Veröffentlicht am 2. Februar 2012, Kategorie(n):Allgemein, 257 x gelesen
Bei den aktuell sibirischen Temperaturen in Deutschland mag man es zwar kaum glauben, aber die Erde erwärmt sich global gesehen immer weiter, wie auch die mehr als 100 Jahre abdeckende animierte Weltkarte der NASA zeigt. Die US-Bundesbehörde für Luft- und Raumfahrt zeichnet über Wetterstationen die Temperatur der Erde seit dem Jahr 1880 auf und kann damit einen besonders langfristigen Überblick über die Globale Erwärmung liefern. Klimaskeptikern zum Trotz beschleunigte sich die Erderwärmung vor allem seit den späten 1970ern, als die Verbrennung von Öl, Gas und Kohle aufgrund der Ausbreitenden Industrialisierung so richtig in Fahrt kam.
Veröffentlicht am 4. Januar 2012, Kategorie(n):Allgemein, 471 x gelesen
Einige bezweiffeln immer noch, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wird, andere versuchen alles daran zu setzen, die Menschen aufzurütteln und die Erde vor dem drohenden Klimakollaps zu retten. Doch welche Theorie ist die richtige? Gab es nicht schon immer Schwankungen im Bereich der Temperatur auf unserem Planeten? Aber können Milliarden Bäume gefällt, täglich riesige Strecken in Autos zurückgelegt und gigantische Mengen CO2 aus Schornsteinen und Fabrikschloten gepustet werden, ohne dass dies Auswirkungen hat? Also was genaus sind die Ursachen und Folgen des Klimawandels? Wie entsteht er? Und was kann dagegen getan werden? Der Animationsfilm aus der WissensWerte Reihe soll diese fragen verständlich klären.
Veröffentlicht am 25. November 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 618 x gelesen
Bereits seit der Finanzkrise und spätestens seit der aktuellen Staatsschuldenkrise in Europa ist das Thema Klimaschutz auf der Agenda von Angela Merkel deutlich nach hinten gerutscht. An seiner Dringlichkeit hat es zwar eigentlich nichts verloren, doch mit der Begrenzung von Energieverbrauch und Emissionen sowie einem schnellen Umstieg auf Erneuerbare Energien wird sich wohl in 2013 keine Wahl gewinnen lassen. Und da handelt die Bundeskanzlerin ebenso wie allen anderen Politiker eben genau in der Form, die sie Investmentbankern und Managern immer wieder vorwerfen: Nämlich kurzfristig ergebnisorientiert! Mit dem Video “Prima Klima Kanzlerin” will ENTEGA das Thema Klimaschutz wieder in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit rücken, denn die Konsequenzen des heutigen Nichthandelns müssen die kommenden Generationen tragen. Und der Preis wird laut Experten deutlich höher sein als die Kosten der heutigen Finanz- und Schuldenkrisen.
Veröffentlicht am 14. November 2011, Kategorie(n):Allgemein, 425 x gelesen
Die Aufgabe der unabhängigen Internationalen Energie-Agentur (IEA) ist die Sicherstellung der Versorgungssicherheit ihrer Mitgliedsländer in der Gegenwart und nahen Zukunft, sowie die Untersuchung aller Möglichkeiten zu einer langfristig verlässlichen, erschwinglichen und sauberen Energieversorgung. Der am 9. November 2011 herausgegebene World Energy Outlook zeichnet allerdings ein düsteres Bild: Den großen Worten hat vor allem die Politik keine Taten folgen lassen. Einen echten Umschwung hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft hat es bisher nicht gegeben und auch für die Zukunft sehen die Experten der IEA schwarz. Denn obwohl sich Wirtschaft nicht in allen Staaten und Regionen gleich stark erholen konnte, ist der weltweite Primärenergieverbrauch 2010 um ganze 5% gestiegen und die CO2-Emissionen haben damit einen traurigen neuen Höchststand erreicht.
“Wachstum, ein steigender Lebensstandard und vor allem die weiter wachsende Weltbevölkerung werden den Energiebedarfs in den kommenden Jahrzehnten unweigerlich weiter steigen lassen. Den bisherigen Weg der unsicheren und ökologisch nicht nachhaltigen Energieerzeugung und -nutzung werden wir aber nicht weiter gehen können,” erklärt IEA Executive Director Maria van der Hoeven. “Die Regierungen müssen strengere Maßnahmen ergreifen, um Investitionen in effiziente und CO2-arme Technologien zu fördern. Die Atomkatastrophe von Fukushima, die Revolutionen und Unruhen in Teilen des Nahen Ostens und Nordafrikas sowie eine kräftige Erholung der Energienachfrage im Jahr 2010 mit einem neuen Rekordhoch bei den CO2-Emissionen zeigen uns die Dringlichkeit und das Ausmaß der Herausforderung.”
