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Veröffentlicht am 16. Juni 2008, Kategorie(n): Auto und Verkehr, 1,124 x gelesen
Immer schlimmere Naturkatastrophen, sich ausbreitende Wüsten, verdreckte oder versiegte Flüsse sowie verschmutzte Luft in den Städten sind die Kehrseite unserer Gesellschaft. Das wir mit den natürlichen Ressourcen unserer Erde nicht gerade schonend und weitsichtig umgehen ist inzwischen vielen Menschen klar geworden.
Nirgends wird dieses verantwortungslose Verhalten deutlicher als beim Thema Erdöl und Kraftstoff. Hier sind ein paar traurige Fakten zum schwarzen Gold, welches auf der einen Seite für unseren komfortablen Lebensstil und auf der anderen Seite für Konflikte, Kriege und Umweltverschmutzung verantwortlich ist.
- Die Menschen haben in ihrer recht kurzen Geschichte bereits rund 900 Milliarden Barrel Erdöl gefördert.
- Der tägliche Verbrauch liegt weltweit bei ca. 84 Millionen Barrel oder 13,35 Milliarden Litern.
- Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei den Industriestaaten deutlich höher als bei Entwicklungsländern.
- Der Verbrauch ist sehr ungerecht verteilt: 2003 in den USA 26,0 Barrel pro Einwohner, Deutschland 11,7 Barrel pro Einwohner, Bangladesch 0,2 Barrel pro Einwohner.
- Das meiste Öl wird im Verkehrssektor als Kraftstoff benötigt, ein weiterer bedeutender Anteil wird als Brennstoff (z.B. Heizungen) genutzt.
- Der weltweite Energieverbrauch wird bis zum Jahr 2030 um weitere 50 Prozent steigen (u.a. aufgrund der beiden boomenden Schwellenländer China und Indien).
- Selbst konservative Experten schätzen, dass die Erdölreserven nur noch 50 Jahre den Weltverbrauch decken können.
- Die Zeit des billigen Öls ist auf jeden Fall vorbei: Im Jahr 1998 kostete das Barrel Öl z.T. nur 12 US-Dollar, im Jahre 2005 schon 50 US-Dollar und im Mai 2008 kletterte der Preis für ein Barrel Öl über 127 US-Dollar.
- Ein Großteil der Experten sagt für das Jahr 2025 einen Ölpreis von über 200 US-Dollar pro Barrel voraus.
- Der riesige Verbrauch sowie die derzeitige Abhängigkeit vom Erdöl führt zu Preissteigerungen in vielen Lebensbereichen bis zu möglichen Energiekrisen.
Es stellt sich also die Frage, welche Umwelt und Lebensqualität wir an unsere Kinder und Kindeskinder weitergeben wollen? Werden wir alternative Treibstoffe und Energiequellen schnell genug entwickeln und sind wir bereit unseren Energieverbrauch bis dahin einzuschränken um dieser Entwicklung mehr Zeit zu geben?
Quellen: Quarks & Co Sendung vom 11. März 2008 “Die Grenzen des Erdöls”, Wikipedia Artikel “Erdöl”
Quelle Bild: pixelio.de
Veröffentlicht am 26. Februar 2008, Kategorie(n): Auto und Verkehr, 459 x gelesen
Was man tun kann, um bis zu 15% seines gewohnten Spritverbrauchs einzusparen
Drastisch gestiegene Spritpreise sorgen bei deutschen Autofahrern für großen Unmut. Allein im Jahr 2007 ist der Benzinpreis laut dem Verkehrsclub Österreich (VCÖ) bei unseren Nachbarn um 2,2% gestiegen. Experten vermuten, dass auch in Zukunft die Kostenkurve steil nach oben gehen wird, was auch die deutschen Autofahrer besonders hart treffen wird. Doch es gibt Möglichkeiten, dieser Preisschraube zu entgehen. Mit einigen einfachen Tricks kann der Autofahrer ökonomisch fahren und bis zu 15 Prozent Kraftstoff-Kosten sparen. Wie das geht und welche Tipps es sonst noch gibt, den Wagen in Schuss zu halten und mit längst überholten Autoratschlägen aufzuräumen, verrät der folgende Bericht:
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Veröffentlicht am 21. August 2007, Kategorie(n): Auto und Verkehr, 515 x gelesen
Japaner sind die besseren Umweltschützer. Zumindest, wenn es um den Bau von Automobilen geht. Dies besagt die Auto-Umweltliste, die jährlich vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) http://www.vcd.org/ veröffentlicht wird. In seiner Auto-Umweltliste bewertet der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub über 350 aktuelle Pkw-Modelle nach den Kriterien Verbrauch, Schadstoffausstoß und Lärm. Gleich sieben der Top-Ten-Plätze gehen an Fabrikate aus Japan. Doch eine Botschaft der aktuellen VCD Auto-Umweltliste lautet: Die deutschen Autobauer holen auf. „Heimische Hersteller sind durch die vielen Klimadiskussionen für Umweltthemen sensibilisiert und setzen verstärkt auf die Karte Umwelt”, sagt Uwe Röhrig, Inhaber des Hannoveraner Beratungsunternehmens International Car Concept (ICC) http://www.icconcept.de/.
