Veröffentlicht am 10. Juni 2011, Kategorie(n):Im Haushalt, 995 x gelesen
Inzwischen dürfte hinlängst bekannt sein, dass der größte Energieverbraucher in deutschen Haushalten die Heizung ist, und vor dem Hintergrund explodierender Heizöl- und Gaspreise in den letzten Jahren War die für viele auch der erste Ansatzpunkt zum Energiesparen. Den zweitgrößten Energieverbraucher erkennt aber sicher nicht jeder auf Anhieb, denn es sind weder Unterhaltungselektronik noch Haushaltsgeräte oder Licht, sondern das Erzeugen von Warmwasser. Obwohl die Beleuchtung der eigenen vier Wände im Schnitt für nur ein Prozent des Gesamtenergieverbrauchs verantwortlich ist, sind Energiesparlampen zum Symbol für Energiesparen und den Kampf gegen den Klimawandel geworden. Wie die co2online gemeinnützige GmbH berichtet ist Warmwasserverbrauch hingegen für durchschnittlich zwölf Prozent des Gesamtenergiekonsums verantwortlich, Wasserspartechnik fristet dennoch ein Nischendasein.
Foto: Klima-Wandel.com
Im folgenden sind daher hier ein 10 wertvolle Tipps zum Sparen von Warmwasser und damit dem Sparen von Energie und barem Geld aufgeführt. Die Tipps stammen zum Großteil von der co2online gemeinnützigen GmbH, wurden aber von der Klima-Wandel Redaktion ergänzt:
Veröffentlicht am 15. April 2011, Kategorie(n):Allgemein, 1,215 x gelesen
Klimawandel, sinkende Rohstoffressourcen, steigende Energiepreise und zuletzt der tragische Atomunfall in Japan: Der Wunsch der Menschen nach einer echten Energiewende in Deutschland ist aktueller als je zuvor und die Ziele klingen auch ambitioniert: Bis 2020 soll der Klimagasausstoß um 40 Prozent gegenüber 1990 sinken. Das sieht das Integrierte Energie- und Klimaprogramm (IEKP) vom August 2007 vor, fortgeschrieben im Energiekonzept der Bundesregierung von September 2010. Eine große Rolle spielt der Umstieg auf die Erneuerbaren Energien, doch das Einsparpotential an Energie, also die Steigerung der Energieeffizienz, sollte nicht vergessen werden. Denn immerhin könnten Energiesparen und mehr Energieeffizienz den Strommix schon alleine verändern - ohne eine einzige neue Windkraft oder Solaranlage.
Foto: Tomasz Sienicki
Laut einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) wird das Potential aber gerade in diesem Bereich noch viel zu wenig ausgeschöpft. Die Probleme bei der Umsetzung sind nach Meinung von UBA-Präsident Jochen Flasbarth allerdings gut zu heben: “Vor allem bei der Energieeffizienz können und müssen wir ganz deutlich nachlegen. Egal ob Stromsparen im Haushalt oder in der Industrie, ob klimafreundliche Gebäudesanierung oder sparsame Autos – bislang reichen die Maßnahmen nicht aus, um die Emissionen im angestrebten Umfang zu senken. Hier muss deutlich mehr passieren.” Flasbarth riet auch dazu, die erneuerbaren Energieträger besser in das Stromnetz zu integrieren.
Spätestens seit der tragischen Naturkatastrophe mit der darauf gefolgten Atomkatastrophe in Japan, fordern immer mehr Bürger endlich eine Energiewende. Dabei kann aber nicht nur auf die erneuerbaren Energien gesetzt werden, denn auch die Steigerung der Energieeffizienz ist ein wichtiger Baustein: Alleine im Bereich der privaten Haushalte liegt das Sparpotenzial bei einer Jahresstrommenge von 24 Milliarden
Kilowattstunden, was der Leistung von drei Atomkraftwerken entspricht. Wer jetzt die persönliche Energiewende einläuten will, für den gibt es viele Möglichkeiten und Ansatzpunkte: Haushaltsgeräte tauschen, Ökostrom bestellen oder die Heizung optimieren. “Mit aktivem Energiesparen und einer verbesserten Energieeffizienz kann jeder helfen, unabhängiger von Atomstrom und Energieimporten zu werden”, erklärt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH.
