Veröffentlicht am 19. August 2011,
Kategorie(n): Sonstiges, 685 x gelesen
Der Aufruf an Obama und die US-Regierung, die großen Energiekonzerne im besonders empfindlichen Ökosystem der Arktis nicht nach Öl bohren zu lassen, kam diesmal nicht von einer Umweltschutzorganisation, sondern von der rennomierten New York Times. Die Republikanerin Michele Bachmann ist bereits mit der besonders populistischen Ankündigung in den Wahlkampf gezogen, dass sie vor allem den Benzinpreis wieder unter 2 US-Dollar drücken und dazu auch die Arktis nach Öl ausbeuten lassen will. Als der Tea-Party-Bewegung nahe stehende Politikerin scheint sie weder an die Begrenztheit von Erdöl noch an die Auswirkung des Verbrennens von Öl zu glauben. Stattdessen sieht sie das Recht der Amerikaner auf ein möglichst großes und benzinschluckendes Auto wohl als gottgegeben.

Foto: Chief Yeoman Alphonso Braggs, US-Navy
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Veröffentlicht am 18. August 2010,
Kategorie(n): Allgemein, 1,149 x gelesen
Die Erneuerbaren Energien sind sauber, sicher und umweltfreundlich. Warum haben sie sich in all den vergangenen Jahren daher immer noch nicht durchgesetzt und warum verpesten wir die Luft lieber weiter mit Kohlekraftwerken und stinkenden Benzinschleudern? Einerseits liegt es sicherlich daran, dass man das Entwicklungstempo nicht beliebig beschleunigen kann und es natürlich auch bei den neuen, grünen Technologien einige Knackpunkte und ungelöste Herausforderungen gibt. Andererseits wurde der Wandel hin zu einer Gesellschaft, die auf klima- und umweltfreundlicher Energieerzeugung basiert auch immer wieder von mächtigen Organisationen blockiert.

Foto: Spino73 (flickr)
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Veröffentlicht am 22. Juni 2010,
Kategorie(n): Auto und Verkehr, 1,243 x gelesen
In den USA, dem Land der riesigen Geländewagen und SUV stellte die Ezra Klein von der Washington Post vor ein paar Tagen in ihrem Artikel die Frage, was eine Gallone benzin kostet. Auch wenn Sprit in den USA immer noch deutlich billiger ist als in Deutschland, lässt sich diese Frage ohne Probleme übernehmen: Was kostet der Liter Benzin? Ein grosser teil wird nun einfach sagen, dass es zu viel kostet, wieder andere würden erwiedern, dass sie erst zur Tankstelle fahren müssten um dort nach dem aktuellen Preis zu sehen. Heue lag er z.B. bei rund 1,45 Euro für den Liter Super, was für den einzelnen Autofahrer wahrscheinlich eine befriedigende (oder auch ärgerliche) Antwort auf die Frage sein mag. Im grossen Gesamtzusammenhang ist er damit aber laut Klein immer noch viel zu niedrig, da der Großteil der Kosten einfach nicht enthalten ist.

Foto: US Coast Guard
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Veröffentlicht am 27. Dezember 2008,
Kategorie(n): Auto und Verkehr, 1,338 x gelesen
Während sich die meisten Autofahrer an der Tankstelle wohl über das Weihnachtsgeschenk in Form von billigeren Benzin- und Dieselpreisen freuen, kritisiert der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer die stark gesunkenen Preise als fehlenden Anreiz für die weitere Entwicklung von sparsameren Fahrzeugen. Denn durch den gesunkenen Ölpreis würden die Autohersteller weniger gezwungen, in sparsame Fahrzeuge zu investieren und die Autokäufer würden weniger sparsamere Autos kaufen. Zusätzlich würde die Fehlentscheidung der EU, die Klimaziele für Neuwagen auf 2015 zu verschieben, für potentiellen Stillstand bei der Entwicklung sparsamerer Fahrzeuge sorgen.
Allerdings ist es fraglich, ob es wirklich zu einem Stillstand kommt, da der Rückgang des Ölpreises zumindest teilweise auf eine verschlechterte Lage der Weltwirtschaft zurückzuführen ist und er daher bei Besserung auch schnell wieder steigen könnte. Des weiteren scheint ein weltweites Umdenken eingesetzt zu haben, so dass der Faktor “Umwelfreundlichkeit” ein immer wichtigeres Entscheidungskriterium beim Kauf eines Autos wird. Diese Erscheinung zeigt sich u.a. beim sogenannten “Downsizing” und ist nicht auf die finanzielle Situation und nicht ausschließlich auf den Benzinpreis zurückzuführen.
Quelle: Autokrise - Experte wettert gegen niedrige Benzinpreise