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Klimaverträglicher Biodiesel aus Algen?

Veröffentlicht am 1. November 2007,  Kategorie(n): Auto und Verkehr, Sonstiges,  1,049 x gelesen

Wie man heute im Artikel “Biodiesel - Algen im Tank” von Gerd Pfitzenmaier auf FOCUS-Online lesen konnte, erprobt der Texaner Glen Kertz mit seinem Unternehmen Valcent Products die Produktion von Biodiesel mit Hilfe von Algen. Denn diese erzeugen neben O2 ein hochwertiges Pflanzenöl, welches bis zu 50% ihres Trockengewichts ausmacht und der Grundstoff für Biodiesel ist. Die Gewinnung von Treibstoff aus Algen wäre sicherlich der Gewinnung von Spritersatz aus Lebensmitteln (Raps, Mais, etc.) vorzuziehen. Ausserdem sprechen laut Kertz noch weitere Argumente für diese Alernative: “Wir brauchen wenig Land und können auf den Einsatz von Düngern, Pestiziden oder schweren Landmaschinen, die selbst wieder Energiefresser sind, völlig verzichten.”

Zum Artikel auf FOCUS-Online

 
 

Besser als die Bahn: Die Energiebilanz von Fahrgemeinschaften

Veröffentlicht am 29. Oktober 2007,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  959 x gelesen

raumobil LogoDer CO2-Ausstoß der verschiedenen Verkehrsmittel steht im Mittelpunkt der Umweltdiskussion. Mit dem Bahnstreik lohnt es sich generell über individuelle Mobilität, Kosten und Umweltschutz zu reflektieren. In diesem Zusammenhang scheint es besonders interessant die Energiebilanz und Kostenstruktur der verschiedenen Verkehrsträger zu beleuchten und über Optimierungspotentiale nachzudenken.

In einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS Nr. 41, 14.10.2007) kommt der Verkehrsexperte Gottfried Ilgmann zu dem Schluss, das die Bahn keineswegs so umweltfreundlich ist, wie sie selbst behauptet. Die Bahn wirbt damit, dass Ihre Kunden “mit jeder Bahnfahrt aktiv etwas für den Schutz der Umwelt tun.” Denn, “durch Bahnfahren vermindern Sie den Ausstoß von CO2 um ca. 70 Prozent gegenüber Auto und Flugzeug.” Ilgmann hat für die unterschiedlichen Verkehrsmittel berechnet wie viel Liter Benzin verbraucht wird um eine Person 100 Kilometer weit zu transportieren. Demnach vermeidet ein Zugreisender im Vergleich zum Autofahrer nur ein Viertel des Primärenergieverbrauchs. Der Fernverkehr auf der Schiene schneidet mit 3,9 Litern Primärenergieverbrauch noch immer besser ab als Autos, die laut Ilgmann auf langen Strecken bei durchschnittlich 1,5 Mitfahrern 5,2 Liter Benzinäquivalent pro Person auf 100 Kilometern verbrauchen. Des weiteren behauptet der Autor: “Da schneidet das Flugzeug energetisch ähnlich gut ab wie die Bahn” Bildet man in einem Auto zu zweit eine Fahrgemeinschaft, so kommt man bei einem Durchschnittsverbrauch von ca. 7,8 l mit 3,9 l pro Person auf eine ähnliche Energiebilanz wie die Bahn. Mit 3 Personen und 2,6 l Verbrauch und 4 Personen und 1,95 Liter Verbrauch pro Person ist eine Fahrgemeinschaft deutlich effizienter und preiswerter als die Bahn.

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Erster französischer Winzer produziert klimaneutralen Wein

Veröffentlicht am 23. Oktober 2007,  Kategorie(n): Sonstiges,  869 x gelesen

1000 Gelegenheiten pro Tag, den Verbraucher anzusprechen

Dass es sich in Frankreich gut leben lässt, ist bekannt. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, hat sich die französische Winzerfamilie Lacombe mit ihren Anbaugebieten rund um Bordeaux zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen: Künftig wird das Unternehmen klimaneutral produzierte Weine anbieten und ist mit diesem Angebot weltweit einer der ersten Wein-Produzenten. „Wenn man wie wir etwa 365.000 Flaschen im Jahr produziert, sind das 1000 Gelegenheiten pro Tag, eine Botschaft an den Verbraucher zu senden“, erläutert Inhaber Rémi Lacombe. „Auf diese Weise teilen wir mit unseren Kunden nicht nur die Freude an einem gelungenen Wein, sondern auch das Engagement für den Klimaschutz.“ Das ungewöhnliche Projekt wird mit Hilfe von ClimatePartner, der internationalen Strategieberatung im Freiwilligen Klimaschutz, realisiert.

