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New York Times macht Meinung gegen die Ölförderung in der Arktis

Veröffentlicht am 19. August 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  690 x gelesen

Der Aufruf an Obama und die US-Regierung, die großen Energiekonzerne im besonders empfindlichen Ökosystem der Arktis nicht nach Öl bohren zu lassen, kam diesmal nicht von einer Umweltschutzorganisation, sondern von der rennomierten New York Times. Die Republikanerin Michele Bachmann ist bereits mit der besonders populistischen Ankündigung in den Wahlkampf gezogen, dass sie vor allem den Benzinpreis wieder unter 2 US-Dollar drücken und dazu auch die Arktis nach Öl ausbeuten lassen will. Als der Tea-Party-Bewegung nahe stehende Politikerin scheint sie weder an die Begrenztheit von Erdöl noch an die Auswirkung des Verbrennens von Öl zu glauben. Stattdessen sieht sie das Recht der Amerikaner auf ein möglichst großes und benzinschluckendes Auto wohl als gottgegeben.

Eisbären in der Arktis
Foto: Chief Yeoman Alphonso Braggs, US-Navy

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Weltweiter Ölverbrauch erreicht 2010 Höchststand - Nur die EU senkt Verbrauch erneut

Veröffentlicht am 17. August 2011,  Kategorie(n): Allgemein,  1,026 x gelesen

Am 10. August 2011 haben Saya Kitasei und Natalie Narotzky vom Worldwatch Institute mit ihrem Report zum globalen Ölverbrauch die Schattenseiten der wachsenden Weltwirtschaft aufgezeigt. Denn das Ziel der Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch liegt noch in weiter Ferne und nach einem vorübergehend gesunkenen weltweiten Ölverbrauch um 1,5% von 2008 auf 2009 ist er nach der Finanzkrise im Jahr 2010 auf den bisher absoluten Höchststand geschnellt. Genauer gesagt auf 87,4 Millionen Barrel pro Tag, was einem Anstieg um 3,1% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Ölförderung
Foto: Flcelloguy

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Saudi-Arabischer Prinz fordert niedrigeren Ölpreis gegen die Entwicklung von sauberen Alternativen

Veröffentlicht am 6. Juni 2011,  Kategorie(n): Allgemein,  734 x gelesen

Es liest sich wie ein schlechter Witz, doch auf der Webseite von CNN World Saudi Arabia forderte Prinnz Al-Waleed bin Talal aus Saudi Arabien doch tatsächlich, dass der Ölpreis gesenkt werden müsse, um Europa und die USA davon abzuhalten zu stark in regenerative Energien und alternative Antriebe zu investieren. Der Enkel von Abd al-Aziz ibn Saud, dem Gründer der Dynastie der Saud, der von 1932 bis 1953 König von Saudi-Arabien war, nannte einen Preis von 70 bis 80 US-Dollar als besser für sein Land als das aktuelle Preisniveau von über 100 US-Dollar pro Barrel Erdöl.

Seine Worte waren in etwa: “Wir wollen nicht, dass sich der Westen aufmacht und Alternativen zum Erdöl findet, und je höher der Ölpreis steigt, desto größer ist der Ansporn dafür, Alternativen zu finden und zu entwickeln.

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Gewinn vor Umwelt: Shell will trotz aller Risiken in der Arktis nach Erdöl bohren

Veröffentlicht am 5. Mai 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  934 x gelesen

Lange haben Ölkonzerne wie Shell daran gearbeitet, Umweltschützer, die Medien und die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass die Ölförderung in der Arktis ohne große Risiken möglich und für die Amerikaner notwendig ist. Dann passierte die Deepwater Horizon Ölkatastrophe im Golf von Mexiko und US-Präsident Barack Obama stoppte alle Pläne zu neuen Offshore-Bohrungen. Ölindustrie und Politiker haben aus dem Disaster allerdings keine Lehren gezogen und so wurde die Förderung und Erkundung neuer Förderstätten im Meer weltweit bereits kurz darauf wieder aufgenommen. Nachdem die Ölvorräte in vielen Regionen aber langsam zu Neige gehen, kommen nun auch wieder die tiefen Gewässer im besonders empfindlichen Ökosystem der Arktis ins Gespräch.

Eisbären in der Arktis
Foto: Chief Yeoman Alphonso Braggs, US-Navy

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Whitepaper der EU zur Zukunft unserer Mobilität

Veröffentlicht am 29. März 2011,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  798 x gelesen

Die meisten arbeitenden Menschen sind täglich darauf angewiesen, von ihrem Zuhause zur Arbeit und wieder zurück zu kommen. Dazu kommen geschäftliche wie private Reisen, der Besuch von Freunden und Familie sowie natürlich der Transport von Waren, ohne den unsere jetzige Wirtschaft und Gesellschaft überhaupt nicht funktionieren würde. Dennoch trägt gerade auch der Verkehrssektor einen großen Teil am rasend schnellem Verbrauch der Ressource Erdöl bei und ist zudem für rund 20% der CO2-Emissionen verantwortlich. Im Rahmen einer gemeinschaftlichen Entwicklung hat die EU vor diesem Hintergrund einen Fahrplan für eine einheitliche europäische Verkehrspolitik und Umgebung vorgestellt, die sowohl wettbewerbsfähig wie auch ressourcenschonender und umweltfreundlicher sein soll.

