Veröffentlicht am 24. Juni 2010, Kategorie(n):Allgemein, 395 x gelesen
Die meisten Experten gehen davon aus, dass die nächsten Generationen die Folgen des Klimawandels nur dann ohne extremen Schaden überstehen können, wenn die globale Erwärmung unter dem Zwei-Grad-Ziel gehalten wird. Um dieses Ziel zu erreichen müsste der vom Menschen verursachte CO2-Ausstoss allerdings drastisch reduziert werden. Beim Umbau der Energieversorgung mit ihrer bislang massiven Verwendung fossiler Brennstoffe kommt der elektrischen Energie als unmittelbarem Produkt wichtiger erneuerbarer Energiesysteme daher eine Schlüsselfunktion zu. Aus diesem Grund hat die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG), die mit 58.000 Mitgliedern weltweit größte und die älteste der wissenschaftlichen Fachgesellschaften für Physikerinnen und Physiker, die aktuelle Studie “Elektrizität: Schlüssel zu einem nachhaltigen und klimaverträglichen Energiesystem” herausgegeben.
Foto: Dirk Goldhahn
In dieser Studie betrachtet die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) alle Erzeugungs-, Speicherungs- und Verbrauchsmethoden elektrischer Energie aus streng physikalischer Sicht. Wolfgang Sandner, Präsident der DPG, dazu: “Das Ziel der Studie ist es, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu geben und möglichst wertneutral kommentiertes Datenmaterial vorzulegen, um damit gesellschaftliche Diskussionen voranzutreiben und politische Entscheidungsprozesse zu unterfüttern.”
Veröffentlicht am 11. Juni 2010, Kategorie(n):Im Haushalt, 352 x gelesen
Gerade erst ist das Auftaktspiel von Südafrika gegen Mexiko mit 1:1 zu Ende gegangen, da wird eines klar: WM-Zeit ist Ausnahmezeit, was vor allem auch für den täglichen Betrieb des Großbildfernsehers und den Konsum von kühlem Bier gilt. Bei schönem Sommerwetter und all der Freude über die WM geraten die Probleme von Umwelt und Klima schnell ins Hintertreffen und der Spass soll einem alle vier Jahre ja auch ruhig gegönnt sein.
Foto: Klima-Wandel.com
Damit man auch in den kommenden Wochen aber trotzdem nicht gleich vom umweltfreundlichen Energiesparer zum Energieverschwender mutiert sind hier ein paar einfache Stromspartipps:
Veröffentlicht am 17. Mai 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 353 x gelesen
Unsere moderne Gesellschaft wäre ohne Mobilität nicht vorstellbar und kaum ein Mensch verbringt jede Minute seines Lebens nur an ein und demselben Ort. Um von A nach B zu gelangen können in erster Linie die eigenen Füße dienen, ist der Weg aber weiter als ein bis zwei Kilometer, wird doch meist ein Transportmittel genutzt. Während man natürlich bei der Anschaffung eines Autos auf ein möglichst umweltfreundliches Modell achten kann, gibt es doch auch bei der Wahl des Fahrzeugs die Möglichkeit Energie zu sparen.
Das Flugzeug nur nutzen wenn es wirklich unvermeidlich ist. Andernfalls lieber mit dem Zug fahren.
Schnellzüge sind eine gute Alternative bei langen Strecken in Deutschland und Westeuropa.
Wer nur gelegentlich ein Auto benötigt, für den könnten auch Mobilitätskonzepte wie Car2Go eine Alternative sein.
Bei Fahrten mit dem Auto vorausschauend und nicht konstant mit Höchstgeschwindigkeit fahren.
In regelmäßigen Abständen das Öl wechseln und den Reifendruck überprüfen.
Die Fortbewegung zu Fuß und per Fahrrad entlastet nicht nur die Umwelt sondern fördert auch die Gesundheit.
Wer in ein gutes Fahrrad investiert, hat mehr Spass beim fahren und spart das Geld dank häufigerem Verzicht aufs Auto leicht wieder ein.
In Ballungszentren oder Großstädten auf den öffentlichen Nahverkehr wie Bus, U-Bahn oder S-Bahn umsteigen.
