Veröffentlicht am 23. Februar 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 362 x gelesen
Das Klima verändert sich auch aufgrund der stetig ausgestoßenen Treibhausgase, die Natur hat durch den Mensch und sein Verhalten bereits erheblichen Schaden genommen und auch das Erdöl wird wohl in den nächsten Jahrzehnten knapp werden. Eine von vielen Ursachen für diese Entwicklung ist das Auto. Da die breite Masse aber einfach nicht bereit ist, ausschließlich auf Bus, Bahn und Fahrrad umzusteigen und viele Berufstätige auch tatsächlich auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, wird zur Zeit mit Hochdruck nach neuen Antriebstechniken gesucht. Saubere und umweltfreundliche Mobilität soll in der Zukunft vor allem durch Elektroautos möglich werden - das erzählen zumindest Wirtschaft und Politik. Verschwiegen werden dabei oft die Nachteile, die Elektroautos, zumindest aktuell, noch mit sich bringen.
Veröffentlicht am 30. Januar 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 299 x gelesen
Nach einem Bericht des Statistischen Bundesamts vom 21. Januar 2010, haben die privaten Haushalte im Vergleich zum Vorjahr 2,3% weniger Kraftstoff verbraucht. Gegenüber dem Jahr 2000 ging der Kraftstoffverbrauch um immerhin 5,6% zurück. Laut der Meldung wurden aufgrund der stark gestiegenen Spritpreise etwas weniger Kilometer mit dem Auto zurück gelegt und auch der Trend zu sparsameren Dieselfahrzeugen spielte eine Rolle.
Große Unterschiede in der Entwicklung von Benzin- und Dieselverbrauch
Beim Verbrauch von Benzin und Diesel gab es allerdings sehr untersciedliche Entwicklungen. Während der Verbrauch von Ottokraftstoffen durch die Privatpersonen zwischen den Jahren 2000 und 2008 um fast 20% gesunken ist verdoppelte sich der Verbrauch von Diesel (inklusive Biodiesel) vom Jahr 2000 bis 2007 mit einem Anstieg von 84,3% beinahe. In 2008 sank er erstmalig leicht (-0,8%) gegenüber dem Vorjahr.
Eine Ursache für den Rückgang des Kraftstoffverbrauchs liegt in technischen Verbesserungen. Der spezifische Verbrauch verminderte sich bei den Diesel-Pkw zwischen 2000 und 2008 von 7,1 auf 6,8 Liter, bei den Benzinern von 8,5 auf 8,0 Liter je 100 Kilometer. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch der Personenkraftwagen-Flotte nahm zwischen 2000 und 2008 von 8,3 auf 7,6 Liter je 100 Kilometer ab und verringerte sich damit um 8,3% (2008 gegenüber 2007: -1,4%).
Gesamtverbrauch sank leicht, befindet sich aber weiter auf hohem Niveau
Trotz der stetig vorgestellten Technologien und Innovationen zur Reduzierung des Spritverbrauchs scheint der Automobilindustrie in den letzten Jahren keine wirkliche Revolution gelungen zu sein. Der spezifische Verbrauch bei Diesel-Pkw reduzierte sich zwischen 2000 und 2008 gerade einmal von 7,1 auf 6,8 Liter, ebenso schlecht sah es bei den Benzinern aus, wo er von 8,5 auf 8,0 Liter je 100 Kilometer sank. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch aller PKW nahm damit zwischen 2000 und 2008 von 8,3 auf 7,6 Liter je 100 Kilometer ab, was deutlich zu wenig ist, wenn man berücksichtigt was technisch möglich ist (siehe Toyota Prius mit einem Verbrauch von 3,9 l Benzin auf 100 km oder VW Golf BlueMotion mit 3,8 l Diesel auf 100 km).
Veröffentlicht am 8. Dezember 2009, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 361 x gelesen
Während manch ein Autohersteller immer noch rein auf Größe, Luxus und PS setzt, hat Volvo die Zeichen der Zeit erkannt und bietet mit den Volvo DRIVe Modellen eine Möglichkeit zur drastischen Senkung des Kraftstoffverbrauchs - und das schon heute! So soll z.B. der Volvo C30 1.6D DRIVe Start/Stop im Durchschnitt nur 3,8 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbrauchen, was einem einen CO2-Ausstoß von 99 Gramm auf den Kilometer entspricht. Dabei ist der C30 1.6D DRIVe kein kompromissloses Ökoauto oder gar eine Spaßbremse auf der Strasse: Eine Leistung von 80 kW / 109 PS ermöglicht zügiges Fahren bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h.
