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Veröffentlicht am 6. Juli 2008, Kategorie(n): Windkraft, 47 x gelesen
Minister Wolfgang Tiefensee (SPD) gab jetzt bekannt, dass die Regierung 30 Offshore-Windparks in der Nord- und Ostsee zum Preis von insgesamt 30 Milliarden Euro bauen lassen will. Die 30 neuen Windparks mit tausenden Windmühlen - die allesamt fernab der Küste jenseits der Zwölf-Seemeilen-Grenze geplant sind - sollen dazu beitragen, dass das Ziel von 25.000 Megawatt aus Windkraft bis zum Jahr 2030 erreicht wird.
Dabei ist Windenergie bereits die mit Abstand wichtigste erneuerbare Energiequelle bei der Stromerzeugung in Deutschland. So wurde im Jahr 2006 in Deutschland bereits etwa 5,0% des Nettostromverbrauchs über Windenergie gedeckt. Neben der CO2-Vermeidung und dem Klimaschutz bringen die erneuerbaren Energien wie die Windenergie einen weiteren Vorteil: Sie machen Deutschland unabhängiger und rechnen sich bei steigendem Ölpreis immer mehr.
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“Vor 20 Jahren waren erneuerbare Energien ein Traum von wenigen. Heute sind sie eine Hoffnung für viele. Morgen werden sie eine Notwendigkeit für alle sein. Denn unsere bisherigen Energiequellen - Kohle, Edgas, Erdöl, Uran - gehen in den nächsten Jahrzehnten zu Ende.” Treffenderer hätte Franz Alt seinen Artikel zum Thema Erneuerbare Energien in der TV Zeitschrift Hörzu Nr. 24 nicht beginnen können. Hier sollen nun einmal die interessantesten Fakten daraus aufgelistet werden:
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Veröffentlicht am 2. Juni 2008, Kategorie(n): Windkraft, 932 x gelesen
Windenergieverband: Reden müssen Taten folgen – Neues EEG verbessern
Im Rahmen des Weltverkehrsforums am Donnerstag, dem 29. Mai 2008 hat die deutsche Bundeskanzlerin Merkel in Leipzig an die teilnehmenden Staats- und Regierungsvertreter aus aller Welt appelliert, sich verstärkt für die Reduktion von klimaschädlichen CO2-Emmissionen einzusetzen. Deutschland habe sich dafür ehrgeizige Ziele gesetzt und wolle den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf 20 Prozent steigern. Kombiniert mit einer Erhöhung der Energieeffizienz um 20 Prozent ließe sich so eine CO2-Ersparnis von jetzt 11 Tonnen pro Jahr und Bundesbürger auf dann 4 Tonnen erreichen.
Prof. Dr. Martin Maslaton, Landesvorstand des Bundesverband Windenergie, Regionalverband Sachsen äußert sich dazu: „Wir freuen uns, dass Frau Merkel erneut die Notwendigkeit drastischer Maßnahmen in diesem Bereich betont und unterstützen diese Position. Dennoch ist es jetzt notwendig, schnellstmöglich entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Dazu gehört zuvorderst ein neues Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das die Förderung der alternativen Energiegewinnung nicht massiv beschneidet wie es in Teilen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion diskutiert wird.“
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Veröffentlicht am 26. Mai 2008, Kategorie(n): Gebäude, 946 x gelesen
Wir schreiben das Jahr 1998: Familie Schmidt bestellt für ihr Einfamilienhaus 3.000 Liter Heizöl und bezahlt dafür 650,- Euro! Wir schreiben das Jahr 2008: Nun kosten Familie Schmidt diese 3.000 Liter Heizöl 2.900,- Euro!
Ein Barrel Rohöl ( ca. 159 Liter ) wird 1998 für 9,82 US Dollar gehandelt. 2008 im Mai, wird ein Barrel Rohöl mit 127,60 US Dollar gehandelt. Prognosen von Experten für 2015: 380 US Dollar pro Barrel! Panikmache oder Realität? Wir sind alle keine Propheten. 1998 hätten wir diese Preisentwicklung wahrscheinlich eher als Panikmache abgetan.