Veröffentlicht am 4. November 2011, Kategorie(n):Allgemein, 367 x gelesen
Wie Spiegel Online mit Berufung auf die neuesten Berechnungen des US-Energieministeriums berichtet, ist der CO2-Ausstieg von 2009 bis 2010 deutlich angestiegen. Der Anstieg übertraf mit 512 Millionen Tonnen mehr Treibhausgasen sogar die schlimmsten Befürchtungen führender Klimaforscher. Mit dieser Entwicklung halten sie das angestrebte 2 Grad Ziel, dass zumindest die Folgen des Klimawandels halbwegs im Zaum halten soll, für kaum noch realisierbar. Vor allem auch deshalb, weil die aktuellen Schuldenkrisen in Europa und den USA das Thema “Klimawandel” komplett aus dem Bewußtsein der Politik verdrängt habe. Schließlich würden sich die Politiker aufgrund ihres Ziels, der Wiederwahl, immer nur um die aktuellen Probleme kümmern, die von den Bürgern gerade als besonders wichtig wahrgenommen werden.
Große Erwartungen sollten daher auch nicht auf das Treffen im Rahmen der 17. Weltklimakonferenz in Durban gesetzt werden, denn solange die Schuldenkrisen nicht gelöst sind, werden andere Themen allerhöchstens am Rande wahrgenommen werden. Hier zeigt sich wieder einmal, dass das von der Politik so gerne von Managern und Bankern geforderte langfristige Denken auch bei den damen und Herren Politikern nicht zu finden ist. Schließlich mögen manche am menschgemachten Klimawandel zweiffeln, zu 100 Prozent wissenschaftlich widerlegen lässt er sich aber garantiert nicht. Und wer Verantwortung für die kommenden Generationen übernehmen will, der müsste selbst bei nur einer kleinen Wahrscheinlichkeit (dabei ist sie wohl eher sehr groß), dass Milliarden von Tonnen Treibhausgase aus Schornsteinen, Fabriken, Flugzeugen und Autos eine Auswirkung auf Umwelt und Klima haben, zumindest versuchen sie zu reduzieren.
Veröffentlicht am 9. September 2011, Kategorie(n):Allgemein, 585 x gelesen
Auch wenn die globale Erderwärmung vor den aktuellen Megakrisen in Form völlig überschuldeter EU-Staaten, einer schwächelnden USA sowie den Revolutionen in Nordafrika in Medien und Gedanken in Hintergrund gerückt ist, so werden die Klimawandel Folgen auf lange Sicht vermutlich doch deutlich mehr kosten als die bisherigen Finanz- und Wirtschaftskrisen. Wie genau sich die gigantischen Mengen an menschgemachten Treibhausgasen in Kombination mit den natürlichen Veränderungen auswirken, untersucht das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), das wissenschaftlich und gesellschaftlich bedeutsame Fragestellungen in den Bereichen globaler Wandel, globale Erwärmung und nachhaltige Entwicklung analysiert. Dessen Direktor, Professor Hans Joachim Schellnhuber, wurde dafür jüngst mit dem Volvo Umweltpreis 2011 ausgezeichnet. Dieser Preis wird seit 1989 verliehen und ist mit 1,5 Millionen Schwedischen Kronen (130.000 Euro) dotiert.
Veröffentlicht am 21. Juni 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 648 x gelesen
Während einige von Erderwärmung und Klimawandel in ihren Gegenden wenig mitbekommen und die Phänomene daher weiter vehement bestreiten, zeigt sich das Ausmaß besonders im Hochgebirge. Denn dieser Grenzbereich reagiert besonders sensibel auf Änderungen, so dass der Klimawandel hier schneller und stärker wirkt als in anderen Regionen. Dies gilt auch für den Nationalpark Hohe Tauern, den größten Nationalpark der Alpen und Österreichs. Das Abschmelzen der Gletscher ist dabei nur die augenscheinlichste Auswirkung, andere wie das Auftauen der Permafrostböden oder die Gewässerentwicklung werden in zahlreichen Klimaforschungsprojekten des Nationalparks Hohe Tauern untersucht.
