Veröffentlicht am 30. Januar 2012, Kategorie(n):Sonstiges, 173 x gelesen
Ganze 71 Prozent unseres Planeten sind von den Ozeanen und Meeren bedeckt, weshalb man vielleicht auf die Idee kommen könnte, dass es sich um eine schier unerschöpfliche Nahrungsquelle handelt. In vielen Teilen der Welt wird allerdings inzwischen mehr Fisch gefangen, als nachwächst, was zu einer Gefährdung der Bestände führt. Besonders schlimm ist die Lage in Europa, wo rund 75 Prozent der Bestände als überfischt gelten. Da der Fang in der EU im vergangenen Jahrzehnt um rund ein Drittel gesunken, gleichzeitig die Nachfrage nach Fisch aber gestiegen ist, durchpflügen die industriellen Fangflotten aus Europa zunehmend auch die Gewässer vor Afrika, Indien, Asien und Südamerika. Inzwischen kommen 30 Prozent der unter EU-Flagge gefangenen Fische aus nicht-europäischen Fanggebieten, weshalb auch weltweit immer mehr Fischbestände in Bedrängnis geraten.
Veröffentlicht am 3. November 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 378 x gelesen
Die Atomkraft ist profitabel, sauber und vor allem sicher. Dies sind die Gründe, mit denen die Befürworter der Kernenergie gerne auftreten und das erste Argument dürfte auch tatsächlich zutreffen. Zumindest für die großen Energieversorger und Betreiber der Atomkraftwerke. Schließlich wurde die Technologie durch den Steuerzahler ordentlich subventioniert und auch die Entsorgung wälzt man gerne auf den Staat ab. Früher war es allerdings noch viel einfacher, denn bis 1982 wurden der Atommüll einfach in Stahlfässern ins Meer gekippt. Mehr als 200.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktive Abfällen rosten deshalb im Nordostatlantik vor sich hin. Versenkt wurden sie von neun Staaten, darunter auch Deutschland, das diese Art der “Müllentsorgung” sogar angestoßen hat.
Veröffentlicht am 21. September 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 689 x gelesen
Bei der Pfungstädter Brauerei werden täglich rund 240.000 Flaschen Bier abgefüllt, was natürlich auch eine Menge Strom kostet. Auf der Suche nach Stromfressern wurden in der Produktion Jahrzehnte alte Pumpen entdeckt, die gegen neue und besonders effiziente Pumpen ausgetauscht wurden. Eine Pumpe kostet dabei rund 3.800 Euro, pro Jahr kann Pfungstädter pro Pumpe aber rund 9.000 Euro Stromkosten sparen. Die Amortisationszeit liegt damit bei nur fünf Monaten und da es mehr als Hundert dieser Pumpen im Betrieb gibt, lässt sich so nicht nur etwas für die Umwelt tun, sondern bereits in einem Jahr auch eine Menge Geld sparen. Diese Geschichte wurde am gestrigen Dienstag, den 20. September 2011, in der ZDF-Sendung Frontal21 vorgestellt. Und wie es weiter heißt, könnte die deutsche Wirtschaft den Stromverbrauch allein im Bereich Klima-, Kühlungs und Drucklufttechnik um ganze 20 bis 30 Prozent verringern. Getan wird aber wenig und daran soll neben den Unternehmern und Mangern selbst auch die Politik schuld sein.
Veröffentlicht am 21. September 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 623 x gelesen
Karfreitag kommt bei vielen Familien traditionell immer noch Fisch auf den Tisch und längst hat es sich ja auch herumgesprochen, dass Fisch vor allem auch sehr gesund ist. Schließlich haben die meisten Fischarten wenig Fett und viel Eiweiß, verfügen über viele Närstoffe oder sind reich an gesunden Omega-3-Fettsäuren. Was für den Mensch gesund ist und für viele aus der Ernährung nicht mehr wegzudenken ist, hat allerdings weitreichende Folgen für das Ökosystem Meer. Denn inzwischen durchkämmen riesige Fangflotten das Meer und ziehen Unmengen von Fischen und anderen Meereslebewesen aus dem Wasser. Neben dem sogenannten “Beifang”, in dem unzählige Tiere ein sinnloses und teils qualvolles Ende finden, hat dies auch dazu geführt, das heute schon drei von vier Beständen überfischt sind. Im kleineren Mittelmeer sind es sogar 82 Prozent und im Atlantik 63 Prozent.
