Veröffentlicht am 10. Januar 2011, Kategorie(n):Gebäude, 3,329 x gelesen
Autos oder Elektrogeräte, die ein gewisses Alter erreicht haben und einfach nicht mehr effizient genug sind, werden in der Regel irgendwann von ihrem Besitzer ausgewechselt. Ganz anders sieht es hingegen bei Immobilien aus, wo mehr als 70 Prozent zu den sogenannten Altbauen gehören, die vor dem Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung im Jahr 1977 erbaut wurden. Während sich viele Wohnhäuser und Wohnkomplexe aus dem Nachkriegsbau relativ leicht von außen dämmen lassen, ließ sich bei Stilaltbauten oder historischen Bauten bisher keine Lösung finden, die sowohl technisch als auch optisch zufriedenstellend war. Gründe bzgl. der Optik gehören aus diesem Grund auch zu den häufigst genannten Kritikern und Gegnern der Wärmedämmung.
Veröffentlicht am 1. Dezember 2010, Kategorie(n):Interviews, 994 x gelesen
Während man gerade in der kalten Jahreszeit bei fahrenden Autos die Abgase aus dem Auspuff strömen sieht und damit sofort an den Energieverbrauch und die damit verbundene Umweltverschmutzung erinnert wird, kann man diesen Gedanken in der gemütlichen Wohnung oder im eigenen haus schnell vergessen. Dabei gehören Wohnimmobilien noch vor dem Verkehr zu den größten Energieverschwendern und Umweltverschmutzern. Neubauten werden daher immer häufiger als Niedrigenergiehäuser, Passivhäuser oder gar Plusenergiehäuser gebaut und tragen so zu einer Verringerung des Energieverbrauchs und der Emissionen bei. Allerdings muss für einen wirklichen Wandel vor allem auch bei den Bestandsimmobilien in Deutschland - darunter rund 17 Millionen Altbauten - die Energiebilanz deutlich verbessert werden.
Ein Unternehmen, dass sich diesem Ziel verschrieben hat und damit gleichzeitig eine attraktive Anlagemöglichkeit mit attraktivem Festzins beitet ist die Samonig AG aus Berlin. Das Geschäftskonzept ist der Kauf von Wohnimmobilien in Berlin mit anschließenden Investitionen in deren energetische Sanierung. Über die Immobilienanleihe EnergiePlus kann man sich daran beteiligen und für eine bessere Vorstellung des Unternehmens sowie der Idee dahinter hat Vorstand Karl Samonig im Interview die wichtigsten Fragen beantwort.
Veröffentlicht am 10. Februar 2010, Kategorie(n):Bei Gebäuden, 1,193 x gelesen
Seit Wochen liegen viele Regionen in Deutschland in einer Art winterlichen Dauerstarre. Die Minusgrade sorgen aber nicht nur für vereiste Strassen und Gehwege sondern auch für einen erhöhten Verbrauch an Heizenergie. Wer in den eigenen vier Wänden nicht frieren will, der ist seit Wochen gezwungen, die Heizungen auf Hochtouren laufen zu lassen. Mit minus 3,7 Grad lag die Durchschnittstemperatur im Heizmonat Januar um 3,2 Grad unter den sonst üblichen Temperaturen und lag damit meilenweit unter der deutschen Wohlfühltemperatur. “Durch das kalte Wetter verbrauchen wir etwa 15 Prozent mehr Heizenergie”, sagt Stefanie Jank, Projektleiterin der Heizspiegelkampagne. Um eine angenehme Raumtemperatur zu erreichen wurden in einer 70-Quadratmeter-Wohnung allein im Januar zwischen 15 und 20 Euro mehr verheizt und bei Häusern mit schlechter Wärmedämmung liegen die Mehrausgaben sogar noch höher.
Foto: Klima-Wandel.com
Kostenlose Analyse der Heizkostenabrechnung nennt Einsparmöglichkeiten
Veröffentlicht am 2. Februar 2010, Kategorie(n):Gebäude, 955 x gelesen
Mit der energetischen Sanierung aller Gebäude in Deutschland ließe sich wahrscheinlich die größte Einsparung beim Ausstoß von Treibhausgasen erzielen. Eine flächendeckende Modernisierung der deutschen Immobilien würde demzufolge mehr CO2 einsparen als durch den Einsatz von Solaranlagen und der Produktion von sauberem Solarstrom vermieden wird. Natürlich sollte aber die eine Verbesserung die andere nicht ausschließen. Den Sinn von energieeffizienten Wohnungen und Häusern haben indes aber zumindest die deutschen Mieter begriffen: Eine repräsentative Umfrage von Immowelt.de hat ergeben, dass mehr als die Hälfte der Mieter hierzulande bereit wären, mehr Kaltmiete zu zahlen, wenn ihre Wohnung dafür besser gedämmt ist. Kein Wunder, schließließlich lassen sich damit nicht nur CO2-Emissionen sondern auch Heizkosten einsparen.