Mit dem folgenden 10-Punkte-Sofortprogramm können Verbraucher ihre Energiewende zu Hause in Angriff nehmen. Auf der Homepage von “Klima sucht Schutz” gibt es passend dazu die einzelnen Checks:
Veröffentlicht am 9. April 2011, Kategorie(n):Auf der Arbeit, 1,176 x gelesen
Während der Energieverbrauch in manchen Bereichen dank moderner und effizienterer Technologien zurückgehen mag, so zählt der Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik mit Sicherheit nicht dazu. Allein der Stromverbrauch deutscher Rechenzentren stieg von 2006 bis 2010 von 8,4 auf 12,4 Milliarden Kilowattstunden. Im letzten Jahr verursachte er damit alleine in Deutschland rund 49,5 Millionen Tonnen CO2-Emissionen, was über den Emissionen liegt, für die der gesamte deutsche Luftverkehr verantworlich ist. Dennoch findet das Thema in der Regel geringere Beachtung, denn im Gegenzug zum Betrieb von Autos oder Flugzeugen sind Energieverbrauch und Emissionen bei PCs, Smartphones oder der Nutzung des Internets nicht so offensichtlich.
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Verbreitung von Computer, Smartphone und Co. sowie des zeitlichen Anstiegs der Internetnutzung und Zunahme der Downloadmengen, wird die IT aber ein immer größerer Hebel beim Schutz von Rohstoffen und Klima. “Laut Greenpeace könnten allein IT-Unternehmen bei entsprechenden Anstrengungen dazu beitragen, den CO2-Ausstoß weltweit um 15 Prozent zu verringern.”, erklärt Dr. Mario Speck, Gründer und Geschäftsführer der Klimaschutzinitiative ActNow. Gleichzeitig können Unternehmen mit der gezielten Steigerung der Energieeffizienz der IT auch bares Geld sparen. Dr. Speck gibt hierzu zehn Tipps für eine Grünere IT:
Veröffentlicht am 26. März 2011, Kategorie(n):Allgemein, 875 x gelesen
Heute, am 26. März 2011, soll wieder ein weltweites Zeichen dafür gesetzt werden, dass die Menschheit und unser Plantet die Energiewende und mehr Klimaschutz dringender benötigt als je zuvor! Man braucht den Blick nur nach Japan zu wenden, wo sich nun die schlimmsten Befürchtungen der Kernkraftgegner zu bewahrheiten scheinen, oder ein knappes Jahr zurück zu schauen, als 22. April 2010 die Deepwater Horizon im Golf von Mexiko sank und es dadurch zur schwersten Ölpest in der Geschichte kam. Eine menschgemachte Katastrophe scheint sich an die nächste zu reihen. Im Rahmen der “Earth Hour” kann man heute seine Stimme erheben und für eine neue Energiepolitik demonstrieren!
Veröffentlicht am 24. März 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 959 x gelesen
Egal ob man es warm oder kalt haben möchte, beides kostet Energie wie jeder weiß. Nicht wenig davon verbrauchen die rund 120 Millionen Kältemaschinen in Deutschland, dabei ist es egal, ob sie für angenehm temperierte Gebäude sorgen, in der Lebensmittelproduktion eingesetzt werden oder bei kältetechnische Sonderanwendungen. Zusammen verursacht ihr Einsatz pro Jahr Emissionen von ca. 70 Millionen Tonnen CO2. Doch neue Energieeffizienztechnologien bieten in der energieintensiven Branche der Kälte- und Klimatechnik außerordentliche Energiespar- und Klimaschutzpotenziale, deren Erschließung durch die hohe Energieeinsparung längst auch wirtschaftlich ist.
