Veröffentlicht am 28. Dezember 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 283 x gelesen
Die Suchmaschine Google ist für die meisten Menschen die größte Hilfe im Web und die einzige Möglichkeit sich zu orientieren und gesuchte Webseiten zu finden. Anhand der Suchabfragen bei Google lässt sich daher auch ein verlässlicher Schluß ziehen, was die Menschen im Jahr 2011 besonders bewegt hat. Zusammengefasst werden diese Trends in “Google Zeitgeist” und für das Jahr 2011 mit Atomkatastrophe, Euro-Krise und anderen schlimmen aber natürlich auch schönen Ereignissen war der meistgesuchte Begriff im Bereich News ganz klar “Japan”. Wie sehr die verheerende Naturkatastrophe und die anschließenden Explosionen im Atomkraftwerk die Deutschen in Atem gehalten haben, zeigt auch die Tatsache, dass der Suchbegriff “Fukushima” ebenfalls in den Top 5 zu finden ist.
Veröffentlicht am 9. September 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 764 x gelesen
Was Google anfasst wird fast immer groß, und zwar richtig groß! Selbst die mit riesigem Abstand am meisten genutzte Suchmaschine, gehört auch das weltgrößte Videoportal YouTube zum Konzern, ebenso wie der größte Blog-Anbieter Blogger und ganz neu Google+, das zum ernsthaften Konkurrenten für Facebook werden soll. Was dem Internetgiganten gerade aufgrund seiner Größe immer wieder vorgeworfen wird, ist, dass er für einen gigantischen Energieverbrauch verantwortlich sei und dementsprechend auch für riesige Mengen an CO2-Emissionen. So erstellte in 2009 der US-Physiker Alex Wissner-Gross von der Harvard Universität sogar eine Studie über den Energiehunger von Google, in der er behauptete, dass alleine zwei Suchanfragen über die Suchmaschine schon mehr Energie verbrauchen würden als man zum Aufkochen von zwei tassen Teewasser benötigen würde.
Veröffentlicht am 12. Oktober 2010, Kategorie(n):Windkraft, 1,162 x gelesen
Was Google anfasst wird zu Gold. Dieser Satz könnte als Fazit des vergangenen Geschäftsjahrzehnts von Google gelten, denn in nur etwas mehr als zehn Jahren wurde aus dem von Larry Page und Sergei Brin gegründeten Unternehmen die wertvollsten Marke der Welt mit rund 25.000 Mitarbeitern. Allerdings zählt Google mit seinen gigantischen Datencentern auch zu den grüßten Stromverbrauchern und so verbindet der Konzern mit seiner jüngst angekündigten Investition auf clevere Weise ein aussichtsreiches Geschäft mit aktivem Klimaschutz. Zu diesem Zweck beteiligt sich Google mit 37,5% an einem riesigen Offshore-Windpark vor der Ostküste der USA. Weitere Partner des Projekts “Atlantic Wind Connection (AWC)” sind das japanische Handelsunternehmen Marubeni sowie die Schweizer Beteiligungsfirma Good Energies.
Der gigantische Offshore-Windpark der Atlantic Wind Connection (AWC) soll sich rund 560 km weit von der Küste vor New Jersey bis nach Virginia hinziehen und Windkraftanlagen mit einer Gesamtkapazität von 6.000 Megawatt beinhalten. Die Leistung dieses Widparks würde damit 60% der Windenergie ensprechen, die im letzten Jahr in den gesamten USA installiert wurden. Mit ihr könnten voraussichtlich rund 1,9 Millionen Haushalte mit sauberem Strom versorgt werden und es würde die Schaffung von Tausenden von Arbeitsplätzen garantieren. Die Investition ist nicht die erste ihrer Art, bereits im Sommer hatte Google in sauberen Strom aus Windkraft für 20 Jahre investiert.
Veröffentlicht am 25. Juli 2010, Kategorie(n):Windkraft, 1,488 x gelesen
Jede Suchanfrage kostet Strom und der Betrieb der vielfältigen Web-Angebote von Google, zu denen auch täglich hunderte Millionen abgerufener Videos auf Youtube zählen, verbraucht demnach Unmengen Energie. Da Google aber nicht nur eines der profitabelsten Unternehmen der Welt sein will, sondern auch ein Vorreiter beim Thema Umwelt- und Klimaschutz, hat man sich bereits 2007 zum Ziel gesetzt, in Zukunft klimaneutral zu arbeiten. Um dorthin zu gelangen, investiert man einerseits in energiesparende Technik - das Rechenzentrum ist nach eigenen Angaben eines der energieeffizientesten der Welt - und setzt zudem auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Bisher z.B. über die Solaranlage auf dem Googleplex (Google Headquarter). Darüber hinaus soll über den Emissionshandel zum Klimaschutz beigetragen werden.
Veröffentlicht am 2. Juni 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 1,379 x gelesen
Das englische Wort “Doodle” bedeutet soviel wie Kritzelei und wurde spätestens mit der Verwendung durch den Internet-Giganten Google zum festen Begriff im Web. Google bezeichnet damit die Veränderung des eigenen Logos durch den Mitarbeiter Dennis Hwang zu besonderen Anlässen wie z.B. dem Tag der Erde oder dem Geburtstag berühmter Persönlichkeiten. Der Doodle 4 Google Wettbewerb stammt ursprünglich aus England und wurde zur Fußball-Europameisterschaft 2008 erstmals in Deutschland ausgerufen. Beim diesem Wettbewerb konnten Kinder und Jugendliche ein Logo zur EM gestalten und einreichen.
