Veröffentlicht am 15. Oktober 2010, Kategorie(n):Allgemein, 1,889 x gelesen
Der Name der aktuellen WWF Studie täuscht über die gravierenden Auswirkungen des menschlichen Handelns hinweg, die der “Living Planet Report 2010” beschreibt: Die Menschheit lebt über ihre Verhältnisse, was innerhalb der letzten 40 Jahre unter anderem zum Aussterben von fast 30 Prozent der Populationen von 2.500 ausgewählten Tierarten geführt hat, die charakteristisch für die unterschiedlichen Land-, Meeres- und Süßwasserökosysteme der Erde sind. Vielleicht wäre daher sogar “Dying Planet Report 2010” also “Report zum sterbenden Planeten” die treffendere Bezeichnung gewesen, allerdings betseht ja auch weiterhin Hoffung und man will zum Umdenken & verantwortlicherem Handeln aufrufen und keinesfalls zur Resignation.
Vor allem in den Tropen sei der natürliche Reichtum in den letzten Jahrzehnten sogar noch stärker eingebrochen als im Durchschnitt, wobei die Populationsgrößen um fast 60 Prozent zurückgegangen sind. Verursacher sind aber weniger die Bewohner der tropischen Regionen als der kontinuierlich hohe und weiter wachsende Hunger nach Rohstoffen und natürlichen Ressourcen durch die reichen Staaten und zunehmend auch durch die Schwellenländer. “Um die Nachfrage nach Nahrung, Energieträgern und anderen natürlichen Rohstoffen zu decken, bräuchte man schon jetzt einen zweiten Planeten“, betont Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland. Der scheinbare Wohlstand in den Ländern mit hohem Einkommen werde mit dem biologischen Reichtum u.a. der Tropen erkauft und auch Deutschland gehöre zu den ökologischen Schuldnerländern.
Veröffentlicht am 2. März 2010, Kategorie(n):Bücher, 2,358 x gelesen
Auch wenn sich Berichte zur globalen Erwärmung und dem Klimawandel sich alltäglich in den Medien wiederfinden und das Thema zur UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 Zeitungen wie TV und Internet sogar dominiert hat, ist die dramatische Veränderung für viele Menschen doch immer noch ein sehr abstraktes Phänomen. Irgendwie scheint sich das Wetter zu verändern. Wird es wärmer, kälter oder einfach nur extremer? Sind die Menschen daran schuld oder zumindest mitschuld? Ist es denn nicht vielleicht sogar besser wenn es wärmer wird? Und ist eine globale Erwärmung um zwei, drei oder vier Grad denn wirklich so schlimm?
Diese oder ähnliche Fragen stellen sich vielleicht viele Menschen und auch die, die dem Klimawandel eher kritisch gegenüberstehen, haben wahrscheinlich keine konkrete Vorstellung davon, was eine unkontrollierte Erwärmung der Erde für katastrophale Folgen haben könnte. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Mitteleuropa und damit auch Deutschland von den direkten Folgen des Klimawandels weit weniger betroffen sein wird als andere Regionen wie Afrika oder Südostasien. Um den möglichen Auswirkungen ein Gesicht zu geben und die Menschen damit zu sensibilisieren, wurde die Initiative 100PLACES.COM von der Gruppe Co+Life ins Leben gerufen. 100 besonders gefährdete Orte auf unserem Planeten werden auf der Webseite mit interaktivem Inhalt vorgestellt und mit Partnern auf der ganzen Welt in Büchern, Filmspots und Open-Air-Ausstellungen verbreitet. In Deutschland über den faszinierenden Bildband “100 einzigartige Orte, die schon bald verschwinden könnten”, der seit dem 1. März 2010 vom Knesebeck Verlag herausgegeben wird.
