Veröffentlicht am 31. Januar 2011,
Kategorie(n): Sonstiges, 808 x gelesen
Ganze sechs Prozent der Dokumente, die täglich die Drucker am Arbeitsplatz verlassen, landen laut WWF ungelesen im Papierkorb. Hinzu kommen unnötige Ausdrucke im Privatbereich, die ebenfalls sinnlos Papier und Energie verschwenden. Zusammen schlagen ungelesene Ausdrucke laut Eurostat mit zehn Milliarden Kilowattstunden Strom und mehr als 655.000 Tonnen CO2-Emissionen zu Buche. Im Schnitt verbraucht jeder Deutsche pro Jahr etwa 235 Kilo Papier, wofür andernorts riesige Flächen an Wäldern abgeholzt werden.

Um zumindest die Verschwendung durch unnötige Ausdrucke etwas einzudämmen, haben der WWF Deutschland und die bekannte Werbeagentur Jung von Matt zusammen ein neues Dateiformat entwickelt, das von jedem Adobe Reader ebenso wie ein Pdf-Dokument gelesen werden kann. Das Besondere der .wwf Datei ist aber, dass sie nicht ausgedruckt werden kann. Beworben wird sie mit dem überaus kreativen Sloagan “SAVE AS WWF – SAVE A TREE”, was übersetzt soviel wie “Speichere als WWF - Rette einen Baum” heisst. Ziel ist es, möglichst viele zur Nutzung des .wwf-Formats zu bewegen von Privatpersonen über Unternehmen bis zu Organisationen.
mehr… »
Im Rahmen der Studie »Green Office« untersucht das Fraunhofer IAO die nachhaltige und ökologische Gestaltung von Büroräumen. Basis dafür ist eine Umfrage zu den Themen Gebäude, Informations- und Kommunikations-technologie, Innenausstattung, Mobilität und Nutzerverhalten.
»Der Umwelt zuliebe« gilt längst nicht mehr nur für den Produktionsbereich. Unter dem Schlagwort »Green Office« hält das Thema Nachhaltigkeit Einzug in Büroimmobilien, denn mit innovativen Technologien im Büro kann man nicht nur Geld sparen, sondern auch die Umwelt schonen. Darüber hinaus kann jeder einzelne Büronutzer durch sein Verhalten den Verbrauch von Energie und Ressourcen senken.
Vor diesem Hintergrund untersucht das Fraunhofer IAO im Rahmen des Verbundforschungsprojekts »Office 21« die nachhaltige und ökologische Gestaltung von Arbeits- und Büroumgebungen. Basis dafür ist eine Umfrage: Die Büroexperten des IAO ermitteln, welche Maßnahmen Unternehmen im Hinblick auf die Gestaltung von Büroarbeit bereits realisiert haben, innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre planen oder derzeit nicht vorsehen. Die Investitions-bereitschaft, die Beweggründe aber auch mögliche Hemmnisse gegenüber solchen Maßnahmen sind weitere Themen der Befragung.
mehr… »
Veröffentlicht am 6. Februar 2009,
Kategorie(n): Sonstiges, 1,129 x gelesen
Mit Recyclingpapier lassen sich erhebliche Einsparpotenziale zum Schutz von Klima und natürlicher Ressourcen nutzen / 1000 Blatt sparen Energie für 70 Computer
Anlässlich der diesjährigen Paperworld in Frankfurt mit dem Motto „Green Office“, forderten das Bundesumweltministerium (BMU), das Umweltbundesamt (UBA) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) zusammen mit der Wirtschaftsallianz der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) den verstärkten Einsatz von Recyclingpapier in der öffentlichen Verwaltung und in der Privatwirtschaft.
Trotz des viel beschworenen papierlosen Büros in einer digitalen Welt ist der Papierverbrauch in den letzten Jahren immer weiter gestiegen und damit der Verbrauch wertvoller natürlicher Ressourcen. Vielfach ist nicht bekannt, dass mit Recyclingpapier sehr umfassend und spürbar umweltgerechte Einspareffekte bewirkt werden. So lassen sich bei der Herstellung des Recyclingpapiers im Vergleich zu Frischfaserpapier jeweils rund 60 Prozent Energie und Wasser einsparen (1). Bereits der Einsatz von 1000 Blatt Recyclingpapier spart soviel Energie, wie 70 Computer mit Flachbildschirm für einen Arbeitstag benötigen (2).
mehr… »