Und natürlich überlegen ob die Fahrt/Reise wirklich notwendig ist. Stichwort: “Zum Shopping nach New York”
Veröffentlicht am 14. Mai 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 385 x gelesen
Für alle, denen lange Texte und Listen wie “50 Tipps um Zuhause Energie zu sparen” oder “7 Tipps um auf einfache Weise CO2 im Haushalt einzusparen” einfach zu langweilig sind, für die ist hier genau das richtige Video. Der wohl cleverste und umweltfreundlichste Hund, genauer gesagt der grünste Mops der Welt, gibt darin Tipps, wie man auf einfachste Weise Energie spart sowie Umwelt und Klima schont. Er sortiert Müll, bevorzugt Verpackungen aus Papier und wiederverwendbare Einkaufstaschen, fährt mit dem Bus statt mit dem Auto und spart Strom und Wasser. Alles in allem ist er ein Mops, der intelligenter als manch ein erwachsener Mensch handelt. Aber wir können ihm beweisen, dass wir lernfähig sind…
Veröffentlicht am 1. Mai 2010, Kategorie(n):Allgemein, 371 x gelesen
Wie die co2online gemeinnützige GmbH berichtet, ist das öffentliche Interesse am Thema Klimaschutz im ersten Quartal 2010 gegenüber dem Vorquartal deutlich zurück gegeangen. Der Indexwert des aktuellen Klima-Barometers, der aus vier Indikatoren gebildet wird, fiel von 110 auf 68 Punkte (Durchschnitt: 100 Punkte). Als Hintergrund für das gesunkene Interesse am Klimaschutz wird zum einen die hohe Medienpräsenz durch den Klimawandel im letzten Quartal 2009 genannt, was zu einem überdurchschnittlich hohen Indexwert führte, sowie die zunehmende Kritik an der Arbeit des Weltklimarates (IPCC) in den letzten Monaten. Dr. Manfred Treber von Germanwatch erkennt zwischen dem unbefriedigenden Ausgang von Kopenhagen und der Kritik am IPCC einen Zusammenhang: “Das weitgehende Scheitern von Kopenhagen brachte einen Rückschlag. Die Gegner des Klimaschutzes bekamen Aufwind und nutzten einzelne Fehler im letzten Sachstandsbericht des IPCC geschickt aus, um die grundsätzliche wissenschaftliche Aussage über die kommende antropogene Klimaänderung in Frage zu stellen, obwohl sich kein seriöser Wissenschaftler in diese Richtung äußert.”
Veröffentlicht am 24. März 2010, Kategorie(n):Gebäude, 409 x gelesen
Wissenschaftler aus den USA haben am 21. März 2010 eine “intelligente” Beschichtung für Dächer vorgestellt, die aus recyceltem Speiseöl von Fast Food Restaurants hergestellt wird. Die innovative Beschichtung kann die Temperatur wie ein Thermometer erfassen und je nach Bedarf die eine kühlende oder wärmende Funktion übernehmen. So reflektiert sie an heissen Tagen das Sonnenlicht und lässt es an kalten Tagen durch und überträgt so die Wärme ins Innere des Gebäudes. Die Temperatur bei der der Wechsel von durchlässig zu reflektierend stattfindet kann je nach Klima der Region eingestellt werden. Die Beschichtung für Dächer wurde auf dem 239. Nationalen Treffen der American Chemical Society (ACS), vorgestellt, die in dieser Woche stattfindet. “Bei dem Material handelt es sich um eine der innovativsten und praktischsten Dachbeschichtungen, die bis heute entwickelt wurden.” sagt Ph.D. Ben Wen, Leiter des Entwicklungsprojekts.
Wissenschaftler konnten bereits nachweisen, dass weiss gestrichene Dächer das Sonnenlicht besser reflektieren können und damit dazu beitragen, dass sich das Innere von Gebäuden an sehr warmen Sommertagen nicht allzusehr aufheizt. Damit könnten Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen durch Klimaanlagen im Sommer deutlich reduziert werden. Allerdings hätten die weissen Dächer den Nachteil, dass das Sonnenlicht auch im Winter reflektiert wird und damit nicht zur Aufwärmung beitragen kann. Einem Vorteil bei der Kühlung im Sommer steht daher ein Nachteil durch stärkeres Heizen im Winter gegenüber. Weisse dächer wären damit nur für Regionen interessant in denen es fast immer sehr warm ist.
Veröffentlicht am 29. Dezember 2009, Kategorie(n):Sonstiges, 1,036 x gelesen
Am 11. November 2009 hatten der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Wenning und Bayer-Vorstandsmitglied Dr. Wolfgang Plischke auf einer großen, internationalen Pressekonferenz bekannt gegeben, dass Bayer sein Nachhaltigkeits-Engagement deutlich verstärken will. Über diese Selbstverpflichtung wurde im Rahmen des Beitrags zum Bayer EcoCommercial Building-Programm zur Schaffung von Standards für sehr emissionsarme oder sogar Null-Emissions-Gebäude bereits auf Klima-Wandel.com berichtet. Ein weiteres sehr interessantes Projekt von Bayer zum Schutz unserer Erde und des Klimas ist die Entwicklung der Sauerstoffverzehrkathode für den Einsatz in der Chlorproduktion.
Foto: Bayer AG / Sauerstoffverzehtkathode in Brunsbüttel
Chlor: Unverzichtbar in unserer Gesellschaft aber schädlich für Umwelt und Klima
Laut dem ehemaligen Minister für Forschung, Erziehung und Technologie ist Chlor ein “unverzichtbarer, universell einsetzbarer Rohstoff für eine fortschrittliche und produktive Industrie” und tatsächlich wird Chlor bei der Herstellung von Medikamenten und fast allen Kunststoffen, von Autoteilen über Plastiktüten bis zu Sport- und Freizeitartikeln, eingesetzt. Allein in Europa werden pro Jahr rund 9 Millionen Tonnen Chlor produziert, weltweit liegt die Chlorproduktion bei jährlich etwa 36 Millionen Tonnen. Leider ist die Chlorproduktion sehr energieintensiv und trägt damit zur Verknappung der fossilen Brennstoffe und den hohen CO2-Emissionen der Industrie- und Schwellenländer bei.
