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Online-Portal der Deutschen Telekom zur Sammlung von alten Handys gestartet

Veröffentlicht am 11. November 2014,  Kategorie(n): Sonstiges,  2.876 x gelesen

Kaum ein Elektronikprodukt wird heute so schnell durch ein neueres und moderneres ersetzt als ein Handy bzw. ein Smartphone. Die alten Modelle werden dann leider viel zu oft unsachgemäß entsorgt oder in Schubladen und Schränke gelegt um dann in Vergessenheit zu geraten. Im Inneren der Telefone befinden sich dabei wertvolle Ressourcen, die mittels Recycling eigentlich wiederverwendet werden könnten. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation und die Deutsche Telekom kooperieren vor diesem Hintergrund bereits seit dem Jahr 2003 und haben haben in dieser Zeit bereits 1,8 Millionen gebrauchte Mobiltelefone gesammelt. Die bisherigen Aktivitäten werden nun um ein neues Online-Portal ergänzt, das speziell auf die Bedürfnisse von Firmen und Behörden zugeschnitten ist.

Webseite des Telekom Handy-Recycling-Portals

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Universelles Ladegerät: Wenn eine Lösung alle glücklich macht! (Anzeige)

Veröffentlicht am 8. Februar 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  4.052 x gelesen

Wie einfach wäre es doch, wenn eine Lösung alle Menschen glücklich machen würde… Was im Restaurant wohl aber niemals der Fall sein wird, ist die Zukunft der Ladegeräte von Handys in der EU. Denn dank der EU-Kommission haben sich die führenden Hersteller von Mobiltelefonen in Europa auf ein Universal-Ladegerät für in der EU erhältliche datenfähige Handys geeinigt. Wenn ab diesem Jahr jedes neue Handy mit dem gleichen Ladegerät aufgeladen werden kann, vereinfacht es den Vorgang nicht nur für den Verbraucher, sondern es erspart der Umwelt auch einen riesigen Abfallberg, der jedes Jahr durch alte Ladegeräte ohne Verwendung entstanden ist.

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Elektrogeräte: Falsche Entsorgung statt Recycling wird für Rohstoffmangel sorgen

Veröffentlicht am 1. Juli 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  5.407 x gelesen

Jedes Jahr landen nach Schätzungen der Vereinten Nationen weltweit mindestens 40 Millionen Tonnen Elektrogeräte im Müll – Tendenz steigend. Darunter befinden sich Handys, Computer und Fernseher, deren nicht fachgerechte Entsorgung sowohl Mensch wie Umwelt belastet. Darüber hinaus gehen der Menschheit wertvolle Rohstoffe wie Kupfer und Gold verloren, was laut Experten wie Rüdiger Kühr, Generalsekretär der internationalen Solving the E-Waste Problem (StEP) Initiative an der Universität der Vereinten Nationen (UNU) in Bonn, zwangsläufig zu einem Mangel dieser Ressourcen führen wird. Aus diesem Grund sucht er nach Lösungen für das Problem mit dem Elektroschrott. Im Gespräch mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung erklärt der Politik- und Sozialwissenschaftler, welche Rolle die Wirtschaft, deutsche Verbraucher und der Hype um neue Geräte wie das iPad dabei spielen.

Immer kürzerer Lebenszyklus und falsche Entsorgung von Elektrogeräten fördern Rohstoffmangel

Weil der Produktlebenszyklus vieler Elektrogeräte immer kürzer wird – Computer werden häufig schon nach drei Jahren gegen ein neues Gerät ausgewechselt, Mobiltelefone werden teilweise sogar weniger als ein Jahr genutzt – werden ständig massenweise neue Elektrogeräte produziert und verkauft. Dieses von der Industrie angestrebte und geförderte Verhalten der Konsumenten verursacht eine stetig steigende Nachfrage nach Rohstoffen wie etwa Kupfer und Gold. Darüber hinaus sind die modernen Elektrogeräte wie z.B. LCD-Bildschirme in der Herstellung sehr ressourcenintensiv. Ihr ökologischer Fußabdruck ist enorm, ihre Produktion benötigt sehr viel Wasser, Energie und Rohstoffe.

Obwohl viele der verarbeiteten Rohstoffe immer knapper werden, landen Elektrogeräte häufig im normalen Hausmüll statt fachgerecht entsorgt zu werden. Ob aus Unwissenheit, Bequemlichkeit oder gar Gleichgültigkeit werden so jährlich unzählige Tonnen an eigentlich wertvollen Ressourcen vernichtet. Welche Ausmaße diese Verschwendung hat, verdeutlicht Rüdiger Kühr am Beispiel der Handys: 41 Mobiltelefone enthalten gemeinsam ein Gramm Gold und jährlich überschwemmen mehr als eine Milliarde neue Handys den Weltmarkt während alte Geräte häufig im normalen Hausmüll landen. Nach Berechnungen von StEP sind dadurch in 2007 allein in China 1.600 Kilogramm Gold und 630.000 Kilogramm Kupfer verloren gegangen.

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