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Veröffentlicht am 15. September 2011, Kategorie(n): Auto und Verkehr, 851 x gelesen
Obwohl sich auf der diesjährigen IAA, die vom 15. bis zum 25. September 2011 in Frankfurt am Main stattfindet, immer noch ein Großteil um PS, Größe und Luxus dreht, scheinen viele der Autohersteller doch auch die Vernunft wiederentdeckt zu haben. Angefangen bei VW, die mit dem Up! endlich wieder einen “echten” Volkswagen auf den Markt bringen, über spannende Konzepte für den zukünftigen stadtnahen und innerstädtischen Verkehr bis zu bereits heute wirtschaftlich und ökonomisch sinnvollen Autos mit Erdgas- oder Autogas. Gerade die beiden Letztgenannten entlasten aufgrund der saubereren Verbrennung bereits heute die Umwelt und schonen dank vergleichsweise günstigem Preis zugleich den Geldbeutel.

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Veröffentlicht am 4. August 2011, Kategorie(n): Sonstiges, 753 x gelesen
Wie verschwenderisch der moderne Mensch mit den natürlichen Ressourcen umgeht, kann man auf den Müllkippen rund um den Globus erkennen, denn trotz steigender Recyclingquoten landen immer noch viel zuviele wertvolle Rohstoffe - von Kunststoffen über Glas bis zu wertvollen Metallen wie Kupfer oder Gold (z.B. in alten Handys) - auf dem Müll. Die Deponien könnten sich bei Verknappung einiger Rohstoffe damit zu wertvollen Quellen für Materialien zum Recyceln entwickeln, doch auch heute schon können sie eine weitere wertvolle Ressource liefern, die man allerdings nicht anfassen oder sehen kann. Die Rede ist von sogenanntem Deponiegas, das in Mülldeponien hauptsächlich durch den bakteriologischen und chemischen Abbau des Mülls entsteht. Da es zu einem großen Teil aus Methan besteht, ist es nicht nur besonders klimaschädlich, sondern es lässt sich auch als Alternative zu Erdgas einsetzten.

Foto: BMW
In den USA sind Deponiegase für mehr als ein Drittel der von Menschen verursachten Methangasemissionen verantwortlich, weshalb es dort immer häufiger zur Stromerzeugung in Kraftwerken eingesetzt wird. So konnte auch das riesige BMW Werk Spartanburg in den USA bereits zu einem Musterbeispiel an Nachhaltigkeit werden, denn es deckt mehr als 50% des gesamten Energiebedarfs durch die Erzeugung von Strom und Warmwasser mit Methangas aus der nahegelegenen Mülldeponie Spartanburg. Die Investitionen in diese Technologie betrugen für BMW in 2009 12 Millionen US-Dollar, pro Jahr lassen sich dadurch aber nicht nur etwa 92.000 Tonnen an CO2-Emissionen einsparen, sondern BMW spart auch rund 5 Million US-Dollar an jährlichen Energiekosten. Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz gehen hier also Hand in Hand.
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Veröffentlicht am 26. Mai 2011, Kategorie(n): Sonstiges, 911 x gelesen
In weiten Teilen von Politik und Gesellschaft ist man sich darüber einig, dass Energiewende hin zu erneuerbaren Energien beschleunigt werden muss, um den nachfolgenden Generationen eine möglichst intakte Umwelt zu hinterlassen und die Versorgungssicherheit auch in Zukunft zu garantieren. Dass die Kernkraft als Brückentechnologie sicher nicht risikofrei ist, wird vielen spätestens seit der Atomkatastrophe von Fukushima klar geworden sein und so sucht man gerade in Deutschland nach Alternativen. Geht es nach dem Willen vieler Experten und auch der Linde Group, wird Erdgas bei der Umstellung eine wichtige Rolle als Brückentechnologie einnehmen. Bereits heute deckt Erdgas etwa 25 Prozent des weltweiten Energiebedarfs und im Gegenzug zur Verbrennung von Erdöl entstehen dabei fast 30 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid und die weltweiten Reserven sollen heutigen Berechnungen zufolge noch bis ins Jahr 2200 reichen.