Veröffentlicht am 26. Januar 2010, Kategorie(n):Bei Gebäuden, 869 x gelesen
Wenn man in Deutschland wirklich sinnvoll große Mengen Energie und damit auch CO2-Emissionen einsparen will, kommt man an der energetischen Sanierung von Immobilien nicht vorbei. Denn die Gebäude in denen wir wohnen und arbeiten sind für ganze 40 Prozent des deutschen Energieverbrauchs und CO2-Emissionen verantwortlich. In der Wirtschaftskrise gab die Bundesregierung vor, über die als “Umweltprämie” bezeichnete Abwrackprämie etwas für den Klimaschutz zu tun. Mehr verkaufte Neuwagen würden schließlich das durchschnittliche Fahrzeugalter und den Durchschnitteverbrauch senken und nicht nur Gewinne in die Kassen der großen Autobauer spülen. Sinnvoller wären die Investitionen wahrscheinlich aber eher im Bereich Immobilien gewesen und so forderte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) Anfang letzten Jahres auch eine Abwrackprämie für alte Heizkessel statt für Autos. Damit wären zudem kleine und mittelständische Betriebe statt großer Konzerne unterstützt worden.
Fazit ist: 60 Prozent der Gebäude in Deutschland sind älter als 25 Jahre – und größtenteils energetisch unsaniert. “Wollen wir die Klimaschutzziele Deutschlands erreichen, müssen wir die Sparpotenziale von Immobilien effektiver nutzen”, erklärt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH und Initiatorin des Energiesparclubs. Durch fachmännische Modernisierungen könnten Einsparungen bei Energieverbrauch und CO2-Emissionen von bis zu 50 Prozent erreicht werden. “Durch energetische Modernisierungen lassen sich Altbauten auf den Effizienzstand von Neubauten bringen. Entscheidend ist eine kompetente Beratung im Vorfeld”, so Loitz. Gesparte Energie bedeutet für die Immobilienbesitzer übrigens nicht nur eine gute Tat für die Umwelt, sondern sparen jeden Monat auch bares Geld und werden unabhängiger von steigenden Preisen der Energieversorger.
Veröffentlicht am 7. September 2009, Kategorie(n):Gebäude, 1,379 x gelesen
In Europa und einigen Großstädten der USA gibt es einen neuen Trend im Kampf gegen den Klimawandel und für mehr Lebensqualität in Metropolen wie Chicago oder New York City: Dachgärten bzw. begrünte Dachflächen gewinnen zunehmend als grüne Oasen im Betondschungel an Bedeutung und erfüllen gleichzeitig eine Funktion beim Klimaschutz. In Tests mit Dachgärten in Chicago fand man heraus, dass ein dunkler Dachteil an einem heißen Sommertag fast doppelt so heiß war wie der begrünte Dachteil. Somit hilft das begrünte Dach, die zum Betrieb der Klimaanlagen notwendige Energie deutlich zu reduzieren. Im Winter wirkt es umgekehrt als Dämmung gegen die Kälte und spart damit Heizenergie und -kosten.
Veröffentlicht am 4. April 2009, Kategorie(n):Gebäude, 2,378 x gelesen
Klimaschutz und dauerhaft heizkostenfrei
Klimaschutz ist ein Gebot der Stunde, und die Energiepreise werden weiter steigen. Deshalb hat Allstav-Haus ein bislang einmaliges „0,0-Literhaus-System“ entwickelt, das die Umwelt entlastet und dem Hausbesitzer dauerhaft jegliche Heizkosten erspart.
„Die Unabhängigkeit von Heizöl und Gas, keine Heizkosten sowie der maximale Einsatz erneuerbarer Energien“ waren für uns die Ziele dieser Entwicklung, erklärt Luboslav Blicha, Geschäftsführer der Pforzheimer Holzfertigbaufirma. Schließlich gehen nach Angaben des baden-württembergischen Umweltministeriums knapp 30 Prozent der CO2-Emissionen im Land auf das Konto von Heizung und Warmwasser in Gebäuden. Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner will deshalb den vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien vorantreiben und eine verbesserte Energieeffizienz unterstützen.
Veröffentlicht am 14. November 2008, Kategorie(n):Bei Gebäuden, 2,004 x gelesen
Seit bald 30 Jahren leben Angela und Hermann Schreiner in einer Doppelhaushälfte, Baujahr 1975. Das Ehepaar plant, seinen Ruhestand im eigenen Zuhause zu genießen. Damit Wohnkomfort und Energieverbrauch auch im Alter stimmen, entschließen sie sich zu einer energetischen Fachberatung.
Ehepaar Schreiner wendet sich an Susanne Popek, Architektin und Energie-Fachberaterin im Baustoff-Fachhandel. Bei einem Termin vor Ort nimmt Popek die erforderlichen Daten auf. Eine Woche später halten Schreiners einen bedarfsorientierten Energieausweis in den Händen. Popek errechnet einen anteiligen Transmissionswärmeverlust von 23 Prozent durch die Fenster, weitere 22 Prozent gehen durch die Außenwände verloren.
Veröffentlicht am 29. September 2008, Kategorie(n):Bücher, 2,872 x gelesen
Ab heute in Buchhandel erhältlich - das Buch: “Ökologisch wohnen, bauen und sanieren”, das die PR-Beraterin und Autorin Gabriele Neimke gemeinsam mit Energieberater Marco Erlenbeck - seit rund zehn Jahren als Energieberater tätig, seit vier Jahren selbständig, bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau, der Deutschen Energieagentur und beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gelistet, darüber hinaus unabhängiger Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen - geschrieben hat. Dieser Ratgeber hilft beim energiebewussten Bauen, Wohnen und Sanieren. Bei diesem Sachbuch sind die sinnvollsten Maßnahmen ganz bewusst verständlich erklärt. Viele praktische Tipps und Adressen helfen bei der Umsetzung. Eine Übersicht über die aktuellen Förderprogramme zeigt, welche finanzielle Unterstützung es gibt.