Veröffentlicht am 9. April 2011, Kategorie(n): Auf der Arbeit, 986 x gelesen
Während der Energieverbrauch in manchen Bereichen dank moderner und effizienterer Technologien zurückgehen mag, so zählt der Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik mit Sicherheit nicht dazu. Allein der Stromverbrauch deutscher Rechenzentren stieg von 2006 bis 2010 von 8,4 auf 12,4 Milliarden Kilowattstunden. Im letzten Jahr verursachte er damit alleine in Deutschland rund 49,5 Millionen Tonnen CO2-Emissionen, was über den Emissionen liegt, für die der gesamte deutsche Luftverkehr verantworlich ist. Dennoch findet das Thema in der Regel geringere Beachtung, denn im Gegenzug zum Betrieb von Autos oder Flugzeugen sind Energieverbrauch und Emissionen bei PCs, Smartphones oder der Nutzung des Internets nicht so offensichtlich.
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Verbreitung von Computer, Smartphone und Co. sowie des zeitlichen Anstiegs der Internetnutzung und Zunahme der Downloadmengen, wird die IT aber ein immer größerer Hebel beim Schutz von Rohstoffen und Klima. “Laut Greenpeace könnten allein IT-Unternehmen bei entsprechenden Anstrengungen dazu beitragen, den CO2-Ausstoß weltweit um 15 Prozent zu verringern.”, erklärt Dr. Mario Speck, Gründer und Geschäftsführer der Klimaschutzinitiative ActNow. Gleichzeitig können Unternehmen mit der gezielten Steigerung der Energieeffizienz der IT auch bares Geld sparen. Dr. Speck gibt hierzu zehn Tipps für eine Grünere IT:
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Veröffentlicht am 31. Januar 2011, Kategorie(n): Sonstiges, 808 x gelesen
Ganze sechs Prozent der Dokumente, die täglich die Drucker am Arbeitsplatz verlassen, landen laut WWF ungelesen im Papierkorb. Hinzu kommen unnötige Ausdrucke im Privatbereich, die ebenfalls sinnlos Papier und Energie verschwenden. Zusammen schlagen ungelesene Ausdrucke laut Eurostat mit zehn Milliarden Kilowattstunden Strom und mehr als 655.000 Tonnen CO2-Emissionen zu Buche. Im Schnitt verbraucht jeder Deutsche pro Jahr etwa 235 Kilo Papier, wofür andernorts riesige Flächen an Wäldern abgeholzt werden.

Um zumindest die Verschwendung durch unnötige Ausdrucke etwas einzudämmen, haben der WWF Deutschland und die bekannte Werbeagentur Jung von Matt zusammen ein neues Dateiformat entwickelt, das von jedem Adobe Reader ebenso wie ein Pdf-Dokument gelesen werden kann. Das Besondere der .wwf Datei ist aber, dass sie nicht ausgedruckt werden kann. Beworben wird sie mit dem überaus kreativen Sloagan “SAVE AS WWF – SAVE A TREE”, was übersetzt soviel wie “Speichere als WWF - Rette einen Baum” heisst. Ziel ist es, möglichst viele zur Nutzung des .wwf-Formats zu bewegen von Privatpersonen über Unternehmen bis zu Organisationen.
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Veröffentlicht am 8. März 2010, Kategorie(n): Sonstiges, 1,979 x gelesen
“Think Blue” lautet die neue Kampagne von Volkswagen, die das Umweltengagement des Automobilkonzerns aus Wolfsburg in den Mittelpunkt stellt. Passend dazu erspart man bei VW der Umwelt nicht nur durch die Einführung immer effizienterer Fahrzeuge Tonnen an CO2-Emissionen, sondern auch durch die Neuausrichtung der weltweiten Bürogeräte-Infrastruktur. Im Rahmen der Umstellung auf eine grünere IT wurden 52.000 Faxgeräte, Drucker, Kopierer und Scanner durch weniger als 17.500 energiesparende Multifunktionsgeräte ersetzt und in eine vereinheitlichte IT-Infrastruktur integriert.