Aber eins ist jetzt schon klar: Die hohen Energiepreise gehen an die Substanz! Es ist ja nicht nur der Heizölpreis der so rapide gestiegen ist. Der Benzinpreis hat sich von 1998 bis heute fast exakt verdoppelt. Strom wird ständig teurer. Wasser wird ständig teurer und …! Wie entgeht man dieser Kostenfalle, zum Beispiel beim Heizen?
Warm anziehen, eine kuschelige Decke überwerfen, sind natürlich auch Methoden, um die steigenden Energiekosten in den Griff zu bekommen. Doch es gibt einen komfortableren Weg. Zunächst sollte man seine Heizung überprüfen lassen. Regelmäßige Wartung macht Sinn und bringt bis zu zehn Prozent Ersparnis. Wartung erhöht den Wirkungsgrad der Heizung. Für Heizungen, die älter als 15 Jahres sind, könnte ein Austausch wirtschaftlich Sinn machen. Zwischen 30 und 50 Prozent geringere Energiekosten können im Idealfall erzielt werden.
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Veröffentlicht am 28. Januar 2008, Kategorie(n): Wasserkraft, 576 x gelesen
Ausbau der Erneuerbaren Energien bis 2020
Die EU hat am 23.01.2008 entschieden, dass Deutschland seinen Anteil an den Erneuerbaren Energien bis 2020 fast verdoppeln muss. Gerade für eine Industrienation wie Deutschland, einem der dichtest besiedelten Flächenländer der Welt, ist die nicht fossile Energieerzeugung schwierig umzusetzen, aber durchaus machbar. Die erste Etappe der Umsetzung des Kyoto-Protokolls konnte Deutschland mit einigen Anstrengungen, aber besonders durch den wiedervereinigungsbedingten Wegfall vieler verschmutzungsintensiver Kraftwerks- und Industrieanlagen in den neuen Bundesländern, darstellen.
Der weitere Ausbau bis 2020 wird somit deutlich schwieriger. Es gilt zukünftig das gesamte vorhandene Potential der erneuerbaren Energien zu nutzen. Eine bedeutende Stellung wird die kleine Wasserkraft einnehmen, da sie durch neue Entwicklungen, wie die Wasserkraft-Staudruckmaschine, welche die ökologische Verträglichkeit deutlich erhöht hat, eine Renaissance erlebt.
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Veröffentlicht am 24. Januar 2008, Kategorie(n): Allgemein, 225 x gelesen
Die EU will die Vorreiterrolle beim Klimaschutz und dem Kampf gegen den Klimawandel übernehmen. Das beinhaltet neben der Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien am gesamten Verbrauch vor allem auch das Einsparen von Energie. Die folgenden Artikel der Frankfurter Rundschau beschäftigen sich mit den Entscheidungen der EU:
Den meisten Menschen dürfte klar sein, dass es wichtiger ist JETZT etwas zu unternehmen, statt sich zu streiten welche Nation daran welchen Anteil trägt und welche Opfer bringt. Und natürlich sind insbesondere die reichen Industrienationen mit ihrem (seit Jahrzehnten) unverhältnismäßig hohen Anteil am CO2-Ausstoß gefordert.
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Die TU Darmstadt hat den internationalen Wettbewerb “Solar Decathlon 2007″ um das attraktivste und energieeffizienteste Solar-Haus gewonnen. Das Team um den Architektur-Professor Manfred Hegger verwies in dem einwöchigen Finale vor dem White House in Washington D.C. die Konkurrenz von 19 Top-Universitäten unter anderem aus den USA, Kanada und Spanien auf die Plätze. Rang zwei belegte die University of Maryland, Rang drei die Santa Clara University. Den undankbaren vierten Platz belegte die Penn State University. Abgeschlagen war am Ende unter anderem das Massachusetts Institute of Technology (MIT).
