Veröffentlicht am 22. Juni 2011, Kategorie(n):Solarenergie, 1,044 x gelesen
Die Nutzung von Sonnenenergie beschränkt sich nicht auf die Stromerzeugung in Photovoltaikanlagen und kann dank innovativer Technologie vor allem auch den Energieverbrauch im gewerblichen Bereich deutlich senken. Das beweist die Einweihung der sogenannten Solarwand im Toyota Werk in Valenciennes, die in der nordfranzösischen Fertigungsstätte zu erheblichen Energie- und CO2-Einsparungen führt. Die zwölf Meter hohe und 33 Meter lange Solarwand deckt die gesamte Südwand des Presswerks ab. Die Solar-Luft-Kollektoren auf einer Fläche von 400 Quadratmetern können mittels sauberer Sonnenenergie die Zuluft der Halle vorwärmen, wodurch die konventionelle Heizung entlastet wird. Selbst in den kältesten Monaten des Jahres kann die Temperatur so um bis zu neun Grad Celsius erhöht und der Einsatz traditioneller Energien wie Öl oder Gas gleichzeitig reduziert werden.
Veröffentlicht am 14. Juni 2011, Kategorie(n):Allgemein, 941 x gelesen
Am Montag, den 13. Juni 2011, wurde das “One Tonne Life” Projekt vom schwedischen Umweltminister Andreas Carlgren in Stockholm offiziell für beendet erklärt. Im Rahmen dieses einmaligen Projekts hat die vierköpfige Testfamilie Lindell ihren ökologischen Fußabdruck von aktuell in Schweden üblichen 7,3 Tonnen auf 1,5 Tonnen pro Person und Jahr reduziert. Die angestrebte eine Tonne wurde damit zwar nicht ganz erreicht, die Senkung der verursachten Emissionen um ganze 80% bleibt aber dennoch eine starke Leistung. Das Beispiel der Testfamilie zeigt, dass die von der schwedischen Regierung angestrebte Reduzierung um 40% bis zum Jahr 2020 mit der richtigen Technologie und einem angepassten Verhalten duchaus realisierbar ist.
Veröffentlicht am 25. Mai 2011, Kategorie(n):Allgemein, 1,151 x gelesen
Der vor fast 150 ahren gegründete Bayer Konzern besteht heute aus mehreren hundert Unternehmen mit über 100.000 Mitarbeitern rund um den Globus. Diese können die Auswirkungen von Umweltverschmutzung und Klimawandel in all ihren Facetten wahrnehmen und nicht nur vor diesem Hintergrund hat sich der Chemiekonzern einer grüneren Geschäfts(Zukunft) gewidmet. Zwischen 2008 und 2010 wurden bereits mehr als eine Milliarde Euro in klimarelevante Forschung und Entwicklung sowie Projekte investiert. Im 72 Seiten starken Nachhaltigkeitsbericht 2010 dokumentiert Bayer die Fortschritte in den Schwerpunkt-Bereichen Klimaschutz, Gesundheitsversorgung und Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung sowie weitere Nachhaltigkeits-Leistungen des Konzerns und formuliert neue Ziele in den Bereichen Unternehmensführung, Mitarbeiter, Ökologie, Innovation und Engagement.
Veröffentlicht am 18. Mai 2011, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 1,261 x gelesen
Eine immer globaler agierende Wirtschaft sowie die weiter wachsende Beliebtheit des Online-Shoppings führen seit Jahren zu einem steigenden Transportvolumen und Güterverkehr. Zu den Auswirkungen zählen neben immer mehr LKWs auf den Strassen vor allem auch ein wachsender Kraftstoffverbrauch und daraus resultierende Emissionen. Mit der Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene könnten die negativen Folgen abgildert werden, doch an einem zunehmenden Güterverkehr auf den Strassen wird man in den nächsten Jahren nicht vorbeikommen. Damit dieser zumindest so effizient und umweltverträglich wie möglich ist, hat MAN am 16. Mai 2011 die “Consistently Efficient” Tour 2011 gestartet. Mehr als 300 Gäste verfolgten in München den Start der drei MAN TGX, die in den kommenden vier Wochen mehr als 20 europäische Städte ansteuern. Mit der Tour soll demonstriert werden, wie viel Kraftstoff und CO2 im Güterverkehr auf der Straße schon heute eingespart werden könnte.
