Veröffentlicht am 25. April 2012, Kategorie(n):Gebäude, 1.388 x gelesen
In Deutschland vor allem als Automarke und Motorradhersteller bekannt, ist das Portfolio des japanischen Konzerns eigentlich deutlich größer, wie auch der berühmte Roboter “Asimo” des Öfteren unter Beweis stellt. In Japan hat das Unternehmen jüngst ein Haus vorgestellt, das dank dem Honda Smart Home System (HSHS) zum effizienten Energielieferanten und zum intelligenten Energiemanager wird. Zentrale Aufgabe des HSHS ist die Erzeugung und Steuerung des Verbrauchs von Elektrizität und Wärme innerhalb des Hauses. Selbstverständlich beinhaltet das Konzept dabei auch Elektrofahrzeuge von Honda und im Katastrophenfall stellt das System außerdem die autarke Versorgung mit Strom und Wärme sicher. Die Enthüllung des Hauses ist ein wichtiger Meilenstein des Projekts E-KIZUNA, mit dem Honda und die Stadt Saitama bis zum Jahr 2015 die lokalen CO2-Emissionen auf die Hälfte des Niveaus von 2000 reduzieren wollen.
Veröffentlicht am 7. Januar 2011, Kategorie(n):Gebäude, 3.509 x gelesen
Beim Bau eines neuen Hauses oder der energetischen Sanierung einer bestehenden Immobilie spielt die Frage nach dem idealen Kühl- oder Heizsystem eine wichtige Rolle. In Zeiten stetig steigender Energiepreise und eines wachsenden Bewusstseins für die Klima- und Umweltprobleme, die aus der Verbrennung der fossilen Energieträger wie Kohle, Öl oder Gas resultieren, spielen besonders energieeffiziente und umweltfreundliche Lösungen eine immer größere Rolle. Schließlich entlastet man mit ihnen nicht nur unsere Umwelt, sondern spart langfristig oft auch viel Geld.
Veröffentlicht am 14. September 2010, Kategorie(n):Gebäude, 6.086 x gelesen
Bereits im April wurde auf Klima-Wandel.com berichtet, wie ein altbewährtes Prinzip mittels Hightech-Technologie sein Revival erleben könnte: Günstiges und umweltfreundliches Heizen mit Eis, genauer gesagt mit dem SolarEis-System. Der SolarEis-Speicher der Firma isocal ist ein unterirdischer Wassertank, der Energie aus Sonnenkraft, Lufttemperatur und Erdwärme speichert und über eine Wärmepumpe abgibt. Dabei nutzt er den physikalischen Effekt der sogenannten Kristallisationswärme, der beim Gefrieren von Wasser auftritt: Bei diesem Prozess wird ebensoviel Energie frei wie sie auch dann entsteht, wenn man 80 Grad heißem Wasser die Wärme bis auf Null Grad entzieht. Dem Erfinder des SolarEis-Speichers und Geschäftsführer von isocal, Alexander von Rohr, gelang es, die beim Gefrieren normalerweise erzeugte Sprengkraft des Eises zu bändigen und so die Kristallisationswärme für die Gebäudetechnik nutzbar zu machen. Damit entwickelte er ein umweltfreundliches und besonders günstiges Heiz- und Kühlsystem für Gebäude, das bereits auf dem Markt erhältlich ist.
Veröffentlicht am 5. Mai 2010, Kategorie(n):Gebäude, Solarenergie, 1.812 x gelesen
Vom 18. bis 27 Juni 2010 findet der Solar Decathlon Europe als Ableger des spektakulären Solar-Wettbewerbs aus den USA seine Premiere. Der Solar Decathlon Europe 2010 – dessen Ziel die Entwicklung eines Hauses ist, das sich komplett über solare Energiequellen versorgen lässt – wird vom spanischen Wohnungsbauministerium veranstaltet und findet in Madrid statt. in 2010 werden 20 Universitäten am Solar Decathlon 2010 teilnehmen, davon vier aus Deutschland.
