Für die Massenmärkte in den boomenden Ländern Indien und China hat die Tata Group jetzt einen Kleinstwagen für 2.500 Dollar (umgerechnet ca. 1.00 Euro) vorgestellt. In diesen Ländern könnte in Zukunft jedes dritte verkaufte Auto solch ein Kleinstwagen sein. Für die Umwelt dürfte es wohl auch besser sein, als importierte Schrottautos von vor 1980 aus Westeuropa.
“Trotz einfachen Designs und sparsamer Technik muss sich das indische Billigauto zumindest in Sachen Klimaschutz nicht verstecken – im Gegenteil. Der Viersitzer verbraucht mit seinem 30-PS-Benzinmotor dank Leichtbauweise weniger als vier Liter pro 100 Kilometer. „Damit kommt ein Porsche Cayenne Turbo keine 27 Kilometer weit“, verglich Dudenhöffer. Der Kohlendioxidausstoß liegt zudem mit 97 Gramm pro Kilometer schon heute unter der geforderten EU-Norm von 120 Gramm und deutlich unter den Werten der deutschen Autobauer.”
Quelle: FOCUS Online
Es ist erfreulich, dass in diesen Ländern mit bereits starker Luftverschmutzung in den Ballungsräumen auch auf den Verbrauch und den CO2-Ausstoß geachtet wurde.
Quelle: Artikel “Neuwagen ab 1600 Euro“, 08. Januar 2008, FOCUS Online
Veröffentlicht am 18. Dezember 2007,
Kategorie(n): Auto und Verkehr, 690 x gelesen
Während Bundesumweltminister Sigmar Gabriel auf der Klimakonferenz in Bali für den Klimaschutz kämpft und Bundeskanzlerin Angela Merkel die Klimapolitik und die Zukunft unserer Kinder zum obersten Ziel erklärt, scheinen die Interessen der deutschen Autohersteller im eigenen Land dann aber dennoch vorzugehen.
So setzt sich der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff zur Zeit in Brüssel FÜR die Autoindustrie und GEGEN den Klimaschutz ein. Denn morgen (Mi, 19.12.2007) will die EU die zukünftigen Grenzwerte für den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) bekannt geben. Ab 2012 sollen für Neuwagen, die diese Grenze überschreiten dann Strafsteuern fällig werden. Doch diese Regelung ist angeblich gefährlich für die deutsche Autoindustrie.
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Veröffentlicht am 10. Dezember 2007,
Kategorie(n): Allgemein, 706 x gelesen
Trotz weltweit arlamierender Zeichen in Form von schmelzenden Polen, immer häufiger und heftiger auftretenden Wirbelstürmen und Temperaturschwankungen weigern sich die USA auch weiterhin konkrete Einschränkungen für den CO2-Ausstoß zu akzeptieren.
“Das machte US-Delegationsleiter Harlan Watson in Nusa Dua klar. Er lehnte damit zugleich einen entsprechenden Passus in einem ersten Entwurf für ein Verhandlungsmandat ab. Dort wird vorgeschlagen, dass die Industrieländer sich an dem Ziel orientieren sollten, ihren Ausstoß von Treibhausgasen bis 2020 um 25 bis 40 Prozent unter den Stand von 1990 zu verringern. Diesen Vorschlag unterstützt auch die EU.”
Quelle: FOCUS Online
Dieser Rückschlag in den Bemühungen für einen verstärkten Klimaschutz sollte die befürwortenden Länder - und insbesondere Deutschland - aber nicht vom Weg abbringen. Denn jetzt getätigte Investitionen in saubere und klimafreundliche Technologien und Energien werden wohl das 21. Jahrhundert bestimmen und den Vorreitern einen Technologievorsprung und hohe Gewinne versprechen.
Veröffentlicht am 14. November 2007,
Kategorie(n): Im Haushalt, 1,336 x gelesen
In der Politik ist Umweltschutz ein Top-Thema, doch warum alles den Politikern überlassen? Jeder kann helfen CO2 einzusparen und das sogar mit einem positiven Effekt fürs eigene Portemonaie!
Wie es geht, machen Anita und Albert Schaal aus Köln vor, denn sie wollen mehr für die Umwelt tun. Daher lässt sich die vierköpfige Familie von Günter Neunert, Energieagentur NRW, beraten. Der Energieexperte checkt im gesamten Haus von Familie Schaal, wo sie überall Energie und Kosten senken kann. Hier die Tipps vom Fachmann:
Erste Station: Die Waschküche
Bei der 60-Grad-Wäsche auf 40 Grad oder 30 Grad runterschalten. So lassen sich bis zu 40 Prozent Energie sparen, das macht sich auch auf der Stromrechnung bemerkbar
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“Nach einer Studie des Weltenergierats (WEC/World Energy Council), die am Montag bei der Weltenergiekonferenz in Rom vorgestellt wurde, wird die globale Nachfrage nach Energie bis 2050 um 70 bis 100 Prozent steigen, sich also praktisch verdoppeln.”
FOCUS Online
Der Preisanstieg bei allen Arten von Energieträgern (Öl, Gas, Kohle) wird sich somit auch weiter fortsetzen und auch der CO2-Ausstoß wird weiter steigen. Um also auch in Zukunft noch saubere Luft atmen zu können und trotz allem genug Energie für immer mehr Menschen zur Verfügung zu haben, sind Investitionen in regenerative Energien unumgänglich. Denn im Gegensatz zu allen fossilen Energieträgern sind Sonnenenergie sowie Wind- und Wasserkraft in nahezu unendlicher Menge vorhanden.
Quelle: Energieverbrauch - Verdopplung bis 2050
Veröffentlicht am 22. September 2007,
Kategorie(n): Auto und Verkehr, 20,282 x gelesen
Klimafreundliche Autos stehen auf der diesjährigen IAA im Rampenlicht - Auch wenn sich die grossen Menschenmengen weiterhin um die Supersportwagen mit klangvollen italienischen Namen wie Ferrari, Lamborghini oder Maserati drängen. In diesem Beitrag werden ein paar der interessantesten klimafreundlichen Autos und Concept Cars vorgestellt.
Darunter befinden sich sowohl Fahrzeuge mit Brennstoffzellen oder Hybridantrieb wie auch Autos mit modernen und sparsamen Diesel- oder Bio-Diesel-Motoren. Und an den vielen Fotos erkennt man, dass ein Öko-Auto im Jahr 2007 nicht mehr langweilig aussehen muss.
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Veröffentlicht am 21. August 2007,
Kategorie(n): Auto und Verkehr, 730 x gelesen
Japaner sind die besseren Umweltschützer. Zumindest, wenn es um den Bau von Automobilen geht. Dies besagt die Auto-Umweltliste, die jährlich vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) http://www.vcd.org/ veröffentlicht wird. In seiner Auto-Umweltliste bewertet der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub über 350 aktuelle Pkw-Modelle nach den Kriterien Verbrauch, Schadstoffausstoß und Lärm. Gleich sieben der Top-Ten-Plätze gehen an Fabrikate aus Japan. Doch eine Botschaft der aktuellen VCD Auto-Umweltliste lautet: Die deutschen Autobauer holen auf. „Heimische Hersteller sind durch die vielen Klimadiskussionen für Umweltthemen sensibilisiert und setzen verstärkt auf die Karte Umwelt”, sagt Uwe Röhrig, Inhaber des Hannoveraner Beratungsunternehmens International Car Concept (ICC) http://www.icconcept.de/.
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