Grafik: Volkswagen
Volkswagen verbessert damit seine Energieeffizienz und Umweltbilanz und kann gleichzeitig auch die Kosten senken: Neben den Stromkosten auch die der Anschaffungen, denn mit der Umstellung reduzierte der Konzern seinen IT-Gerätepark um 66 Prozent und sparte rund 35.000 Einzelmaschinen ein. Aufeinander gestapelt würden all die eingesparten Maschinen einen Turm von 14 Kilometern Höhe ergeben.
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Im Rahmen der Studie »Green Office« untersucht das Fraunhofer IAO die nachhaltige und ökologische Gestaltung von Büroräumen. Basis dafür ist eine Umfrage zu den Themen Gebäude, Informations- und Kommunikations-technologie, Innenausstattung, Mobilität und Nutzerverhalten.
»Der Umwelt zuliebe« gilt längst nicht mehr nur für den Produktionsbereich. Unter dem Schlagwort »Green Office« hält das Thema Nachhaltigkeit Einzug in Büroimmobilien, denn mit innovativen Technologien im Büro kann man nicht nur Geld sparen, sondern auch die Umwelt schonen. Darüber hinaus kann jeder einzelne Büronutzer durch sein Verhalten den Verbrauch von Energie und Ressourcen senken.
Vor diesem Hintergrund untersucht das Fraunhofer IAO im Rahmen des Verbundforschungsprojekts »Office 21« die nachhaltige und ökologische Gestaltung von Arbeits- und Büroumgebungen. Basis dafür ist eine Umfrage: Die Büroexperten des IAO ermitteln, welche Maßnahmen Unternehmen im Hinblick auf die Gestaltung von Büroarbeit bereits realisiert haben, innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre planen oder derzeit nicht vorsehen. Die Investitions-bereitschaft, die Beweggründe aber auch mögliche Hemmnisse gegenüber solchen Maßnahmen sind weitere Themen der Befragung.
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Veröffentlicht am 16. Mai 2009, Kategorie(n): Sonstiges, 1,751 x gelesen
Anfang April diesen Jahres wurde hier im Beitrag “Öko-Hosting oder Green Hosting als Beitrag gegen den Klimawandel” darauf hingewiesen, dass immer mehr Webhoster auf alternative Energien bzw. Ökostrom setzen und es wurden auch ein paar ausgewählte Anbieter namentlich genannt. Als Reaktion auf diesen Beitrag wurde die Redaktion von Klima-Wandel.com auf den - eigentlich beereits bekannten - Umstand hingewiesen, dass Ökostrom leider nicht immer gleich Ökostrom ist. So warnte Greenpeace Mitte April 2009 in einer Studie vor falschem Ökostrom.
“Hintergrund ist die Gesetzeslücke, dass ein Energieunternhemen im Ausland billige Zertifikate für Öko-Strom aus Wasserkraft einkaufen kann, den Strom selbst aber überhaupt nicht kauft. In Deutschland wird konventionell erzeugte Strom dann einfach mit Hilfe der Zertifikate zu Ökostrom umdeklariert.”
Von den im Beitrag genannten Unternehmen beziehen nur die drei Webhoster BioHost, GREENSTA! und Netroom ihre Energie von “echten” Ökostromanbietern. Alle drei nutzen das Rechenzentrum der Internic GmbH am Wiesenhüttenplatz 26 in Frankfurt am Main, dass seinen Strom von Greenpeace-Energy e.G. sowie der EWS Schönau bezieht. Letzere ist aus einer Bürgerinitiative entstanden, wie Greenpeace-Energy garantiert atomstromfrei und aktiv an der Förderung neuer Stromerzeugungsanlagen beteiligt. Der Umstieg des Rechenzentrumsbetriebs fand bereits in den Jahren 2005/2006 statt, also bevor die Werbung mit grüneren, umwelt- und klimafreundlicheren Produkten das Werbeargument der breiten Masse wurde.