Veröffentlicht am 26. Februar 2010, Kategorie(n):Filme & TV, 2,223 x gelesen
Plastik ist ein Material, mit dem wir täglich von Geburt an in Berührung kommen und über das man selten wirklich nachdenkt. Dabei sind die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, die Regisseur Werner Boote - dessen eigener Großvater ein Pionier der Plastikindustrie war - uns in seinem Dokumentarfilm “Plastic Planet” aufzeigt, mehr als erschreckend. Vom Babyschnuller bis zur Plastikflasche, von der Quietscheente über den Laptop und den Fernseher bis hin zum Auto. Plastik ist inzwischen überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die gesamte Menge an Kunststoffen, die seit Beginn des Plastikzeitalters hergestellt wurde, reicht aus, um den ganzen Planeten Erde sechs Mal in Plastikfolie einzupacken.
Veröffentlicht am 4. Juni 2009, Kategorie(n):Allgemein, 2,370 x gelesen
Morgen ist es wieder soweit: Am 5. Juni 2009 feiern über 150 Staaten zum 38ten Mal den Tag der Umwelt. Der “World Environment Day” wurde 1972 am Eröffnungstag des ersten Weltumweltgipfels in Stockholm offiziell vom United Nations Environment Programme (Umweltprogramm der Vereinten Nationen) ins Leben gerufen. Um auf die Dringlichkeit hinzuweisen, unsere Erde zu schützen, wird in diesem Jahr der Film “Home” von Yann Arthus-Bertrand und Luc Besson in über 50 Ländern gleichzeitig die Erstausstrahlung stattfinden. Als weitere Premiere wird er über die verschiedendsten Medien zu sehen sein: Im Kino, im Fernsehen und im Internet. Für die richtige Einstimmung sorgt dieser Trailer:
Veröffentlicht am 2. November 2008, Kategorie(n):Allgemein, 1,301 x gelesen
„WWF Living Planet Report 2008“: Bis zum Jahr 2035 zwei Planeten Erde nötig
Der Raubbau an der Erde nimmt immer dramatischere Formen an und ist so groß wie nie zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt der neueste „Living Planet Report 2008“ des WWF, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Wenn der Verbrauch an natürlichen Ressourcen weitergeht wie bisher, würden bis zum Jahr 2035 zwei Planeten benötigt, um den Bedarf an Nahrung, Energie und Fläche zu decken. Das ist im Vergleich zum letzten Report eine Beschleunigung um 15 Jahre. Der WWF Report wird alle zwei Jahre veröffentlicht und stellt eine Art „Herz- und Nieren-Check“ des Planeten dar. Er ist eine der international bedeutendsten Studien über den allgemeinen Zustand der Erde.
Dem Bericht zufolge hat sich der ökologische Zustand der Erde im Vergleich zum letzten Report 2006 noch einmal dramatisch verschlechtert. Hauptverantwortlich dafür sind vor allem steigender Ressourcenverbrauch, Entwaldung, der vom Menschen verursachte Klimawandel, Umweltverschmutzung und Überfischung. Als Folge werden Ökosysteme zerstört, Arten ausgerottet und Wasserreserven verknappt. Darüber hinaus ergeben sich verheerende ökonomische Konsequenzen, weil Schäden durch Naturkatastrophen zunehmen und Preise für Nahrungsmittel und Rohstoffe explodieren werden.
„Die ökologische Krise wird uns um ein Vielfaches härter treffen als die aktuelle Finanzkrise und früher oder später das Wohlergehen und die Entwicklung aller Nationen gefährden“, so WWF Naturschutzdirektor Christoph Heinrich.
Veröffentlicht am 22. April 2008, Kategorie(n):Allgemein, 1,920 x gelesen
Heute am 22. April 2008 ist wieder einmal Earth Day. Das Motto der Aktion lautet “Global denken, lokal handeln”. Es wird also an eine aktive, eigenverantwortliche Zukunftsgestaltung eines jeden Menschen appelliert. Denn jeder kann seinen Teil zu einem nachhaltigen Leben und dem lokalen Klimaschutz und Umweltschutz beitragen: Einfach mal das Auto stehen lassen, Energiesparlampen einsetzen, Elektrogeräte komplett ausschalten,…
Der Earth Day geht ursprünglich auf eine Idee von US-Senator Gaylord Nelson zurück, der die Idee für einen Aktionstag zum Schutz der Erde an Universitäten und in Schulen hatte. Und während bereits der erste Earth Day am 22. April 1970 mit über 20 Millionen teilnehmenden Menschen ein großer Erfolg war, engagierten sich 1990 weltweit schon über 200 Millionen Menschen.
