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Veröffentlicht am 29. Oktober 2008, Kategorie(n): Im Haushalt, 605 x gelesen
Der Umzug in die neue Wohnung fand im April statt und seitdem haben wir versucht unseren Energieverbrauch auf ein Minimum zu senken, ohne im Gegenzug unsere Lebensqualität einzuschränken. Die neue Wohnung ist ca. 84 qm groß und befindet sich in einem schönen Altbau direkt an einem Park. Die Nähe zum Park wird hier deshalb erwähnt, da sie für spürbar kältere Temperaturen sorgt, als wir sie direkt in der Innenstadt hatten. Diese werden sich voraussichtlich auf die Heiztemperatur und den Verbrauch der Gasheizung auswirken. Da wir, wie bereits weiter oben geschrieben, erst in diesem Frühjahr eingezogen sind, können wir auch noch keine Aussagen zum Verbrauch an Heizenergie machen. Den Stromverbrauch konnten wir aber ungefähr halbieren!
Stromverbrauch durch Haushaltsgeräte
Hier haben wir einige größere Veränderungen getroffen, die mit Investitionen verbunden waren. Denn wir haben alle großen Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Herd, Backofen und Waschmaschine durch neue energieeffiziente Geräte der Klassen A+ bis A++ ersetzt.
Stromverbrauch durch TV, Hifi und andere Elektrogeräte
In einem 3 Personen Haushalt gibt es Unmengen Elektrogeräte. In unserem u.a. einen Fernseher, zwei Stero-Anlagen, einen Laptop, eine Playstation 2, ein Nintedo Wii, einen DVD-Player, etc. Eine der weniger kostenintensiven Änderungen war es, alle Elektrogeräte außer dem Kühlschrank und zwei Uhren über ausschaltbare Steckdosenleisten anzuschließen. Die Stromleisten werden seither immer nur dann eingeschaltet, wenn eines der jeweiligen Geräte genutzt wird.
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Veröffentlicht am 31. Juli 2008, Kategorie(n): Im Haushalt, 1,887 x gelesen
Kühlen und Gefrieren verursachen zusammen ein Fünftel des gesamten Stromverbrauchs im Haushalt. Doch mit ein bisschen Know-how können auch die Spitzenstromfresser in ihre Schranken gewiesen werden.
Kühl- und Gefrierschränke sind unfreiwillige Spitzenreiter beim Stromverbrauch. Sie machen durchschnittlich rund 20 Prozent des gesamten Stromverbrauchs im Haushalt aus. Daher sollte beim Gerätekauf ganz besonders auf die Energieeffizienzklassen geachtet werden. Darauf weist das Immobilienportal Immowelt.de hin. Am energiesparendsten sind Geräte der Kategorie „A++“. Mit ihnen lassen sich bis zu 67 Prozent an Kosten gegenüber vergleichbaren zehn Jahre alten Geräten sparen. Ein „G“ brandmarkt das Gerät dagegen als Energieschleuder.
Wer ein ineffizientes Gerät austauscht, entlastet nicht nur seine Stromrechnung: Über fünf Tonnen CO2 erspart ein sparsames Neugerät der Umwelt über einen Zeitraum von 15 Jahren, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de.
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Immer schlimmere Naturkatastrophen, sich ausbreitende Wüsten, verdreckte oder versiegte Flüsse sowie verschmutzte Luft in den Städten sind die Kehrseite unserer Gesellschaft. Das wir mit den natürlichen Ressourcen unserer Erde nicht gerade schonend und weitsichtig umgehen ist inzwischen vielen Menschen klar geworden.
Nirgends wird dieses verantwortungslose Verhalten deutlicher als beim Thema Erdöl und Kraftstoff. Hier sind ein paar traurige Fakten zum schwarzen Gold, welches auf der einen Seite für unseren komfortablen Lebensstil und auf der anderen Seite für Konflikte, Kriege und Umweltverschmutzung verantwortlich ist.
- Die Menschen haben in ihrer recht kurzen Geschichte bereits rund 900 Milliarden Barrel Erdöl gefördert.
- Der tägliche Verbrauch liegt weltweit bei ca. 84 Millionen Barrel oder 13,35 Milliarden Litern.
- Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei den Industriestaaten deutlich höher als bei Entwicklungsländern.
- Der Verbrauch ist sehr ungerecht verteilt: 2003 in den USA 26,0 Barrel pro Einwohner, Deutschland 11,7 Barrel pro Einwohner, Bangladesch 0,2 Barrel pro Einwohner.
- Das meiste Öl wird im Verkehrssektor als Kraftstoff benötigt, ein weiterer bedeutender Anteil wird als Brennstoff (z.B. Heizungen) genutzt.
