerative Energien und alternative Antriebe zu investieren. Der Enkel von Abd al-Aziz ibn Saud, dem Gründer der Dynastie der Saud, der von 1932 bis 1953 König von Saudi-Arabien war, nannte einen Preis von 70 bis 80 US-Dollar als besser für sein Land als das aktuelle Preisniveau von über 100 US-Dollar pro Barrel Erdöl.
Seine Worte waren in etwa: “Wir wollen nicht, dass sich der Westen aufmacht und Alternativen zum Erdöl findet, und je höher der Ölpreis steigt, desto größer ist der Ansporn dafür, Alternativen zu finden und zu entwickeln.”
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SWR2 Interview mit dem GM Europachef Carl-Peter Forster
Im Interview der Woche des SÜDWESTRUNDFUNKS kritisiert der Europachef von General Motors die deutsche Umweltpolitik und fordert längerfristige Ziele für das Erreichen von CO2-Ausstoß Grenzen. Ausserdem widerspricht er den aktuellen Äusserungen, dass die Produktion von Biosprit für die steigenden Lebensmittelpreise und damit die Nahrungsmittelkrise (mit)verantwortlich sei. General Motors setze langfristig auf den Einsatz von Biosprit der zweiten Generation als Alternative zum Erdöl. Neben dem Aspekts des Klimaschutzes sieht er darin vor allem auch die Vorteile der Unabhängigkeit gegenüber den Erdölfördernden Staaten.
Biosprit der 2. Generation
Carl-Peter Forster erklärt in dem Interview deutlich, dass er Biosprit aus Pflanzen wie Raps oder Mais - die in Konkurrenz zu Nahrungsmitteln angebaut werden - nicht als Alternative der Zukunft ansieht. Der zukünftig umweltfreundlich gewonnene Bisosprit wird seiner Aussage nach aus Pflanzenabfällen jeglicher Art gewonnen, die ansonsten lediglich mit untergepflügt würden. In diesem Zusammenhang hat sich General Motors bereits an einem Unternehmen beteiligt, welches dieses Verfahren innerhalb von 5 Jahren zur Serienreife entwickeln will.
Das ganze Interview mit GM Europachef Carl-Peter Forster finden Sie zum Anhören auf den Seiten der ARD Mediathek:
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/568686