Um vor allem auch bei der jüngeren Internetgeneration Begeisterung für die umweltfreundlichen DRIVe Modelle zu wecken, hat Volvo Cars ein erstes Online-Spiel auf Facebook herausgebracht. Dabei geht es darum, mit dem o.g. Volvo C30 DRIVe virtuell in 80 Tagen um die ganze Welt zu fahren, und zwar nur mit Hilfe der Facebook-Freunde des Teilnehmers. Für das Team, das am effizientesten um die Welt fährt, wird Volvo 15.000 Euro an ein Projekt spenden, das die globale Erwärmung bekämpft (Spiel bis 4. Februar 2010).
Veröffentlicht am 16. September 2009, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 2,947 x gelesen
Auch im Jahr der großen Finanz- und wirtschaftskrise führt kein Weg an einem Wechsel hin zu nachhaltigerer Mobilität vorbei. Aus diesem Grund hat sich die Anzahl der gezeigten Autos mit wirklich niedrigem Verbrauch und/oder alternativen Antrieben zur IAA 2007 mit vielen klimafreundlichen Autos noch einmal stark erhöht. In diesem Jahr hat so gut wie jeder Autobauer - von reinen Herstellern von Supersportwagen und Luxuskarossen einmal abgesehen - mindestens ein Fahrzeug mit alternativem Antrieb ausgestellt. Und Hybrid-Studien wie der Lexus LF-Ch, der Sportwagen Peugeot RCZ Hybrid4 oder die Elektro-Supersportwagen Tesla Roadster und Fisker Karma zeigen, dass Leistung, Leidenschaft und gelungenes design heute nicht mehr im Widerspruch zu klimafreundlichem Antrieb stehen muss.
Hier ein paar ausgesuchte Modelle aus der Vielzahl toller und alternativ angetriebener Autos:
Bei der EfficientDynamics Studie von BMW handelt es sich um einen außergewöhnlichen Sportwagen und den Star am BMW Stand auf der IAA. Zwei Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse treiben den schicken und futuristischen Sportwagen zusammen mit einem kleinen Dieselmotor an. Trotz mächtiger 356 PS soll der Verbrauchs bei gerade einmal 3,8 Litern Diesel auf 100 Kilometer liegen.
Veröffentlicht am 26. August 2009, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 786 x gelesen
Am Tag der Talente nehmen vom 5. bis 7. September 2009 die 300 vielversprechendsten jungen Talente in Form von Preisträgerinnen und Preisträger von Bundeswettbewerben wie Theatertreffen der Jugend und Jugend gründet sowie Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner der internationalen mathematischen und naturwissenschaftlichen Olympiaden teil. Hier stellen sie ihre Ideen für die Zukunft vor, können experimentieren, sich austauschen und an Workshops teilnehmen. In Zeiten knapper werdender Ressourcen, Klimawandel und Umweltverschmutzung stehen auch am Tag der Talente grüne und nachhaltige Ideen ganz oben.
Zwei dieser Talente, die mit ihrer Idee ein mobilitätsbedingtes Umweltproblem lösen wollen, sind die beiden 19-jährigen Mathias Fromberger und Matthias Oberbauer aus Ampfing. Beim diesjährigen BundesUmweltwettbewerb sind die beiden als Team mit einem innovativen und zugleich preisgünstigen System angetreten, das den Feinstaub, der beim Bremsen von Pkw entsteht, absorbiert. Und da eine große Menge Feinstaub durch den Abbrieb von Bremsen an die Umwelt abgegeben wird, leisten die Abiturienten mit ihrer Erfindung einen erheblichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.
Veröffentlicht am 7. August 2009, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 726 x gelesen
Klimawandel und Klimaschutz sind in aller Munde und seit geraumer Zeit wird überall auf der Welt diskutiert, wie sich die Erderwärmung zumindest noch begrenzen lässt. Eine Möglichkeit für jeden Einzelnen: Der Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn oder das Fahrrad. Denn wer weniger fährt verbraucht weniger Energie und erzeugt weniger CO2.
Veröffentlicht am 5. August 2009, Kategorie(n):Sonstiges, 864 x gelesen
Kalkutta ist mit etwa 5 Millionen Einwohnern (Sand 2008) in der eigentlichen Stadt und ca. 15,2 Millionen Einwohnern (Stand 2008) in der Metropolregion das drittgrößte Ballungsgebiet von Indien. Eine stetig wachsende Industrie in Verbindung mit Unmengen an privaten Haushalten und steigendem Verkehrsaufkommen haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Luftverschmutzung in Kalkutta ein extremes Ausmaß angenommen hat. Vor allem der hohe Gehalt an Feinstaub und CO2 stellt ein immer größeres Problem für die Bewohner dar.
