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Energetisch sanierte Gebäude sparen mehr als die Hälfte an Heizenergie

Veröffentlicht am 29. September 2011,  Kategorie(n): Gebäude,  761 x gelesen

Wie die Auswertung von rund einer Million Gebäudedaten durch die gemeinnützige co2online GmbH zeigt, verbrauchen vollsanierte Gebäude mit Solarwärmenutzung durchschnittlich 52 Prozent weniger Heizenergie als vergleichbare unsanierte Altbauten. “Die Ergebnisse zeigen: Die energetische Sanierung des Gebäudebestandes spielt eine entscheidende Rolle für die klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesregierung - und damit auch für die Energiewende”, erklärt in diesem Zusammenhang Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. Da etwa Dreiviertel der 40 Millionen Wohneinheiten in Deutschland vor dem Jahr 1978, in dem die erste Wärmeschutzverordnung verabschiedet wurde, errichtet worden ist, liegt in der Sanierung des Wohngebäudebestands das größte Einsparpotenzial.

Die Bundesregierung hat in einem Sechs-Punkte-Programm zur Energiewende das Ziel festgelegt, den Wärmebedarf von Gebäuden bis 2020 um 20 Prozent zu senken. Mit dem ab sofort erscheinenden Trendreport Energie zeigt co2online Wege auf, wie dieses Ziel effizient erreicht werden kann. In ihm werden Entwicklungen und Tendenzen des Heizenergieverbrauchs in deutschen Wohngebäuden darstellt. Die zugrundeliegenden co2online-Gebäudedaten ermöglichen detaillierte Angaben über Niveau und räumliche Verteilung der energetischen Gebäudesanierung. Darüber hinaus sind Aussagen über die Wirksamkeit einzelner Sanierungsmaßnahmen möglich, die als Entscheidungsgrundlage für die Fördermittelvergabe dienen können. Gesetzliche Vorgaben für Neubauten haben dabei aufgrund der geringen Neubauquote nur wenig Einfluss.

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Erstmals stammen 20 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen

Veröffentlicht am 26. September 2011,  Kategorie(n): Solarenergie, Wasserkraft, Windkraft,  827 x gelesen

Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bereits Ende August 2011 berichtet hat, hat der Anteil der Erneuerbaren Energien am Strombedarf in Deutschland im ersten Halbjahr 2011 erstmals die 20-Prozent-Marke übersprungen. Nach ersten Schätzungen des BDEW wurden in diesem Zeitraum ganze 57,3 Milliarden Kilowattstunden sauberer Strom erzeugt, was 20,8 Prozent des deutschen Strombedarfs entspricht. Im Vergleich dazu waren es im ersten Halbjahr 2010 erst 50,4 Milliarden Kilowattstunden, was 18,3 Prozent des Strombedarfs entsprach.

Pferde vor Windenergieanlage © BWE / Thorsten Paulsen
Foto: © Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) / Thorsten Paulsen

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Deutsche Industrie könnte 20 Prozent Strom sparen doch die Regierung verhindert es

Veröffentlicht am 21. September 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  857 x gelesen

Bei der Pfungstädter Brauerei werden täglich rund 240.000 Flaschen Bier abgefüllt, was natürlich auch eine Menge Strom kostet. Auf der Suche nach Stromfressern wurden in der Produktion Jahrzehnte alte Pumpen entdeckt, die gegen neue und besonders effiziente Pumpen ausgetauscht wurden. Eine Pumpe kostet dabei rund 3.800 Euro, pro Jahr kann Pfungstädter pro Pumpe aber rund 9.000 Euro Stromkosten sparen. Die Amortisationszeit liegt damit bei nur fünf Monaten und da es mehr als Hundert dieser Pumpen im Betrieb gibt, lässt sich so nicht nur etwas für die Umwelt tun, sondern bereits in einem Jahr auch eine Menge Geld sparen. Diese Geschichte wurde am gestrigen Dienstag, den 20. September 2011, in der ZDF-Sendung Frontal21 vorgestellt. Und wie es weiter heißt, könnte die deutsche Wirtschaft den Stromverbrauch allein im Bereich Klima-, Kühlungs und Drucklufttechnik um ganze 20 bis 30 Prozent verringern. Getan wird aber wenig und daran soll neben den Unternehmern und Mangern selbst auch die Politik schuld sein.