Veröffentlicht am 17. November 2009, Kategorie(n):Termine, 1,092 x gelesen
Stadtwerke werden zum Treiber für Offshore-Windkraft: 4. EUROFORUM-Konferenz “Herausforderung Offshore-Windpark” am 25./26.01.2009 in Hamburg
Die ersten sechs von insgesamt zwölf Windkraftanlagen des Windtestfelds alpha ventus sind erfolgreich im Sommer 2009 angefahren worden und speisen ersten Windstrom aus der Nordsee ins deutsche Stromnetz ein. Auch die Vorbereitungen für den ersten kommerziellen Offshore-Windpark „Bard Offshore 1“ gehen voran. Bis 2011 sollen alle 80 Anlagen von Bard nordwestlich von Borkum aufgestellt sein und jährlich Strom für rund 400.000 Haushalte liefern. Nach der Übernahme durch die Stadtwerke-Kooperation SüdWestStrom Windpark wird Bard Offshore 1 der erste von Stadtwerken realisierte Offshore-Windpark sein. Weitere 29 Stadtwerke treiben unter der Führung von Trianel die Realisierung des Windparks Borkum West II voran und die Stadtwerke München entwickeln den Offshore-Windpark Nordsee Global Tech 1.
Auf der 4. EUROFORUM-Konferenz „Herausforderung Offshore-Windpark“ (25. und 26. Januar 2010, Hamburg) geben Energie- und Umweltexperten sowie Projekt-Verantwortliche einen aktuellen Überblick über die Entwicklungen und Rahmenbedingungen der Offshore-Windkraft in Nord- und Ostsee und berichten über den Status Quo einzelner Projekte. Die Attraktivität von erneuerbaren Energien und besonders von Offshore-Projekten für Stadtwerke erläutert Dr. Kay Dahlke, Geschäftsführer des im Mai 2009 gegründeten Gemeinschaftsunternehmens 8KU Renewables GmbH, in dem die Stadtwerke-Kooperation 8KU ihre Investitionen in erneuerbare Energien bündelt.
Veröffentlicht am 11. November 2009, Kategorie(n):Gebäude, 1,503 x gelesen
Die meisten Menschen verbinden mit Bayer vor allem ein Chemie- und Pharma-Unternehmen, der Bayer-Konzern besteht aber aus über 350 Gesellschaften mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten und beschäftigt aktuell mehr als 100.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Heute am 11. November 2009 haben der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Wenning und Bayer-Vorstandsmitglied Dr. Wolfgang Plischke auf einer Pressekonferenz vor mehr als 120 Journalisten aus 35 Ländern bekannt gegeben, dass Bayer sein Nachhaltigkeits-Engagement deutlich verstärken will. Innerhalb des neuen Nachhaltigkeitsprogramms sollen spezielle Projekte in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Klimaschutz gestartet werden.
Foto: Bayer AG / Bayer Verwaltungsgebäude in Diegem, Belgien (Niedrigenergiehaus)
Das EcoCommercial Building-Programm
Eines dieser Projekte ist das sogenannte “EcoCommercial Building-Programm”, mit dem ein internationaler Standard für emissionsarme oder gar Null-Emissions-Gebäude geschaffen werden soll. In diesem Bereich stecken weltweit mit die größten Einsparungspotentiale von Energie und CO2, da der Energieverbrauch in Gebäuden fast 20 Prozent der weltweiten Treibhausgas-Emissionen verursacht. Während Passivhäuser und Energiesparhäuser im privaten Sektor bereits stark in den Mittelpunkt des Interesses von Bauherren gerückt sind, wurde energiesparende und klimaschonende Planung und Bauweise bei gewerblichen und öffentlichen Gebäuden bisher zumeist vernachlässigt.
Veröffentlicht am 28. Januar 2009, Kategorie(n):Sonstiges, 1,906 x gelesen
Der rasante Kurzfilm “Unsere Kleine Welt” betrachtet in unterhaltsamer und leicht verständlicher Weise die Komplexität unserer kleinen großen Welt. In dem Film sitzt das Ehepaar Hansen glücklich und zufrieden in seiner kleinen Welt, einem gemütlichen Schrebergarten. Im stillen Müßiggang beginnen sie zu philosophieren: Woher kommen eigentlich die ganzen Dinge um uns herum? Ausgehend vom elektrischen Hähnchengrill im Schrebergarten verfolgt der Film mit ihnen die verschiedenen Produktions- und Wirkungsketten zurück.