Veröffentlicht am 18. Oktober 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 427 x gelesen
Wenn es um die großen Probleme wie zur Neige gehende Ressourcen, die massive Umweltverschmutzung oder den Klimawandel geht, dann wird die Verantwortung schnell auf Wirtschaft und Politik abgeschoben. Und obwohl diese natürlich ebenfalls eine Schuld tragen, so liegt sie doch auch bei jedem einzelnen Verbraucher. Denn mit jedem Einkauf, von einfachen Lebensmitteln über Bekleidung und Elektronik bis zum Auto wird eine Entscheidung getroffen, die in der Masse einen riesigen Unterschied macht - für einen selbst, für die kommenden Generationen und unsere Erde im Allgemeinen.
Veröffentlicht am 15. September 2011, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 845 x gelesen
Obwohl sich auf der diesjährigen IAA, die vom 15. bis zum 25. September 2011 in Frankfurt am Main stattfindet, immer noch ein Großteil um PS, Größe und Luxus dreht, scheinen viele der Autohersteller doch auch die Vernunft wiederentdeckt zu haben. Angefangen bei VW, die mit dem Up! endlich wieder einen “echten” Volkswagen auf den Markt bringen, über spannende Konzepte für den zukünftigen stadtnahen und innerstädtischen Verkehr bis zu bereits heute wirtschaftlich und ökonomisch sinnvollen Autos mit Erdgas- oder Autogas. Gerade die beiden Letztgenannten entlasten aufgrund der saubereren Verbrennung bereits heute die Umwelt und schonen dank vergleichsweise günstigem Preis zugleich den Geldbeutel.
Veröffentlicht am 29. Juli 2011, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 621 x gelesen
Am 14. und 15. Juli 2011 fand in München bereits zum 19. Mal die Handelsblatt Jahrestagung “Die Automobil-Industrie.” statt und die Teilnehmer waren sich vor allem einig, dass sie sich in einer Zeit des Wandels befinden. Dies werde durch die neue Konzentration auf die jungen Märkte in Schwellenländern - China ist inzwischen der größte Automobilmarkt der Welt - ebenso belegt wie durch die neuen Ansprüche an vernetzte Mobilitätskonzepte, eine verbesserte CO2- und Energieeffizienz sowie alternative Antriebe. Um all diese Anforderungen zu erfüllen und im gnadenlosen Modernisierungswettlauf nicht gegen die Konkurrenz zu verlieren, sei ein neues Denken ebenso notwendig wie massive Investitionen in Forschung und Entwicklung. Laut Audi-Chef Rupert Stadler werde die VW-Tochter alleine bis 2015 über elf Milliarden Euro in die Erforschung von Elektroantrieben und Leichtbau investieren.
Das Transportschiff Auriga Leader von Nippon Yusen wird für die Verschiffung von Toyota und Lexus Neuwagen von Japan in die USA genutzt und ist das erste Transportschiff, das zu einem Teil über Solaranlagen angetrieben wird. Allerdings muss hier gleich angemerkt werden, dass der Anteil der sauberen Sonnenenergie am Gesamtantrieb bei nur minimalen 0,05% liegt. Zudem tragen die Solaranlagen mit 1% zur Deckung des Strombedarfs bei. Immerhin können dadurch aber 13 Tonnen Diesel und rund 40 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.
Veröffentlicht am 20. April 2011, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 749 x gelesen
Man stelle sich einen perfekten, sonnigen Tag vor, an einem Ort an dem weder Motorenlärm noch Abgase die Luft verpesten und sich alle Menschen glücklich und zufrieden im Freien bewegen. Am 10. April zwischen 10:00 Uhr morgens und 15:00 Uhr am Nachmittag lag dieser Ort mitten in Los Angeles, einer der verkehrsreichsten Großstädte der Welt. Denn an diesem Tag war CicLAvia und das hieß, dass 12 Kilometer an Strassen in Los Angeles für Autos und Lkw gesperrt waren. Die Idee zu einem Autofreien Tag startete vor 30 Jahren in Lateinamerika und hat es jetzt endlich in die USA geschafft.
Veröffentlicht am 19. April 2011, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 786 x gelesen
Die teilweise unverschähmte Verlogenheit der Politik kann man eigentlich jeden Tag hautnah erleben: Da wird die Begrenzung von Boni für Banker gefordert aber die eigenen Diäten werden erhöht und von Vorständen und Managern erwartet man gefälligst ein nachhaltiges und langfristig orientiertes Handeln, dabei plant man in der Politik selbst nie länger als bis zur nächsten Wahl. Schwarz-Gelb sichert den Energiekonzernen erst riesige Gewinne dank Laufzeitverlängerung um die ältesten AKWs dann nach Fukushima doch kurzerhand stillzulegen - allerdings bleibt die frage für wie lange? Andere aus der linken Ecke geißeln vor allem Unternehmer und deren überzogene Gewinne, tragen allerdings im Gegenzug selbst kein finanzielles Risiko und fahren trotzdem Porsche. Und auch beim Thema Auto und Klimaschutz ist man sich einig: Sparsamere Autos mit weniger CO2-Ausstoß sind die Zukunft und sollten von den Bürgern gekauft werden. Selbst fahren die deutschen Spitzenpolitiker aber lieber weiter klimakillende Spritfresser, deren Emissionen teils jenseits von Gut und Böse liegen.