Zunächst wird von ClimatePartner ein so genannter CO2-Fußabdruck des Weingutes Lacombe erstellt. Diese Daten helfen, nach ökologisch sinnvollen Einsparpotenzialen zu suchen, um den Ausstoß des schädlichen Treibhausgases zu senken. „Zusätzlich bekommen wir mit diesem Fußabdruck nicht nur die Möglichkeit, unseren CO2-Ausstoß auch in Zukunft nachweisbar zu kontrollieren und effizient auszugleichen, sondern auch andere ökologische Aspekte im Blick zu behalten“, erklärt Winzer Lacombe. Erst im dritten und letzten Schritt werden dann die verbliebenen, unvermeidbaren Emissionen durch Investitionen in anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen. „Im Weinanbau sind die Ursachen für die Emission von CO2 vielfältig. So entsteht Kohlendioxid nicht nur bei der Herstellung des Weins, sondern auch bei der Abfüllung und dem Transport“, so Rémi Lacombe. „Gerade im Weinanbau und in der Landwirtschaft spüren wir die Folgen des Klimawandels besonders. Durch ClimatePartner haben auch wir die Möglichkeit bekommen, einen kleinen, persönlichen Beitrag zur Verringerung des weltweiten CO2-Ausstosses zu leisten.“

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LOREMO - Die (R)Evolution des Automobils

Veröffentlicht am 10. Oktober 2007,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  1,023 x gelesen

LoremoEvolution bedeutet nicht zwangsläufig immer mehr und mehr. Denn wie eine kleine Revolution zeigt LOREMO (Low Resistance Mobile), dass man mit konsequenter Reduzierung auf das Wesentliche ein super-effizientes Auto erschaffen kann. Und LOREMO zeigt ebenfalls, dass solch ein ökologisch korrektes Fahrzeug nicht zwangsläufig langweilig aussehen muss sondern durch brilliantes Design bestechen kann. Nicht weiter verwunderlich, dass bereits über 50.000 Vormerkungen bei Loremo eingegangen sind.

Der LOREMO LS soll mit einem 2-Zylinder-Turbo-Diesel mit 15 kW bzw. 20 PS Leistung ausgestattet sein. Bei einem Gewicht von 600 kg erreicht er die 100 km in 16 Sekunden und fährt 160 km/h Spitze. Der Verbrauch soll bei unter 2 Litern pro 100 km und der Kaufpreis bei unter 15.000 Euro liegen.

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ConVerve empfiehlt: Energie, CO2 und Geld sparen mit Energiesparbox.de

Veröffentlicht am 3. Oktober 2007,  Kategorie(n): Im Haushalt,  596 x gelesen

EnergiesparboxDie Belastung der Umwelt mit CO2 ist zur Zeit in aller Munde. Gleichzeitig steigen die Energiepreise für die privaten Haushalte.

Durch die aktuelle Klimadiskussion wissen wir, wie schnell wir handeln müssen. Doch wie kann man als Verbraucher und Bürger konkret etwas tun? Diese Frage war Grundlage für die Motivation, ein Angebot für Privathaushalte und Unternehmen zu entwickeln, das CO2 -Emissionen reduziert und Geld spart.

Die beiden Niederländer Folkert Folkerts und Mark Kessels waren gemeinsam begeistert von der Idee, unternehmerischen Erfolg mit einer “guten Sache” zu kombinieren. Sie entwickelten deshalb gemeinsam die Energiesparbox, die in einem typischen privaten Haushalt bis zu einer Tonne CO2 einsparen kann. Mit 9 Produkten, die innerhalb eines Tages ohne großen Aufwand eingesetzt werden können, kann dieses Ziel schnell und einfach erreicht werden.

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Ab in den Süden: ClimatePartner gründet Tochtergesellschaft in Italien

Veröffentlicht am 1. Oktober 2007,  Kategorie(n): Allgemein,  541 x gelesen

Stefano Indigenti - Geschäftsführer der ClimatePartner Italia  S.r.l.Verbindung von Klimaschutz und Geschäftsprozessen schafft Mehrwert für Unternehmen

Nach Deutschland, Österreich und der Schweiz hat ClimatePartner, die Strategieberatung im Freiwilligen Klimaschutz, nun auch eine Tochtergesellschaft in Italien gegründet. Geschäftsführer von ClimatePartner Italia S.r.l. in Mailand wird Stefano Indigenti, mit dem bereits seit Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit besteht. “Bedeutende Projekte, wie etwa die klimaneutrale Auftaktkonferenz der Winterolympiade 2006 oder die klimaneutrale Durchführung des ‚Uno di famiglia’ in Verona haben uns darin bestärkt, unsere Aktivitäten in Italien weiter auszubauen”, erklärt Moritz Lehmkuhl, Geschäftsführer von ClimatePartner Deutschland. Exportschlager der Strategieberatung: Der ClimatePartner Druckprozess 2.0, der es Druckereien ermöglicht, ihre Produkte klimaneutral anzubieten.

