Veröffentlicht am 26. Dezember 2007,
Kategorie(n): Sonstiges, 713 x gelesen
Auch als nichtreligiöser Mensch stimme ich mit den Worten von Papst Benedikt XVI überein. Er rief in seiner traditionellen Weihnachtsbotschaft zu einem Ende der Gewalt und des Blutvergießens in der Welt auf und beklagt zugleich die Ausbeutung der Erde. Denn nicht nur Kriege treiben einen Großteil der Menschen in Armut und Hungersnöte. Auch der (zumindest zum Teil) von uns verursachte Klimawandel sorgt besonders in ärmeren Ländern für Katastrophen wie Dürren und Überschwemmungen.
Veröffentlicht am 26. Oktober 2007,
Kategorie(n): Allgemein, 811 x gelesen
Der aktuelle Bericht der Umweltbehörde der Vereinten Nationen (Unep) zeichnet ein düsteres Bild der Zukunft. Denn inzwischen sind nicht nur rund 60% der Ökosysteme beschädigt oder zu stark beansprucht, auch die Ausbeutung der Lebensmittelressourcen (z.B. Überfischung der Meere) wurde bisher nicht gestoppt. Ausserdem wird lebensnotwendiges Wasser in vielen Gebieten der dritten Welt immer knapper. Von sauberem Trinkwasser soll hier gar nicht gesprochen werden.
Statt die Augen zu schliessen oder den Kopf in den Sand zu stecken sollte sich daher jeder selbst fragen, in wie weit man mit einer kleinen Verhaltensänderung zu einer Änderung der Situation beitragen kann: Das Auto auch mal stehen lassen, die Heizung um ein Grad runterdrehen, statt im Supermarkt jedes mal eine Plastiktüte zu kaufen eine Stoff-Tragetasche nutzen, beim Kauf von Fleisch/Fisch auf umweltgerechte Haltung oder Fang achten, und vieles vieles mehr…
Denn es sollte uns zu Bedenken geben, dass unser Handeln leider zuerst die Menschen in armen Gegenden dieser Erde trifft. Selbst wenn wir die Auswirkungen in Westeuropa oder Nordamerika noch nicht spüren, tötet unsere Lebensweise Menschen - und vor allem Kinder - in Dritte-Welt-Ländern. Sie sterben an den Folgen von Dürren, Stürmen oder einfach durch verseuchtes Trinkwasser.
Mehr zum UN-Umweltbericht lesen Sie von Stefanie Reiffert auf FOCUS Online