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Blockheizkraftwerke sind effiziente Alternative aber nicht für jedes Haus geeignet

Veröffentlicht am 25. Januar 2011,  Kategorie(n): Gebäude,  1,505 x gelesen

Da bei Blockheizkraftwerken nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung elektrischer Strom und Wärme direkt am Ort der Nutzung erzeugt werden, kann so ein höherer Gesamtnutzungsgrad gegenüber der herkömmlichen Kombination von lokaler Heizung und zentralem Kraftwerk erzielt werden. Dadurch werden Emssionen und vor allem auch teure Energie eingespart, weshalb sich im Jahr 2010 in Deutschland so viele wie noch nie für die Anschaffung eines Blockheizkraftwerks entschieden haben. Für 2011 wird erwartet, dass der Absatz der strom- und wärmeproduzierenden Kleinkraftwerke um nochmals mindestens 10 Prozent steigt.

Zuhausekraftwerk von Volkswagen und Lichtblick
Foto: Volkswagen

Blockheizkraftwerke könnten Millionen Tonnen CO2 und Unmengen Energie einsparen helfen

Im Rahmen einer Studie hat die gemeinnützige co2online GmbH 950.000 Beratungsanfragen ausgewertet und errechnet, dass rund 50 Millionen Tonnen des klimaschädlichen CO2 bis zum Jahr 2050 vermieden werden könnten, wenn geeignete Gebäude mit Blockheizkraftwerken ausgestattet würden. Diese menge entspricht in etwa den jährlichen Emissionen von zehn großen Kohlekraftwerken. “Sie lohnen sich aber bisher vor allem für Mehrfamilienhäuser oder Siedlungen”, sagt Sebastian Metzger, Projektleiter des Energiesparclubs von co2online. Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von Blockheizkraftwerken finden sich im interaktiven “BestPractice Archiv” auf der Homepage des Energiesparclubs. Damit erhalten Modernisierungsinteressenten Informationen und Erfahrungen aus der Praxis und Kontaktdaten von kompetenten Planungsbüros und Handwerkern, außerdem motivieren die positiven Beispiele zum Nachmachen.

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Erdwärmetauscher als energieeffizientes System zum Kühlen und Wärmen von Gebäuden

Veröffentlicht am 7. Januar 2011,  Kategorie(n): Gebäude,  2,320 x gelesen

Beim Bau eines neuen Hauses oder der energetischen Sanierung einer bestehenden Immobilie spielt die Frage nach dem idealen Kühl- oder Heizsystem eine wichtige Rolle. In Zeiten stetig steigender Energiepreise und eines wachsenden Bewusstseins für die Klima- und Umweltprobleme, die aus der Verbrennung der fossilen Energieträger wie Kohle, Öl oder Gas resultieren, spielen besonders energieeffiziente und umweltfreundliche Lösungen eine immer größere Rolle. Schließlich entlastet man mit ihnen nicht nur unsere Umwelt, sondern spart langfristig oft auch viel Geld.

Plusenergiehaus des Team Ikaros der FH Rosenheim
Foto: Zehnder GmbH, Lahr

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Energie: Was sich in 2011 ändert und warum Energiesparen noch wichtiger wird

Veröffentlicht am 3. Januar 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,333 x gelesen

Im ersten Beitrag des neuen Jahres soll der Klimaschutz einmal außen vor bleiben. Stattdessen sollen hier ganz andere Gründe aufgeführt werden, warum die effizientere Nutzung und das Einsparen von Energie in 2011 für viele noch wichtiger werden wird. Denn eines dürfte jedem spätestens zum Ende des letzten jahres klar geworden sein: Von dem Wahlversprechen der Schwarz-Gelben Bundesregierung, dass der Bürger wieder mehr von seinen Einkünften haben solle ist nichts übrig geblieben. Stattdessen wird den Menschen in Deutschland im neuen Jahr am Ende des Monats wohl eher weniger als mehr Geld in der Tasche bleiben. Grund dafür sind nicht nur die höheren Beiträge in die Krankenversicherung oder gekürztes Elterngeld, sondern auch die deutliche Verteuerung von Energie.

