Veröffentlicht am 1. September 2010, Kategorie(n):Allgemein, 49 x gelesen
Vom 15. bis 19. September 2010 wird sich der ehemalige Flughafen Tempelhof in Berlin zum Eldorado für alle entwickeln, die sich für Umwelttechnologien, erneuerbare Energien und neue Mobilitätskonzepte interessieren. Denn vier Tage lang wird die Clean Tech World GmbH rund um Geschäftsführer Marco Voigt versuchen, die Menschen für ddiese wichtigen Themen zu interessieren und zu begeistern. Zu diesem Zweck werden die neuesten Produkte und Entwicklungen aus allen Bereichen der Umwelttechnik auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin präsentiert. Im Interview mit European Circle-Korrespondent Peter Brinkmann spricht Marco Voigt über die Besonderheiten der Ausstellung und die Inspiration die ihn antreibt.
Veröffentlicht am 18. August 2010, Kategorie(n):Allgemein, 270 x gelesen
Die Erneuerbaren Energien sind sauber, sicher und umweltfreundlich. Warum haben sie sich in all den vergangenen Jahren daher immer noch nicht durchgesetzt und warum verpesten wir die Luft lieber weiter mit Kohlekraftwerken und stinkenden Benzinschleudern? Einerseits liegt es sicherlich daran, dass man das Entwicklungstempo nicht beliebig beschleunigen kann und es natürlich auch bei den neuen, grünen Technologien einige Knackpunkte und ungelöste Herausforderungen gibt. Andererseits wurde der Wandel hin zu einer Gesellschaft, die auf klima- und umweltfreundlicher Energieerzeugung basiert auch immer wieder von mächtigen Organisationen blockiert.
Veröffentlicht am 13. August 2010, Kategorie(n):Wasserkraft, 244 x gelesen
Die Atlantis Resources Corporation, einer der weltweit führenden Hersteller von stromerzeugenden Gezeitenstromturbinen, hat gestern die größte und leistungsstärkste Gezeiten-Turbine die je gebaut wurde vorgestellt: Die AK1000™. Sie soll noch in diesem Sommer am European Marine Energy Centre (”EMEC”) an der Küste von Schottland installiert und in Betrieb genommen werden. Geladene Gäste nahmen die Möglichkeit wahr, die Turbine noch einmal in Invergordon, Schottland zu betrachten, bevor sie auf dem Meeresboden installiert und an das Stromnetz angeschlossen wird.
Fotos: Atlantis Resources Corporation
Die vorhergesehene Leistung der größten Gezeitenturbine der Welt liegt bei 1 MW bei einer Wasser-Geschwindigkeit von 2,65 m pro Sekunde, damit wäre die AK1000™ ist in der Lage, genug sauberen Strom für mehr als 1.000 Wohnungen zu generieren. Die Turbine wurde speziell für das stürmische Wetter und die raue, offene See vor der schottischen Küste entwickelt. Die Gezeiten-Turbine basiert auf neuester Technik von Lieferanten auf der ganzen Welt, hat einen Rotordurchmesser von 18 Metern und wiegt ganze 130 Tonnen.
Veröffentlicht am 2. August 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 280 x gelesen
Kurzer aber sehr schön gemachter TV Werbespot von Siemens zum Thema “Nachhaltigkeit”. Er zeigt, dass erneuerbare Energien, Energieeffizienz und andere grüne Technologien nicht für Verzicht und Rückschritt, sondern für Fortschritt in eine noch bessere Zukunft stehen. Denn auch wenn viele Technologien vielleicht noch nicht völlig ausgereift sind und andere noch am Anfang ihres Potentials stehen, so lohnt sich doch die Umstellung hin zu einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Energieerzeugung, Wirtschaft und Gesellschaft.
Veröffentlicht am 25. Juli 2010, Kategorie(n):Windkraft, 264 x gelesen
Jede Suchanfrage kostet Strom und der Betrieb der vielfältigen Web-Angebote von Google, zu denen auch täglich hunderte Millionen abgerufener Videos auf Youtube zählen, verbraucht demnach Unmengen Energie. Da Google aber nicht nur eines der profitabelsten Unternehmen der Welt sein will, sondern auch ein Vorreiter beim Thema Umwelt- und Klimaschutz, hat man sich bereits 2007 zum Ziel gesetzt, in Zukunft klimaneutral zu arbeiten. Um dorthin zu gelangen, investiert man einerseits in energiesparende Technik - das Rechenzentrum ist nach eigenen Angaben eines der energieeffizientesten der Welt - und setzt zudem auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Bisher z.B. über die Solaranlage auf dem Googleplex (Google Headquarter). Darüber hinaus soll über den Emissionshandel zum Klimaschutz beigetragen werden.
Veröffentlicht am 12. Juli 2010, Kategorie(n):Allgemein, 289 x gelesen
Nordrhein-Westfalen (NRW) war das “Land von Kohle und Stahl”, weshalb nicht nur die bisherige schwarz-gelbe Landesregierung als Industrielobby auf den fossilen Brennstoff als Energieträger setzte. Auch zwischen SPD und Grünen war die künftige Energiepolitik in NRW stets ein Streitpunkt, hielt die SPD doch zuerst daran fest, auch weiter auf heimische Braunkohle zu setzen. Dabei ist der Abbau von Kohle in Deutschland weder umwelt- oder klimafreundlich noch wirtschaftlich rentabel. Während die Förderungen der Erneuerbaren Energien stets kritisiert wird, erhielt die alleine die RAG Deutsche Steinkohle AG mit Sitz in Herne für den Steinkohlebergbau in Deutschland im Jahre 2008 etwa 2 Milliarden Euro Subventionen vom Bund. Das entspricht ca. 9,3 % der Gesamtsubventionssumme der Bundesrepublik (Quelle: Wikipedia).
