Veröffentlicht am 10. November 2010, Kategorie(n):Gebäude, 778 x gelesen
Noch in 2010 soll am Denver International Airport (DIA) das umweltfreundlichste Parkhaus der Welt eröffnen und das Fliegen bzw. zumindest das Parken etwas grüner machen. Laut Betreiber Canopy Airport Parking wird vom Bau bis zum Betrieb auf größtmögliche Nachhaltigkeit und eine möglichst saubere Umweltbilanz geachtet: Bei der Konstruktion wurde Asphalt aus recycelten Dachplatten und recycelter Stahl verwendet der zu 35% aus Gebäudestahl und alten Autos besteht. Ein reflektierendes Dach sorgt dafür, dass die Klimaanlagen möglichst wenig zum Einsatz kommen, wasserdurchlässiger Asphalt lässt Regen und Schnee ins Erdreich eindringen und überdachtes Parken verringert das Aufheizen der Autos an heissen Tagen und damit die Notwendigkeit des Aufdrehens der Klimaanlage im Auto.
Veröffentlicht am 19. März 2010, Kategorie(n):Gebäude, 907 x gelesen
Mit dem im Jahr 2005 ins Leben gerufenen Programm “GreenBuilding” der Europäischen Union sollen Eigentümer von Nicht-Wohngebäuden zu mehr Energieeffizienz motiviert werden. Um Partner des Programms zu werden, muss das Gebäude nach Sanierung mindestens 25 Prozent seines bisherigen Energieverbrauchs einsparen. In Deutschland wurden inzwischen mehr als 60 Gebäude mit der “GreenBuilding”-Partner Plakette ausgezeichnet, einige davon in der Hauptstadt. Die jüngste Auszeichnung erhielt diese Woche das Herder-Gymnasium in Berlin, dass sich damit in eine immer länger werdende Liste von weiteren “GreenBuilding”-Partnern einreiht, darunter die Justizvollzugsanstalt Moabit und die Berliner Grunewald-Grundschule.
Übergeben wurde die “GreenBuilding-Urkunde” von Achim Neuhäuser, Projektleiter bei der Berliner Energieagentur GmbH (BEA), einem modernen Energiedienstleistungs-Unternehmen aus Berlin. Die BEA entwickelt und realisiert innovative Projekte zur Reduzierung von Energiekosten und CO2-Emissionen und überreichte die Auszeichnung im Namen der Europäischen Union. Das Herder-Gymnasium konnte die Vorgaben der EU sogar übertreffen und spart heute sogar 32 Prozent weniger Energie als noch vor vier Jahren. Entgegengenommen wurde die Urkunde von Klaus-Dieter Gröhler, stellvertretender Bezirksbürgermeister und Baustadtrat von Charlottenburg-Wilmersdorf.
Veröffentlicht am 15. März 2010, Kategorie(n):Gebäude, 2,493 x gelesen
Im November 2009 wurde in Berlin der mehr als 1.800 Quadratmeter große REWE-Markt mit dem Titel “REWE Green Building” eröffnet. Weitaus interessanter als die schiere Größe der Verkaufsfläche ist allerdings die Tatsache, dass der Supermarkt CO2-neutral betrieben wird. Aus diesem Grund wurde er auch bereits als weltweit erster Supermarkt mit dem Deutschen Gütesiegel Nachhaltiges Bauen in Gold des DGNB e.V. ausgezeichnet und gewann nun gegen mehr als 40 starke Konkurrenten den 1. Platz in der Kategorie “Food” beim “Stores of the year 2010″ Wettbewerb des Handelsverband Deutschland (HDE).
