Veröffentlicht am 29. November 2007,
Kategorie(n): Sonstiges, 792 x gelesen
Der Feldberger Hof im Schwarzwald, das erste klimaneutrale Hotel in Deutschland, weitet sein Klimaschutz-Engagement weiter aus. Pünktlich zum Beginn der Wintersaison liften die Hotelgäste des höchsten Vier-Sterne-Hotels in Deutschland nun „klimaneutral“ im Kernskigebiet Feldberg Ort. Möglich wurde dies auf Initiative der Inhaber-Familie Banhardt und die erneute Zusammenarbeit mit der Strategieberatung ClimatePartner, die den Feldberger Hof auch schon bei der Berechnung und Neutralisierung der eigenen CO2-Emissionen unterstützt hat.
Die internationale Strategieberatung im Freiwilligen Klimaschutz erstellte im Auftrag des Feldberger Hofs einen so genannten CO2-Fußabdruck der Feldbergbahn mit ihren Pisten und Liftanlagen. Die Daten wurden dabei vom Betreiber der Feldbergbahn, der Feldberg Touristik, zur Verfügung gestellt. Das Ergebnis: Der Betrieb der Schleppanlagen und Sessellifte sowie die Präparierung der Pisten verursacht jährlich rund 400 Tonnen CO2. Diese Emissionen werden anteilig mittels Investitionen in anerkannte und nachhaltige Klimaschutzprojekte ausgeglichen. „Durch den Betrieb der Feldbergbahn mit zertifiziertem Grünstrom der NaturEnergie wird bereits in einem hohen Maß CO2 vermieden. Daher stellen die verbliebenen 400 Tonnen die derzeit unvermeidbaren Emissionen dar“, erläutert Thomas Banhardt, Inhaber des Feldberger Hofs.
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Veröffentlicht am 23. Oktober 2007,
Kategorie(n): Sonstiges, 741 x gelesen
1000 Gelegenheiten pro Tag, den Verbraucher anzusprechen
Dass es sich in Frankreich gut leben lässt, ist bekannt. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, hat sich die französische Winzerfamilie Lacombe mit ihren Anbaugebieten rund um Bordeaux zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen: Künftig wird das Unternehmen klimaneutral produzierte Weine anbieten und ist mit diesem Angebot weltweit einer der ersten Wein-Produzenten. „Wenn man wie wir etwa 365.000 Flaschen im Jahr produziert, sind das 1000 Gelegenheiten pro Tag, eine Botschaft an den Verbraucher zu senden“, erläutert Inhaber Rémi Lacombe. „Auf diese Weise teilen wir mit unseren Kunden nicht nur die Freude an einem gelungenen Wein, sondern auch das Engagement für den Klimaschutz.“ Das ungewöhnliche Projekt wird mit Hilfe von ClimatePartner, der internationalen Strategieberatung im Freiwilligen Klimaschutz, realisiert.
Zunächst wird von ClimatePartner ein so genannter CO2-Fußabdruck des Weingutes Lacombe erstellt. Diese Daten helfen, nach ökologisch sinnvollen Einsparpotenzialen zu suchen, um den Ausstoß des schädlichen Treibhausgases zu senken. „Zusätzlich bekommen wir mit diesem Fußabdruck nicht nur die Möglichkeit, unseren CO2-Ausstoß auch in Zukunft nachweisbar zu kontrollieren und effizient auszugleichen, sondern auch andere ökologische Aspekte im Blick zu behalten“, erklärt Winzer Lacombe. Erst im dritten und letzten Schritt werden dann die verbliebenen, unvermeidbaren Emissionen durch Investitionen in anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen. „Im Weinanbau sind die Ursachen für die Emission von CO2 vielfältig. So entsteht Kohlendioxid nicht nur bei der Herstellung des Weins, sondern auch bei der Abfüllung und dem Transport“, so Rémi Lacombe. „Gerade im Weinanbau und in der Landwirtschaft spüren wir die Folgen des Klimawandels besonders. Durch ClimatePartner haben auch wir die Möglichkeit bekommen, einen kleinen, persönlichen Beitrag zur Verringerung des weltweiten CO2-Ausstosses zu leisten.“
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