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Heizenergieverbrauch in Deutschland seit 2002 um 22 Prozent gesunken

Veröffentlicht am 10. August 2011,  Kategorie(n): Gebäude,  1,009 x gelesen

Wie das gemeinnützige Unternehmen co2online berichtet, hat die am 1. Februar 2002 in Kraft getretene Energieeinsparverordnung (EnEV) zu enormen Einsparungen bei Heizenergie und Emissionen beigetragen, denn bis 2010 sank der Heizenergieverbrauch von deutschen Wohngebäuden um durchschnittlich 22 Prozent bzw. 2,75 Prozent pro Jahr. Zu diesem Ergebnis kam die co2online gemeinnützige GmbH nach Auswertung des eigenen Bestands von rund einer Million Wohngebäudedaten. Während ein Wohngebäude im Jahr 2002 noch durchschnittlich 161 Kilowattstunden Heizenergie pro Quadratmeter und Jahr benötigte, waren es in 2010 nur noch 126 Kilowattstunden.

Heizenergieverbrauch in Wohngebäuden in Deutschland von 2002 bis 2010
Grafik: co2online gemeinnützige GmbH

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Blackstone: Privater Finanzinvestor finanziert deutschen Offshore-Windpark “Meerwind”

Veröffentlicht am 8. August 2011,  Kategorie(n): Windkraft,  1,375 x gelesen

Obwohl private Finanzinvestoren wie die Blackstone Group in 2005 vom damaligen SPD-Parteivorsitzenden, Franz Müntefering, öffentlich als “Heuschrecken” beschimpft wurden, investiert die Beteiligungsgesellschaft jetzt in Deutschlands Zukunft. Genauer gesagt in Deustchlands Energiezukunft und die Energiewende. Denn die mehrheitlich von Blackstone gehaltene WindMW GmbH gab Anfang August den Abschluß der Finanzierung des Projekts “Meerwind” bekannt. Meerwind ist der Name eines geplanten Offshore-Windparks mit 80 Windkraftanlagen und einer Leistung von 288 Megawatt, der rund 50 Kilometer vor der deutschen Küste in der Nordsee entstehen soll. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2013 geplant und der Windpark soll ab diesem Zeitpunkt rund 400.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgen und pro Jahr etwa eine Million Tonnen CO2 einsparen.

Lillgrund Offshore-Windpark bei Kopenhagen
Foto: Mariusz Paździora

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Vorurteile und Fakten: Was bringt die Elektromobilität nach 125 Jahren Verbrennungsmotor

Veröffentlicht am 3. August 2011,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  826 x gelesen

Während Concept Cars mit Elektroantrieb auf den großen Automessen längst die heimlichen Stars sind, sucht man Elektroautos auf der Strasse noch vergeblich. Aktuell sind in Deutschland gerade einmal rund 3.000 Autofahrer mit Elektroantrieb unterwegs, wobei die Pläne der Bundesregierung bis zum Jahr 2020 eine Vervielfachung auf knapp eine Million Elektroautos vorsehen. Dem ambitionierten Ziel steht bisher nicht nur ein meist fehlendes Angebot der Hersteller gegenüber, sondern zudem auch eine ganze Reihe von hartnäckigen Vorurteilen gegenüber Elektrofahrzeugen.