Veröffentlicht am 9. April 2010, Kategorie(n):Gebäude, 6.242 x gelesen
Wer im Winter nicht frieren sondern es wohlig warm haben möchte, der kommt nicht darum herum die Heizung aufzudrehen. Die Heizperiode belastet aber nicht nur Umwelt und Klima mit schädlichen Emissionen sondern aufgrund der stetig steigenden Energiepreise auch mehr und mehr den Geldbeutel. Ein Ende ist indes nicht in Sicht, im Gegenteil: Experten sind sicher, dass sich die Energiepreise in den kommenden fünf bis sieben Jahren verdoppeln werden. Kein Wunder also, dass Systeme, die Energieeinsparungen ermöglichen und regenerative Energiequellen nutzen, so gefragt sind wie nie zuvor.
Dabei ist das Heizen im Winter nur die eine Seite der Medaille. Schließlich werden umgekehrt die Räume in vielen Wohnungen, Häusern und Büros an heissen Sommertagen gekühlt. Schon früh überlegten daher findige Menschen, wie und ob sich die Wärme des Sommers für die nächste Heizperiode bzw. die Kälte des Winters für den folgenden Sommer wirtschaftlich speichern lässt. Im Mittelalter bauten die Menschen Eisgruben und später Eishäuser, um Fleisch und verderbliche Waren im Sommer zu kühlen. Im 19. Jahrhundert lagerten Brauereien das Bier in riesigen Eiskellern und stachen dazu im Winter Eisplatten aus Teichen. Wie viele andere gute und alte Ideen, lässt sich auch dieses Prinzip mit modernster Technik in Form des “SolarEis-Systems” neu umsetzen und sorgt so für optimale Energieeffizienz: Wer Emissionen und Geld sparen will, der kühlt daher nicht nur, sondern heizt jetzt auch mit Eis.
Veröffentlicht am 26. Januar 2010, Kategorie(n):Bei Gebäuden, 1.159 x gelesen
Wenn man in Deutschland wirklich sinnvoll große Mengen Energie und damit auch CO2-Emissionen einsparen will, kommt man an der energetischen Sanierung von Immobilien nicht vorbei. Denn die Gebäude in denen wir wohnen und arbeiten sind für ganze 40 Prozent des deutschen Energieverbrauchs und CO2-Emissionen verantwortlich. In der Wirtschaftskrise gab die Bundesregierung vor, über die als “Umweltprämie” bezeichnete Abwrackprämie etwas für den Klimaschutz zu tun. Mehr verkaufte Neuwagen würden schließlich das durchschnittliche Fahrzeugalter und den Durchschnitteverbrauch senken und nicht nur Gewinne in die Kassen der großen Autobauer spülen. Sinnvoller wären die Investitionen wahrscheinlich aber eher im Bereich Immobilien gewesen und so forderte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) Anfang letzten Jahres auch eine Abwrackprämie für alte Heizkessel statt für Autos. Damit wären zudem kleine und mittelständische Betriebe statt großer Konzerne unterstützt worden.
Fazit ist: 60 Prozent der Gebäude in Deutschland sind älter als 25 Jahre – und größtenteils energetisch unsaniert. “Wollen wir die Klimaschutzziele Deutschlands erreichen, müssen wir die Sparpotenziale von Immobilien effektiver nutzen”, erklärt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH und Initiatorin des Energiesparclubs. Durch fachmännische Modernisierungen könnten Einsparungen bei Energieverbrauch und CO2-Emissionen von bis zu 50 Prozent erreicht werden. “Durch energetische Modernisierungen lassen sich Altbauten auf den Effizienzstand von Neubauten bringen. Entscheidend ist eine kompetente Beratung im Vorfeld”, so Loitz. Gesparte Energie bedeutet für die Immobilienbesitzer übrigens nicht nur eine gute Tat für die Umwelt, sondern sparen jeden Monat auch bares Geld und werden unabhängiger von steigenden Preisen der Energieversorger.
