Veröffentlicht am 19. März 2008,
Kategorie(n): Allgemein, 1,152 x gelesen
Neben immer heftigeren und immer häufigeren Unwettern, Stürmen und Überschwemmungen bringt der Klimawandel eine weitere Katastrophe mit sich: Das Schmelzen der Gletscher und des ewigen Eises am Nordpol.
Eine Untersuchung des Gletscherüberwachungszentrums der Universität Zürich habe ergeben, dass die Gletscher zwischen den Jahren 2004/2005 und 2005/2006 doppelt so schnell wie bisher geschmolzen seien, teilte ein Unep-Sprecher in Nairobi mit. Das Institut habe weltweit fast 30 Gletscher in sieben Gebirgszügen untersucht. “Die Zahlen sind Teil eines sich beschleunigenden Trends, bei dem kein Ende abzusehen ist”, warnte Wilfried Häberlie, der Direktor des Gletscherinstituts.
Unep-Direktor Achim Steiner erinnerte an die Bedeutung der Gletscher als natürliche Wasservorräte. “Millionen, wenn nicht Milliarden Menschen hängen unmittelbar von ihnen ab”, betonte er. Der Klimawandel sende viele Alarmsignale aus. “Die Gletscher sind unter denen, die besonders laut sind, und jeder sollte aufmerken und hinhören.”
Quelle: FR-online.de “Klimawandel - Gletscher schmelzen in Rekordtempo”, vom 16. März 2008
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