Veröffentlicht am 15. September 2010, Kategorie(n):Bücher, 1,023 x gelesen
Die Temperatur lag in Deutschland im August 2010 bei laut dem Deutschen Wetterdienst bei durchschnittlich nur 16,7 Grad Celsius, weshalb sich so manch einer schon das Gefühl hatte, dass es längst Herbst wäre. Wo war also die vielzitierte Erderwärmung? Oder ist die ganze Geschichte mit dem Klimawandel eben doch nichts anderes als eine große Klimalüge? Können denn die läppischen 30 Milliarden Tonnen an Kohlendioxid, die wir jedes Jahr allein durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas in die Atmosphäre pusten überhaupt eine Auswirkung auf das Klima haben? Schließlich sind es doch nur 30.000.000.000 Milliarden Tonnen oder umgerechnet 30.000.000.000.000 Milliarden Kilogramm CO2 - pro Jahr versteht sich.
Die Deutschen sind da weniger skeptisch, schließlich liegt uns die Umwelt sehr am Herzen. Nicht umsonst trennen wir seit Jahren brav den Müll, essen immer öfter Bio, fördern Windkraft- und Solaranlagen und schützen das Klima. Dabei hatte der ehemalige Präsident der größten Supermacht, George W. Bush, schon zu Beginn seiner Amtszeit ganz genau klar gemacht, dass es keine vom Menschen gemachte Klimaveränderung und Erderwärmung gibt. Am Ende seiner Regierungszeit waren wir dann auch tatsächlich in der Nähe einer Eiszeit angelangt.
Und selbst wenn das gesamte Grönlandeis abtaut und der Meeresspiegel um unbedeutende sechs bis sieben Meter ansteigt, dann hat das doch auch nicht nur Nachteile: Die Berliner haben es dann nicht mehr so weit bis zu Ostsee, die Fussballkonkurrenz aus Holland könnte allenfalls noch Wasserball spielen, Oliven könnte man in Zukunft aus Großbritannien importieren und der männliche Teil der Bevölkerung käme endlich das ganze Jahr in den Genuß des Anblicks von leichtbekleideten Mädels im Minirock oder Bikini.
Veröffentlicht am 24. Juni 2010, Kategorie(n):Allgemein, 1,433 x gelesen
Die meisten Experten gehen davon aus, dass die nächsten Generationen die Folgen des Klimawandels nur dann ohne extremen Schaden überstehen können, wenn die globale Erwärmung unter dem Zwei-Grad-Ziel gehalten wird. Um dieses Ziel zu erreichen müsste der vom Menschen verursachte CO2-Ausstoss allerdings drastisch reduziert werden. Beim Umbau der Energieversorgung mit ihrer bislang massiven Verwendung fossiler Brennstoffe kommt der elektrischen Energie als unmittelbarem Produkt wichtiger erneuerbarer Energiesysteme daher eine Schlüsselfunktion zu. Aus diesem Grund hat die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG), die mit 58.000 Mitgliedern weltweit größte und die älteste der wissenschaftlichen Fachgesellschaften für Physikerinnen und Physiker, die aktuelle Studie “Elektrizität: Schlüssel zu einem nachhaltigen und klimaverträglichen Energiesystem” herausgegeben.
Foto: Dirk Goldhahn
In dieser Studie betrachtet die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) alle Erzeugungs-, Speicherungs- und Verbrauchsmethoden elektrischer Energie aus streng physikalischer Sicht. Wolfgang Sandner, Präsident der DPG, dazu: “Das Ziel der Studie ist es, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu geben und möglichst wertneutral kommentiertes Datenmaterial vorzulegen, um damit gesellschaftliche Diskussionen voranzutreiben und politische Entscheidungsprozesse zu unterfüttern.”
Veröffentlicht am 17. Juni 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 2,511 x gelesen
Wenn das Thema “Klimawandel” in der Öffentlichkeit diskutiert wird, dann geht es meist um die Frage, wie die klimaschädlichen Emissionen verringert werden können um den durchschnittlichen Temperaturanstieg im Rahmen - genauer gesagt unter 2 Grad - zu halten. Neben der Steigerung der Energieeffizienz sollen dazu vor allem die erneuerbaren Energien wie Windkraft und Solarenergie und auch ein weniger konsumorientierter Lebensstil der Industrienationen beitragen. Die Schwellenländer werden gleichzeitig ermahnt, die Fehler des Westens gar nicht erst zu wiederholen. Völlig offen bleibt bei diesem Konzept aber, ob genügend Menschen zu einer Verhaltensänderung zu bewegen sind und ob Politik und Industrie weltweit auf ein nachhaltigeres und langfristig orientierten Handeln umschwenken. Zudem ist auch noch nicht 100%ig klar, ob die derzeit diskutierten Reduktionsziele überhaupt ausreichend sind, um den heute bereits messbaren Klimawandel aufzuhalten.