Veröffentlicht am 5. Oktober 2011,
Kategorie(n): Sonstiges, 743 x gelesen
Am 16. September 2011 trafen sich in Hamburg rund 50 Vertreter aus Politik und Wirtschaft auf der EUROFORUM-Konferenz “Die vernetzte Stadt”, um im Vorfeld der Verleihung des deutschen Umweltpreises “Clean Tech Media Award 2011″ über die Potenziale für Klimaschutz und Nachhaltigkeit in den Städten der Zukunft zu diskutieren. “Es ist eine Verpflichtung der Städte beim Thema Energieeffizienz und Emissionsreduzierung ’state of the art’ zu sein”, sagte der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, auf der Pressekonferenz zur Verleihung des Clean Tech Media Award 2011.

Ohne innovative Technologien und Entwicklungen aus der Industrie sei auch der Wandel einer der größten deutschen Industriestandorte Deutschlands zur “Umwelthauptstadt Europas 2011″ nicht möglich gewesen. Mit Blick auf die Preisträger des Clean Tech Media Award zeigte sich Scholz optimistisch, dass auch in Zukunft Wirtschaft und Industrie Produkte entwickeln, die auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen und sich gleichzeitig dem Thema Nachhaltigkeit verpflichtet fühlen.
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Veröffentlicht am 29. September 2011,
Kategorie(n): Gebäude, 761 x gelesen
Wie die Auswertung von rund einer Million Gebäudedaten durch die gemeinnützige co2online GmbH zeigt, verbrauchen vollsanierte Gebäude mit Solarwärmenutzung durchschnittlich 52 Prozent weniger Heizenergie als vergleichbare unsanierte Altbauten. “Die Ergebnisse zeigen: Die energetische Sanierung des Gebäudebestandes spielt eine entscheidende Rolle für die klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesregierung - und damit auch für die Energiewende”, erklärt in diesem Zusammenhang Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. Da etwa Dreiviertel der 40 Millionen Wohneinheiten in Deutschland vor dem Jahr 1978, in dem die erste Wärmeschutzverordnung verabschiedet wurde, errichtet worden ist, liegt in der Sanierung des Wohngebäudebestands das größte Einsparpotenzial.
Die Bundesregierung hat in einem Sechs-Punkte-Programm zur Energiewende das Ziel festgelegt, den Wärmebedarf von Gebäuden bis 2020 um 20 Prozent zu senken. Mit dem ab sofort erscheinenden Trendreport Energie zeigt co2online Wege auf, wie dieses Ziel effizient erreicht werden kann. In ihm werden Entwicklungen und Tendenzen des Heizenergieverbrauchs in deutschen Wohngebäuden darstellt. Die zugrundeliegenden co2online-Gebäudedaten ermöglichen detaillierte Angaben über Niveau und räumliche Verteilung der energetischen Gebäudesanierung. Darüber hinaus sind Aussagen über die Wirksamkeit einzelner Sanierungsmaßnahmen möglich, die als Entscheidungsgrundlage für die Fördermittelvergabe dienen können. Gesetzliche Vorgaben für Neubauten haben dabei aufgrund der geringen Neubauquote nur wenig Einfluss.
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Veröffentlicht am 28. Februar 2011,
Kategorie(n): Gebäude, 1,316 x gelesen
Betrachtet man klassische Kapitalanlagen, sind soziale Komponenten erst einmal zweitrangig. Etwas anders sieht es aus, wenn man an Wohnimmobilien als Kapitalanlage denkt. Die Immobilien-Kapitalanlage beinhaltet neben der Geldanlage an sich, auch soziale Aspekte. Besonders interessant wird es hier, wenn man sich mit dem Thema energetische Sanierung von Wohnimmobilien befasst.
Mieterschutz durch energetische Sanierung
Die steigenden Energiekosten lassen die Nebenkosten einer Wohnung inzwischen fast zu einer zweiten Miete werden. In Berlin sind beispielsweise die Mieten in den Jahren von 2003 bis 2007 um 4,4% gestiegen, die Betriebskosten für Heizung und Warmwasser sogar um satte 33%. Wer einen Altbau kauft oder sich an einer Altbauimmobilie durch einen Wohnungskauf beteiligt und diese energetisch sanieren lässt, kann geltend machen, dass er nicht nur eine gute Geldanlage gefunden hat, sondern durchaus auch sozial einen positiven Beitrag leisten kann. Die Mieter in diesen Wohnungen haben anschließend geringere Heizkosten und werden vor dramatischen Energiekostensteigerungen geschützt. Die aktuelle Höhe des Ölpreises, der wieder weit über 100 Dollar pro Barrel liegt, zeigt dies deutlich.
Energetische Sanierung schafft Arbeitsplätze!
Wer mit der energetischen Sanierung von Wohnimmobilien Arbeitsplätze schafft, trägt gleichzeitig zu einer Entlastung der Sozialhaushalte bei. Ausgaben für das Arbeitslosengeld oder eine Unterstützung nach den Hartz-Gesetzen werden geringer. Die Menschen haben mehr Geld zur Verfügung und verbessern damit die Binnenkonjunktur. Außerdem zahlen die Mitarbeiter, die im Bereich der energetischen Sanierung eingesetzt werden, natürlich auch Steuern und Sozialabgaben. Das Investitionsvolumen für die energetische Sanierung von Wohnimmobilien beträgt immerhin zwischen 700 und 1.000 Milliarden Euro pro Jahr. Man kann sich vorstellen, dass aus diesen Investitionen erhebliche Einkommens- und Körperschaftssteuern resultieren und die Milliardenbeträge selbstverständlich auch 19% Mehrwertsteuer enthalten.
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