Elektroauto Mitsubishi i-MiEV und GOVECS Elektroroller GO! S2.4
Fotos: Mitsubishi / GOVECS

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Solar Roadshow: Futuristischer Q-Cells Truck tourt durch Deutschland

Veröffentlicht am 28. Juli 2011,  Kategorie(n): Solarenergie,  952 x gelesen

Q-Cells ist einer der ältesten und erfolgreichsten Anbieter von Photovoltaiklösungen und steht nach wie vor für Qualität “Made in Germany”. Erst vor ein paar Tagen wurde die eigene Modulfertigung am deutschen Standort Thalheim gestartet. Kein Wunder also, dass das Unternehmen bereits einige Auszeichnungen wie etwa das Siegel “Deutschlands bester Arbeitgeber 2008″ erhalten hat. Zur Unterstützung der seiner Partner vor Ort ist am 22. Juli 2011 die Solar Roadshow in Deutschland gestartet, in deren Rahmen der eigens dafür designte Solar Truck mit seinem integrierten Präsentations- und Schulungsraum bei den Q-Cells Partnern vorfährt. Gestartet war er die Roadshow in Italien und bis September geht es nun durch Deutschland und Österreich.

Q-Cells Truck
Foto: Q-Cells

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Internetportal zum Bürgerdialog Energietechnologien für die Zukunft ist online

Veröffentlicht am 18. Juli 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  839 x gelesen

Schon vor der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima haben sich viele Bürger, Unternehmer und Politiker für den Ausbau der Erneuerbaren energien eingesetzt und spätestens seit der Tragödie im Fernen Osten hat die Energiewende oberste Priorität. Um die Bürgerinnen und Bürger in die Erforschung und Nutzung der neuen Energietechnologien einzubinden, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung einen intensiven Dialog gestartet, zu dem seit letzter Woche auch ein Informations- und Diskussionsportal im Internet gehört.

Internetportal zum Bürgerdialog Energietechnologien für die Zukunft

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eaD: Die Energiewende braucht den Bürger!

Veröffentlicht am 12. Juli 2011,  Kategorie(n): Allgemein,  750 x gelesen

In einem aktuellen Positionspapier stellt sich der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) e. V. zwar grundsätzlich hinter den Entschluss der Bundesregierung, den Übergang in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien zu beschleunigen, warnt aber zugleich vor “drohenden Fehlentwicklungen durch die jetzige Ausgestaltung von Bundesgesetzen, Richtlinien und Förderungen”.

Neben der Forderung, dass die Energiewende vor allem vor Ort beginnen müsse (Vorrang für dezentrale Erzeugungsstrukturen gegenüber neuen zentralen Großprojekten) und mehr Sorgfalt und Koordination zwischen Bund, Ländern und Kommunen brauche, müssten vor allem auch die Bürger besser informiert und stärker beteiligt werden. Denn obwohl die Energiewende ebenso wie mehr Klimaschutz von einem Großteil der Bevölkerung befürwortet werden, finden nicht alle notwendigen Maßnahmen gleichermaßen den Zuspruch der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Je abstrakter und komplexer die technischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge sind und je konkreter die negativen Auswirkungen der Energiewende im Hinblick auf Landschaftsbild, Naturschutz oder die ökonomische Situation des Einzelnen ausfallen, desto mehr Überzeugungsarbeit vor Ort ist notwendig.

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Welt Online präsentiert 10 Gründe gegen die Förderung von Solarstrom

Veröffentlicht am 28. Juni 2011,  Kategorie(n): Solarenergie,  1,306 x gelesen

Wenn es nach Autor Daniel Wetzel und den Experten geht, auf deren Aussagen und Thesen er sich beruft, dann sollte Deutschland die Förderung von Solarstrom sofort stoppen. Dabei ist der Hauptkritikpunkt natürlich gerechtfertigt, denn während Strom aus Photovoltaikanlagen weniger als drei Prozent zur Deckung des Strombedarfs in Deutschland beiträgt, wird der Löwenanteil der Subventionen für diese Branche verwendet. Windkraft, deren Stromproduktion bereits ein Vielfaches über der der Photovoltaik liegt, erhält im Gegenzug nur einen Bruchteil der bereitgestellten Gelder.

Haus mit Solaranlage

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