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Das Auto: Wandel vom Statussymbol zum Fortbewegungsmittel

Veröffentlicht am 26. Mai 2009,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  2,058 x gelesen

Die Jahre 2008 und 2009 dürften als Jahre der großen (Auto)Krise in Erinnerung bleiben, aber auch in den Jahren danach dürfte sich für die Autohersteller einiges ändern. Doch während die Entscheider der Autoindustrie die Zeichen der Zeit nicht erkennen wollen, sprechen die Fakten für sich: In 2009 werden weltweit voraussichtlich knapp 45 Millionen Autos verkauft, während die globale Produktionskapazität der Branche bei mehr als 90 Millionen fahrzeugen liegt. Insbesondere in Europa verliert das Auto seine hervorgehobene Statusstellung. Aufgrund steigender Spritpreise, einem wachsenden Umwelt- und Klimabewußtsein sowie immer besserer öffentlicher Verkehrsmittel gehen die gefahrenen Kilometer je Autobesitzer seit Jahren kontinuierlich zurück. Zusätzlich hat sich das Durchschnittsalter der Autos auf unseren Strassen innerhalb von nur 10 Jahren von sechs auf acht Jahre erhöht.

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Experte fürchtet wegen Billig-Sprit um Anreiz für sparsame Autos

Veröffentlicht am 27. Dezember 2008,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  910 x gelesen

Während sich die meisten Autofahrer an der Tankstelle wohl über das Weihnachtsgeschenk in Form von billigeren Benzin- und Dieselpreisen freuen, kritisiert der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer die stark gesunkenen Preise als fehlenden Anreiz für die weitere Entwicklung von sparsameren Fahrzeugen. Denn durch den gesunkenen Ölpreis würden die Autohersteller weniger gezwungen, in sparsame Fahrzeuge zu investieren und die Autokäufer würden weniger sparsamere Autos kaufen. Zusätzlich würde die Fehlentscheidung der EU, die Klimaziele für Neuwagen auf 2015 zu verschieben, für potentiellen Stillstand bei der Entwicklung sparsamerer Fahrzeuge sorgen.

Allerdings ist es fraglich, ob es wirklich zu einem Stillstand kommt, da der Rückgang des Ölpreises zumindest teilweise auf eine verschlechterte Lage der Weltwirtschaft zurückzuführen ist und er daher bei Besserung auch schnell wieder steigen könnte. Des weiteren scheint ein weltweites Umdenken eingesetzt zu haben, so dass der Faktor “Umwelfreundlichkeit” ein immer wichtigeres Entscheidungskriterium beim Kauf eines Autos wird. Diese Erscheinung zeigt sich u.a. beim sogenannten “Downsizing” und ist nicht auf die finanzielle Situation und nicht ausschließlich auf den Benzinpreis zurückzuführen.

Quelle: Autokrise - Experte wettert gegen niedrige Benzinpreise

 
 

Wirtschaftswachstum oder Klimaschutz: Wohin geht es in Zukunft

Veröffentlicht am 2. Dezember 2008,  Kategorie(n): Allgemein,  1,415 x gelesen

Wohin geht es in Zukunft?” dürfte die Frage sein, die sich in Zeiten von Finanzkrise und Klimakrise viele Menschen auf unserer Erde stellen werden. Darunter auch Vertreter aus 185 Staaten im polnischen Posen, die dort mit der Arbeit an einem Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll begonnen haben. In seiner Auftaktrede sagte der polnische Umweltminister Maciej Nowicki im Hinblick auf den Klimawandel: “Die Menschheit ist an die Grenzen des Ökosystems unseres Planeten Erde gestoßen” und “All dies könnte zu sozialen und bewaffneten Konflikten von beispiellosem Ausmaß führen”. Allerdings werden in Posen nur Eckpunkte festgelegt und auch die sind erst für ein Klima-Abkommen nach 2012. Doch was passiert aktuell? Was wollen die Menschen und was können sie tun? Zählt für einen großen Teil wirklich nur die wirtschaftliche Entwicklung oder sollte der Schutz unserer Umwelt und des Klimas nicht für alle Menschen ein übergeordnetes Ziel sein? Und vor allem: Besteht denn wirklich keine Möglichkeit, die wirtschaftliche Entwicklung und die Ziele des Klimaschutzes zu vereinen?

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Deutschlands ehrgeizige Klimapolitik hört bei der eigenen Autoindustrie auf

Veröffentlicht am 18. Dezember 2007,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  1,062 x gelesen

Während Bundesumweltminister Sigmar Gabriel auf der Klimakonferenz in Bali für den Klimaschutz kämpft und Bundeskanzlerin Angela Merkel die Klimapolitik und die Zukunft unserer Kinder zum obersten Ziel erklärt, scheinen die Interessen der deutschen Autohersteller im eigenen Land dann aber dennoch vorzugehen.

So setzt sich der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff zur Zeit in Brüssel FÜR die Autoindustrie und GEGEN den Klimaschutz ein. Denn morgen (Mi, 19.12.2007) will die EU die zukünftigen Grenzwerte für den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) bekannt geben. Ab 2012 sollen für Neuwagen, die diese Grenze überschreiten dann Strafsteuern fällig werden. Doch diese Regelung ist angeblich gefährlich für die deutsche Autoindustrie.

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