Veröffentlicht am 22. März 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 1,071 x gelesen
Es gibt hunderte von Möglichkeiten, um in einem Unternehmen Energie, Rohstoffe, Wasser oder Emissionen einzusparen. Im Internationalen Jahr der Wälder ruft die Initiative Pro Recyclingpapier dazu auf, mit der Umstellung auf Recyclingpapier einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt sowie zum Klima- und Ressourcenschutz zu leisten. Denn allein in den Büros in Deutschland werden pro Jahr rund 700.000 Tonnen Büropapier verbraucht - das sind 20 Tonnen alle 15 Minuten. Wird ein großer Anteil dieses Papierverbrauchs auf Recyclingpapier statt auf Frischfaserpapier umgestellt, könnten beachtliche Mengen Wasser und Energie eingespart werden. Darüber hinaus würde ein großer Beitrag zum Schutz der Wälder und zum Erhalt der biologischen Vielfalt beigetragen.
Veröffentlicht am 10. Januar 2011, Kategorie(n):Gebäude, 4,507 x gelesen
Autos oder Elektrogeräte, die ein gewisses Alter erreicht haben und einfach nicht mehr effizient genug sind, werden in der Regel irgendwann von ihrem Besitzer ausgewechselt. Ganz anders sieht es hingegen bei Immobilien aus, wo mehr als 70 Prozent zu den sogenannten Altbauen gehören, die vor dem Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung im Jahr 1977 erbaut wurden. Während sich viele Wohnhäuser und Wohnkomplexe aus dem Nachkriegsbau relativ leicht von außen dämmen lassen, ließ sich bei Stilaltbauten oder historischen Bauten bisher keine Lösung finden, die sowohl technisch als auch optisch zufriedenstellend war. Gründe bzgl. der Optik gehören aus diesem Grund auch zu den häufigst genannten Kritikern und Gegnern der Wärmedämmung.
Veröffentlicht am 7. Januar 2011, Kategorie(n):Gebäude, 2,320 x gelesen
Beim Bau eines neuen Hauses oder der energetischen Sanierung einer bestehenden Immobilie spielt die Frage nach dem idealen Kühl- oder Heizsystem eine wichtige Rolle. In Zeiten stetig steigender Energiepreise und eines wachsenden Bewusstseins für die Klima- und Umweltprobleme, die aus der Verbrennung der fossilen Energieträger wie Kohle, Öl oder Gas resultieren, spielen besonders energieeffiziente und umweltfreundliche Lösungen eine immer größere Rolle. Schließlich entlastet man mit ihnen nicht nur unsere Umwelt, sondern spart langfristig oft auch viel Geld.
Veröffentlicht am 3. Januar 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 1,333 x gelesen
Im ersten Beitrag des neuen Jahres soll der Klimaschutz einmal außen vor bleiben. Stattdessen sollen hier ganz andere Gründe aufgeführt werden, warum die effizientere Nutzung und das Einsparen von Energie in 2011 für viele noch wichtiger werden wird. Denn eines dürfte jedem spätestens zum Ende des letzten jahres klar geworden sein: Von dem Wahlversprechen der Schwarz-Gelben Bundesregierung, dass der Bürger wieder mehr von seinen Einkünften haben solle ist nichts übrig geblieben. Stattdessen wird den Menschen in Deutschland im neuen Jahr am Ende des Monats wohl eher weniger als mehr Geld in der Tasche bleiben. Grund dafür sind nicht nur die höheren Beiträge in die Krankenversicherung oder gekürztes Elterngeld, sondern auch die deutliche Verteuerung von Energie.
Strompreise steigen deutlich - Strom sparen ist eine sinnvolle Alternative
Für viele hat die Frage nach einem möglichst geringen persönlichen Energieverbrauchs daher gar nichts mit Klimaschutz zu tun, sondern vielmehr damit, dass einem die Energiekosten nicht über den Kopf wachsen. Die Notwendigkeit beginnt bereits Zuhause beim Stromverbrauch, denn laut Angaben des Online-Vergleichsportals Verivox haben für 2011 (meist schon zum Jahresbeginn) mehr als 400 Stromanbieter Preiserhöhungen von durchschnittlich 7,1 Prozent angekündigt. Als Argument nutzen sie die höheren Umlagen für die Erneuerbaren Energien, viele Kritiker sind sich aber darüber einig, dass diese nicht für die gestiegenen Strompreise verantwortlich sind. Stattdessen wollen die meisten Energieversorger einfach nur ihren Gewinn erhöhen.