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BP hat Bohrloch im Golf von Mexiko versiegelt aber die Deepwater Horizon sollte nicht vergessen werden!

Veröffentlicht am 22. September 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,559 x gelesen

Am 19. September 2010 wurden die Arbeiten zum Versiegeln des Bohrlochs MC252 im Golf von Mexiko laut BP abgeschlossen, indem das Förderrohr sowie der Raum zwischen Förderrohr und Bohrlochwand mit Zement verfüllt worden sind. Da die Deepwater Horizon Ölbohrplattform am 22. April diesen Jahres nach einer Explosion unterging und im Golf von Mexiko versank, hat es demzufolge fast genau fünf Monate (!) gedauert, bis das Leck an am Bohrloch komplett geschlossen wurde. Die in der Zwischenzeit ausgetretene Menge an Erdöl wurde auf 500.000 bis 1 Million Tonnen geschätzt und zählt damit zu einer der schwersten Umweltkatastrophen dieser Art in der Geschichte der Menschheit.

Auch wenn inzwischen wieder andere Themen wie etwa Bonuszahlungen an die Manager der HRE oder Sarazzin und Co. die Medien beherrschen, sollte die Tragödie im Golf von Mexiko nicht so schnell vergessen werden. So wie Tony Hayward, BP Chief Executive Officer treffend bemerkte, ist die Arbeit längst nicht getan: “BP wird ihr Engagement zur Wiedergutmachung der im und am Golf von Mexiko verursachten Schäden und der Auswirkungen auf die Lebensumstände der betroffenen Anwohner unverändert fortsetzen.” Darüber hinaus sollten weder Ölkonzerne noch Regierungen diese menschgemachte Umweltkatastrophe einfach so vergessen oder als einmaligen Unglücksfall abtun. Raus aus der Tiefsee und keine Ölbohrungen im sensiblen Ökosystem der Arktis kann die einzige Schlußfolgerung aus dieser Tragödie sein.

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Bundeswehr warnt in neuer Studie vor der Gefahr durch Peak-Oil

Veröffentlicht am 31. August 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  1,286 x gelesen

Manch einer mag immer noch daran glauben, dass Erdöl dem Menschen in unerschöpflichen Mengen zur Verfügung steht und alle Warnungen und Kritiken am maßlosen Verbrauch durch die Gesellschaften der Industrieländer nur haltloses Geschwätz von “Öko-Spinnern” ist. Die meisten seriösen Experten sind sich aber sicher, dass das globale Ölfördermaximum (Peak-Oil) eher früher als später erreicht wird und angesichts der drohenden Versorgungsengpässe einer der wohl wichtigsten Ressourcen, schlagen jetzt auch die Wissenschaftler der Bundeswehr Alarm. Dabei sieht das Zentrum für Transformation der Bundeswehr nicht nur ein Problem darin, dass eine Armee ohne Öl nicht mehr Mobil und damit völlig überflüssig wäre, sondern die Studie warnt sogar vor einem Versagen der Märkte und einer Destabilisierung der gesellschaftlichen Ordnung.

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Der größte Feind der Erneuerbaren Energien ist… die OPEC

Veröffentlicht am 18. August 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  1,273 x gelesen

Die Erneuerbaren Energien sind sauber, sicher und umweltfreundlich. Warum haben sie sich in all den vergangenen Jahren daher immer noch nicht durchgesetzt und warum verpesten wir die Luft lieber weiter mit Kohlekraftwerken und stinkenden Benzinschleudern? Einerseits liegt es sicherlich daran, dass man das Entwicklungstempo nicht beliebig beschleunigen kann und es natürlich auch bei den neuen, grünen Technologien einige Knackpunkte und ungelöste Herausforderungen gibt. Andererseits wurde der Wandel hin zu einer Gesellschaft, die auf klima- und umweltfreundlicher Energieerzeugung basiert auch immer wieder von mächtigen Organisationen blockiert.