Veröffentlicht am 7. September 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 560 x gelesen
Das folgende Video zeigt einen kurzen Video-Clip, der im Auftrag der Europäischen Kommission produziert wurde und die Vorteile einer “grünen” Stadt aufzeigt. Diese reichen von sauberer Luft und natürlichen Oasen zur Erholung vom stressigen Alltag über intelligentere Verkehrskonzepte bis zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Aktuelle Umwelthauptstadt ist die Hansestadt Hamburg, die sich gegen Städte in ganz Europa durchgesetzt und eine Reihe von Projekten entwickelt hat, die nachhaltiges Leben und Wirtschaften in der Stadt ermöglichen. Sie sollen weitere Städte animieren, sich um den Europäischen “Green Capital Award” zu bewerben.
Veröffentlicht am 6. September 2011, Kategorie(n):Allgemein, 573 x gelesen
Hamburg gewann nach Stockholm im Vorjahr als zweite Metropole die Auszeichnung “European Green Capital” und darf sich daher als Umwelthauptstadt 2011 bezeichnen. Die Millionenstadt, die mit ihrem riesigen Hafen zu den wichtigsten Industriestandorten in Europa zählt, überzeugte die Jury durch ihren großen Einsatz umweltfreundlicher Projekte, welche das Wohnen und Arbeiten in der Hansestadt lebenswerter machen sollen. Hamburg beweist damit, dass sich Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg durchaus vereinen lassen.
Veröffentlicht am 24. August 2011, Kategorie(n):Solarenergie, 709 x gelesen
Im Sommer 2009 wurde zum ersten Mal in großem Rahmen über die Idee des Mammutprojekts “Desertec” die Rede, einer Vision, die beschreibt, wie in den Wüsten sauberer Strom für Millionen von Menschen erzeugt und dieser in die teils weit enfernten Städte transportiert werden kann. Für die EUMENA-Region (Europa, Naher Osten und Nordafrika) haben sich zur Realisierung dieses Konzepts mehr als 20 europäische Konzerne in der Industrieinitiative Dii zusammengeschlossen, denn die Erzeugung von Strom mittels Solarkraftwerken und Windkraftanlagen in den Wüsten soll nicht nur zur Energieversorgungssicherheit beitragen, sondern auch die Entwicklung und friedlichen Zusammenarbeit zwischen den Ländern und Kulturen fördern.
Veröffentlicht am 15. August 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 744 x gelesen
Die Verwendung von Plastiktüten ist praktisch, bequem und daher bei vielen immer noch die gängige Methode um die Einkäufe nach Hause zu transportieren. Leider sind Milliarden von produzierten, ausgegebenen und weggeworfenen Platiktüten aber auch eine gigantische Verschwendung von Ressourcen, eine unglaubliche Verschmutzung der Umwelt und zudem für viele Lebewesen im Meer tödlich. Alleine in Europa werden pro Person und Jahr durchschnittlich rund 500 Plastiktüten “verbraucht”, weshalb die EU-Kommission aktuell über Möglichkeiten berät, wie der Verbrauch von Plastiktüten zurückgedrängt werden kann.
Veröffentlicht am 19. Juni 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 950 x gelesen
Wenn Berichte über die weltweiten Wälder, die grüne Lunge unseres Planeten, veröffentlicht werden, dann sind sie meist alles andere als positiv. Doch während die Urwälder in Südostasien, Süd- oder Mittelamerika in einem erschreckenden Tempo vernichtet werden, kommen aus Europa diesmal richtig gute Nahrichten: Denn in Europa dehnen sich die Waldflächen wieder aus, und zwar um ganze 170.000 Quadratkilometer in den letzten 20 Jahren. Insgesamt sind mit etwas mehr als einer Milliarden Hektar rund 45 Prozent der Landfläche von Europa mit Wald bedeckt, wobei der Löwenanteil im flächenmäßig größten Staat der Erde, Russland, steht.
Veröffentlicht am 17. Juni 2011, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 1,221 x gelesen
Während die ersten masentauglichen und gleichzeitig auch von der Mehrheit der Bürger bezahlbaren Elektroautos noch auf sich warten lassen, sind zweirädrige Elektrofahrzeuge längst keine Seltenheit auf den Strassen mehr. Bisher beschränken sich diese zwar noch auf Fahrräder mit zusätzlichem Elektromotor, sogenannte Pedelecs, doch auch bei den Motorrollern und Motorrädern gibt es immer mehr Modelle mit Elektroantrieb. Vor kurzem erst gewann der Elektroroller GOVECS GO! S2.4 den “European e-Scooter of the Year” Award und auch viele andere Hersteller sind bereits mit eigenen Modellen am Markt. Ab Juli 2011 bringt nun auch der weltweit größte Motorenhersteller und einer der größten Autohersteller, Honda, einen Elektroroller nach Europa: Den Honda EV-neo.