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Hier finden Sie 7 Tipps, wie Sie beim Autofahren Benzin sparen können:
1. Wenn möglich auf Kurzstreckenfahrten verzichten
Wenn der Motor kalt ist verbraucht er am meisten Sprit. Ein Durchschnittsverbrauch von über 25 Litern pro 100 km ist auf den ersten hundert Metern nach dem Start keine Seltenheit und die optimale Betriebstemperatur wird erst nach ein paar Kilometern erreicht. Bei kurzen Stadtfahrten also meist gar nicht.
Wenn Sie den kurze Wege zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren, schützen Sie damit nicht nur die Umwelt und schonen Ihren Geldbeutel sondern Sie tun sogar noch etwas für Ihre Gesundheit. Denn Sie verbrennen Kalorien und bringen Ihren Kreislauf in Schwung.
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Immer mehr Städte in NRW tragen aktiv zum Klimaschutz bei
Der Klimaschutz ist in aller Munde. Zentrale Aspekte sind Stromsparen, Heizen und neue, effizientere Technologien. Die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS) begrüßt diese dringend notwendige Diskussion und legt dazu konkrete Vorschläge auf den Tisch: Mobilität mit dem Fahrrad.
Fahrradfahren fördern - CO2 sparen
Wenn die Menschen, insbesondere in den Städten, mehr mit dem Fahrrad fahren, könnte eine ganz erhebliche Menge CO2 eingespart werden. Und zwar auf einem - wörtlich genommen - ganz einfachen Weg: Würden zum Beispiel die Hälfte aller Pkw-Fahrten unter fünf Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt, könnten damit jährlich bundesweit über 4,5 Mio. Tonnen CO2 eingespart werden. Das ist soviel wie der jährliche CO2-Verbrauch aller Privathaushalte in Berlin! Und da Autos in der Startphase und auf kurzen Strecken besonders viel Sprit verbrauchen, ist das Einsparpotenzial eher noch höher.
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Wer auf Beschleunigung, Design und Fahrspass stand konnte bisher mit Öko-Autos wenig anfangen. Im Jahr 2007 hat sich das gerade im Land der unbegrenzten Möglichkeiten geändert. Denn wo sonst vor allem benzinschluckende Hubraum-Monster und Pick-Ups auf den Strassen zu sehen sind, erobert ein betörend schöner und innovativer Sportwagen eine Nische. Denn der Tesla Roadster beweist, dass Elektrofahrzeuge auch sportlich sein können.
Der Erfolg kam selbst für die Entwickler des Tesla Roadsters überraschend. Denn kaum hatte der kalifornische Sportwagenhersteller die Produktion des ökologischen Roadsters angekündigt, war die erste Serie von 100 Fahrzeugen ausverkauft. Und Mitte Juni gab es dann bereits über 500 Vorbestellungen für die 2008er Auslieferung. “Wir planen gerade die Produktion von 800 Stück des letzten Modells des Tesla Roadsters” so Darryl Siry, Vizepräsident Sales, Marketing und Service bei Tesla Motors.
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J.D. Power and Associates führte zusammen mit auto motor und sport / AUTOStrassenverkehr die Kundenzufriedenheitsstudie “CustomerSatisfaction Index (CSI) Study 2007″ durch. Bei der Zufriedenheit führt das Hybridfahrzeug Toyota Prius diese Jahr mit 892 Indexpunkten die Rangliste an.
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Gute Nachrichten aus New York City. Der amtierende Bürgermeister Michael Bloomberg will bis 2012 die gesamte Taxi-Flotte von New York auf Hybrid-Fahrzeuge umstellen und damit den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich senken.
In New York fahren zwar bereits heute knapp 400 Taxis mit Hybrid-Antrieb, das Standard-Taxi ist aber immer noch ein Ford Crown Victoria, der ganze 15 Liter Benzin für 100 Kilometer benötigt. Als zukünftige Modelle wurden unter anderem drei Modelle der Marktführer Toyota und Lexus sowie ein Hybrid-Ford getestet.
Da der Motor bei Hybrid-Fahrzeugen je nach Bedarf mit Benzin oder Strom angetrieben wird und sich die Batterie beim Bremsen auflädt, kann gerade im Stop-and-Go des Stadtverkehrs fast die Hälfte des Kraftstoffs eingespart werden. Bei knapp 13.000 Taxis könnten so laut Bloomberg jährlich ca. 200.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden.
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