Veröffentlicht am 14. Februar 2008, Kategorie(n):Bücher, 2,347 x gelesen
Das sich das Klima im Wandel befindet erfährt man heute nicht mehr nur aus den Nachrichten. Extrem heisse Sommer, viel zu milde Winter sowie Dürren und Überschwemmungen sind die traurigen Zeugen von diesen Veränderungen. Wie sich diese Veränderungen auf die Erde, die Artenvielfalt und den Menschen auswirkt, soll dieses Sachbuch mit Hilfe faszinierender Texte und interessanter Abbildungen erklären. Geschrieben für Menschen, die Wissen “erleben” und sich nicht nur kurz und knapp auf den neusten Stand bringen möchten.
Wir leben auf einem unruhigen Planeten. Erdbeben und Vulkanausbrüche zeugen von den gewaltigen Kräften, die in seinem Inneren wirken.
Heute greift der Mensch zusätzlich in dieses System ein. Daher sehen wir uns mit bedrohlichen Klimaveränderungen und einem rapiden Verlust an biologischer Vielfalt konfrontiert.
„Planet Erde“ das neue Sachbuch aus der Zeit Wissen Edition macht das Thema mit verständlichen Abbildungen lebendig. Das Buch präsentiert das Thema Erde in verschiedenen Facetten und liefert Zahlreiche Denkansätze. Er richtet sich an alle die Wissen „erleben“ wollen und die Bücher als Vergnügen und Anregung zum Nachdenken betrachten.
Veröffentlicht am 25. Januar 2008, Kategorie(n):Sonstiges, 1,814 x gelesen
Wer sich manchmal fragt, warum unsere Erde überhaupt vor dem Klima-Kollaps bewahrt werden sollte, der sollte sich auf jeden Fall mal die Seite Love Earth von BBC Worldwide anschauen. Dort findet man atemberaubend schöne Tierfotos und Videos sowie Informationen zu diesen Tieren wie auch zu aktuellen Gefährdungen durch den Menschen.
Ausserdem wird dort “Unsere Erde - Der Film” vorgestellt: Eine spektakuläre Naturdokumentation über das Wunder des Lebens, die garantiert ein fesselndes visuelles Erlebnis für die ganze Familie ist. Der Film startet am 7. Februar 2008 in unseren Kinos.
Veröffentlicht am 9. Oktober 2007, Kategorie(n):Allgemein, 1,662 x gelesen
Die F.A.Z. hat mit neun Nobelpreisträgern, die gerade auf einer Potsdamer Konferenz über “Globale Nachhaltigkeit” diskutieren, über den Klimawandel gesprochen. Worauf sind wir bereit zu verzichten, um unseren Planeten für unsere Kinder, unsere Enkel und deren Kinder zu bewahren? Um zu verhindern, dass Menschen zukünftiger Generationen sterben, nur weil unsere unsere Art zu leben die Erde überfordert.
Veröffentlicht am 30. August 2007, Kategorie(n):Bücher, 10,435 x gelesen
Das der Klimawandel die Erde verändern wird ist so gut wie sicher. Doch was das für uns Menschen bedeutet können sich viele nicht wirklich vorstellen. Der Bildband “Die Erde, morgen” soll dabei helfen, mögliche Auswirkungen und Veränderungen zu erkennen. Denn Bilder sagen einfach mehr als 1.000 Worte…
Was wird uns der Klimawandel bescheren? Wird der Reichstag bald in der Steppe stehen? Der Big Ben in den Fluten versinken? Yannik Monget führt uns bedrohliche Zukunftsszenarien vor Augen, zeigt aber auch, dass die Welt ein blühender Garten sein könnte.