Foto: Braunkohle Tagebau Hambach (NRW) / Johannes Fasolt
Veröffentlicht am 9. Juli 2010, Kategorie(n):Solarenergie, 264 x gelesen
Kohle, Öl und Atomstrom sind über kurz oder lang Auslaufmodelle und die Zukunft wird den erneuerbaren Energien wie Windkraft oder Solarenergie gehören. Schon immer haben Wissenschaftler, Ingenieuere und clevere Unternehmer die Grenzen des Machbaren nach vorne verschoben und aktuell dienen erstmals viele dieser Anstrengungen dem Ziel, die Lebensbedingungen auf unserem Planeten für uns und alle nachfolgenden Generationen zu verbessern. Das Ziel von Bertrand Piccard und André Borschberg sowie den Sponsoren ist es, mit dem Solarflugzeug “Solar Impulse”, die Grenzen unserer Kenntnisse hinsichtlich der Materialien, des Energiemanagements und der Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine zu erweitern. Das Video zeigt Piccard im Interview kurz vor seinem jüngsten Rekordflug.
Veröffentlicht am 24. Juni 2010, Kategorie(n):Allgemein, 395 x gelesen
Die meisten Experten gehen davon aus, dass die nächsten Generationen die Folgen des Klimawandels nur dann ohne extremen Schaden überstehen können, wenn die globale Erwärmung unter dem Zwei-Grad-Ziel gehalten wird. Um dieses Ziel zu erreichen müsste der vom Menschen verursachte CO2-Ausstoss allerdings drastisch reduziert werden. Beim Umbau der Energieversorgung mit ihrer bislang massiven Verwendung fossiler Brennstoffe kommt der elektrischen Energie als unmittelbarem Produkt wichtiger erneuerbarer Energiesysteme daher eine Schlüsselfunktion zu. Aus diesem Grund hat die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG), die mit 58.000 Mitgliedern weltweit größte und die älteste der wissenschaftlichen Fachgesellschaften für Physikerinnen und Physiker, die aktuelle Studie “Elektrizität: Schlüssel zu einem nachhaltigen und klimaverträglichen Energiesystem” herausgegeben.
Foto: Dirk Goldhahn
In dieser Studie betrachtet die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) alle Erzeugungs-, Speicherungs- und Verbrauchsmethoden elektrischer Energie aus streng physikalischer Sicht. Wolfgang Sandner, Präsident der DPG, dazu: “Das Ziel der Studie ist es, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu geben und möglichst wertneutral kommentiertes Datenmaterial vorzulegen, um damit gesellschaftliche Diskussionen voranzutreiben und politische Entscheidungsprozesse zu unterfüttern.”
Veröffentlicht am 15. Juni 2010, Kategorie(n):Windkraft, 267 x gelesen
Heute am 15. Juni 2010 wird der “Global Wind Day” gefeiert, der in diesem Jahr unter dem Motto “Zeit, dass sich was dreht!” steht. Ziel der Aktion ist, Menschen in aller Welt auf die Windenergie und ihre bedeutende Rolle im Rahmen der sauberen Energieerzeugung aufmerksam zu machen. Denn wie die aktuelle Deepwater Horizon Ölpest von BP im Golf von Mexiko gerade wieder gezeigt hat, ist das Fördern der fossilen Energieträger mit einem enormen Risiko für Umwelt und Menschen verknüpft. Ganz zu Schweigen davon, dass Öl, Gas und Kohle nicht unendlich auf der Erde vorhanden sind und die Verbrennung klimaschädliche Emissionen verursacht, die letzten Endes zum bereits begonnenen Klimawandel geführt haben.
Veröffentlicht am 18. Mai 2010, Kategorie(n):Windkraft, 754 x gelesen
Dass wir eine sichere und saubere Energieversorgung in Zukunft nur durch erneuerbare Energien erreichen können, daran besteht kaum ein Zweiffel. Nur, wenn die Abhängigkeit von den fossilen Energieträgern abgelegt wird, kann auch die Abhängigkeit von den Ölstaaten oder Russland als Gaslieferant durchbrochen sowie eine Wohlstandsgesellschaft bei gleichzeitig intakter Umwelt für unsere Kinder und Kindeskinder gesichert werden. Die wohl älteste Art Energie zu gewinnen, die nicht gleichzeitig zur Erschöpfung der Quelle beiträgt, ist die Wasserkraft. Sie hat unter den regenerativen Energien aktuell die höchste Bedeutung, seit den 1990er Jahren nehmen aber vor allem auch Windkraft, Solarenergie und Energie, die aus Biomasse gewonnen wird, deutlich zu.
Fotos: ZACK Gesellschaft für innovative Heizungssysteme mbH
Obwohl die Nutzung von Wasserkraft zur Energiegewinnung insgesamt als ökologisch angesehen wird, stehen den eingesparten Emissionen als Nachteil teilweise erhebliche Eingriffe in die Natur und Landschaft gegenüber. Des weiteren ist der Ausbau der Wasserkraft auch nicht beliebig erweiterbar, was gleichzeitig auch für den Ausbau der Windparks gilt - zumindest in Deutschland. Denn auch hier sind geeignete Standorte für Großanlagen an Land begrenzt, Offshore-Windparks wie alpha ventus hingegen sind sehr kostspielig und bei Naturschützern durchaus umstritten.