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Nachhaltiges wirtschaften und trotzdem gutes Geld verdienen schließt sich schon länger nicht mehr aus. In einer Zeit in der die Menschen immer sensibler für die Einhaltung sozialer Standards im Rahmen der Produktion, den achtsamen Umgang mit unserer Natur und den Schutz des Klimas werden, feiern viele “grüne” Unternehmen große Erfolge. Dabei ist es egal, ob es Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien, der Umwelttechnologie oder Hersteller und Händler ökologischer Lebensmittel oder anderer Konsumprodukte sind. Auch bei den Finanzdienstleistungen - im speziellen Fall bei den Banken - zahlt sich dieses Prinzip aus: So hat Europas führende Nachhaltigkeitsbank, die Triodos Bank, ihren Wachstumskurs im Jahr 2009 fortgesetzt und das Geschäftsvolumen um 30% auf 4,9 Milliarden Euro gesteigert. Die Anzahl der Kunden der Triodos Bank wuchs ebenfalls deutlich um mehr als 50.000 auf nun insgesamt 242.000 Kunden.
In den einzelnen Geschäftsbereichen verzeichnete vor allem das Kredit- und das Fondsgeschäft ein starkes Wachstum. Das Kreditvolumen der Triodos Bank konnte um 31% auf 1,7 Milliarden Euro gesteigert werden was das bisher stärkste Wachstum in der bisherigen 30-jährigen Geschichte der Bank ist. Ebenfalls um 31% wuchsen die von der Triodos Bank verwalteten Fonds auf ein Gesamtvolumen von 1,6 Milliarden Euro zum Ende des Jahres 2009 (2008: 1,2 Milliarden Euro).
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Veröffentlicht am 30. Januar 2010, Kategorie(n): Allgemein, 246 x gelesen
Obwohl sie sich im Internet in Foren und Kommentaren der großen Magazine meist in großer Zahl zu Wort melden, sind die radikalen Klimaskeptiker doch nur eine kleine Minderheit. Denn obwohl die Folgen des Klimawandels in Deutschland bisher noch nicht so dramatisch oder gar existenzgefährdent sind, wie in einigen Ländern Afrikas oder Asiens (siehe: Die zehn am schlimmsten betroffenen Opfer des Klimawandels), empfindet die große Mehrheit der Bürger in Deutschland und Europa dennoch große Besorgnis beim Gedanken an die enorm hohen und stetig wachsenden vom Menschen verursachten Emissionen. Auch der Zusammenhang mit der globalen Erwärmung und dem daraus resultierenden Klimawandel wird nur von wenigen komplett angezweifelt.
So ist das Ergebnis einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF Politbarometer im Dezember 2009 auch keine Überraschung: 78 Prozent der Befragten schätzen den Klimawandel inzwischen als (sehr) großes Problem ein.
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Von manch einem zu Anfang belächelt, hat sich die deutsche Umwelttechnologie in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige in der Bundesrepublik entwickelt. Inzwischen befindet sie sich auf der Überholspur und ist bereits dabei, die Automobilbranche als bisherige Leitindustrie abzulösen. Die Unternehmensberater von Roland Berger schätzen den Umsatz mit grünen Technologien im Jahr 2020 alleine in Deutschland auf über 467 Mrd. Euro.
Vor diesem Hintergrund präsentiert das renommierte Online-Magazin für nachhaltige Geldanlagen ECOreporter.de gemeinsam mit der Trendinvest Beratungs GmbH in einer Sonderveröffentlichung aktuell den Wachstumsmarkt der Zukunft: Cleantech.

Neben dem Gedanken des ökologisch nachhaltigen Investments machen vor allem hervorragende Aussichten die sauberen Technologien zum Hoffnungsträger: “Bis 2020 wird sich der globale Umsatz der Umweltindustrien auf 3.100 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Deutschland hat eine gute Ausgangsbasis, um von dem globalen Wachstum überdurchschnittlich zu profitieren” so Dr. Torsten Henzelmann, Autor des GreenTech-Atlas 2.0 für das Bundesumweltministerium. Der Boom der Cleantech-Branche wird langfristig außerdem durch Megatrends wie Klimaerwärmung, Ressourcenverknappung und steigende Energiepreise verstärkt. Anleger nachhaltiger Investments können somit auch in Zukunft von den enormen Marktpotenzialen profitieren.
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Veröffentlicht am 15. Januar 2010, Kategorie(n): Sonstiges, 281 x gelesen
Auch wenn Deutschland im letzten Jahr mit 5 Prozent Minus die mit Abstand stärkste Rezession seiner Nachkriegszeit erlebt hat, wird es auch hier früher oder später wieder ein Wirtschaftswachstum geben. Was für die deutsche Wirtschaft gilt, lässt sich auch auf andere Länder übertragen, wobei aufstrebende Staaten wie China sogar im Jahr der Wirtschaftskrise Wachstum verzeichnet haben. Das globale Wirtschaftswachstum führt aber nicht nur zu steigendem Wohlstand sondern vor allem auch zu einem stetig wachsenden Energiebedarf und Verbrauch von Rohstoffen und fossilen Energieträgern. Während der Peak Oil - also das globale Ölfördermaximum oder der Punkt, ab dem die Fördermenge nur noch sinken kann - laut den meisten Experten bereits überschritten ist oder in sehr naher Zeit überschritten wird, liegt er bei der Kohleförderung noch in etwas entfernterer Zukunft. Im Themenspecial zur Zukunft der Energie auf Focus Online zeichnet Michael Odenwald aber auch hier ein düsteres Bild. Denn um den weltweiten Hunger nach Energie zu stillen, muss vermutlich bis 2030 über 70 Prozent mehr Kohle abgebaut werden als bisher. Bis dahin ist das Fördermaximum laut Experten aber auch längst überschritten.