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Veröffentlicht am 5. Mai 2009, Kategorie(n): Sonstiges, 853 x gelesen
E-mails abrufen und versenden, die neusten Nachrichten auf den Webseiten der Tageszeitung lesen, sich mit alten Freunden im digitalen Soziales Netzwerk treffen, zwischendurch ein paar Musikvideos oder lustige Clips angeschaut und dazwischen ein paar Suchanfragen über Google durchführen. So oder so ähnlich nutzen heute viele das Internet und vergessen im gut klimatisierten und sauberen Büro oder der gemütlichen Wohnung schnell, dass durch all diese Aktivitäten im Netz nicht unerheblich viel Strom verbraucht wird. Selbstverständlich nicht mit dem einmaligen Abrufen der E-mails oder dem einmaligen Suchen nach Informationen über eine Suchmaschine. Wenn man aber alle Aktivitäten der mehr als einer Milliarde Internetnutzer an einem Tag im World Wide Web addiert, kommt ein enormer Energiebedarf zustande.
Warum diesem Thema bisher noch nicht so viel Aufmerksamkeit gewidmet wurde wird klar, wenn man sich vor Augen führt, dass man bei Flugzeugen, Lastwagen oder Industriebetrieben die Umweltverschmutzung in Form von Abgasen direkt vor Augen hat, den von Rechenzentren aber so gut wie nie jemand sieht. Dabei ist die Informationstechnologie (IT) in ihrer Gesamtheit laut einer Schätzung des Marktforschungsinstituts Gartner bereits für ebenso viel CO2-Emissionen verantwortlich wie der weltweite Flugverkehr. Allein in den USA haben die Rechenzentren nach einer Untersuchung der US-Umweltbehörde schon 2006 ca. 61 Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht. Diese Energiemenge würde reichen um ganz Großbritannien zwei Monate lang zu versorgen und sie dürfte seit 2006 noch stark gestiegen sein.
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Veröffentlicht am 9. April 2009, Kategorie(n): Sonstiges, 4,138 x gelesen
Der Mensch im 21. Jahrhundert verbringt jedes Jahr mehr Zeit im Internet und auch das Angebot wächst stetig. Selbst wenn es keine exakten Zahlen über die aktuelle Anzahl an Internetseiten gibt, liegt sie nach allgemeinen Schätzungen auf jeden Fall im zweistelligen Milliarden-Bereich. Alleine in Deutschland gibt es am heutigen Tag bereits über 12.720.000 registrierte .de-Domains (Stand: 09.04.2009, Denic). Kein Wunder also, dass das Internet zusammen mit allen anderen Bereichen der IT - laut einer Schätzung des Marktforschungsinstituts Gartner - bereits ebenso viel CO2-Emissionen wie der weltweite Flugverkehr verursacht.
Um das Hosten von Internetseiten grüner, umwelt- und klimafreundlicher zu machen, setzen immer mehr Webhoster auf alternative Energien bzw. Ökostrom. Nach ersten spezialisierten Anbietern für Öko-Hosting haben vor einiger Zeit auch viele große Unternehmen nachgezogen. Im folgenden soll eine Auswahl von Anbietern kurz vorgestellt werden:
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Veröffentlicht am 12. Januar 2009, Kategorie(n): Sonstiges, 1,493 x gelesen
Eine im Internet veröffentlichte Studie des US-Physiker Alex Wissner-Gross von der Harvard Universität sorgt aktuell für Aufregung. Denn in dieser Studie behauptet Wissner-Gross, dass schon zwei Google-Suchanfragen soviel Strom verbrauchen würden wie das Aufkochen von Teewasser. Eine Suchanfrage über die Suchmaschine würde rund sieben Gramm C02 erzeugen und Google würde generell weitaus mehr Energie als nötig aufwenden um die Geschwindigkeit des Suchvorgangs zu erhöhen. In einer Stellungnahme dementierte Google diesen Vorwurf und verweist auf dieEffizienz der Google Rechenzentren. Ausserdem würde eine Suchanfrage nicht sieben sondern nur rund 0,2 Gramm CO2-Emissionen verursachen.
Allerdings ist Google als Betreiber der gleichnamigen Suchmaschine sowie weiterer riesiger Internetprojekte wie YouTube oder Blogger auch nur die Spitze des Eisbergs. Denn die gesamte IT-Branche verbraucht sehr viel Energie. Laut dem Marktforschungsunternehmen Gartner benötigt die IT-Branche ebenso viel Energie wie die weltweite Luftfahrt und sorgt damit sorgen für immerhin zwei Prozent der weltweiten CO2-Emmissionen. John Buckley von Carbonfootprint.com schreibt, dass allein der Betrieb eines PCs pro Stunde rund 40 bis 80 Gramm CO2 erzeugt.
