Veröffentlicht am 5. Mai 2008,
Kategorie(n): Sonstiges, 1,355 x gelesen
Unerwarteter Erfolg für Schüleraktion „Plant for the Planet“
Die Schülerinitiative „Plant for the Planet“, die Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland zum Bäumepflanzen für den Klimaschutz aufgerufen hat, ist auf ein unerwartet großes Echo gestoßen. Anstatt 30.000, wie ursprünglich vorgesehen, werden voraussichtlich mehr als 70.000 Bäume von den Schülern im Rahmen einer großen, bundesweiten Aktion gepflanzt. Die jungen Menschen wollen damit einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, denn die Bäume entziehen der Atmosphäre das Treibhausgas Kohlendioxid.
Anlass der Aktion ist der Tag des Baumes am 25. April. Zu diesem Tag werden Schulklassen in Zusammenarbeit mit lokalen Forstverwaltungen in allen Bundesländern die Häfte der Setzlinge ausbringen. Die restlichen Bäume werden - abhängig vom optimalen Pflanzzeitpunkt - in den nächsten Monaten gepflanzt. Jeder Baum kann im Laufe seines Lebens rund drei Tonnen Kohlendioxid speichern, das andernfalls zur Erderwärmung beiträgt.
In Deutschland wurde „Plant for the Planet“ vor einem Jahr von dem heute 10-jährigen Starnberger Schüler Felix Finkbeiner gegründet. Er will zusammen mit seinen Mitschülern bis 2009 insgesamt eine Million Bäume pflanzen. Schirmherr von „Plant for the Planet“ ist der langjährige Direktor des UNO-Umweltprogramms und ehemalige deutsche Umweltminister Prof. Klaus Töpfer. Die Idee stammt von der Kenianischen Friedensnobelpreisträgerin und Umweltaktivistin Wangari Maathai. Hauptsponsor von Plant for the Planet ist der Automobilhersteller Toyota, der sich seit Jahren weltweit in Aufforstungsprojekten engagiert. Mehr als 100 Toyota-Händler unterstützen die bundesweite Pflanzaktion der Schüler.
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Veröffentlicht am 2. Dezember 2007,
Kategorie(n): Sonstiges, 758 x gelesen
Am Jahresende werden die Weichen für den Klimaschutz neu gestellt: Bei der UN-Klimakonferenz in Bali vom 3. bis 14. Dezember soll eine Nachfolgeregelung für das im Jahr 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll gefunden werden. Die EU will einen umfassenden Verhandlungsprozess anstoßen, der bis 2009 in einem auf das Kyoto-Protokoll aufbauenden Klimaschutzregime gipfelt. Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel jüngst zu bedenken gab, sei ein solches Nach-Kyoto-Abkommen aus ihrer Sicht allerdings nur dann sinnvoll, wenn es klare CO2-Reduktionsverpflichtungen beinhalte.
„Nach dem Energiesparen liegt in der Nutzung von Wald und Holz die zweitwichtigste Möglichkeit zur direkten Einflussnahme auf den Klimawandel“, erklärt Professor Dr. Reinhard Mosandl, Inhaber des Lehrstuhls für Waldbau an der TU München. Denn jeder Baum filtert täglich große Mengen des klimaschädlichen Kohlendioxids aus der Atmosphäre und lagert den enthaltenen Kohlenstoff in seiner Biomasse ein. „Waldbauliche Maßnahmen können das Ausmaß und die Geschwindigkeit des Klimawandels begrenzen“, ist Professor Mosandl überzeugt. „Allein ein Hektar Wald speichert unter den heimischen Bedingungen etwa zehn Tonnen Kohlendioxid im Jahr.“
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Veröffentlicht am 28. September 2007,
Kategorie(n): Allgemein, 538 x gelesen
Die Internetplattform WikiWoods sucht noch freiwillige Helfer, die Lust haben, ab Oktober beim Pflanzen von ca. 25.000 Laubbäumen mit anzupacken. Im Biesenthaler Becken, nördlich von Berlin, soll auf einer Fläche von 5 ha ein gegen Sturm und Schädlinge anfälliger Lärchenwald in einen widerstandsfähigen Mischwald umgewandelt werden. Die NABU - Stiftung Nationales Naturerbe stellt die Fläche als WikiWoods-Kooperationspartner bereit und garantiert die langfristige Erhaltung als Naturschutzgebiet. Die Aktion dient gleichzeitig als Pilotprojekt für weitere Baumpflanzaktionen, die weltweit durchgeführt werden können. Ein detaillierter Projektbericht wird auf der WikiWoods-Website veröffentlicht werden.
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