Nun haben die Behörden radikal reagiert: Seit Samstag dürfen mehr als 60.000 über 15 Jahre alte Fahrzeuge wie Autorikschas, Busse, Taxis und Lastwagen nicht mehr in Kalkutta gefahren werden. Während mehrere Verkehrsverbände nicht begeistert waren, ist sich der indische Umweltaktivist Subhas Dutta sicher, dass der Samstag ein grüner Tag für die Stadt war. Er hatte vor mehr als einem Jahr mit einer Klage das gerichtliche Verfahren zum Verbot der alten Fahrzeuge ins Rollen gebracht. Die Auswirkung des Verbots war bereits nach kurzer Zeit meßbar. Der Sauerstoffgehalt der Luft in Kalkutta ist um ganze 15 Prozent gestiegen.
Veröffentlicht am 31. Juli 2009, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 913 x gelesen
AUTO BILD hat im Rahmen eines großen Verbrauchstests den durchschnittlichen Testverbrauch dem Spritverbrauch bei Fahrten mit Beladung, Aufbauten, Vollgas und Höchstgeschwindigkeit gegenüber gestellt. Fazit war, dass eine volle Beladung, Fahrräder auf dem Dach oder auch Dachboxen den Verbrauch aufgrund des höheren Gewichts und erhöhtem Luftwiderstand enorm erhöhen können. Allerdings lässt nichts ein Fahrzeug soviel mehr Treibstoff schlucken wie eine Fahrt mit dem “Bleifuß”. Vollgas und Höchstgeschwindigkeit verwandeln selbst sonst so sparsame Autos zu durstigen Benzinschluckern.
Bei den getesteten Fahrzeugen stieg beim Fahren mit Höchstgeschwindigkeit der Spritverbrauch fast immer auf mehr als das Doppelte, wobei der VW Passat 2.0 TSI mit der größten Abweichung gegenüber dem AUTO BILD-Testverbrauch den Negativrekord aufstellte. Dem Testverbrauch von 9,2 Litern auf 100 Kilometer stand der fast dreifache Vollgasverbrauch in Höhe von 27,1 Litern auf 100 Kilometer gegenüber. Ansonsten fielen vor allem Sportwagen und SUV mit großem Hubraum durch unglaublich hohen Vollgasverbrauch auf: So schluckte z.B. der getestete Audi Q7 V12 TDI bei Höchstgeschwindigkeit maßlose 36,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer und der englische Sportwagen Jaguar XKR 5.0 verbrauchte sogar wahnwitzige 40,9 l Super auf 100 Kilometer.
Veröffentlicht am 26. Mai 2009, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 1,460 x gelesen
Die Jahre 2008 und 2009 dürften als Jahre der großen (Auto)Krise in Erinnerung bleiben, aber auch in den Jahren danach dürfte sich für die Autohersteller einiges ändern. Doch während die Entscheider der Autoindustrie die Zeichen der Zeit nicht erkennen wollen, sprechen die Fakten für sich: In 2009 werden weltweit voraussichtlich knapp 45 Millionen Autos verkauft, während die globale Produktionskapazität der Branche bei mehr als 90 Millionen fahrzeugen liegt. Insbesondere in Europa verliert das Auto seine hervorgehobene Statusstellung. Aufgrund steigender Spritpreise, einem wachsenden Umwelt- und Klimabewußtsein sowie immer besserer öffentlicher Verkehrsmittel gehen die gefahrenen Kilometer je Autobesitzer seit Jahren kontinuierlich zurück. Zusätzlich hat sich das Durchschnittsalter der Autos auf unseren Strassen innerhalb von nur 10 Jahren von sechs auf acht Jahre erhöht.
Veröffentlicht am 3. März 2009, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 1,332 x gelesen
Über die als “Umweltprämie” deklarierte Abwrackprämie zur Ankurbelung der Automobilwirtschaft wurde auf Klima-Wandel.com ja bereits einiges geschrieben. Auch der Vorschlag vom Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), dass man stattdessen lieber in neue Heizungen investieren sollte, wurde vorgestellt. Immerhin würde solch ein Konjunkturprogramm sowohl deutschen Unternehmen wie auch lokalen Handwerksfirmen und der Umwelt zugute kommen.
Auf den Seiten von Bündnis 90 / Die Grünen wurde jetzt der Vorschlag vom Verkehrsclub Deutschland vorgestellt, der fordert, dass auch Nicht-Autofahrer belohnt werden sollen. Statt nur Geld für CO2-Schludern auf vier Rädern zu verteilen sollen auch wirklich umweltfreundliche Verkehrsmittel gefördert werden. “Neue Räder braucht das Land!” ist das Motto und da für sollten doch bei einem Etat von insgesamt 1,5 Milliarden Euro für neue Autos auch noch ein paar Euro übrig sein.