Veröffentlicht am 28. September 2011,
Kategorie(n): Gebäude, 746 x gelesen
Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist deutlich effizienter als die separate Erzeugung von Wärme im Gebäude und Strom im Kraftwerk. Zwei Unternehmen, die sich die Verbreitung solcher Blockheizkraftwerke zur Aufgabe gemacht haben, sind das Hamburger Energieunternehmen LichtBlick und der Volkswagen Konzern. LichtBlick vertreibt die von Volkswagen entwickelten EcoBlue ZuhauseKraftwerke, die mit einem Wirkungsgrad von über 90 Prozent hocheffizient sind, und liefert gleichzeitig dazu das Erdgas für die Mini-Kraftwerke. Am heutigen Mittwoch nahm der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister gemeinsam mit Prof. Dr. Werner Neubauer, Vorstand der Marke Volkswagen für den Geschäftsbereich Komponente, und Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender von LichtBlick, in einem Wohngebiet in Celle 13 ZuhauseKraftwerke offiziell in Betrieb. Damit geht in Niedersachsen zum ersten Mal ein komplettes Wohnviertel mit insgesamt 36 Miethäusern und 172 Wohnungen ans Netz.

Foto: Volkswagen
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Wenn der Verbrauch an fossilen Energieträgern wie Erdöl oder Kohle und die Emissionen signifikant gesenkt werden sollen, werden die Menschen in den Industrienationen und Schwellenländern nicht um Veränderungen in mehreren Lebensbereichen herum kommen. Die Konzentration auf ein Segment wie etwa den Verkehrssektor wird nicht ausreichen, weshalb Honda und die japanische Stadt Saitama jetzt das Projekt E-KIZUNA ins Leben gerufen haben. Der Honda Konzern entwickelt neben Autos auch Industriemotoren, Flugzeuge, Micro-Blockheizkraftwerke (siehe auch “ecoPOWER 1.0 Mikro-KWK-Anlage von Honda und Vaillant“), Solarzellen und vieles mehr- Mit dem Einsatz von Honda-Technologien im Rahmen der dezentralen Energieerzeugung sowie Elektrofahrzeugen sollen die CO2-Emissionen der Metropole bis zum Jahr 2015 um die Hälfte des Niveaus von 2000 reduzieren reduziert werden.

Bild: Zeichnung des Honda Smart Home System
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Veröffentlicht am 14. Juni 2011,
Kategorie(n): Sonstiges, 806 x gelesen
Bis der gesamte Stromverbrauch über die Erneuerbaren Energien gedeckt werden kann, wird wohl noch eine Weile dauern. Damit der beschlossene Atomausstieg die Versorgungssicherheit nicht gefährdet und auch keine neuen und klimaschädlichen Kohlekraftwerke gebaut werden müssen, ist eine Steigerung der Energieeffizienz auf der Nachfrage- und der Angebotsseite die wichtigste Aufgabe. Dazu beitragen könnte vor allem auch der forcierte Ausbau dezentraler Blockheizkraftwerke (BHKW), die bereits seit Jahren erfolgreich zur dezentralen Stromerzeugung bei gleichzeitiger Nutzung der Abwärme eingesetzt werden. Mit einem Wirkungsgrad von über 90 Prozent ist die Kraft-Wärme-Kopplung für Andreas Prohl, Präsident der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch (ASUE), eine Schlüsseltechnologie für eine verbesserte Energieeffizienz auf der Angebotsseite
Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Studie, die das Institut für ZukunftsEnergieSysteme (IZES) Mitte letzter Woche beim Effizienzdialog der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch (ASUE) und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) vorgestellt hat. Voraussetzung für einen stärkeren Ausbau dieser Anlagen ist nach Auffassung der beiden Verbände jedoch eine Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Dazu gehöre auch, die gewerbsmäßigen Betreiber von KWK-Anlagen von der sogenannten EEG-Umlage in Höhe von 3,53 Cent je Kilowattstunde zu befreien.
Michael Geißler, Vorstandsvorsitzender des eaD, sagte: “Die dezentrale KWK wird in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, um Strom aus erneuerbaren Energien in die Netze zu integrieren, Stabilität in der Versorgung zu gewährleisten und die Übertragungsnetze zu entlasten. Deshalb sollte der Gesetzgeber allen Betreibern von KWK-Anlagen gleich gute Entwicklungschancen ermöglichen.” Das aktuelle KWK-Gesetz enthält für Mikro- und Mini-Blockheizkraftwerke mit einer elektrischen Leistung bis zu 50 kW Förderregelungen, die den Erhalt eines Zuschlags von 5,11 Cent pro Kilowattstunde vorsehen. Die Belastung des umweltfreundlich erzeugten KWK-Stroms durch die EEG-Umlage konterkariert nach Auffassung von ASUE und eaD jedoch diese Förderung. Auch in dem jetzt vorgelegten Gesetzentwurf zum neuen EEG wird dieser Widerspruch nicht beseitigt, mit der Folge, dass durch die steigende EEG-Umlage der KWK-Bonus immer weiter zusammenschmilzt. Dadurch haben es Energiedienstleister als treibende Kraft beim Ausbau der dezentralen KWK immer schwerer, ihre Anlagen wirtschaftlich zu betreiben.
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Veröffentlicht am 25. Januar 2011,
Kategorie(n): Gebäude, 1,505 x gelesen
Da bei Blockheizkraftwerken nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung elektrischer Strom und Wärme direkt am Ort der Nutzung erzeugt werden, kann so ein höherer Gesamtnutzungsgrad gegenüber der herkömmlichen Kombination von lokaler Heizung und zentralem Kraftwerk erzielt werden. Dadurch werden Emssionen und vor allem auch teure Energie eingespart, weshalb sich im Jahr 2010 in Deutschland so viele wie noch nie für die Anschaffung eines Blockheizkraftwerks entschieden haben. Für 2011 wird erwartet, dass der Absatz der strom- und wärmeproduzierenden Kleinkraftwerke um nochmals mindestens 10 Prozent steigt.

Foto: Volkswagen
Blockheizkraftwerke könnten Millionen Tonnen CO2 und Unmengen Energie einsparen helfen
Im Rahmen einer Studie hat die gemeinnützige co2online GmbH 950.000 Beratungsanfragen ausgewertet und errechnet, dass rund 50 Millionen Tonnen des klimaschädlichen CO2 bis zum Jahr 2050 vermieden werden könnten, wenn geeignete Gebäude mit Blockheizkraftwerken ausgestattet würden. Diese menge entspricht in etwa den jährlichen Emissionen von zehn großen Kohlekraftwerken. “Sie lohnen sich aber bisher vor allem für Mehrfamilienhäuser oder Siedlungen”, sagt Sebastian Metzger, Projektleiter des Energiesparclubs von co2online. Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von Blockheizkraftwerken finden sich im interaktiven “BestPractice Archiv” auf der Homepage des Energiesparclubs. Damit erhalten Modernisierungsinteressenten Informationen und Erfahrungen aus der Praxis und Kontaktdaten von kompetenten Planungsbüros und Handwerkern, außerdem motivieren die positiven Beispiele zum Nachmachen.
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