Veröffentlicht am 4. Dezember 2008,
Kategorie(n): Auto und Verkehr, 1,838 x gelesen
Bis 2012 möchte Hawaii in Zusammenarbeit mit der US-Firma Better Place ein Netzwerk von Strom-Tankstellen für Elektrofahrzeuge errichten. Nach der Ankündigung, Australien mit einem Netz aus 250.000 Ladestationen für Elektrofahrzeuge zu überziehen, verkündet das kalifornische Unternehmen Better Place den nächsten Öko-Coup. Die Gouverneurin von Hawaii, Linda Lingle, und Shai Agassi, der Gründer und CEO von Better Place, planen den Aufbau eines Netzwerkes zur Versorgung von Elektrofahrzeugen auf Hawaii. Auf den vier hawaiianischen Inseln Kauai, Oahu, Maui und Hawaii sollen u.a. insgesamt 20 Batterie-Austausch-Stationen eingerichtet werden.
Auf Hawaii leben 1,28 Millionen Menschen, die 1,13 registrierte Fahrzeuge besitzen. Stand heute wird noch 90 Prozent der hawaiianischen Primärenergie mit importiertem Erdöl gedeckt. Dafür wendet der 50. US-Bundesstaat bis zu 7 Milliarden Dollar jährlich auf. Hawaiianer zahlen die im US-Vergleich höchsten Benzin-Preise. Dieser Zustand soll sich mit Hilfe von Better Place ändern. ‘Hawaii mit seinem Zugang zu erneuerbaren Energiequellen wie Sonne, Wind, Wellen und Erdwärme ist der ideale Ort, um ein Vorbild für den Rest der USA zu sein - vor allem im Hinblick auf die Reduzierung der Abhängigkeit von Öl, der Ausweitung des erneuerbaren Energieportfolios und der Schaffung einer Infrastruktur, die die Wirtschaft stabilisiert’, sagt Shai Agassi, Gründer und CEO von Better Place.
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