Veröffentlicht am 4. März 2010, Kategorie(n):Windkraft, 139 x gelesen
Wie die Eco-Internetplattform TreeHugger berichtet, gab die schwedische Vize-Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Maud Olofsson, bekannt, dass in Schweden in den nächsten zehn Jahren 2.000 neue Windkraftanlagen gebaut werden sollen. Damit könnten pro Jahr zusätzlich rund 10 Terrawattstunden oder umgerechnet rund 10 Milliarden Kilowattstunden (kWh) an sauberer Energie erzeugt werden. Die ohnehin vergleichsweise niedrigen CO2-Emissionen von Schweden würden damit noch weiter sinken.
Foto: Dirk Goldhahn
Bis zum Jahr 2020 will Schweden in etwa 50% seines Bedarfs an elektrischer Energie aus erneuerbaren Energiequellen decken. Dazu zählen neben Windenergie auch Solarenergie und die Verwendung von Biokraftstoffen.
Veröffentlicht am 19. Februar 2010, Kategorie(n):Allgemein, 243 x gelesen
Detroit ist die größte Stadt im US-Bundestaat Michigan und Geburtsort des Massenautomobilbaus. Die glorreichen Zeiten sind allerdings lange vorbei, seit mit dem Niedergang der amerikanischen Automobilindustrie auch die ehemals blühende Industriestadt immer mehr verwaiste. Während um 1950 noch fast 2 Millionen Menschen in Detroit lebten, schrumpfte die Einwohnerzahl auf heute knapp 900.000. Massenhaft Häuser stehen leer, Fabrikhallen kämpfen mühsam gegen den Verfall und große und kleinere innenstadtnahe Grundstücke liegen verwaist und leergeräumt da. Trotz aller Bemühungen neue Wirtschaftszweige anzusiedeln, ist die Automobilbranche nach wie vor der Hauptindustriezweig, der allerdings immer weniger Menschen arbeit geben und ernähren kann. Während die meisten, die es sich leisten konnten einfach wegzogen, blieb der Unternehmer und Multimillionär John Hantz in Detroit und plant nun sogar, die Stadt komplett umzustrukturieren. Aus verlassenen Industriegrundstücken sollen fruchtbare Äcker werden, aus Grau soll Grün werden und aus Menschen ohne Arbeit sollen urbane Farmer mit einer blühenden Zukunft werden.
Veröffentlicht am 19. Februar 2010, Kategorie(n):Termine, 305 x gelesen
Am 15. April 2010 findet die nächste Ausgabe der erfolgreichen Karriereveranstaltung “Recruiting Tag Erneuerbare Energien” statt: Hier werden qualifizierte Fachkräfte der Windbranche in individuellen Bewerbungsgesprächen mit führenden Unternehmen der Branche zusammengebracht. Die folgenden Top-Unternehmen haben dringenden Personalbedarf, der durch den Recruiting Tag gedeckt werden soll: EnBW Erneuerbare Energien, Nordex, Siemens Wind Power, GE Energy und Vestas. An der Veranstaltung können nur Bewerber teilnehmen, die sich im Vorfeld beworben haben (bewerbung(at)recruitingtag.de) und nach einer Vorauswahl bei mindestens einem Unternehmen einen festen Gesprächstermin erhalten. Veranstalter ist ALINGHO Renewable Energy Experts.
Veröffentlicht am 11. Februar 2010, Kategorie(n):Solarenergie, Windkraft, 260 x gelesen
Sicher ist, dass in Zukunft viele Arbeitsplätze in den Bereichen Greentech und Erneuerbare Energien entstehen werden, denn diese Branchen werden auch in Zukunft weiter stark wachsen. Da immer mehr Menschen auf der Welt ihren Lebensstandard steigern werden, wird der Energiehunger bei gleichzeitigem Rückgang der Rohstoffe weiter wachsen. In diesem Video zeigen die Grünen ihr Konzept, wie sie vor diesem Hintergrund im Bereich der erneuerbaren Energien alleine 200.000 neue Jobs in den nächsten vier Jahren schaffen wollen. Bis zum Jahr 2020 könnten es sogar 400.000 neue Stellen sein und in noch weiterer Zukunft sogar eine Millionen.
Veröffentlicht am 6. Februar 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 258 x gelesen
Der deutsche Siemens Konzern tauchte hier bereits mehrfach auf und das eigentlich immer in einem guten Licht, wie z.B. in der Meldung, dass Siemens Technologie für saubere Windenergie in Mexiko liefert. Bei einem so riesigen Unternehmen wie Siemens, das in 190 Ländern weltweit operiert, in 2009 mehr als 76 Milliarden Euro Umsatz machte und nach eigenen Angaben mehr als 400.000 Mitarbeiter weltweit beschäftigt (Stand: 2009), stellt sich unweigerlich die Frage, ob wirklich alles so grün ist, wie es gerne verkauft wird. Nach eigenen Angaben wird inzwischen mehr als ein Viertel des Umsatzes von Siemens mit Umwelttechnologien erzielt, die von Windkraftanlagen über Solaranlagen bis zur Technologie für energieffizientere Gebäude reicht.