Strompreise steigen deutlich - Strom sparen ist eine sinnvolle Alternative

Für viele hat die Frage nach einem möglichst geringen persönlichen Energieverbrauchs daher gar nichts mit Klimaschutz zu tun, sondern vielmehr damit, dass einem die Energiekosten nicht über den Kopf wachsen. Die Notwendigkeit beginnt bereits Zuhause beim Stromverbrauch, denn laut Angaben des Online-Vergleichsportals Verivox haben für 2011 (meist schon zum Jahresbeginn) mehr als 400 Stromanbieter Preiserhöhungen von durchschnittlich 7,1 Prozent angekündigt. Als Argument nutzen sie die höheren Umlagen für die Erneuerbaren Energien, viele Kritiker sind sich aber darüber einig, dass diese nicht für die gestiegenen Strompreise verantwortlich sind. Stattdessen wollen die meisten Energieversorger einfach nur ihren Gewinn erhöhen.

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Heißkalte Bescherung - Interaktiver Film zeigt was die Junkers Heizung kann (Anzeige)

Veröffentlicht am 9. Dezember 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,081 x gelesen

Draußen ist es bitterkalt und der Hauptdarsteller im Film “Heißkalte Bescherung!” hat die Nase gestrichen voll. So wie ihm geht es aktuell sicher vielen und auch wenn die weisse Pracht natürlich schön anzusehen ist, so will doch niemand in der Wohnung frieren müssen. Ganz besonders praktisch sind moderne Heizungen mit einem zentralen Temperaturregler - auch wenn man damit mit Sicherheit nicht so tolle Dinge anstellen kann wie im Junkers-Special auf YouTube. Einfach kurz den Film anschauen und auf auf “Hilf mir!” klicken. Dann geht es erst richtig los!

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ecoPOWER 1.0 Mikro-KWK-Anlage von Honda und Vaillant

Veröffentlicht am 6. Dezember 2010,  Kategorie(n): Gebäude,  18,914 x gelesen

Hat man bei Namen wie Toyota und Volkswagen bisher vor allem an Autos gedacht, sind einem bei Honda schon immer auch Motorräder, Roller, Gartengeräte, Bootsmotoren und auch der vielleicht menschlichste Roboter ASIMO eingefallen. Neben dem Schwerpunkt Autos verbindet die drei Unternehmen aber auch die Entwicklung von KWK-Anlagen für Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser oder auch Gewerbeimmobilien. Da wären das ZuhauseKraftwerk von LichtBlick und Volkswagen oder die Feststoff-Brennstoffzellen-Anlage von Toyota als Mini-Heizkraftwerk für Zuhause und eben auch die Mikro-KWK-Anlage von Honda und Vaillant. Wurden Wärme und Strom bisher meist getrennt erzeugt, bietet die gemeinsame Erzeugung mittels Kraft-Wärme-Kopplung vor allem die Vorteile eines geringeren Brennstoffbedarfs und weniger Emissionen. 25% des Stroms sollen nach dem Willen der Bundesregierung in Deutschland bis 2020 in solchen KWK-Anlagen erzeugt werden.

Vaillant Honda Mini-BHKW
Foto: Vaillant

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Interview mit Karl Samonig über die energetische Sanierung von Wohnimmobilien durch die Samonig AG

