Veröffentlicht am 3. Februar 2008,
Kategorie(n): Im Haushalt, 559 x gelesen
Am 31. Januar hatte ich hier auf dem Klima-Wandel Blog ja 50 Tipps um Zuhause Energie zu sparen vorgestellt. Unter diesem Beitrag sollen ab heute Ergänzungen veröffentlicht werden, die mir von Lesern zugeschickt werden.
1. Kessel oder Schnellkocher regelmäßig entkalken
In der Küche wird mehrmals täglich Wasser zum Kochen gebracht, ob auf einem Gasherd oder einem Elektroherd, mit einem Kessel oder mit einem elektrischen Schnellkocher. Dabei wird in einem Jahr sehr viel Energie verbraucht.
Den Kessel oder Schnellkocher entkalken, sobald eine Kalkschicht unübersehbar ist. Kalk ist ein sehr schlechter Wärmeleiter und erhöht deshalb den Energieverbrauch. Das ist besonders in Gegenden mit hartem Wasser wichtig, wie z.B. in Berlin.
Zum Entkalken nehme ich Zitronensäure in kristalliner Form. Einen gehäuften Teelöffel davon in den Kessel oder Schnellkocher geben und nur soviel Wasser hinzugießen, daß der Boden bedeckt ist. Das Wasser zum Kochen bringen und nach wenigen Minuten ist der Boden wieder kalkfrei.
Energiespar-Tipp von Jan Hanfeld
Das kritische Tagebuch: www.NachDenkSeiten.de
2. Müll vermeiden und Müll trennen
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Verheerende Schneestürme in den USA und China, Hurricans in Südamerika sowie extreme Trockenheiten in Afrika und Südeuropa. Das Weltklima spielt verrückt und der Mensch trägt zumindest eine Teilschuld an dieser Misere. Denn durch jahrzehntelangen Raubbau an der Natur, der Abholzung der Wälder und der maßlosen Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle und Öl hat er das natürliche Gleichgewicht gestört.
Sonnenenergie, Windenergie, Gezeitenkraftwerke u.v.m. Die Entwicklung geht inzwischen in die richtige Richtung. Leider ist es mit den heutigen technologischen Mitteln aber noch nicht möglich, den gesamten Energiebedarf der Menschheit mit regenerativen Energien zu decken. Daher muss es ebenfalls eine Änderung im persönlichen Energieverhalten eines jeden Einzelnen geben.
Manchmal sind es nur Kleinigkeiten und viele Investitionen zahlen sich langfristig mehr als aus. Man muss seinen Lebensstandard also gar nicht einschränken sondern nur sein Denken und Verhalten ein wenig ändern. Hier sind 50 Tipps um Zuhause Energie zu sparen:
- Sich bei der Anschaffung einer neuen Heizung für eine klimaschonende und energiesparende Alternative (Pellets, Solarunterstützt, Fernwärme,…) entscheiden.
- Elektroheizungen sind wahre Energiefresser und sollten nur im Notfall genutzt werden.
- Heizungstemperatur etwas herunterdrehen, ggfs. etwas Wärmeres anziehen.
- Die Heizungstemperatur in der Nacht um mehrere Grad herunterdrehen.
- Bei längerer Abwesenheit (z.B. Arbeit) die Heizungstemperatur auch am Tag auf 16 bis 17 Grad absenken.
- Nicht alle Räume müssen gleich stark beheizt werden. Kinderzimmer und Wohnzimmer sollten aber angenehm temperiert sein.
- Heizkörper nicht mit Vorhängen oder Möbeln blockieren und Heizkörperverkleidungen entfernen.
- Die Heizungen ca. zweimal im Jahr mit einem Entlüftungsschlüssel (erhältlich im Baumarkt) entlüften. Danach ggfs. den Wasserstand im Heizsystem anpassen.
- Hinter die Heizungen eine ca. drei bis fünf Millimeter dicke Styroporplatte mit Alufolie kleben. Somit wird die Wärme der Rückseite der Heizung reflektiert und geht nicht in der Wand verloren.
- Undichte Fenster mit Dämmbändern selbst abdichten oder vom Fachmann abdichten lassen. mehr… »
Veröffentlicht am 24. August 2007,
Kategorie(n): Sonstiges, 545 x gelesen
Im Klima-Blog des Handelsblatts wurde gestern über die Kampagne “Cool Biz” der japanischen Regierung geschrieben. Mit dieser Kampagne werden alle Büroangestellten aufgefordert, in den wärmsten Monaten des Jahres luftigere Bürokleidung zu tragen. Hintergrund ist, dass die Klimaanlagen die Raumtemperatur dann nur noch auf 28 Grad Celsius kühlen müssen.
“Das spart nicht nur Energie und Kosten. “Cool Biz” hat laut japanischem Umweltministerium 2006 den Ausstoß von 1,14 Millionen Tonnen Kohlendioxid verhindert, was dem monatlichen Ausstoß von etwa 2,5 Millionen japanischen Haushalten entspricht.”
Quelle: Klima-Blog
Mehr über die Hintergründe dieser richtugsweisenden Kampangne findet sich unter Unnötige Gebäude-Klimatisierung im Klima-Blog.