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Förderung der Erneuerbaren Energien zu teuer? Erfahren Sie mehr!

Veröffentlicht am 7. März 2012,  Kategorie(n): Allgemein,  3.304 x gelesen

An manch einem Stammtisch wird über die Kosten der Erneuerbaren Energien geschimpft und die gute alte – und vor allem billige – Zeit von Kohle und Atomkraft beschworen. Auch in der Politik hat sich gerade erst Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler mit seiner Kritik an der Ökostrom-Umlage durchgesetzt. Dabei sind die Erneuerbaren Energien wie Windkraft oder Solarenergie noch nicht annähernd so intensiv gefördert werden wie andere Energiearten. Nur war die Unterstützung durch den Staat und damit den Steuerzahler dabei weniger offensichtlich. Die Donauer Solartechnik hat im folgenden Video ein paar Fakten zusammengestellt, die einen nachdenken lassen sollten.

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Koalitionsvertrag von SPD und Grünen in NRW läutet Abschied von der Kohle ein

Veröffentlicht am 12. Juli 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  3.572 x gelesen

Nordrhein-Westfalen (NRW) war das „Land von Kohle und Stahl“, weshalb nicht nur die bisherige schwarz-gelbe Landesregierung als Industrielobby auf den fossilen Brennstoff als Energieträger setzte. Auch zwischen SPD und Grünen war die künftige Energiepolitik in NRW stets ein Streitpunkt, hielt die SPD doch zuerst daran fest, auch weiter auf heimische Braunkohle zu setzen. Dabei ist der Abbau von Kohle in Deutschland weder umwelt- oder klimafreundlich noch wirtschaftlich rentabel. Während die Förderungen der Erneuerbaren Energien stets kritisiert wird, erhielt die alleine die RAG Deutsche Steinkohle AG mit Sitz in Herne für den Steinkohlebergbau in Deutschland im Jahre 2008 etwa 2 Milliarden Euro Subventionen vom Bund. Das entspricht ca. 9,3 % der Gesamtsubventionssumme der Bundesrepublik (Quelle: Wikipedia).

Braunkohle Tagebau Hambach (NRW)
Foto: Braunkohle Tagebau Hambach (NRW) / Johannes Fasolt

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Nebeneffekt der Krise: Energieverbrauch und Emissionen in Deutschland sinken enorm

Veröffentlicht am 22. Dezember 2009,  Kategorie(n): Allgemein,  3.823 x gelesen

Für betroffene Unternehmen oder entlassene Miratbeiter wird es kein Trost sein, aber die Wirtschaftskrise hat auch positive Nebeneffekte: So ist der Energieverbrauch in Deutschland laut vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) im Krisenjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr um rund 6,5 Prozent kräftig gesunken. Hauptursache für den ungewöhnlich starken Abwärtstrend ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Vor allem die energieintensiven Grundstoffindustrien waren in besonderem Maße von der Krise betroffen und so ging der Energieverbrauch dort stärker zurück als das Bruttoinlandsprodukt. Energieverbrauch und Emissionen konnten somit auf das niedrigste Niveau seit Anfang der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts sinken.

Verbrauch von Mineralöl und Erdgas sinken um mehr als 5 Prozent
In 2009 sank der Verbrauch an Erdöl um 5,8 Prozent und erreichte den niedrigsten Stand seit der deutschen Wiedervereinigung. Trotzdem blieb Mineralöl mit einem Anteil von 34,6 Prozent am Gesamtverbrauch blieb weiter der mit Abstand wichtigste Energieträger in Deutschland. Verbraucht wurde sowohl weniger schweres Heizöl, Chemiebenzin und Schmierstoffe, leichtes Heizöl sowie Flugkraftstoffe. Der Verbrauch an Otto- und Dieselkraftstoffen für PKW und LKW ging allerdings nur zurück, da seit 2009 eine 50 Prozent erhöhte Beimischung von Bio-Kraftstoffen stattwand, die statistisch den erneuerbaren Energieträgern zugerechnet werden. Ohne Zumischung wäre der Absatz an mineralischen Kraftstoffen leicht angestiegen.

Der Erdgasverbrauch sank 2009 in Deutschland um 5,5 Prozent, wobei für den Rückgang nur die reduzierte Nachfrage der Industrie und der rückgängige Einsatz in Kraftwerken verantwortlich waren. Die privaten Haushalte steigerten ihren Verbrauch leicht infolge der deutlich niedrigeren Temperaturen im ersten Quartal. Der Anteil des Erdgases am Gesamtenergieverbrauch stieg leicht auf 21,7 Prozent.

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