Allerdings fahren die Entscheidungsträger bei Siemens eine Doppelstrategie: Auf der einen Seite wird der Bereich “Grüne Technologien” stark forciert und soll auch in Zukunft für starkes Wachstum sorgen, auf der anderen Seite kommt baut Siemens aber auch Atomkraftwerke. “Umsatz vor Umwelt” könnte dort das Motto lauten und so will der Konzern aktuell vor allem im russischen Markt für Nuklear-Energie Fuß fassen.
Veröffentlicht am 15. Januar 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 277 x gelesen
Auch wenn Deutschland im letzten Jahr mit 5 Prozent Minus die mit Abstand stärkste Rezession seiner Nachkriegszeit erlebt hat, wird es auch hier früher oder später wieder ein Wirtschaftswachstum geben. Was für die deutsche Wirtschaft gilt, lässt sich auch auf andere Länder übertragen, wobei aufstrebende Staaten wie China sogar im Jahr der Wirtschaftskrise Wachstum verzeichnet haben. Das globale Wirtschaftswachstum führt aber nicht nur zu steigendem Wohlstand sondern vor allem auch zu einem stetig wachsenden Energiebedarf und Verbrauch von Rohstoffen und fossilen Energieträgern. Während der Peak Oil - also das globale Ölfördermaximum oder der Punkt, ab dem die Fördermenge nur noch sinken kann - laut den meisten Experten bereits überschritten ist oder in sehr naher Zeit überschritten wird, liegt er bei der Kohleförderung noch in etwas entfernterer Zukunft. Im Themenspecial zur Zukunft der Energie auf Focus Online zeichnet Michael Odenwald aber auch hier ein düsteres Bild. Denn um den weltweiten Hunger nach Energie zu stillen, muss vermutlich bis 2030 über 70 Prozent mehr Kohle abgebaut werden als bisher. Bis dahin ist das Fördermaximum laut Experten aber auch längst überschritten.
In den fünf Teilen des Beitrags geht er auf den voraussichtlich auftretenden Versorgungsengpass ein, der bereits in näherer Zukunft eintreten könnte. Hintergrund sind vor allem völlig veraltete Schätzungen zu den Vorkommen, wie z.B. das deutsche Beispiel belegt: “Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover etwa hatte die deutschen Steinkohlereserven über Jahrzehnte mit 23 bis 24 Milliarden Tonnen bezifferte. Im Jahr 2004 wurden sie laut der EWG-Studie auf 183 Millionen Tonnen herabgestuft, also um über 99 Prozent.” Vor weltweit flaschen Angaben warnte in 2007 auch bereits die Energy Watch Group (EWG), die zur in Ottobrunn bei München angesiedelten Ludwig-Bölkow-Stiftung gehört. In einer Studie, in der sie die internationalen Statistiken über die Kohlereserven analysierte, wurden viele dieser Zahlenwerke als veraltet identifiziert.
Veröffentlicht am 6. Januar 2010, Kategorie(n):Filme & TV, 1,283 x gelesen
Ab dem 18. März 2010 startet der Dokumentarfilm “Die 4. Revolution – Energy Autonomy” von Journalist, Filmemacher und Produzent Carl-A. Fechner in den Kinos und zeigt uns seine mitreißende Vision: Eine neue Welt-Gemeinschaft, deren Energievorsorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist wird – für jeden Menschen erreichbar, bezahlbar und sauber! Der Film zeigt die Entwicklung der entscheidenden Revolution unserer Menschheit mit faszinierenden Bildern und Beispielen aus den verschiedendsten Ländern.
Veröffentlicht am 5. Januar 2010, Kategorie(n):Solarenergie, 338 x gelesen
China wird aufgrund seiner Größe und des rasanten Wirtschaftswachstums der letzten Jahre oft als Klimakiller gebrandmarkt und hat diese Rolle als Hauptverursacher für das Scheitern des Klimagipfels in Kopenhagen gerade erst wieder bestätigt. Ebenso wenig nachhaltig zukunftsfähig ist die Tatsache, dass aktuell 70 Prozent des Energiebedarfs über Kohlekraftwerke gedeckt wird. Worüber aber bisher nur wenig in den Medien berichtet wird, ist die Tatsache, dass auch in China ein gigantischer grüner Wandel stattfindet. Besonders sichtbar wird dieser in der Stadt Dezhou im äußersten Nordwesten der chinesischen Provinz Shandong mit rund 5,5 Millionen Einwohnern. Hier liegt die Zentrale der Himin Solar Energy Group und wie das Video von Greenpeace China zeigt, gehören Solaranlagen dort zu einem Haus wie ein Dach oder Fenster.