- Der weltweite Energieverbrauch wird bis zum Jahr 2030 um weitere 50 Prozent steigen (u.a. aufgrund der beiden boomenden Schwellenländer China und Indien).
- Selbst konservative Experten schätzen, dass die Erdölreserven nur noch 50 Jahre den Weltverbrauch decken können.
- Die Zeit des billigen Öls ist auf jeden Fall vorbei: Im Jahr 1998 kostete das Barrel Öl z.T. nur 12 US-Dollar, im Jahre 2005 schon 50 US-Dollar und im Mai 2008 kletterte der Preis für ein Barrel Öl über 127 US-Dollar.
- Ein Großteil der Experten sagt für das Jahr 2025 einen Ölpreis von über 200 US-Dollar pro Barrel voraus.
- Der riesige Verbrauch sowie die derzeitige Abhängigkeit vom Erdöl führt zu Preissteigerungen in vielen Lebensbereichen bis zu möglichen Energiekrisen.
Es stellt sich also die Frage, welche Umwelt und Lebensqualität wir an unsere Kinder und Kindeskinder weitergeben wollen? Werden wir alternative Treibstoffe und Energiequellen schnell genug entwickeln und sind wir bereit unseren Energieverbrauch bis dahin einzuschränken um dieser Entwicklung mehr Zeit zu geben?
Quellen: Quarks & Co Sendung vom 11. März 2008 “Die Grenzen des Erdöls”, Wikipedia Artikel “Erdöl”
Quelle Bild: pixelio.de
Veröffentlicht am 9. April 2008, Kategorie(n): Sonstiges, 842 x gelesen
Die Echelon Corporation (NASDAQ:ELON) gibt heute bekannt, dass Philips Lighting, einer der weltweit größten Hersteller von Lichtsystemen, die LonWorks® Plattform von Echelon in das neue Starsense Telemanagement-System für die Straßenbeleuchtung integriert hat. Starsense nutzt die Powerline Transceiver zur Kommunikation zwischen den Beleuchtungskörpern und dem i.LON® SmartServer von Echelon, um die dezentrale Überwachung und Bedienung mittels Internetzugriff zur ermöglichen. So lässt sich eine Energieersparnis von mehr als vierzig Prozent erzielen, und die Städte können so die Stromkosten und den CO2-Verbrauch senken. Diese Nachricht wurde heute während der Light+Building in Frankfurt, der weltweit größten Fachmesse der Lichtindustrie, bekannt gegeben.
„Philips hob heute die äußerst signifikante Energieeinsparung und Senkung des CO2-Verbrauchs hervor, die mit der neuen Generation innovativer Beleuchtungstechnologie erzielt werden kann. Damit sind wir gewappnet für die wichtigen Herausforderungen, denen wir uns heute stellen müssen, zum Beispiel Energieverbrauch, Klimawandel und die Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit. Heutzutage ist der Einsatz von energieeffizienter Beleuchtung in allen Bereichen, inklusive der Straßenbeleuchtung, gefragt und unser Starsense-System wird dieser Nachfrage gerecht“, sagt Gil Soto Tolosa, europäischer Produktmarketingmanager Straßenbeleuchtung bei Philips Lighting. „Wir haben unser Starsense System auf der Echelon Plattform aufgebaut, weil Echelon bereits seit vielen Jahren innovative und zuverlässige Produkte herstellt und uns in der Lage versetzt, marktführende Funktionen in unser System zu integrieren. Gemeinsam mit Echelon haben wir eine zukunftssichere Lösung geschaffen, die wesentliche Verbesserungen im Funktionsumfang bieten und gleichzeitig geringere Kosten für die Installation und Wartung erzeugt.“
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“Nach einer Studie des Weltenergierats (WEC/World Energy Council), die am Montag bei der Weltenergiekonferenz in Rom vorgestellt wurde, wird die globale Nachfrage nach Energie bis 2050 um 70 bis 100 Prozent steigen, sich also praktisch verdoppeln.”
FOCUS Online
Der Preisanstieg bei allen Arten von Energieträgern (Öl, Gas, Kohle) wird sich somit auch weiter fortsetzen und auch der CO2-Ausstoß wird weiter steigen. Um also auch in Zukunft noch saubere Luft atmen zu können und trotz allem genug Energie für immer mehr Menschen zur Verfügung zu haben, sind Investitionen in regenerative Energien unumgänglich. Denn im Gegensatz zu allen fossilen Energieträgern sind Sonnenenergie sowie Wind- und Wasserkraft in nahezu unendlicher Menge vorhanden.
Quelle: Energieverbrauch - Verdopplung bis 2050
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