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Weckruf: Die Peak Oil Uhr zeigt uns den gigantische Erdöl-Verbrauch

Veröffentlicht am 21. März 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  891 x gelesen

Es gibt Armbanduhren, Stoppuhren und den ungeliebten Wecker für das pünktliche Aufstehen. Keine dieser Uhren ist aber so erschreckend wie diese Peak Oil Uhr (ähnlich allerhöchstens die Schuldenuhr am Eingang der Zentrale des Bundes der Steuerzahler). Diese digitale Peak Oil Uhr geht vielleicht nicht ganz genau, denn der genaue Zeitpunkt des Peak Oil lässt sich nicht wirklich bestimmen, dennoch vermittelt sie ein Gefühl dafür, wie unachtsam und atemberaubend schnell die Menschheit die Ressource Erdöl vernichtet. Der Verbrauch an Erdöl wird wie üblich in Barrel dargestellt, wobei ein Barrel etwa 159 Litern entspricht. Wenn die Zahl in dem rasenden Tempo um Eins zulegt, sind das also jedesmal 159 Liter mehr.


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Peak Oil 2012: Laut Wikileaks sind Angaben zu Erdölreserven von Saudi Arabien falsch

Veröffentlicht am 11. Februar 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,596 x gelesen

Laut dutzenden von Berichten, wie etwa auf dem Portal Treehugger, aber auch in nahezu allen Tageszeitungen, könnten die Erdölreserven des Königreichs Saudi Arabien deutlich geringer sein als behauptet. Darauf lassen zumindest Informationen schließen, die Wikileaks in der angesehenen Zeitung “Guardian” in Großbritannien veröffentlicht hat. Demzufolge soll ein Diplomat der USA die eigene Regierung gewarnt haben, dass ihn der frühere Chef des saudiarabischen Ölkonzerns Aramco, Sadad al-Husseini, über deutlich überzogene Zahlen informiert habe. Die Höhe der Erdölreserven in Saudi Arabien soll bewusst um 40 Prozent nach oben korrigiert worden sein, um die Weltwirtschaft nicht zu beunruhigen.

Diese Behauptung enthält vor allem deshalb soviel Brisanz, da Saudi Arabien über die größten Erdölreserven der Welt verfügt und man bisher davon ausging, dass in dem Königreich bei zu stark steigendem Ölpreis einfach noch etwas mehr gefördert werden könnte. Experten sehen die Menge von 12,5 Millionen Barrel pro Tag als notwendig an, um den Ölpreis nicht explodieren zu lassen, Sadad al-Husseini hält diese tägliche Fördermenge aber frühstens in 10 Jahren für realistisch. Bis zu diesem Zeitpunkt könne zwar in Saudi Arabien die tägliche Förderkapazität erreicht werden, gleichzeitig sei der Peak Oil - also das globale Ölfördermaximum - bis dahin vermutlich längst überschritten. Nach einigen Erkenntnissen könnte dieser Zeitpunkt bereits in 2012 liegen, ab dem die globale Fördermenge dann nur noch zurück gehen kann.

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Yasuní - two seconds of life: Ein Film zum Schutz des Regenwalds in Ecuador

Veröffentlicht am 27. Januar 2011,  Kategorie(n): Filme & TV,  1,104 x gelesen

Der Film “Yasuní - two seconds of life” handelt vom einzigartigen umweltpolitischen Vorschlag des Präsidenten von Ecuador zur Rettung des Regenwaldes und somit unser aller ökologischer Ressourcen. Denn während Ecuador das zweitärmste Land Südamerikas ist, liegen unter dem artenreichen Regenwald des Yasuní-Nationalparks rund 900 Millionen Barrel Erdöl im Wert von rund 7 Milliarden US-Dollar. Um die unersetzliche Natur zu erhalten, hat der Präsident von Ecuador, Rafael Correa, der Welt einen einzigartigen umweltpolitischen Vorschlag gemacht. Gegen eine Ausgleichszahlung der Industrieländer in Höhe der Hälfte des Wertes des Erdöls, soll auf eine Förderung verzichtet werden. Der Film “Yasuní - two seconds of life” soll diesen Vorschlag bekannt machen und unterstützen.

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Selbst das Militär der USA setzt auf saubere Solarenergie

Veröffentlicht am 30. Dezember 2010,  Kategorie(n): Solarenergie,  1,277 x gelesen

Nach seiner Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten wollte Barack Obama die USA zur grünsten Nation der Erde machen, doch dass dabei gerade die U.S. Army eine Vorreiterrolle einnehmen will hätte sicherlich niemand vermutet. Dennoch hat sich gerade die Armee in den USA ganz besonders hohe Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2030 will man dort nämlich eine Null-Energie Truppe sein, was jedoch nicht auf die Soldaten bezogen gilt, sondern, dass man genau soviel Energie erzeugt wie man verbraucht. Zu diesem Zweck setzt man vor allem auch auf die Solarenergie.

US-Army Messe mit Solar-Zelten
Foto: C. Todd Lopez, U.S. Army

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Idee zu Ölkatastophen: Schwärme von Solar-Robotern säubern das Meer

Veröffentlicht am 23. Oktober 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  943 x gelesen

Am 19. September wurde das Bohrloch im Golf von Mexiko von BP versiegelt und die Menschheit macht weiter als wäre nichts geschehen. Die Energiekonzerne wollen weiter auch an den ökologisch katastrophalsten Stellen nach Öl bohren und die Regierungen stellen den Umweltschutz ein ums andere mal hinter den Geldsegen. Dabei sollte der Untergang der Deepwater Horizon nicht vergessen werden - denn es ist klar, dass solch ein Unglück wieder geschehen kann, wenn die Menschen nicht endlich einen anderen Weg einschlagen als den des schnellsten und einfachsten Wachstums. Um für die nächste Ölpest - die hoffentlich nicht eintritt - gerüstet zu sein, hat das as MIT eine Idee: Schwärme von Solar-Robotern, die das Meer säubern.

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