Veröffentlicht am 29. September 2008,
Kategorie(n): Sonstiges, 1,391 x gelesen
Sieben Argumente warum sich Klimaschutz trotz allem lohnt
Trotz des Kyoto-Protokolls sowie großen Anstrengungen beim Klimaschutz in vielen Ländern Europas sind die Emissionen und der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre seit dem Jahr 2000 weiter extrem angestiegen. Denn während man in Deutschland und einigen anderen Ländern konsequent versucht, die Emissionen und den CO2-Ausstoß zu senken, steigerten sowohl die USA wie auch die Schwellen- und Entwicklungsländer deutlich ihren Ausstoß.
Da es sich beim Klimawandel aber ein globales Phänomen mit weltweiten Auswirkungen handelt, zeichnet der Klimareport der Europäischen Umweltagentur (EEA) auch für Europa ein düsteres Zukunftsszenario: Längere Trockenheit und Wassermangel in den südlicheren Regionen, Waldbrände, Überflutungen und Überschwemmungen, schmelzende Gletscher und aussterbende Tierarten. Und selbstverständlich auch immer mehr wirtschaftlichen Schäden durch eine steigende Anzahl an Naturkatastrophen.
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Der Antrieb mittels Wind ist klimafreundlich, billiger als mit Öl und auf hoher See die kostengünstigste Energiequelle die es gibt. Dennoch gehörten Segelschiffe im Bereich des Frachtverkehrs bis vor kurzem der Vergangenheit an und waren als Transportmittel höchstens noch in Historienfilmen zu sehen. Doch seit einigen Jahren plante das Unternehmen SkySails von Dipl.-Wirtschaftsingenieur Stephan Wrage und Dipl.-Ing. für Schiffbau und Meerestechnik Thomas Meyer die Renaissance dieses genialen Antriebs. Natürlich in modernerer Form eines Kites und vorerst als Möglichkeit zur Energieeinsparung bei der Frachtschifffahrt.
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Veröffentlicht am 26. Februar 2008,
Kategorie(n): Solarenergie, 616 x gelesen
Solarstrom verursacht im Vergleich zum Normalstrom aus der Produktion in Kohlekraftwerken fast 90 Prozent weniger schädliche Emissionen. Diese Ergebnisse präsentierte ein Forscherteam um Vasilis Fthenakis vom Brookhaven National Laboratory der US-Regierung in der Fachzeitschrift “Environmental Science & Technology” der Amerikanischen Chemikalischen Gesellschaft ACS.
Die Wissenschaftler hatten in einer Ökobilanz untersucht, wie viel Treibhausgase, Schwermetalle, Stickoxide und Schwefeldioxid bei Produktion und 30 Jahren Betrieb verschiedener Photovoltaikmodule entstehen. Sie berücksichtigten auch die Gehäuse und Verkabelung der Module. Dabei stützen sie sich auf Abgasdaten 13 europäischer und amerikanischer Solarzellenhersteller aus den Jahren 2004 bis 2006.
Am besten schnitten in der Untersuchung Dünnschicht-Solarzellen aus Cadmium-Tellurid (Cd-Te-Zellen) ab. Über die Produktion und die auf 30 Jahre veranschlagte Lebensdauer gerechnet verursachen die Module beispielsweise 90 bis 300 Mal weniger giftiges Cadmium pro Kilowattstunde als ein Kohlekraftwerk mit optimal funktionierenden Filtern. Generell hätten Dünnschichtzellen trotz ihrer geringeren Stromausbeute eine bessere Bilanz als herkömmliche Silizium-Module, weil sie weniger Energie bei der Herstellung benötigten.
Die Unterschiede zwischen den einzelnen Photovoltaik-Techniken seien jedoch klein im Vergleich zu dem, was sie an Emissionen einsparen könnten. Mindestens 89 Prozent der Luftschadstoffe aus der gegenwärtigen Elektrizitätsproduktion könnten mit der Photovoltaik vermieden werden, schreiben die Autoren. Da die Techniken zur Solarzellenproduktion sowie die Energieausbeute der Module sich ständig verbessere, müsse diese Ökobilanz regelmäßig erneuert werden.
Quelle: FR-Online - Artikel: Solarstrom zehnmal umweltfreundlicher als Normalstrom
Veröffentlicht am 20. November 2007,
Kategorie(n): Allgemein, 921 x gelesen
Obwohl die meisten Industrieländer sich mit Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls dazu verplichtet haben, ihre Emissionen bis zum Jahr 2012 unter das Niveau von 1990 zu senken, scheinen sie Ende 2007 weiter davon entfernt zu sein als je zuvor.
“Die Klimagas-Emissionen stiegen in den Industrienationen „beinahe“ auf einen neuen Rekordstand, sagte Yvo de Boer, Chef des UN-Klimasekretariats. Die Zunahme des Treibhausgasausstoßes sei auf das fortgesetzte Wachstum in den hochindustrialisierten Ländern zurückzuführen, aber auch auf das steigende Wirtschaftswachstum in den Staaten des früheren Ostblocks. Am stärksten stiegen die Treibhausgasemissionen demnach im Verkehrssektor.”
Deutschland wird mit einer tatsächlichen Reduzierung um 18,4% (Verfehlung von gerade einmal 2,7%) dennoch seiner Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz und regenerative Energien gerrecht. Es ist die mit Abstand höchste Reduzierung in der EU.
Mehr Infos im Artikel “Mehr Emissionen denn je” auf FOCUS Online