Foto: Rewe Group
Das REWE Green Building wurde nach modernsten Kenntnissen geplant und erbaut und verbraucht im Vergleich zu einem Standardbau fast 50 Prozent weniger Energie. Angefangen mit bester Dämmung in Form von Holz-Sandwich-Bauweise mit Zellulose-Füllung, über eine intelligente Tageslichtarchitektur bis zum Einsatz von erneuerbaren Energien folgte bei diesem Supermarkt alles dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach bzw. Vordach decken allein fast 32% des Energiebedarfs, bei der Heizung und Klimatisierung wird über Erdsonden ganzjährig Geothermie genutzt. Auch bei der Kühlung der Lebensmittel werden ausschließlich natürliche Kältemittel genutzt und verglaste Tiefkühlmöbel reduzieren den Kälteverlust an die Umgebung. Bei der Fußbodenreinigung, Toilettenspülung und Gartenbewässerung kommt natürliches Regenwasser zum Einsatz, was kostbares Trinkwasser einspart.
Veröffentlicht am 30. Juni 2009, Kategorie(n):Gebäude, 2,210 x gelesen
Die Deutsche Bank ist, gemessen an Bilanzsumme und Mitarbeiterzahl, das größte Kreditinstitut Deutschlands und mit über 80.000 Mitarbeitern (Stand: 31. März 2009) eine der größten und bedeutendsten Banken weltweit. Die Zentrale der Deutschen Bank residiert in dem aus zwei Hochhäusern bestehenden Gebäude im Westend von Frankfurt am Main, die auch als “Zwillingstürme” oder “Soll und Haben” bezeichnet werden. Um ein Zeichen für eine möglichst Ressourcen schonende und zugleich hochwertige Arbeitswelt zu setzen, hat die Führung der Deutschen Bank vor einiger Zeit eine der größten Gebäudesanierungen Europas beschlossen: Bis zum Jahr 2010 soll aus den beiden 155 Meter hohen Zwillingstürmen eines der umweltfreundlichsten Hochhäuser der Welt werden.
Die Ziele der Deutschen Bank zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind im Rahmen der Modernisierung beachtlich: Sowohl Energieverbrauch wie auch CO2-Ausstoß des Gebäudes sollen um mindestens 50 Prozent reduziert werden und das Deutsche Bank Hochhaus damit zu einem echten Öko-Hochhaus mit dem Namen “Greentowers” machen.
Veröffentlicht am 14. Februar 2009, Kategorie(n):Gebäude, 8,316 x gelesen
Laut dem US Green Building Council hat der Bau von Gebäuden einen großen Einfluß auf unsere Umwelt, die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Gesundheit der Bevölkerung. In den USA sind die Haushalte und der Betrieb von Gewerbeeinheiten für 72% des Stromverbrauchs, 39% des gesamten Energieverbrauchs und damit 38% der CO2-Emissionen verantwortlich. Da sich diese Zahlen in einem ähnlichen Verhältnis sicher auch auf die meisten anderen Länder dieser Erde übertragen lassen, ist es nicht verwunderlich, dass der Umwelt- und Klimaschutz längst auch im Baugewerbe angekommen ist. Neben den sehr sinnvollen Passivhäusern und der wichtigen energetischen Gebäudesanierung gibt es auch wirklich spektakuläre Projekte im Bereich “Grüne Hochhäuser”.
Der Dynamic Tower in Dubai (In Planung - Geplante Fertigstellung in 2010)
Der erste Dynamic Tower, der im Internet auch unter dem Begriff Rotating Tower (Rotierendes Hochhaus) bekannt wurde, soll in Dubai entstehen. Bei dem fertiggestellten Gebäude wird es sich um ein Hochhaus mit 80 Stockwerken und 420 Metern Höhe handeln. Das Konzept der Dynamic Towers wurde von einem Team rund um den Architekten Dr. David Fisher entwickelt und der Dynamic Tower von Dubai wird das ersten Öko-Hochhaus sein, das über Windkraftturbinen und Solaranlagen seinen Energiebedarf völlig autark decken kann. Es soll sogar mehr Energie poduzieren als es benötigt und diese an Nachbargebäude oder zur Beleuchtung der Strassen abgeben können.