In den fünf Teilen des Beitrags geht er auf den voraussichtlich auftretenden Versorgungsengpass ein, der bereits in näherer Zukunft eintreten könnte. Hintergrund sind vor allem völlig veraltete Schätzungen zu den Vorkommen, wie z.B. das deutsche Beispiel belegt: “Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover etwa hatte die deutschen Steinkohlereserven über Jahrzehnte mit 23 bis 24 Milliarden Tonnen bezifferte. Im Jahr 2004 wurden sie laut der EWG-Studie auf 183 Millionen Tonnen herabgestuft, also um über 99 Prozent.” Vor weltweit flaschen Angaben warnte in 2007 auch bereits die Energy Watch Group (EWG), die zur in Ottobrunn bei München angesiedelten Ludwig-Bölkow-Stiftung gehört. In einer Studie, in der sie die internationalen Statistiken über die Kohlereserven analysierte, wurden viele dieser Zahlenwerke als veraltet identifiziert.
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Veröffentlicht am 15. Dezember 2009, Kategorie(n): Allgemein, 235 x gelesen
Der bisher wichtigste Tag auf dem Klimagipfel in Kopenhagen ging mit überwiegend schlechter Stimmung zu Ende. Nach Berichten auf der offiziellen Internetseite von COP 15 befürchten inzwischen viele Teilnehmer ein Scheitern. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich am heutigen Dienstag besorgt über den Stand der Verhandlungen zum globalen Klimaschutz. Das größte Problem ist der Streit zwischen den Industrienationen und den Vertretern der ärmeren Länder und Schwellenländer.
Um ein Scheitern des am Freitag endenden Gipfels zu vermeiden rief UN Generalsekretär Ban Ki-moon die Vertreter aller Staaten dazu auf, mit den Schuldzuweisungen aufzuhören und sich einzig darauf zu konzentrieren, wie jedes Land soviel tun kann wie möglich.
Es gibt allerdings noch Hoffnung: Als erstes Schwellenland erklärte sich Südkorea heute dazu bereit, verbindliche Reduktionsziele zu akzeptieren. Südkorea hofft mit dieser Zusage eine Schlüsselrolle bei den Verhandlungen in Kopenhagen zu übernehmen und andere Länder zu Zugeständnissen zu bewegen.
Weitere aktuelle Informationen sind täglich unter en.cop15.dk nachzulesen (Englisch)
Die Triodos Bank wurde 1980 als unabhängiges Geldinstitut in den Niederlanden gegründet und finanziert Unternehmen, die ökologisch, sozial und kulturell engagiert sind. Das die Berücksichtigung ökologischer und menschlicher Faktoren kein ökonomischer Nachteil sein muss, beweist das solide Wachstum von jährlich 20 bis 25 Prozent, das die Triodos Bank seither erzielt. Selbst die Finanzkrise konnte diesen Trend nicht unterbrechen und für die nächsten drei bis vier Jahren erwartet der Vorstand der Triodos Bank sogar eine Verdoppelung von Bilanzsumme, Kundenzahl und Anzahl der vergebenen Kredite. Die aktuelle Bilanzsumme der Triodos Bank liegt bei ca. 2,7 Milliarden Euro.

Am 1. Dezember 2009 hat die Triodos Bank nun auch eine Niederlassung in Deutschland - genauer in der Bankenmetropole Frankfurt am Main - eröffnet. Nach Standorten in Belgien, Großbritannien und Spanien will sie sich nun auch hierzulande als grüne Alternative etablieren. Peter Blom, Vorstandsvorsitzender der Triodos Bank unterstreicht die Bedeutung der Niederlassungseröffnung in Deutschland: “Deutschland ist Europas größte Volkswirtschaft. Der Trend zur Nachhaltigkeit hat sich hierzulande über die letzten Jahre deutlich verstärkt, wie man anhand der Biolebensmittel- und Ökostrombranche erkennen kann. Zudem hat die Finanzkrise auch in Deutschland dazu geführt, dass die Menschen von ihrer Bank mehr Verantwortung und
Transparenz fordern – denn sie wollen wissen, was ihr Geld finanziert und zunehmend sichergehen, dass es einen positiven Beitrag leistet.”