Foto: The Linde Group
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Veröffentlicht am 20. Juli 2010, Kategorie(n): Allgemein, 805 x gelesen
Trotz der permanenten Kritik ewig Gestriger wächst der Markt für grüne Technologien stetig weiter. Seien es Technologien zur Umwandlung regenerativer Energien wie Windkraft und Solarenergie oder zur Speicherung und Nutzung wie leistungsfähigen Akkus, Brennstoffzellen und Elektromotoren, sie alle stehen im Fokus von Investoren, Medien und Verbrauchern. Dabei sind Umwelt- und Klimaschutz nur zwei der Faktoren, warum sich immer mehr Menschen dafür begeistern. Weitere Gründe liegen in der Energieautonomie, einer neuen Form der Unabhängigkeit, die wir seit dem Beginn des Industriezeitalters nicht mehr erlebt haben. Denn seitdem sind wir von Erdöl, Erdgas und weitere fossilen Energieträgern abhängig und damit zumeist auch von anderen Ländern wie Russland oder den Golfstaaten. Elektrizität und Öl werden aber nicht nur immer teurer, sondern bereits die Förderung der Ressourcen birgt ein enormes Risiko, wie die tragische Katastrophe der Deepwater Horizon gerade erst wieder gezeigt hat.
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Veröffentlicht am 14. Januar 2010, Kategorie(n): Gebäude, 2,998 x gelesen
Im Herbst letzten Jahres machte das unabhängige Energieunternehmen für Ökostrom und ein Erdgas-Biogas-Gemisch LichtBlick zusammen mit Volkswagen von sich Reden. Seitdem werden im Rahmen einer exklusiven Energie-Partnerschaft sogenannte “ZuhauseKraftwerke” mit Erdgasmotoren von Volkswagen als neues, intelligentes Konzept der Wärme- und Stromversorgung für das eigene Haus angeboten. Heute gab nun auch der japanische Autohersteller Toyota ähnliches bekannt: Allerdings handelt es sich bei diesen Mini-Heizkraftwerken für Zuhause noch um Praxistests, dafür setzt man aber gleich auf die Technik der Zukunft: Die Brennstoffzellen sollen also in (fernerer) Zukunft nicht nur unsere Autos antreiben sondern sie könnten mit Feststoff-Brennstoffzellen-Technik auch für Wärme und Strom in den eigenen vier Wänden sorgen.
In einem breit angelegten Feldversuch wird jetzt Toyota die Praxistauglichkeit von stationären Heizkraftwerken mit Feststoff-Brennstoffzellen-Technik (Solid-Oxide-Fuel-Cell = SOFC) für den Heimgebrauch testen. Ein Mini-Kraftwerk, das gemeinsam mit Aisin Seiki Co., Ltd., der Osaka Gas Co., Ltd. und dem Elektronikkonzern Kyocera Corporation entwickelt wurde. Insgesamt 30 Einheiten werden in ausgewählten Privathaushalten installiert und versorgen die Anwender mit Strom und Warmwasser. Der Versuch soll in den kommenden Monaten Informationen für eine künftige Kommerzialisierung dieser Technik liefern und ist Teil des sogenannten “Solid Oxide Fuell Cell Verification Project” der New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO), die neue Möglichkeiten der Energieversorgung entwickelt.
Die auf Eigenheime zugeschnittenen Heizkraftanlagen mit Feststoff-Brennstoffzellen-Technik liefern Wärme und elektrischen Strom. Der aus Erdgas als Energieträger abgespaltene Wasserstoff reagiert dabei in den Zellen des Stromgenerators mit Luftsauerstoff zu Wasser. Bei dieser Reaktion fließen unter Wärmebildung Elektronen, die den Strom generieren. Die Abwärme entweicht nicht ungenutzt, sondern heizt über einen Wärmetauscher Wasser in einem separaten Tank auf.
