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Der wahre Schuldige an der Ölpest und was man dagegen tun kann

Veröffentlicht am 1. Juni 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  1,877 x gelesen

Die meisten erwarten in diesem Artikel wahrscheinlich, dass mit dem Finger auf das Öl- und Energieunternehmen BP gezeigt und zum Boykott von BP-Tankstellen und Aral-Tankstellen (gehören zum BP Konzern) aufgerufen wird. Damit wäre der Umwelt aber nur wenig geholfen und selbstverständlich gehört BP für seine Fehler verantwortlich gemacht. Allen voran, der schlechten Vorbereitung auf solch eine Katastrophe. Dennoch ist der Konzern nicht der einzige oder wahre Übeltäter. Denn um den Schuldigen zu sehen, müssen wir nur in den Spiegel schauen! Schließlich fördert BP das Erdöl nicht zum Selbstzweck aus dem Meeresboden, sondern weil unsere moderne Gesellschaft danach giert und auf Gedeih und Verderb auf das schwarze Gold angewiesen ist. Verbrauchen tut es Jeder der mit Benzin oder Diesel Auto fährt, der seine Wohnung mit Öl heizt, der in den Ferien verreist oder egal welches Produkt kauft.

Was tun?

Denn der fossile Energieträger dient sowohl zur Erzeugung von Wärme, von Elektrizität und als Treibstoff für fast alle Verkehrs- und Transportmittel. Außerdem wird Erdöl in der chemischen Industrie zur Herstellung von Kunststoffen und anderen Chemieprodukten vielfach eingesetzt und ist damit leider der wichtigste Rohstoff der modernen Industriegesellschaften. Wenn man sich also die Frage stellt, was man tun kann und wie solche Katastrophen in Zukunft verhindert werden können, muss man bei sich selbst anfangen. Denn je mehr Menschen den eigenen “Konsum” an Erdöl reduzieren, desto sinnvoll und vor allem, desto weniger weniger lukrativ wird die Ölförderung in so riskanten Gebieten wie tief unter dem Golf von Mexiko oder gar vor Alaska.

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Operation “Top Kill” gescheitert: Das Öl fließt unaufhaltsam weiter ins Meer

Veröffentlicht am 30. Mai 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  1,064 x gelesen

Nachdem der Plan, die Bohrlöcher der gesunkenen Deepwater Horizon mit einer Stahlglocke zu verschließen und das Öl abzupumpen bereits scheiterte, ist nun tragischerweise auch das zweite Konzept “Top Kill“, die Löcher mit Schlamm und Zement zu verstopfen nicht aufgegangen. BP bestätigte dies und wird sich wohl nun den nächsten Plan überlegen müssen. Bis dahin werden Millionen weitere Liter Rohöl in den Golf von Mexiko laufen und sowohl im Meer die sogenannten “Todeszonen” vergrößern wie auch riesige Küstengebiete verseuchen. Was das bedeutet, lässt sich aus dem Video der National Wildlife Federation erahnen, auch wenn es bereits einige Tage alt ist und nur einen Ausblick auf die Umweltkatastrophe gibt, die Louisiana und die Welt noch erwartet.

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Deepwater Horizon Katastrophe: Erfolg der Operation “Top Kill” noch offen

Veröffentlicht am 28. Mai 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  2,012 x gelesen

Die mobile Ölbohr-Plattform Q4000 hat über der gesunkenen Deepwater Horizon Position bezogen um das Bohrloch am Meeresboden mit Schlamm zu verschließen und so zumindest den weiteren massenhaften Austritt von Rohöl zu verhindern. Das Video von Petty Officer 3rd Class Patrick Kelley der US-Küstenwache ist vom 26. Mai 2010, als die Arbeiten bereits erfolgreich angelaufen waren. Bisher konnte das Bohrloch im Golf von Mexiko aber immer noch nicht geschlossen werden und BP gab bekannt, dass erste Erkenntnisse erst am Wochenende zu erwarten seien. Wie die Operation “Top Kill” genau ablaufen soll, zeigt das zweite Video weiter unten als Animation.

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BP spricht von Katastrophe, WWF fordert radikalen Richtungswechsel in der Offshore-Ölforderung

Veröffentlicht am 24. Mai 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,155 x gelesen

Seit der schlimmsten Umweltkatastrophe durch den Untergang der Deepwater Horizon vor mehr als einem Monat (!) laufen jeden Tag mehr als 800.000 Liter Öl in den Golf von Mexiko. Die rieisige Öl-Wolke unter dem Meeresspiegel treibt auf die Küste der USA zu und tötet auf ihrem Weg Tiere und Pflanzen. Seit dem Wochenende spricht auch der Betreiber BP, einer der mächtigsten Konzerne der Welt, von einer “katastrophalen” Situation. Währenddessen wächst bei den Betroffenen ebenso wie in Politik und Bevölkerung der Unmut darüber, dass es BP bisher nicht gelungen ist, die Lecks am Meeresboden zu verschließen und die Umweltverschmutzung zu stoppen.