Bild: Google / Makenzie Melton
Der diesjährige Wettbewerb in Amerika stand unter dem Motto “Wenn ich alles tun könnte, würde ich…” und es namen mehr als 33.000 Kinder aus den gesamten USA teil. Mit Hilfe von Millionen von Stimmen aus der Gemeinschaft des Internets hat sich Google für den diesjährigen Gewinner des 2010 Doodle 4 Google Wettbewerbs entschieden: Am 26. Mai 2010 wurde das Doodle der 9-jährigen Makenzie Melton aus El Dorado Springs, Missouri, ausgewählt. Das Gewinner-Bild, mit dem Titel “Rainforest Habitat” (übersetzt “Regenwald Lebensraum”) drückt ihre Sorge darüber aus, dass die Regenwälder unserer Erde in ernsthafter Gefahr sind und der Umgang der Menschen mit diesen Wäldern werder fair zu den Pflanzen noch zu den Tieren ist.
Veröffentlicht am 14. Dezember 2009, Kategorie(n):Allgemein, 1,159 x gelesen
Zeitgleich zum stattfindenden Klimagipfel der Vereinten Nationen (COP15) in Kopenhagen informiert Google in einem eigenen Bereich über den Klimawandel auf unserer Erde. Zu finden sind Videos zum Thema, Informationen über mögliche Maßnahmen zur Anpassung und Abschwächung der Auswirkungen sowie Touren für Google Earth. Mit letzteren kann man sich über die Vorhersagen zum Klimawandel von IPCC zu erkundigen.
Veröffentlicht am 12. Januar 2009, Kategorie(n):Sonstiges, 1,491 x gelesen
Eine im Internet veröffentlichte Studie des US-Physiker Alex Wissner-Gross von der Harvard Universität sorgt aktuell für Aufregung. Denn in dieser Studie behauptet Wissner-Gross, dass schon zwei Google-Suchanfragen soviel Strom verbrauchen würden wie das Aufkochen von Teewasser. Eine Suchanfrage über die Suchmaschine würde rund sieben Gramm C02 erzeugen und Google würde generell weitaus mehr Energie als nötig aufwenden um die Geschwindigkeit des Suchvorgangs zu erhöhen. In einer Stellungnahme dementierte Google diesen Vorwurf und verweist auf dieEffizienz der Google Rechenzentren. Ausserdem würde eine Suchanfrage nicht sieben sondern nur rund 0,2 Gramm CO2-Emissionen verursachen.
Allerdings ist Google als Betreiber der gleichnamigen Suchmaschine sowie weiterer riesiger Internetprojekte wie YouTube oder Blogger auch nur die Spitze des Eisbergs. Denn die gesamte IT-Branche verbraucht sehr viel Energie. Laut dem Marktforschungsunternehmen Gartner benötigt die IT-Branche ebenso viel Energie wie die weltweite Luftfahrt und sorgt damit sorgen für immerhin zwei Prozent der weltweiten CO2-Emmissionen. John Buckley von Carbonfootprint.com schreibt, dass allein der Betrieb eines PCs pro Stunde rund 40 bis 80 Gramm CO2 erzeugt.
Veröffentlicht am 7. August 2008, Kategorie(n):Allgemein, Sonstiges, 3,141 x gelesen
Google Insights for Search heißt das neuste Angebot von Google. Das Besondere daran: Google Insights for Search ist keine Suchmaschine im herkömmlichenSinn sondern sie zeigt dem User Statistiken zu populären Suchbegriffen an. Dieses faszinierenes Tool für Recherchen kann man natürlich auch hervorragend im Bereich Klimaschutz und Energiesapren nutzen.
Bei der Recherche zu den häufig benutzten Begriffen “Klimaschutz”, “Klimawandel”, “Global Warming”, “Energie Sparen” und “Saving Energy” sind auch tatsächlich ein paar interessante Fakten zu Tage gekommen.
Der Suchbegriff “Klimawandel” wurde gegen Ende 2006 sehr populär und hatte seien Höhepunkt in der ersten Jahreshälfte von 2007. Selbstverständlich wird nach “Klimawandel” nur in den deutschsprachigen Ländern Österreich, Deutschland und der Schweiz gesucht.
Veröffentlicht am 28. Oktober 2007, Kategorie(n):Gebäude, Solarenergie, 3,767 x gelesen
Im Oktober 2006 entschloss sich Google, zukünftig einen Teil des benötigten Stromverbrauchs mittels Solarenergie zu decken. Also wurden kurzerhand 9.212 Solar Panels auf den Gebädedächern und zwei Carports installiert, die im Schnitt 1.600 Kilowatt pro Tag erzeugen sollen. Damit können etwa 30% von Googles Spitzenverbrauch gedeckt werden. Zum Vergleich entspricht die Menge an Solarstrom dem Verbrauch von ca. 1.000 Häusern in Kalifornien, USA.
Ausserdem hat Google vor einiger Zeit eine eigene Seite für das Google Solar Panel Project aufgebaut. Auf dieser können interessierte Leser mehr über das Projekt und die aktuelle Stromerzeugung der letzten 24 Stunden und 7 Tage erfahren. Als weiteres Feature wird die Solarstrommenge dem Verbrauch verschiedener Elektrogeräte gegenübergestellt. So erfährt man, dass mit dem in 24 Stunden erzeugten Solarstrom von Google über 15.000 Stunden ferngesehen werden könnte.