Der Großteil der Bevölkerung möchte sein Erspartes profitabel anlegen um für das Alter, die eigene Immobilie oder einen anderen Wunsch zu sparen. Die Risikobereitschaft ist dabei ebenso unterschiedlich, wie der Wunsch, was man mit seinem Geld unterstützen oder eben vermeiden möchte. Wenige Anleger dürften aber damit einverstanden sein, dass Unternehmen, die in Entwicklungsländern Kinder arbeiten lassen, die Umwelt verschmutzen oder Kriegswaffen produzieren mit ihrem Geld agieren. Legt man sein Geld aber wahllos und uninformiert an, kann das Geld in ebensolche Firmen fließen.

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In Berlin ist wahrscheinlich nicht nur der Regierungssitz der Bundesrepublik sondern auch sie ist auch die Hauptstadt, wenn es um Grüne Mode oder Bio-Essen geht. Wer hingegen an Geldanlagen denkt, der hat mit Sicherheit eher die Bankenmetropole Frankfurt am Main im Sinn. Die unabhängige Finanzberatung, Grünes Geld GmbH, die sich auf die ethisch-ökologische Geldanlage spezialisiert hat, expandierte dennoch in die Hauptstadt und eröffnete dort Anfang März 2010 eine neue Geschäftsstelle in Berlin-Mitte. Mit der Neueröffnung soll nach eigenen Angaben noch mehr Menschen der Zugang zu einer ökologisch und ethisch einwandfreien Geldanlage zu ermöglicht werden. Denn in Deutschland gibt es bei herkömmlichen Banken nach wie vor kaum Transparenz, wie und wo das Geld der Kunden angelegt wird.

Dabei suchen immer mehr Anleger nach alternativen Investments, deren Anlagehorizont und Sinn sie einschätzen können und verstehen. Sie berücksichtigen bei der Auswahl ihrer Geldanlage nicht mehr nur die üblichen Anlagekriterien wie “Rendite” oder “Sicherheit”, sondern beziehen auch ökologische, soziale und ethische Aspekte mit ein. Die Grünes Geld GmbH ist Spezialist bei nachhaltigen Investments: Ihre Mitarbeiter beraten unabhängig und analysieren transparent Stärken und Schwächen einzelner Investments. In das Portfolio kommen nur Anlageprodukte, die gut für die Umwelt und für hilfebedürftige Menschen sind. Unternehmen, die auf Kosten unseres Planeten oder Ländern der Dritten Welt hohe Profite erwirtschaften, werden dabei kategorisch ausgeschlossen.
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