Veröffentlicht am 1. Dezember 2010,  Kategorie(n): Interviews,  1,115 x gelesen

Karl Samonig, Vorstand der SAMONIG AGWährend man gerade in der kalten Jahreszeit bei fahrenden Autos die Abgase aus dem Auspuff strömen sieht und damit sofort an den Energieverbrauch und die damit verbundene Umweltverschmutzung erinnert wird, kann man diesen Gedanken in der gemütlichen Wohnung oder im eigenen haus schnell vergessen. Dabei gehören Wohnimmobilien noch vor dem Verkehr zu den größten Energieverschwendern und Umweltverschmutzern. Neubauten werden daher immer häufiger als Niedrigenergiehäuser, Passivhäuser oder gar Plusenergiehäuser gebaut und tragen so zu einer Verringerung des Energieverbrauchs und der Emissionen bei. Allerdings muss für einen wirklichen Wandel vor allem auch bei den Bestandsimmobilien in Deutschland - darunter rund 17 Millionen Altbauten - die Energiebilanz deutlich verbessert werden.

Ein Unternehmen, dass sich diesem Ziel verschrieben hat und damit gleichzeitig eine attraktive Anlagemöglichkeit mit attraktivem Festzins beitet ist die Samonig AG aus Berlin. Das Geschäftskonzept ist der Kauf von Wohnimmobilien in Berlin mit anschließenden Investitionen in deren energetische Sanierung. Über die Immobilienanleihe EnergiePlus kann man sich daran beteiligen und für eine bessere Vorstellung des Unternehmens sowie der Idee dahinter hat Vorstand Karl Samonig im Interview die wichtigsten Fragen beantwort.

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Kanadischer Unternehmer investiert 46.186$ in Energieeffizienz und spart 89.152$ pro Jahr

Veröffentlicht am 24. November 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  813 x gelesen

Vor ein paar Tagen wurde auf der Homepage von Treehugger über einen Beitrag aus der Zeitschrift “Green Manufacturer” berichtet, die im April 2010 die folgende Erfolgsgeschichte abgedruckt hatte: Paul Rak, der Besitzer von VeriForm, einem produierenden Unternehmen mit 60 Angestellten, hatte in 2006 ein einschneidendes Erlebnis als seine Tochter geboren wurde und er den Film “Eine unbequeme Wahrheit” von Al Gore sah. Er wurde sich des ökologischen Fußabdrucks bewußt, den sein Unternehmen hinterließ und entschied etwas dafür zu tun, dass er in Zukunft möglichst klein sein würde. Er investierte 46.186$ in Energiesparmaßnahmen und konnte damit nicht nur den Energieverbrauch und die damit verbundenen Emissionen drastisch senken, sondern vor allem auch die Kosten - und zwar um 89.152$ pro Jahr.

Energiesparen ist keine Wissenschaft - Bereits kleine Änderungen bewirken Wunder
Der ökologische Fußabdruck konnte um ganze 45% oder in Zahlen 233 Tonnen CO2 pro Jahr reduziert werden und das investierte Geld hatte der Unternehmer Paul Rak bereits nach rund einem halben Jahr wieder eingespart. Doch in welche komplizierten Technologien hat er dafür investiert und was für aufwendige Änderungen musste er vornehmen? Keine, denn VeriForm hat nur kleine Optimierungen vorgenommen, die vor dem ökologischen und ökonomischen Erfolg eigentlich jeder Unternehmer ins Auge fassen sollte.

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Steigenden Energieverbrauch trotz Beginn der kalten Jahreszeit eindämmen

Veröffentlicht am 11. Oktober 2010,  Kategorie(n): Im Haushalt,  1,111 x gelesen

Aktuell kann man sich über das Wetter in Deutschland sicherlich nicht beschweren, ist es doch bisher ein goldener Oktober mit mehr Sonnenschein als Wolken und Regen. Dennoch sinken die Temperaturen vor allem nachts, was dazu führt, dass die meisten die Heizung mit Sicherheit schon einmal eingeschaltet hatten - und sei es nur für ein bis zwei Stunden am morgen. Darüber wird es auch wieder früher dunkel, so dass ohnehin mehr Zeit in der Wohnung oder im Haus verbracht wird, was über eingeschaltetes Licht und Elektronikgeräte wiederum zu einem steigendem Stromverbrauch führt.