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Deepwater Horizon Umweltkatastrophe: Kleiner Erfolg im Kampf gegen die Ölpest

Veröffentlicht am 17. Mai 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  992 x gelesen

Wie BP am Sonntag berichtete, konnte ein kleiner Sieg im Kampf gegen die immer schlimmere Umweltkatastrophe errungen werden. Nachdem das Verschließen mit einer Stahlglocke gescheitert war, schaffte es der Konzern am Wochenende, ein langes Rohr in das Leck am Meeresboden einzuführen und einen Teil des ausströmenden Erdöls und Gases abzusaugen. Das Öl wird an Bord eines Schiffes gepumpt, wo es gelagert wird, während das Gas an Bord des Schiffes kontrolliert verbrannt wird.

Allerdings überwiegen weiter die negativen Meldungen: Wie in den Nachrichten berichtet wurde, entdeckten Wissenschaftler riesige, kilometerlange Ölschwaden tief unter der Wasseroberfläche. Sie befürchten nun, dass diese zu sogenannten “Todeszonen” im Golf von Mexiko werdern könnten. Auch der Einsatz der der eingesetzten Chemikalien an der Meeresoberfläche sowie auf dem Meeresgrund sorgt weiter für Kritik. Die Chemikalien sollen das Öl auflösen, die langfristige Wirkung auf Pflanzen und Meerestiere ist allerdings nicht erforscht.

 
 

Das Leck der Deepwater Horizon: Ist Wirtschaftswachstum diese Katastrophe wert?

Veröffentlicht am 13. Mai 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  1,520 x gelesen

“Wachstum, Wachstum, Wachstum” lautet die stetige Forderung von Politikerinnen und Politikern. Nur so könnten die angehäuften Schulden wieder abgebaut und der Wohlstand langfristig gesichert werden. Während sowieso niemand mehr glaubt, dass der Staat seine Schulden abbauen wird, was er schließlich auch in den Boomjahren 2005 und 2006 nicht geschafft hat, hängt man dem Versprechen “Wohlstand durch Wachstum” weiter nach. Wenn man allerdings eine Reform der Finanzmärkte oder gar der gesamten Wirtschaft hin zu weniger radikalem Gewinnstreben fordert, dann kann das veraltete Motto ebenfalls nicht einfach weiter gelten. Schließlich stellt sich beim Anblick der Deepwater Horizon Umweltkatastrophe doch wieder einmal die Frage, ob der zwanghafte Erhalt des Status Quo solche Tragödien für Mensch, Tiere und Umwelt wirklich Wert ist.

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Deepwater Horizon Umweltkatastrophe: Verschließen mit Stahlglocke gescheitert

Veröffentlicht am 10. Mai 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,921 x gelesen

Auch wenn es im Zusammenhang mit einer der schlimmsten, vom Menschen verursachten Umweltkatastrophen zynisch klingt, war der Plan von British Petroleum (BP) zu schön um wahr zu sein: Am Wochenende sollte eine rund 100 Tonnen schweren Stahlglocke über das Leck auf dem Meeresgrund herunter gelassen werden, die den größten Teil des austretenden Öls auffangen sollte. An der Spitze der Stahlkuppel sollt das Erdöl dann über Schläuche auf Schiffe abgepumpt werden. Laut BP bildeten sich beim Absenken in eisiger Tiefe aber leider Methanhydrate im Inneren der Stahlglocke, die sowohl eine exakte Platzierung über der Austrittsstelle verhindert haben sowie im Nachhinein auch das Abpumpen verhindert hätten. Die Kuppel wurde daher vorerst ohne praktischen Nutzen in der Nähe des Lecks auf dem Meeresboden abgesetzt.

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Deepwater Horizon: Riesige Stahlglocke und Entlastungsbohrungen sollen Ölaustritt stoppen

Veröffentlicht am 5. Mai 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  2,133 x gelesen

Wie British Petroleum (BP) gestern bekannt gab, wurde knapp zwei Wochen nach dem Sinken der Ölbohrinsel Deepwater Horizon mit Entlastungsbohrung begonnen, die dazu dienen sollen, das Bohrloch zu isolieren, aus dem Öl in den Golf von Mexiko fließt. Die Bohrungen finden rund 1500 Meter unter der Wasseroberfläche und rund 800 Meter vom Leck entfernt statt. Mit der neuen Bohrung soll der Zufluss zum bestehenden Bohrloch ca. 4 Kilometer unter dem Meeresboden unterbunden werden um dieses dauerhaft zu verschließen. Die drastische Verschmutzung des Merres kann damit aber nicht verhindert werden, da die Arbeiten laut BP rund drei Monate dauern werden.

Oelteppich durch das Sinken der Deepwater Horizon
Foto: U.S. Coast Guard Eighth District External Affairs

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Deepwater Horizon: Bringt die vielleicht schlimmste Umweltkatastrophe die Energiewende?

Veröffentlicht am 2. Mai 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  1,775 x gelesen

Vor genau zehn Tagen, am 22. April 2010 sank die von BP betriebene Bohrplattform im Golf von Mexiko, die “Deepwater Horizon” nach einer Explosion. Bei dieser Katastrophe kamen nicht nur elf Menschen auf tragische Weise ums Leben sondern bis heute liefen Unmengen Öl ins Meer, die zehn Tage nach der Umweltkatastrophe bereits zu einem Ölteppich von 10 Quadratkilometern geführt haben. Da die Lecks in rund 1.500 Metern Tiefe noch nicht geschlossen werden konnten, rechnen Experten damit, dass diese Katastrophe das Ausmaß der bisher größten Ölpest durch das Tankerunglück der Exxon Valdez in 1989 übertreffen wird.

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