Herausforderungen für die Nahrungs- und Energiesicherheit
Eine Energieversorgung, die in Deutschland zu über 90% auf fossilen Energieträgern und Kernkraft – im Transportsektor sogar zu 98% auf Erdölderivaten – basiert, ist weder aus ökologischer noch aus wirtschaftlicher Sicht zukunftsfähig. Bioenergie kann Teil einer Übergangsstrategie sein, die perspektivisch in eine postfossile Zukunft mündet. Weltweit stehen zum Anbau von Energiepflanzen große Flächen zur Verfügung. In Entwicklungsländern können Anbau und Nutzung von Biomasse regionale Wirtschaftskreisläufe stimulieren und gerade in rohstoffarmen Gebieten Beschäftigungschancen bieten.
Jedoch ergeben sich aus dieser Option auch erhebliche Risiken: Werden für Energiepflanzenkulturen Ökosysteme verletzt, kehren sich Klima- und Umweltbilanz schnell ins Gegenteil. Problematisch ist auch die Flächenkonkurrenz zur Lebensmittel- und Tierfutterproduktion, die ihre öffentliche Zuspitzung in der Formel „Tank oder Teller“ findet. Führt die deutsche und europäische Bioenergiepolitik zu Hunger und Nahrungsmittelknappheit gerade in den ärmsten Ländern?
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Bielefeld/Long Beach, USA. Arnold Schwarzenegger, Gouverneur des US-Bundesstaats Kalifornien und Dirk U. Hindrichs, geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Schüco International KG, kamen vor kurzem zu einem intensiven Gedankenaustausch zusammen. Beide sind sich einig: Jedes Gebäude kann schon bald seine eigene Energie erzeugen.
Schwerpunkt des mehr als 90 Minuten dauernden Gesprächs war die Einschätzung und Bewertung zukünftiger Szenarien der Energieversorgung in Deutschland wie in Kalifornien. Schwarzenegger zeigte sich beeindruckt von den Lösungen und Visionen des Bielefelder Unternehmens. Sein besonderes Interesse galt dabei dem Leitbild „Energy²“. Dieses steht für Energie sparen und Energie gewinnen, z.B. durch energieeffiziente Fenster und Fassaden kombiniert mit Photovoltaik, Solarthermie und Wärmepumpen. Gerade für sonnenreiche Gegenden wie Kalifornien bieten sich hier große Entwicklungspotenziale. Ziel ist das gänzlich „energiekostenfreie Haus“: ein Haus, das mehr Energie produziert als es selbst verbraucht.
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Die Produkte stehen schon fix und fertig da: Autos mit Brennstoffzellenantrieb, Geräte zur Hausenergieversorgung, mobile Power-Stationen. Die Messe zum internationalen Brennstoffzellen-Kongress “f-cell” am 24. und 25. September 2007 in Stuttgart wird einmal mehr eine Branche an der Schwelle zum Markteintritt zeigen. Die Herausforderungen liegen in der Verlängerung der Lebensdauer der Brennstoffzellen sowie bei den noch sehr hohen Kosten. Doch der Markt gewinnt zunehmend an Dynamik.
Stuttgart (eos) – Autos und Busse mit Brennstoffzellen-Antrieb fahren schon: Die Mercedes-Benz A-Klasse F-Cell legte bis heute bereits über 1,4 Millionen Kilometer zurück. Doch der Hersteller war unter anderem mit der Reichweite pro Tankfüllung noch nicht zufrieden und stellt nun anlässlich des diesjährigen fast namensgleichen Brennstoffzellen-Forums “f-cell” am 24. und 25. September in Stuttgart das Nachfolgermodell, die neue B-Klasse F-Cell, vor. Der internationale Branchentreff “f-cell” vereint Messe mit Kongress und zieht jährlich etwa 600 Fachleute in die Schwabenmetropole. 2007 liegt ein besonderer Fokus auf den mobilen Anwendungen des umweltfreundlichen Energiewandlers, nachdem im letzten Jahr die stationären Anwendungen in der Hausenergieversorgung im Rampenlicht standen. “Die Breite unserer Veranstaltung bleibt davon aber unberührt”, betonen die “f-cell”-Veranstalter, die Gerlinger Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH, die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) sowie ihre Kooperationspartner, das Umweltministerium Baden Württemberg und die DaimlerChrysler AG. “Die ‘f-cell’-Messe wird auch dieses Jahr wieder mit geschätzten 50 Ausstellern voll ausgebucht sein, das komplette Spektrum der Brennstoffzellen-Anwendungen abdecken und auch Zulieferer, Dienstleister sowie Verbände präsentieren.”
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