Veröffentlicht am 13. Dezember 2010,
Kategorie(n): Allgemein, 1,258 x gelesen
Vor einem Jahr war die Hoffung auf ein Klimaabkommen in Kopenhagen noch groß, doch im Laufe des Weltklimagipfels 2009 hatten die Politiker aller Länder wieder einmal bewiesen, dass sie Einzelinteressen auch weiterhin vor das Ziel eines gemeinsamen Klimaschutzes setzen werden. Dementsprechend gering waren die Erwartungen an den gerade zu Ende gegangenen Klimagipfel COP16 in CancĂșn, was vielleicht einer der Gründe dafür ist, weshalb Greenpeace das Abschlusspapier der Klimakonferenz in CancĂșn als Zeichen der Hoffnung wertet. Allerdings machen die Umweltschützer auch gleich klar, dass man damit zwar dem Klimaschutzvertrag in einem Jahr in Südafrika näher gekommen ist, der Klimawandel aber noch lange nicht gestoppt sei.
Beim Weltklimagipfel in CancĂșn kam mehr heraus als erwartet aber weniger als erhofft
“Das Ergebnis ist besser, als viele hier zeitweise befürchtet haben. Trotzdem â es ist erst der Anfang. Jetzt muss die Arbeit richtig losgehen”, kommentiert der Leiter der Internationalen Klimapolitik von Greenpeace, Martin Kaiser. “Bis nächstes Jahr müssen die Staaten nun das entscheidende Klimaschutzprotokoll im Detail erarbeiten. Denn Cancun hat bisher nur den Prozess zur Erarbeitung des Klimaschutzvertrags gerettet, aber noch nicht das Klima selber. Die Geschwindigkeit des internationalen Klimaschutzes kann überhaupt nicht mit der dramatisch schnellen Erderwärmung Schritt halten. Der ungezügelten Verschmutzung der Atmosphäre durch Mineralöl- Kohle- und Holzindustrie sind mit dem Papier noch keinerlei Grenzen gesetzt.”
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Veröffentlicht am 3. Dezember 2010,
Kategorie(n): Allgemein,
GebÀude, 1,101 x gelesen
Genau ein Jahr ist die gescheiterte UN-Klimakonferenz COP15 in Kopenhagen nun her, auf der die Politiker aller Länder wieder einmal bewiesen haben, dass sie nicht in der Lage sind, einen gemeinsamen Weg in eine nachhaltigere Zukunft zu finden. Hat der Klimagipfel in Kopenhagen noch für eine enorme weltweite mediale Aufmerksamkeit gesorgt, scheinen die Menschen von den (nicht vorhandenen) Ergebnissen so enttäuscht, dass der aktuelle Klimagipfel COP16 in CancĂșn kaum seinen Weg in die Nachrichten findet.
Im Rahmen von COP16 verhandeln die Vertreter von 194 Staaten zwischen dem 29. November und dem 10. Dezember 2010 in Mexiko über die notwendige Senkung der globalen CO2-Emissionen. Vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden Weltbevölkerung, von der zudem ein immer größerer Teil sich den Lebensstil der Menschen in den bisherigen Industrienationen leisten kann, werden die Probleme dabei von Jahr zu Jahr größer statt kleiner. Denn wenn hunderte Millionen Menschen in China, Indien, Südostasien und Südamerika zusätzlich mit dem Auto fahren und ihren Konsum sowie Energieverbrauch dem westlichen Standard anpassen, dann kann die Installation aller bisherigen Solaranlagen und Windräder die Katastrophe nicht verhindern.
Energieeffizienz und Energiesparen sind Schlüsselfaktoren zur Senkung des Energieverbrauchs und der Emissionen
Während die Erneuerbaren Energien ohne Zweiffel ein wichtiger Schlüsselfaktor auf dem Weg in eine nachhaltigere Welt sind, so gehören doch vor allem auch die Steigerung der Energieeffizienz und Energiesparen zur Lösung. Da die Industrienationen für weit mehr als die Hälfte des weltweiten Energieverbrauchs und Emissionen verantwortlich sind, muss dort besonders viel mehr für die Reduzierung des Ausstoßes der Treibhausgase getan werden. Gleichzeitig müssen die Entwicklungsländer und Schwellenländer dabei unterstützt werden, dass sie trotz notwendigen Wirtschaftswachstums nicht die gleichen Fehler begehen wie die reichen Staaten Jahrzehnte vor ihnen.
Aus diesem Grund fordert auch Knauf Insulation, eines der weltweit führenden und anerkanntesten Unternehmen im Bereich Dämmsysteme, dass die Teilnehmer am UN-Klimagipfel COP16 endlich den “leeren Konsens” beim Thema Energieeffizienz zu überwinden und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. “Wenn die Regierungen ihre Beteuerungen ernst meinen, die internationalen Klimagespräche wieder in Gang bringen zu wollen, müssen handfeste Entscheidungen zur Energieeffizienz getroffen werden”, sagte Tony Robson, CEO von Knauf Insulation und Präsident der EASE, der neu gegründeten “European Alliance to Save Energy”.
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