Veröffentlicht am 9. Mai 2011, Kategorie(n):Allgemein, 1,124 x gelesen
Durchschnittlich 7 Tonnen CO2 verursacht ein Einwohner von Schweden in etwa pro Jahr, ein Deutscher mit fast 10 Tonnen CO2 noch deutlich mehr und ein US-Amerikaner liegt sogar fast 20 Tonnen CO2 pro Jahr. Multipliziert man diese CO2-Emissionen mit den Milliarden Menschen, die inzwischen in den Industrienationen und den aufstrebenden Schwellenländern leben, braucht man sich nicht mehr zu fragen, warum unsere Erde am Rand des Klimakollaps steht. Da der Mensch aber nicht gerne verzichtet und den über Jahre aufgebauten Lebensstandard halten will, sollen modernste Technologien dabei helfen, weiter so zu leben und den Verbrauch an Ressourcen sowie den Ausstoß an Emissionen drastisch zu reduzieren. Das dies durchaus bereits möglich ist, zeigen die Ergebnisse im Rahmen der Halbzeit beim “One Tonne Life” Projekt der Unternehmen A-hus, Vattenfall und Volvo.
Veröffentlicht am 15. April 2011, Kategorie(n):Allgemein, 1,215 x gelesen
Klimawandel, sinkende Rohstoffressourcen, steigende Energiepreise und zuletzt der tragische Atomunfall in Japan: Der Wunsch der Menschen nach einer echten Energiewende in Deutschland ist aktueller als je zuvor und die Ziele klingen auch ambitioniert: Bis 2020 soll der Klimagasausstoß um 40 Prozent gegenüber 1990 sinken. Das sieht das Integrierte Energie- und Klimaprogramm (IEKP) vom August 2007 vor, fortgeschrieben im Energiekonzept der Bundesregierung von September 2010. Eine große Rolle spielt der Umstieg auf die Erneuerbaren Energien, doch das Einsparpotential an Energie, also die Steigerung der Energieeffizienz, sollte nicht vergessen werden. Denn immerhin könnten Energiesparen und mehr Energieeffizienz den Strommix schon alleine verändern - ohne eine einzige neue Windkraft oder Solaranlage.
Foto: Tomasz Sienicki
Laut einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) wird das Potential aber gerade in diesem Bereich noch viel zu wenig ausgeschöpft. Die Probleme bei der Umsetzung sind nach Meinung von UBA-Präsident Jochen Flasbarth allerdings gut zu heben: “Vor allem bei der Energieeffizienz können und müssen wir ganz deutlich nachlegen. Egal ob Stromsparen im Haushalt oder in der Industrie, ob klimafreundliche Gebäudesanierung oder sparsame Autos – bislang reichen die Maßnahmen nicht aus, um die Emissionen im angestrebten Umfang zu senken. Hier muss deutlich mehr passieren.” Flasbarth riet auch dazu, die erneuerbaren Energieträger besser in das Stromnetz zu integrieren.
Veröffentlicht am 13. April 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 795 x gelesen
Am idealsten wäre es, wenn wir keine Energie verbrauchen und damit keine Emissionen verursachen würden, doch diese Vorstellung wird sich in der Realität wohl nie umsetzen lassen. Auch wenn erneuerbare Energien und steigende Energieeffizienz den Verbrauch eindämmen können, so ist unsere moderne Gesellschaft und Wirtschaft doch auf die fossilen Energieträger angewiesen. Ohne Energie für Produktion, Transport, Mobilität und Konsum würde das moderne Leben stillstehen. Bis sich die Abhängigkeit von den natürlichen Ressourcen weiter verringert hat, können Firmen und Privatpersonen durch den Kauf von CO2-Zertifikaten ihren individuellen CO2-Ausstoß zumindest kompensieren.