Die Juroren der einzelnen Disziplinen waren voll des Lobes für die Leistungen der TU Darmstadt. Die Universität gewann in drei der zehn Teildisziplinen souverän - Architektur, Beleuchtungskonzept und Technik. “Eine Klasse für sich”, schwärmte die Architektur-Jury. Darmstadt habe hinsichtlich Ästhetik und Funktionalität “alles herausgeholt, was nur möglich war”. Die Licht-Gutachter waren fasziniert von der Ausstrahlung bei Nacht. Die Jury aus Ingenieurwissenschaftlern bescheinigte ein Maximum an Innovation. Auch in der Energiebilanz lautet das Urteil “perfekt”. Besucher hatten die die ganze Woche über auf dem Wettbewerbs-Gelände an der National Mall in Washington Schlange gestanden, um sich im Darmstädter Haus umzusehen. Sie seien tief beeindruckt und begeistert gewesen, berichteten die Juroren.
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Der Ökostromanbieter Naturstrom gibt Kunden, die ab sofort bis zum Ende des Jahres wechseln, eine Preisgarantie bis zum 31.12.2008 für den aktuellen Tarif zu 19,25 Cent/kWh bei 7,95 Euro/Monat Grundgebühr. Außerdem bekommt der Neukunde in einer Herbstaktion bei Vertragsabschluss im Internet bis Ende Oktober ein Startguthaben von 20 Euro.
Nachhaltiger Ökostrom muss nicht unbedingt teurer sein als konventioneller Strom. Die angekündigten Tariferhöhungen einiger Stromanbieter haben die Verbraucher verunsichert. „Mit unserer Preisgarantie für Neukunden zeigen wir, dass die Kosten für Strom aus Erneuerbaren Energien auch für den Endverbraucher planbar sind“ so Naturstrom Geschäftsführer Oliver Hummel. „Nicht planbar sind dagegen die Folgekosten von Atom- und Kohlestrom.“
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Veröffentlicht am 4. August 2007, Kategorie(n): Solarenergie, 418 x gelesen
Im Schweizer Kanton Tessin hat die Firma SunTechnics, einer der weltweit führenden Systemanbieter im Bereich Erneuerbare Energien, ein Solarprojekt der besonderen Art realisiert: An einer der meist befahrenen Autobahnen Europas, auf der Nord-Süd-Achse des Gotthard Alpentransits zwischen der Schweiz und Italien, hat die Schweizer SunTechnics Fabrisolar AG eine Photovoltaikanlage auf einer rund 480 Meter langen Schallschutzwand installiert. Von dem solaren Schallschutz profitieren die Anwohner der Gemeinde Melide gleich in zweifacher Hinsicht: Einerseits bietet ihnen die Konstruktion einen optimalen Schutz gegen den Lärm des vorbeirasenden Verkehrs, andererseits wird der Umwelt jährlich ein Ausstoß von rund 100 Tonnen Kohlendioxid erspart.
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Sharp installiert erste große Solaranlage im Stadion eines Major League Baseballteams in den USA.
Rechtzeitig vor dem All-Star Game wurde im AT&T Park, dem Stadion der San Francisco Giants, eine Sharp Solarstromanlage eingeweiht. 590 Module des Weltmarktführers Sharp wurden in der Solarstromanlage verbaut - der ersten in einem Baseballstadion der amerikanischen Major League. Die Solarinitiative ist eines der großen Ziele, die sich das Team in Sachen Energieeffizienz und Umweltschutz auf die Fahne geschrieben hat. Gleichzeitig ist sie Teil der Aktivitäten des kalifornischen Energieversorgers Pacific Gas and Electric Company, neue innovative Lösungen zu erschließen, um bei der Versorgung der kalifornischen Gemeinden den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen.
„Kalifornien ist der drittgrößte Solarstrommarkt der Welt und spielt in den USA schon seit langem eine wegweisende Rolle, wenn es um die Nutzung von Sonnenenergie geht. Dadurch dass sie die Förderung von Strom aus der Sonne zu einem festen Bestandteil des Baseball machen, leisten die Giants hier Pionierarbeit“, so Ron Kenedi, Vice President der Solar Energy Solutions Group bei Sharp. „Als Marktführer in den USA freuen wir uns, die Giants und PG&E dabei unterstützen zu können, die Vorteile, die die Solarenergie den Verbrauchern bietet, mit Hilfe einer der beliebtesten Sportarten der Amerikaner vor Augen zu führen.“
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