Veröffentlicht am 4. August 2011,
Kategorie(n): Sonstiges, 917 x gelesen
Wie verschwenderisch der moderne Mensch mit den natürlichen Ressourcen umgeht, kann man auf den Müllkippen rund um den Globus erkennen, denn trotz steigender Recyclingquoten landen immer noch viel zuviele wertvolle Rohstoffe - von Kunststoffen über Glas bis zu wertvollen Metallen wie Kupfer oder Gold (z.B. in alten Handys) - auf dem Müll. Die Deponien könnten sich bei Verknappung einiger Rohstoffe damit zu wertvollen Quellen für Materialien zum Recyceln entwickeln, doch auch heute schon können sie eine weitere wertvolle Ressource liefern, die man allerdings nicht anfassen oder sehen kann. Die Rede ist von sogenanntem Deponiegas, das in Mülldeponien hauptsächlich durch den bakteriologischen und chemischen Abbau des Mülls entsteht. Da es zu einem großen Teil aus Methan besteht, ist es nicht nur besonders klimaschädlich, sondern es lässt sich auch als Alternative zu Erdgas einsetzten.

Foto: BMW
In den USA sind Deponiegase für mehr als ein Drittel der von Menschen verursachten Methangasemissionen verantwortlich, weshalb es dort immer häufiger zur Stromerzeugung in Kraftwerken eingesetzt wird. So konnte auch das riesige BMW Werk Spartanburg in den USA bereits zu einem Musterbeispiel an Nachhaltigkeit werden, denn es deckt mehr als 50% des gesamten Energiebedarfs durch die Erzeugung von Strom und Warmwasser mit Methangas aus der nahegelegenen Mülldeponie Spartanburg. Die Investitionen in diese Technologie betrugen für BMW in 2009 12 Millionen US-Dollar, pro Jahr lassen sich dadurch aber nicht nur etwa 92.000 Tonnen an CO2-Emissionen einsparen, sondern BMW spart auch rund 5 Million US-Dollar an jährlichen Energiekosten. Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz gehen hier also Hand in Hand.
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Veröffentlicht am 14. Oktober 2010,
Kategorie(n): Sonstiges, 3,687 x gelesen
Da die USA in absehbarer Zukunft der weltweit größte Markt Premium-Fahrzeuge bleiben, hat BMW sich bei der Erweiterung der Produktionsstätte in Spartanburg mächtig ins Zeug gelegt. Der deutsche Autokonzern hat rund 1 Milliarde Dollar in den Umbau investiert um die Produktionskapazität um 50% zu steigern. Und auch wenn Luxuslimousinen, Sportwagen und schwere SUV mit Sicherheit nicht die Spitze der umweltfreundlichen Pkws anführen, so soll doch zumindest die Produktion das Maß aller Dinge sein: In puncto Umweltverträglichkeit ist das BMW Werk Spartanburg auf dem allerneuesten Stand.

Foto: BMW
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