Veröffentlicht am 9. April 2011, Kategorie(n):Auf der Arbeit, 1,176 x gelesen
Während der Energieverbrauch in manchen Bereichen dank moderner und effizienterer Technologien zurückgehen mag, so zählt der Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik mit Sicherheit nicht dazu. Allein der Stromverbrauch deutscher Rechenzentren stieg von 2006 bis 2010 von 8,4 auf 12,4 Milliarden Kilowattstunden. Im letzten Jahr verursachte er damit alleine in Deutschland rund 49,5 Millionen Tonnen CO2-Emissionen, was über den Emissionen liegt, für die der gesamte deutsche Luftverkehr verantworlich ist. Dennoch findet das Thema in der Regel geringere Beachtung, denn im Gegenzug zum Betrieb von Autos oder Flugzeugen sind Energieverbrauch und Emissionen bei PCs, Smartphones oder der Nutzung des Internets nicht so offensichtlich.
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Verbreitung von Computer, Smartphone und Co. sowie des zeitlichen Anstiegs der Internetnutzung und Zunahme der Downloadmengen, wird die IT aber ein immer größerer Hebel beim Schutz von Rohstoffen und Klima. “Laut Greenpeace könnten allein IT-Unternehmen bei entsprechenden Anstrengungen dazu beitragen, den CO2-Ausstoß weltweit um 15 Prozent zu verringern.”, erklärt Dr. Mario Speck, Gründer und Geschäftsführer der Klimaschutzinitiative ActNow. Gleichzeitig können Unternehmen mit der gezielten Steigerung der Energieeffizienz der IT auch bares Geld sparen. Dr. Speck gibt hierzu zehn Tipps für eine Grünere IT:
Veröffentlicht am 31. März 2011, Kategorie(n):Allgemein, 1,048 x gelesen
Die Landflucht hat in den letzten Jahrzehnten in den Schwellen- und Entwicklungsländern bisher ungekannte Ausmaße angenommen, so dass inzwischen mehr als jeder zweite Mensch in einer Stadt oder einem Ballungsgebiet lebt. Am meisten konzentrieren sich dabei die Europäer auf das Wohnen in Städten, denn hier sind es sogar über 70 Prozent. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass das Leben und Wirtschaften in diesen urbanen Zentren auch für den Großteil des weltweiten Energieverbrauchs - genauer für 75 Prozent - verantwortlich ist. Der Trend der Urbanisierung stellt daher im Hinblick auf Energieversorgung, Wasserversorgung, Mobilität ,Abfall und Klimaschutz eine große Herausforderung an die Gesellschaft.
Veröffentlicht am 29. März 2011, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 948 x gelesen
Die meisten arbeitenden Menschen sind täglich darauf angewiesen, von ihrem Zuhause zur Arbeit und wieder zurück zu kommen. Dazu kommen geschäftliche wie private Reisen, der Besuch von Freunden und Familie sowie natürlich der Transport von Waren, ohne den unsere jetzige Wirtschaft und Gesellschaft überhaupt nicht funktionieren würde. Dennoch trägt gerade auch der Verkehrssektor einen großen Teil am rasend schnellem Verbrauch der Ressource Erdöl bei und ist zudem für rund 20% der CO2-Emissionen verantwortlich. Im Rahmen einer gemeinschaftlichen Entwicklung hat die EU vor diesem Hintergrund einen Fahrplan für eine einheitliche europäische Verkehrspolitik und Umgebung vorgestellt, die sowohl wettbewerbsfähig wie auch ressourcenschonender und umweltfreundlicher sein soll.