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Veröffentlicht am 3. Dezember 2008, Kategorie(n): Sonstiges, 1,116 x gelesen
ClimatePartner packt eins drauf: Klimaneutrale Lieferung und Grünstrom für drei Jahre
Mit seinen All-in-One-Desktops der Marke AVERATEC hat der Computerbauer TriGem in Sachen Energieeffizienz einen Richtwert gesetzt. Der Energieverbrauch liegt beispielsweise beim AVERATEC A1 bei nur einem Sechstel dessen, was ein herkömmlicher Desktop-PC verbraucht. Aus Sicht von ClimatePartner ist dies ein absolut vorbild-licher Wert. Deswegen haben die Münchener Klimaschutz-Strategieberater für die energieeffizienten Rechner von AVERATEC jetzt ein eigenes Klimaschutz-Paket geschnürt und bieten damit einen integrierten „GreenFactor“ für diese Rechner. Dazu gehört der Ausgleich der CO2-Emissionen, die durch die Verschiffung nach Europa entstehen. Und auch der Energieverbrauch der Rechner ist mit Grünstrom für die ersten drei Jahre dank des Umwelt-Siegels „CleanPowerConsumption“ klimafreundlich. Denn die Energie, die der Computer in diesen drei Jahren verbraucht, stammt komplett aus der Produktion mit Wasserkraft aus einer Neuanlage. „Ohne Energieeffizienz ist kein nachhaltiger Klimaschutz möglich. Man kann aber klimafreundliche Produkte jederzeit noch besser machen, indem man bei den CO2-Emissionen ansetzt, die momentan noch nicht vermeidbar oder verminderbar sind. Auf diese Weise haben wir mit AVERATEC ein ‚GreenIT’-Paket geschnürt, das weiter geht als die bisherigen Angebote in diesem Bereich“, beschreibt Moritz Lehmkuhl, ClimatePartner-Geschäftsführer, den Ansatz.
In Sachen Energieeffizienz sind die All-in-One-Desktops von TriGem vorbildlich: Der AVERATEC A1 beispielsweise bietet als integrierte Einheit mit 18,4 Zoll Bildschirm nicht nur platzsparende Abmessungen, sondern verfügt auch über wirklich grüne Gene. Dank ausgefeilter Produktkonzeption und optimaler Energieeffizienz-Auslegung verbraucht er nicht mehr als 26,5 Watt pro Stunde, ungefähr ein Sechstel dessen, was herkömmliche Desktop-PCs benötigen.
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Veröffentlicht am 28. November 2008, Kategorie(n): Auf der Arbeit, 2,465 x gelesen
Dem Thema Klimaschutz wird von Seiten der Bürger, der Unternehmen und der Politik aktuell eine verständliche und längst überfällige Aufmerksamkeit gewidmet. Selbst von Jugendlichen und jungen Menschen wird der Begriff “Grün” längst nicht mehr abwertend oder belächelnd genutzt. Im Gegenteil: Grün ist In, Grün ist die Zukunft und selbstverständlich müssen die Unternehmen mitziehen. So verzeichnet die Branche der Grünen Energie (Solarenergie, Windkraft, Geothermie, etc.) selbst in Zeiten der Finanzkrise ein ungebremstes Wachstum, die Baubranche wird aufgrund des Energieausweises und stetig steigender Heizkosten zwangsläufig grüner und die Autohersteller kämpfen um die schnellstmögliche Einführung Grüner Autos.
Mit der IT-Branche lassen sich CO2-Emissionen und Klimaverschmutzung nicht so augenscheinlich verbinden wie mit Geländewagen, Kohlekraftwerken oder Flugzeugen. Allerdings erzeugt die IT-Industrie nach Schätzungen des Marktforschungsinstituts Gartner ebenso viel CO2-Emissionen wie der weltweite Flugverkehr! Der Ressourcenverbrauch sowie die Umwelt- und Klimaverschmutzung lässt sich dabei in zwei Hauptfelder aufteilen: Der Material- und Energieeinsatz bei der Produktion von Hardware (Computer, Monitore, Notebooks, Drucker, Scanner, PDAs, Handys, etc.) und der Energieverbrauch bei der Nutzung.
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