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Veröffentlicht am 22. Dezember 2009, Kategorie(n): Allgemein, 1,231 x gelesen
Für betroffene Unternehmen oder entlassene Miratbeiter wird es kein Trost sein, aber die Wirtschaftskrise hat auch positive Nebeneffekte: So ist der Energieverbrauch in Deutschland laut vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) im Krisenjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr um rund 6,5 Prozent kräftig gesunken. Hauptursache für den ungewöhnlich starken Abwärtstrend ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Vor allem die energieintensiven Grundstoffindustrien waren in besonderem Maße von der Krise betroffen und so ging der Energieverbrauch dort stärker zurück als das Bruttoinlandsprodukt. Energieverbrauch und Emissionen konnten somit auf das niedrigste Niveau seit Anfang der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts sinken.
Verbrauch von Mineralöl und Erdgas sinken um mehr als 5 Prozent
In 2009 sank der Verbrauch an Erdöl um 5,8 Prozent und erreichte den niedrigsten Stand seit der deutschen Wiedervereinigung. Trotzdem blieb Mineralöl mit einem Anteil von 34,6 Prozent am Gesamtverbrauch blieb weiter der mit Abstand wichtigste Energieträger in Deutschland. Verbraucht wurde sowohl weniger schweres Heizöl, Chemiebenzin und Schmierstoffe, leichtes Heizöl sowie Flugkraftstoffe. Der Verbrauch an Otto- und Dieselkraftstoffen für PKW und LKW ging allerdings nur zurück, da seit 2009 eine 50 Prozent erhöhte Beimischung von Bio-Kraftstoffen stattwand, die statistisch den erneuerbaren Energieträgern zugerechnet werden. Ohne Zumischung wäre der Absatz an mineralischen Kraftstoffen leicht angestiegen.
Der Erdgasverbrauch sank 2009 in Deutschland um 5,5 Prozent, wobei für den Rückgang nur die reduzierte Nachfrage der Industrie und der rückgängige Einsatz in Kraftwerken verantwortlich waren. Die privaten Haushalte steigerten ihren Verbrauch leicht infolge der deutlich niedrigeren Temperaturen im ersten Quartal. Der Anteil des Erdgases am Gesamtenergieverbrauch stieg leicht auf 21,7 Prozent.
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Veröffentlicht am 7. März 2009, Kategorie(n): Allgemein, 1,122 x gelesen
Laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ist der Energieverbrauch in Deutschland in 2008 im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. Der gesamte Brutto-Stromverbrauch in Deutschland lag in 2008 bei 617 Milliarden Kilowattstunden, was gegenüber 618 Milliarden Kilowattstunden in 2007 einen Rückgang von ca. 0,3 Prozent bedeutet. Beim Erdgas sank der Verbrauch in 2008 nach Angaben des BDEW im Vergleich zum Vorjahr trotz vergleichsweise kühlerer Witterung um 10 Milliarden Kilowattstunden (1 Prozent) auf 930 Milliarden Kilowattstunden.
Als Hintergründe für die leichten Rückgänge beim Verbrauch von Gas und Strom nennt der BDEW im Bereich der Industrie den deutlichen Wirtschaftsabschwung im vierten Quartal von 2008. Bei den privaten Haushalten wird ebenfalls die rückläufige Konjunkturentwicklung sowie ein wachsendes Energiebewusstsein der Bevölkerung als Ursache genannt. Verstärkte Maßnahmen der Verbraucher zur Einsparung von Gas und Strom - wie z. B. der Einsatz verbesserter Heiztechnik, besserer Gebäudedämmung oder modernerer Elektrogeräte mit geringerem Energieverbrauch - würden somit Wirkung zeigen.
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