Der Großteil des Energieverbrauchs und damit auch der Kosten und Emissionen lässt sich aber auf die Heizenergie zurückführen. Leider geht dabei immer noch viel zuviel Energie durch schlecht gedämmte Gebäude und falsches Verhalten der Bewohner verloren. Denn eine aufwändige Dämmung des Hauses kann ohnehin nur der Hausbesitzer durchführen und das lohnt sich meist nur dann, wenn man so oder so Sanieren wollte. Mit kleinen Tricks und Verhaltensänderungen können aber sowohl Haus- oder Wohnungsbesitzer wie auch Mieter ihren Energieverbrauch etwas reduzieren, und zwar ganz ohne Einbußen bei der Wohnqualität.

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Heizen mit Eis: Erfinder des SolarEis-Speichers mit Innovationspreis geehrt

Veröffentlicht am 14. September 2010,  Kategorie(n): Gebäude,  5,007 x gelesen

Bereits im April wurde auf Klima-Wandel.com berichtet, wie ein altbewährtes Prinzip mittels Hightech-Technologie sein Revival erleben könnte: Günstiges und umweltfreundliches Heizen mit Eis, genauer gesagt mit dem SolarEis-System. Der SolarEis-Speicher der Firma isocal ist ein unterirdischer Wassertank, der Energie aus Sonnenkraft, Lufttemperatur und Erdwärme speichert und über eine Wärmepumpe abgibt. Dabei nutzt er den physikalischen Effekt der sogenannten Kristallisationswärme, der beim Gefrieren von Wasser auftritt: Bei diesem Prozess wird ebensoviel Energie frei wie sie auch dann entsteht, wenn man 80 Grad heißem Wasser die Wärme bis auf Null Grad entzieht. Dem Erfinder des SolarEis-Speichers und Geschäftsführer von isocal, Alexander von Rohr, gelang es, die beim Gefrieren normalerweise erzeugte Sprengkraft des Eises zu bändigen und so die Kristallisationswärme für die Gebäudetechnik nutzbar zu machen. Damit entwickelte er ein umweltfreundliches und besonders günstiges Heiz- und Kühlsystem für Gebäude, das bereits auf dem Markt erhältlich ist.

isocal SolarEis-Speicher
Foto: isocal HeizKühlsysteme GmbH

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Öffentliches Interesse am Klimaschutz sinkt, Interesse am Energiesparen weiter hoch

Veröffentlicht am 1. Mai 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  1,081 x gelesen

Wie die co2online gemeinnützige GmbH berichtet, ist das öffentliche Interesse am Thema Klimaschutz im ersten Quartal 2010 gegenüber dem Vorquartal deutlich zurück gegeangen. Der Indexwert des aktuellen Klima-Barometers, der aus vier Indikatoren gebildet wird, fiel von 110 auf 68 Punkte (Durchschnitt: 100 Punkte). Als Hintergrund für das gesunkene Interesse am Klimaschutz wird zum einen die hohe Medienpräsenz durch den Klimawandel im letzten Quartal 2009 genannt, was zu einem überdurchschnittlich hohen Indexwert führte, sowie die zunehmende Kritik an der Arbeit des Weltklimarates (IPCC) in den letzten Monaten. Dr. Manfred Treber von Germanwatch erkennt zwischen dem unbefriedigenden Ausgang von Kopenhagen und der Kritik am IPCC einen Zusammenhang: “Das weitgehende Scheitern von Kopenhagen brachte einen Rückschlag. Die Gegner des Klimaschutzes bekamen Aufwind und nutzten einzelne Fehler im letzten Sachstandsbericht des IPCC geschickt aus, um die grundsätzliche wissenschaftliche Aussage über die kommende antropogene Klimaänderung in Frage zu stellen, obwohl sich kein seriöser Wissenschaftler in diese Richtung äußert.”

Öffentliches Interesse am Klimaschutz sinkt, Interesse am Energiesparen weiter hoch
Fotos: © Klima-Wandel.com

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