So zeigt die fünfte Dienstwagenerhebung der Deutschen Umwelthilfe nur minimale Verbesserungen beim Spritverbrauch deutscher Spitzenpolitiker und traurigerweise erfüllt nicht ein einziger Bundesminister mit seinem Dienstwagen die geltenden EU-Klimagaswerte von 140 g CO2/km. Die absoluten Schlußlichter des des Klimakiller-Rankings sind Hessens Ministerpräsident Bouffier mit 348 g CO2/km sowie sein Innenminister Boris Rhein (CDU) mit 353 g CO2/km. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Carstensen (CDU) scheint ebenfalls kein Klimaschützer zu sein, denn er verweigerte die Auskunft und wird daher von der Deutschen Umwelthilfe verklagt. Einzige positive Beispiele: Länderumweltminister in Berlin und im Saarland unterschreiten bereits den ab 2012 geltenden EU-Grenzwert von 120 g CO2/km.
Will man die Welt wirklich verändern, dann reicht es meist nicht, bisherige Technologien und Produkte immer noch ein bisschen weiter zu optimieren. Manchmal braucht man revolutionäre neue Konzepte und Ideen, die den bisherigen Stand der Technik in Frage stellen und Leistung oder Effizienz einfach signifikant verbessern. Hätte es diese Revolutionen bisher nicht gegeben, dann würden heute wohl selbst die schönsten und dynamischsten Sportwagen immer noch von Pferden gezogen werden. Statt den heutigen Hubkolbenmotor weiter zu entwickeln hat Dr. h.c. Herbert Hüttlin einen völlig neuartigen Motor entwickelt, der aus deutlich weniger Teilen besteht, weniger Reibung erzeugt und vor allem viel weniger Kraftstoff benötigt. Der auf dem Genfer Autosalon 2011 vorgestellte Technologieansatz lässt sich sowohl als Hybridmotor, als Range-Extender für Elektroautos, Kugelkompressor, als Blockheizkraftwerk oder sogar als Hybridsystem für Windkraftanlagen einsetzen.
Veröffentlicht am 29. März 2011, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 791 x gelesen
Die meisten arbeitenden Menschen sind täglich darauf angewiesen, von ihrem Zuhause zur Arbeit und wieder zurück zu kommen. Dazu kommen geschäftliche wie private Reisen, der Besuch von Freunden und Familie sowie natürlich der Transport von Waren, ohne den unsere jetzige Wirtschaft und Gesellschaft überhaupt nicht funktionieren würde. Dennoch trägt gerade auch der Verkehrssektor einen großen Teil am rasend schnellem Verbrauch der Ressource Erdöl bei und ist zudem für rund 20% der CO2-Emissionen verantwortlich. Im Rahmen einer gemeinschaftlichen Entwicklung hat die EU vor diesem Hintergrund einen Fahrplan für eine einheitliche europäische Verkehrspolitik und Umgebung vorgestellt, die sowohl wettbewerbsfähig wie auch ressourcenschonender und umweltfreundlicher sein soll.
Veröffentlicht am 4. März 2011, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 1,556 x gelesen
Die Stimmung in der Autobranche ist so gut wie schon lange nicht mehr und die Hersteller freuen sich über teils riesige Umsatz- und Gewinnzuwächse. Diese stammen zwar nach wie vor aus dem Verkauf von Benzinern und Dieseln, dennoch feiert die Autowelt in Genf aktuell vor allem das Elektroauto und damit eine scheinbar mobile und grüne Zukunft. Bei Renault tragen die Modelle wie der Fluence oder der Kangoo das Kürzel “Z.E.” und auch ansonsten werden sie immer mit dem Slogan “Zero Emission” oder “Emissionsfrei” beworben. Lösen die Elektroautos also all unsere Energieprobleme und sind sie das Ende der Klimaverschmutzung?
Veröffentlicht am 14. Oktober 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 3,018 x gelesen
Da die USA in absehbarer Zukunft der weltweit größte Markt Premium-Fahrzeuge bleiben, hat BMW sich bei der Erweiterung der Produktionsstätte in Spartanburg mächtig ins Zeug gelegt. Der deutsche Autokonzern hat rund 1 Milliarde Dollar in den Umbau investiert um die Produktionskapazität um 50% zu steigern. Und auch wenn Luxuslimousinen, Sportwagen und schwere SUV mit Sicherheit nicht die Spitze der umweltfreundlichen Pkws anführen, so soll doch zumindest die Produktion das Maß aller Dinge sein: In puncto Umweltverträglichkeit ist das BMW Werk Spartanburg auf dem allerneuesten Stand.