OPEC Gebäude in Wien
Foto: Spino73 (flickr)

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BP: Versiegelung der Ölquelle mit Zement im Golf von Mexiko erfolgreich

Veröffentlicht am 6. August 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  805 x gelesen

Lange, lange hat man auf gute Neuigkeiten aus dem Golf von Mexiko warten müssen: Erst scheiterte das Verschließen des Bohrlochs mit einer großen Stahlglocke, dann scheiterte die Operation “Top Kill” und später strömten rund um eine kleinere Stahlglocke weiter große Mengen giftiges Öl ins Meer. Jetzt scheinen sich die Anstrengungen von BP endlich auszuzahlen, die Operation “Static Kill” lief zumindest sehr erfolgreich an. Nachdem im ersten Schritt von “Static Kill” das Bohrloch mit Tonnen von Schlamm versigelt wurde, kam nun eine erfolgreiche Versiegelung mit Zement hinzu.

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1. Schritt von “Static Kill” war erfolgreich und BP darf das Bohrloch mit Zement verschließen

Veröffentlicht am 5. August 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  857 x gelesen

Dreieinhalb Monate nach dem Untergang der Deepwater Horizon und mehr als 770 Millionen Litern Erdöl, die in den Golf von Mexiko geflossen sind, begann am 3. August 2010 wurde um 22:00 Uhr (13:00 Uhr Ortszeit) die Operation “Static Kill“. In deren Rahmen wurde rund acht Stunden lang von mehreren Schiffen schwerer Bohrschlamm in das beschädigte Bohrloch in dem ca. 1.500 Meter tiefen Meeresgrund gepumpt. Gestern teilte BP dann mit, dass der erste Schritt der Versiegelung wohl erfolgreich war und die Druckverhältnisse im Bohrloch MC252 offensichtlich stabil sind.

Vorbereitung der Operation Static Kill
Foto: U.S. Coast Guard photograph by Petty Officer 1st Class Adam Eggers

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Nach fast 5 Millionen Barrel Öl soll heute “Static Kill” das Bohrloch im Golf von Mexiko schließen

Veröffentlicht am 3. August 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,053 x gelesen

Nachdem das Öl seit drei Monaten unkontrolliert aus dem Leck der Deepwater Horizon in den Golf von Mexiko strömt, soll das Leck laut dem COO von BP, Doug Suttles, heute endlich mit der Operation “Static Kill” verschlossen werden. Zu diesem Zweck sollen unter hohem Druck große Mengen Schlamm in das Bohrloch gepumpt werden. Ob die Operation erfolgreich verlaufen wird und das Bohrloch dauerhaft verschließt, wird sich aber frühestens morgen oder in den nächsten tagen zeigen.

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Greenpeace kritisiert “Weiter So Haltung” 101 Tage nach der Ölkatastrophe von BP

Veröffentlicht am 29. Juli 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  941 x gelesen

Während der BP-Konzern am Montag seine Halbjahreszahlen vorstellte, protestieren Greenpeace-Aktivisten vor der BP-Zentrale in Bochum sowie an rund 50 Londoner Tankstellen. Denn während der Konzern mit seinem Firmenslogan “bp - beyond petroleum” (jenseits des Öls) versuche, sich als ökologisch orientiertes Unternehmen zu verkaufen, sieht die bittere Wahrheit ganz anders aus. Die ökologische Bilanz des Ölkonzerns ist mehr als miserabel, denn von seinen mehr als 200 Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr investiert BP nicht einmal 0,5 Prozent in umwelt- und klimafreundliche Energien. In den kommenden Jahren sollen lediglich eine Milliarde Dollar in Erneuerbare Energien investiert werden, in riskante Ölförderprojekte sollen trotz der gigantischen Umweltkatastrophe der Deepwater Horizon im Golf von Mexiko dagegen 19 Milliarden Dollar fließen. Dabei zeigt sich 101 Tage nach Beginn der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko überdeutlich, dass Ölbohrungen in der Tiefsee nicht beherrschbar sind und BP nichts aus dem Desaster gelernt hat.