Veröffentlicht am 7. Mai 2009, Kategorie(n):Solarenergie, 1.593 x gelesen
In Zeiten steigender Energiepreise überlegt so mancher Hausbesitzer, auf Sonnenenergie zu setzen. Die Optik des Eigenheims soll darunter aber möglichst nicht leiden. Eine unauffällige Installation der Anlagen ist schwierig, es gibt jedoch Lösungen für ein dezentes Anbringen von Solarmodulen.
Grundsätzlich ist es hilfreich, mit den Solarzellen und Kollektoren Formen und Formate von Fenstern oder Flächen aufzugreifen, um sie so optisch etwas unauffälliger erscheinen zu lassen. Auch die Integration in abgesetzte Bauteile – wie zum Beispiel Gauben – ist eine Option für ein harmonisches Zusammenspiel, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. Am üblichsten ist die Platzierung der Solaranlagen auf dem Dach, wobei natürlich die größtmögliche Effizienz bei einer Ausrichtung nach Süden gegeben ist. Doch auch eine Südost- und Südwestausrichtung ist nur mit geringen Einbußen verbunden.
Je nach Proportion des Daches eignen sich am besten Module im First- oder Traufenbereich, erklärt Immowelt.de. Auch ungewöhnliche Dachformen wie beispielsweise Tonnendächer können als Sammelstelle für Sonnenstrahlen genutzt werden. Für sie hält der Handel dünne, flexible Photovoltaikmodule bereit. Und sogar das Dach des Wintergartens muss nicht ausgespart werden. Hier sorgen die Module im Sommer für Schatten, während die tief stehende Wintersonne weiterhin in die Räume dringen kann.
Veröffentlicht am 14. November 2008, Kategorie(n):Bei Gebäuden, 2.458 x gelesen
Seit bald 30 Jahren leben Angela und Hermann Schreiner in einer Doppelhaushälfte, Baujahr 1975. Das Ehepaar plant, seinen Ruhestand im eigenen Zuhause zu genießen. Damit Wohnkomfort und Energieverbrauch auch im Alter stimmen, entschließen sie sich zu einer energetischen Fachberatung.
Ehepaar Schreiner wendet sich an Susanne Popek, Architektin und Energie-Fachberaterin im Baustoff-Fachhandel. Bei einem Termin vor Ort nimmt Popek die erforderlichen Daten auf. Eine Woche später halten Schreiners einen bedarfsorientierten Energieausweis in den Händen. Popek errechnet einen anteiligen Transmissionswärmeverlust von 23 Prozent durch die Fenster, weitere 22 Prozent gehen durch die Außenwände verloren.
Veröffentlicht am 30. Juni 2008, Kategorie(n):Gebäude, 2.116 x gelesen
Wer sein Haus nicht verkaufen oder neu vermieten möchte, für den besteht auch nach dem 1. Juli 2008 keine Pflicht für einen Energieausweis. Dennoch lohnt sich in der Regel die Beratung durch einen Experten. Immer weiter steigende Heizkosten sorgen dafür, dass sich fachgerechte Modernisierungen vergleichsweise schnell bezahlt machen.
Um den Modernisierungsbedarf von Wohngebäuden zu ermitteln, ist die Begutachtung durch einen Energie-Fachberater empfehlenswert. Viele Hauseigentümer sind allerdings von der gesetzlichen Neuregelung der Energieeinsparungsverordnung verunsichert. Energie und damit Geld würden sicher die meisten gerne sparen – doch mit der Frage, welche Maßnahmen dazu am besten geeignet wären, sind Laien oft überfordert.
Kostenlose Erstberatung
Hilfe finden Hauseigentümer bei den bundesweit über 1.200 Energie-Fachberatern im Baustoff-Fachhandel, die eine unverbindliche und kostenlose Erstberatung anbieten. Auf diese Weise erhalten Kunden einen Überblick über sinnvolle Modernisierungsalternativen.