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Klimaschaden durch Biosprit?

Veröffentlicht am 28. September 2007,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  613 x gelesen

Die Warnung, die laut dem Umwelt Blog von Nobelpreisträger Paul Crutzen stammt, bezieht sich allerdings nur auf Raps-Biodiesel und nicht auf Bio-Ethanol aus Zuckerrohr. Das Problem bei der Herstellung ist die Düngung des Agrarbodens mit Stickstoff:

“Der Forscher hatte gemeinsam mit Kollegen herausgefunden, dass Agrarböden wenn diese mit Stickstoff gedüngt werden, dort das gefährliche Treibhausgas N2O entweicht und in die Atmosphäre gelangt. Dieses Treibhausgas ist fast 300mal stärker als CO2 und damit deutlich schädlicher für den weltweiten Klimahaushalt. Bei seinen Forschungen entdeckte Paul Crutzen dass Raps-Biodiesel zwar klimaneutral sei aber der Klimaschaden der durch N2O verursacht wird ist etwa 1 bis 1,7 mal höher als der dadurch entstandene Klimanutzen.”

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Endlich kommt der Klima-Wandel bei der Wirtschaft

Veröffentlicht am 27. September 2007,  Kategorie(n): Allgemein,  445 x gelesen

Ganz einig sind sie sich zwar noch nicht, allerdings liegen inzwischen nur noch 10% zwischen den Klimaschutzzielen der Politik und den Zugeständnissen der Wirtschaft. Denn der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erklärt neuerdings die Senkung des Treibhausgasausstoßes um 30% bis 2020 für machbar. Und nicht nur das: Der BDI hält sie sogar für ökonomisch sinnvoll!

“Berlin. Die Wirtschaft vermindert ihren Widerstand gegen eine ehrgeizige Klimaschutzpolitik. Erstmals räumte der Unternehmens-Dachverband ein, eine Minderung der Klimagase um rund 30 Prozent sei in Deutschland ohne Einschränkung des Lebensstandards machbar und für die Volkswirtschaft zu verkraften. Insgesamt berge der Klimaschutz erhebliche ökonomische Potenziale.”
von Vera Gaserow (FR Online)

Jedes weitere Prozent ist laut dem BDI allerdings undenkbar. Eine Senkung um 40% der ausgestoßenen Treibhausgas (Ziel der Bundesregierung) wäre nur mit einer weiteren Nutzung der Atomkraft möglich.

Quelle: Artikel “Klima-Wandel bei der Wirtschaft”, Frankfurter Rundschau, fr-online.de

 
 

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon warnt vor Folgen des Klimawandel

Veröffentlicht am 24. September 2007,  Kategorie(n): Allgemein,  541 x gelesen

Bei der Klimakonferenz der Vereinten Nationen in New York hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon vor den Folgen des Klimawandels gewarnt und zum sofortigen Handeln aufgerufen. Auch der französische Präsident Nicolas Sarkozy sowie der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger nannten den Abbau der Treibhausgase als zentrales Ziel und riefen die Weltgemeinschaft zum Handeln auf.

Den ganzen Artikel “Klimawandel - Ban warnt vor verheerenden Folgen” bei Focus lesen.

 
 

IAA 2007 - Klimafreundliche Autos im Fokus

Veröffentlicht am 22. September 2007,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  23,644 x gelesen

IAA 2007 - Green CarsKlimafreundliche Autos stehen auf der diesjährigen IAA im Rampenlicht - Auch wenn sich die grossen Menschenmengen weiterhin um die Supersportwagen mit klangvollen italienischen Namen wie Ferrari, Lamborghini oder Maserati drängen. In diesem Beitrag werden ein paar der interessantesten klimafreundlichen Autos und Concept Cars vorgestellt.

Darunter befinden sich sowohl Fahrzeuge mit Brennstoffzellen oder Hybridantrieb wie auch Autos mit modernen und sparsamen Diesel- oder Bio-Diesel-Motoren. Und an den vielen Fotos erkennt man, dass ein Öko-Auto im Jahr 2007 nicht mehr langweilig aussehen muss.

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