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Grüne Technologien für Unabhängigkeit und Umweltschutz weiter attraktiv

Veröffentlicht am 20. Juli 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  854 x gelesen

Trotz der permanenten Kritik ewig Gestriger wächst der Markt für grüne Technologien stetig weiter. Seien es Technologien zur Umwandlung regenerativer Energien wie Windkraft und Solarenergie oder zur Speicherung und Nutzung wie leistungsfähigen Akkus, Brennstoffzellen und Elektromotoren, sie alle stehen im Fokus von Investoren, Medien und Verbrauchern. Dabei sind Umwelt- und Klimaschutz nur zwei der Faktoren, warum sich immer mehr Menschen dafür begeistern. Weitere Gründe liegen in der Energieautonomie, einer neuen Form der Unabhängigkeit, die wir seit dem Beginn des Industriezeitalters nicht mehr erlebt haben. Denn seitdem sind wir von Erdöl, Erdgas und weitere fossilen Energieträgern abhängig und damit zumeist auch von anderen Ländern wie Russland oder den Golfstaaten. Elektrizität und Öl werden aber nicht nur immer teurer, sondern bereits die Förderung der Ressourcen birgt ein enormes Risiko, wie die tragische Katastrophe der Deepwater Horizon gerade erst wieder gezeigt hat.

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Die makabersten Berichte und Kommentare zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

Veröffentlicht am 9. Juli 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  917 x gelesen

Die Ölkatastrophe, die durch das Sinken der Ölbohrinsel Deepwater Horizon verursacht wurde ist bereits heute die schlimmste ihrer Art. Nachdem es immer noch keine konkreten Pläne zum Verschließen des Lecks am Meeresgrund gibt, könnte aber alles noch viel schlimmer kommen. Wie eine Simulation des National Center for Atmospheric Research (NCAR) zeigt, besteht das Risiko, dass das giftige Erdöl von der Meeresströmung über den Gol von Mexiko hinaus in den Atlantik getragen wird. Dort könnte es ebenfalls Küsten auf Jahre verschmutzen sowie sogenannte Todeszonen auf offener See bilden. Währenddessen scheint sich ein Teil der Menschheit bedauerlicherweise nur für finanzielle oder andere persönliche Probleme aus der Ölkatastrophe zu interessieren.

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Nach der Deepwater Horizon Katastrophe plant die EU strengere Kontrollen für die Ölindustrie

Veröffentlicht am 7. Juli 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  783 x gelesen

Während das Öl seit dem Untergang der Deepwater Horizon vor mehreren Monaten zu Unmengen in den Golf von Mexiko läuft und das Meer wie die Küste der USA verseucht, würde die Ölindustrie am liebsten wie bisher weitermachen und sogar noch verstärkt nach Öl bohren. Selbstverständlich trifft die Schuld den britischen Konzern BP ebenso wie die Industriegesellschaften die nach dem schwarzen Gold gieren, die anderen Unternehmen der Branche vermeiden es aber zu erwähnen, dass eine solche Tragödie auch bei ihren Bohrungen passieren könnte. Um dieses Risiko weitestgehend zu minimieren plant die EU-Kommission daher nun, die Ölindustrie stärker zu kontrollieren und dafür höchste Umwelt- und Sicherheitsstandards aufzustellen.

Wie die Welt Online bereichtet, will Energiekommissar Günther Oettinger endlich eine spezifische Gesetzgebung für Offshore-Bohrungen vorlegen, die EU-weite Sicherheitsstandards und Notfallpläne beinhaltet. Erste Vorschläge sollen bereits am heutigen Mittwoch dem Europäischen Parlament in Straßburg vorgestellt werden. Konkrete Gesetzesvorlagen der Europäischen Union, die im Anschluß in nationales Recht umgesetzt werden müssen, könnten laut Welt Online bereits 2011 vorliegen. Das es in diesem Bereich dringenden Handlungsbedarf gibt, belegen Mitteilungen der EU-Kommission in denen es heisst, dass “die EU mit ähnlichen Unglücken nahe der Küste rechnen muss”.

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