Veröffentlicht am 22. Dezember 2009, Kategorie(n):Allgemein, 341 x gelesen
Für betroffene Unternehmen oder entlassene Miratbeiter wird es kein Trost sein, aber die Wirtschaftskrise hat auch positive Nebeneffekte: So ist der Energieverbrauch in Deutschland laut vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) im Krisenjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr um rund 6,5 Prozent kräftig gesunken. Hauptursache für den ungewöhnlich starken Abwärtstrend ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Vor allem die energieintensiven Grundstoffindustrien waren in besonderem Maße von der Krise betroffen und so ging der Energieverbrauch dort stärker zurück als das Bruttoinlandsprodukt. Energieverbrauch und Emissionen konnten somit auf das niedrigste Niveau seit Anfang der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts sinken.
Verbrauch von Mineralöl und Erdgas sinken um mehr als 5 Prozent
In 2009 sank der Verbrauch an Erdöl um 5,8 Prozent und erreichte den niedrigsten Stand seit der deutschen Wiedervereinigung. Trotzdem blieb Mineralöl mit einem Anteil von 34,6 Prozent am Gesamtverbrauch blieb weiter der mit Abstand wichtigste Energieträger in Deutschland. Verbraucht wurde sowohl weniger schweres Heizöl, Chemiebenzin und Schmierstoffe, leichtes Heizöl sowie Flugkraftstoffe. Der Verbrauch an Otto- und Dieselkraftstoffen für PKW und LKW ging allerdings nur zurück, da seit 2009 eine 50 Prozent erhöhte Beimischung von Bio-Kraftstoffen stattwand, die statistisch den erneuerbaren Energieträgern zugerechnet werden. Ohne Zumischung wäre der Absatz an mineralischen Kraftstoffen leicht angestiegen.
Der Erdgasverbrauch sank 2009 in Deutschland um 5,5 Prozent, wobei für den Rückgang nur die reduzierte Nachfrage der Industrie und der rückgängige Einsatz in Kraftwerken verantwortlich waren. Die privaten Haushalte steigerten ihren Verbrauch leicht infolge der deutlich niedrigeren Temperaturen im ersten Quartal. Der Anteil des Erdgases am Gesamtenergieverbrauch stieg leicht auf 21,7 Prozent.
Veröffentlicht am 17. Dezember 2009, Kategorie(n):Bücher, 288 x gelesen
Der Erneuerbare-Energien-Sektor boomt. Noch nie wurde so viel nachhaltig erwirtschafteter Strom erzeugt wie heute. Die rasende Entwicklung in den Bereichen Solarenergie und Windkraft sowie bei Bioenergie und Geothermie hat den Autor Sven Geitmann veranlasst, ein neues Buch über diese aktuelle und hoch interessante Thematik zu verfassen: Erneuerbare Energien – Mit neuer Energie in die Zukunft. Es ist ab sofort erhältlich.
Die ersten Regionen in Deutschland werden in Kürze über 50 % Windenergie am Strom-Mix verfügen, und die Biomassebranche steigert die Produktion von Holzpellets innerhalb von nur vier Jahren um mehr als das Elffache. Die Solarstrombranche hat ohnehin schon die kühnsten Träume übertroffen. Innerhalb weniger Jahre hat sich der gesamte Erneuerbare-Energien-Sektor – trotz Wirtschaftskrise – zu einem Konjunkturmotor entwickelt. In jeder einzelnen Sparte von Bio-, Solar- und Windenergie arbeiten mittlerweile mehr Mitarbeiter als in den Bereichen Braunkohle, Steinkohle und Kernenergie zusammen.
Um bei dieser raschen Entwicklung noch den Überblick behalten zu können, hat der diplomierte Maschinenbau-Ingenieur Sven Geitmann ein neues Buch verfasst. Er dokumentiert darin ausführlich die bisherige Erfolgsgeschichte einer auf Nachhaltigkeit bauenden Energieversorgung und erklärt leicht verständlich die vielen verschiedenen Zukunftstechnologien. Geitmann beginnt in seinem Buch mit einer kritischen Auseinandersetzung der bisherigen Energiewirtschaft inklusive der daran gekoppelten Umweltproblematik. Er beschreibt zudem detailliert die Vor- und Nachteile der verschiedenen Energiewandlungstechniken (Solarenergie, Windkraft, Bioenergie, Geothermie, Wasserkraft). Darüber hinaus erklärt er die Funktionsweise innovativer Heizungsalternativen (Brennwerttechnik, Wärmepumpe, Kraft-Wärme-Kopplung, Brennstoffzelle) und gibt hilfreiche Tipps sowohl über Förderinstrumente als auch zum Thema Energiesparen.