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Veröffentlicht am 2. November 2009, Kategorie(n): Solarenergie, 506 x gelesen
Am 30. Oktober 2009 hat die Bundesnetzagentur die neuen Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen für das Jahr 2010 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Im Vergleich zu den noch im Jahr 2009 in Betrieb genommenen Anlagen wird die Vergütung je nach Art und Größe der Anlage um neun bzw. elf Prozent sinken. Allerdings liegt die Absenkung der Vergütungssätze damit immer noch über dem weitaus stärkeren Preisverfall für Solarzellen, -module und -anlagen.

Foto: Gray Watson
Hintergrund ist, dass trotz Finanz- und Wirtschaftskrise die Solarenergie weiter stark wächst und deutlich mehr Photovoltaikanlagen in Deutschland installiert wurden als noch im Vorjahr. In den vergangenen zwölf Monaten wurden Solaranlagen mit einer installierten Leistung von ca. 2.340 MW an die Bundesnetzagentur gemeldet. Der im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegte Schwellenwert von 1.500 MW, der eine erhöhte Degression und damit eine stärkere Absenkung der Vergütungssätze zur Folge hat, wurde damit deutlich überschritten.
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Veröffentlicht am 1. Oktober 2009, Kategorie(n): Auto und Verkehr, 359 x gelesen
Mit Berufung auf Ergebnisse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) berichtet Spiegel Online im Artikel “Straßenverkehr - Deutsche lassen das Auto häufiger stehen”, dass die Zahl der mit Autos oder Motorrädern zurückgelegten Kilometer in 2008 in Deutschland seit dem Jahr 2003 erstmals zurück gegangen ist. Großer Gewinner waren vor allem die öffentlichen Verkehrsmittel, bei denen die Zahl der Personenkilometer im vergangenen Jahr erneut wuchs und auf insgesamt 162,2 Milliarden Kilometer anstieg. Allerdings betrugen die im Auto oder auf dem Motorrad zurück gelegten Strecken mit 869,6 Milliarden Kilometern immer noch mehr als das Fünffache (883,4 Milliarden Kilometer in 2007).
Hintergrund des Rückgangs dürfte eine Kombination aus verschiedendsten Faktoren sein, die von höheren Spritpreisen über den verbesserten Ausbau des Nahverkehrs bis zu einem weiter gestiegenen Umweltbewußtsein in der Bevölkerung reichen.
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Veröffentlicht am 4. September 2009, Kategorie(n): Sonstiges, 537 x gelesen
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt und unterstützt ausdrücklich den Vorschlag von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, das Grüne Band Deutschland, ein einmaliges Naturjuwel, als erstes Nationales Naturmonument auszuweisen.
Im Schatten der Grenzanlagen blieb ein einzigartiger und unberührter Naturreichtum erhalten, der entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze quer durch unser Land verläuft. Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND: “Gerade im Jubiläumsjahr des Mauerfalls ist dies ein wichtiges positives Signal für den Erhalt des Grünen Bandes. Die neue Schutzkategorie im novellierten Bundesnaturschutzgesetz ist eine Riesenchance für den längsten Biotopverbund durch Deutschland. Ich freue mich, dass das Bundesumweltministerium diese Idee des BUND für zukunftsfähig hält.”
Nach intensiver Prüfung halten die BUND Fachexperten das Grüne Band für besonders geeignet, um es als erstes Nationales Naturmonument auszuweisen. Denn das Grüne Band verbindet auf 1.393 Kilometer von der Ostsee bis zum sächsischen Vogtland fast alle deutschen Landschaften und ist ein Querschnitt durch 17 repräsentative Naturräume. Als Heimat für über 600 gefährdete Tiere und Pflanzen ist der Erhalt dieses lebendigen Denkmals der jüngeren deutschen Zeitgeschichte eine wichtige Zukunftsaufgabe.
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Veröffentlicht am 20. August 2009, Kategorie(n): Solarenergie, 1,298 x gelesen
Der Solarpark Lieberose, der von den Projektentwickler juwi und dem Modulhersteller First Solar derzeit auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz in Brandenburg realisiert wird, ist seit heute das größte Solarkraftwerk in Deutschland. Am 20. August haben Bundesminister Wolfgang Tiefensee, Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Länder, und der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck mit der gemeinsamen Montage des 560.000 Solarmoduls das Kraftwerk zum bundesweit größten Photovoltaik-Park gemacht. Bis Ende 2009 soll die Anzahl der Module auf 700.000 erweitert werden um dann den Bedarf von rund 15.000 Haushalten mit emissionsfreiem Sonnenstrom zu decken.

Foto: juwi-Gruppe und First Solar GmbH
Der von der Wörrstädter juwi-Gruppe und First Solar nördlich von Cottbus in der Gemeinde Turnow-Preilack errichtete Solarpark gilt in vielerlei Hinsicht als ein wichtiges Projekt der Solarbranche mit großer Signalwirkung. Denn trotz Finanz- und Wirtschaftskrise haben die beiden Unternehmen ein spektakuläres Großprojekt mit einem Investitionsvolumen von mehr als 160 Millionen Euro auf den Weg gebracht, das mit einer Leistung von rund 53 Megawatt und einer Fläche von mehr als 210 Fußballfeldern die zweitgrößte Photovoltaik-Anlage der Welt ist.
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