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Veröffentlicht am 15. Februar 2010, Kategorie(n): Im Haushalt, 196 x gelesen
Vor einem Jahr wurde die Aktion Stromspar-Check vom Deutschen Caritasverband und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) ins Leben gerufen und nun wurde die erste positive Zwischenbilanz gezogen. Aktuell sind in mehr als 70 Städten und Gemeinden in Deutschland 750 Stromsparhelfer mit der Mission “Energiesparen” unterwegs. Bei ihnen handelt es sich um ausgebildete Langzeitarbeitslose, die Empfängern von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld wertvolle Tipps zur Reduzierung ihrer Stromkosten sowie ihres Heizenergie- und Wasserverbrauchs geben. Im Februar wurde die Marke von 20.000 Stromspar-Checks in einkommensschwachen Haushalten überschritten, was nicht nur zu Einsparungen an barem Geld sondern auch an CO2-Emissionen geführt hat.

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Veröffentlicht am 10. Februar 2010, Kategorie(n): Bei Gebäuden, 273 x gelesen
Seit Wochen liegen viele Regionen in Deutschland in einer Art winterlichen Dauerstarre. Die Minusgrade sorgen aber nicht nur für vereiste Strassen und Gehwege sondern auch für einen erhöhten Verbrauch an Heizenergie. Wer in den eigenen vier Wänden nicht frieren will, der ist seit Wochen gezwungen, die Heizungen auf Hochtouren laufen zu lassen. Mit minus 3,7 Grad lag die Durchschnittstemperatur im Heizmonat Januar um 3,2 Grad unter den sonst üblichen Temperaturen und lag damit meilenweit unter der deutschen Wohlfühltemperatur. “Durch das kalte Wetter verbrauchen wir etwa 15 Prozent mehr Heizenergie”, sagt Stefanie Jank, Projektleiterin der Heizspiegelkampagne. Um eine angenehme Raumtemperatur zu erreichen wurden in einer 70-Quadratmeter-Wohnung allein im Januar zwischen 15 und 20 Euro mehr verheizt und bei Häusern mit schlechter Wärmedämmung liegen die Mehrausgaben sogar noch höher.

Foto: Klima-Wandel.com
Kostenlose Analyse der Heizkostenabrechnung nennt Einsparmöglichkeiten
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Veröffentlicht am 26. Januar 2010, Kategorie(n): Bei Gebäuden, 269 x gelesen
Wenn man in Deutschland wirklich sinnvoll große Mengen Energie und damit auch CO2-Emissionen einsparen will, kommt man an der energetischen Sanierung von Immobilien nicht vorbei. Denn die Gebäude in denen wir wohnen und arbeiten sind für ganze 40 Prozent des deutschen Energieverbrauchs und CO2-Emissionen verantwortlich. In der Wirtschaftskrise gab die Bundesregierung vor, über die als “Umweltprämie” bezeichnete Abwrackprämie etwas für den Klimaschutz zu tun. Mehr verkaufte Neuwagen würden schließlich das durchschnittliche Fahrzeugalter und den Durchschnitteverbrauch senken und nicht nur Gewinne in die Kassen der großen Autobauer spülen. Sinnvoller wären die Investitionen wahrscheinlich aber eher im Bereich Immobilien gewesen und so forderte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) Anfang letzten Jahres auch eine Abwrackprämie für alte Heizkessel statt für Autos. Damit wären zudem kleine und mittelständische Betriebe statt großer Konzerne unterstützt worden.
Fazit ist: 60 Prozent der Gebäude in Deutschland sind älter als 25 Jahre – und größtenteils energetisch unsaniert. “Wollen wir die Klimaschutzziele Deutschlands erreichen, müssen wir die Sparpotenziale von Immobilien effektiver nutzen”, erklärt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH und Initiatorin des Energiesparclubs. Durch fachmännische Modernisierungen könnten Einsparungen bei Energieverbrauch und CO2-Emissionen von bis zu 50 Prozent erreicht werden. “Durch energetische Modernisierungen lassen sich Altbauten auf den Effizienzstand von Neubauten bringen. Entscheidend ist eine kompetente Beratung im Vorfeld”, so Loitz. Gesparte Energie bedeutet für die Immobilienbesitzer übrigens nicht nur eine gute Tat für die Umwelt, sondern sparen jeden Monat auch bares Geld und werden unabhängiger von steigenden Preisen der Energieversorger.
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Veröffentlicht am 1. Oktober 2009, Kategorie(n): Bei Gebäuden, 461 x gelesen
Heizkosten 2008 um durchschnittlich 17 Prozent gestiegen / Wohnungen mit Ölheizung bis zu 30 Prozent teurer / Unterschiedlicher Sanierungsstand in Ost und West
Jeder Bundesbürger hat 2008 durchschnittlich 17 Prozent mehr für das Heizen ausgegeben als im Jahr zuvor. Das geht aus dem neuen Bundesweiten Heizspiegel 2009 hervor, den die gemeinnützige co2online GmbH gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund (DMB) heute veröffentlicht. Der Bundesweite Heizspiegel liefert Vergleichswerte zu Heizenergieverbrauch, Heizkosten und CO2-Emissionen für das Abrechnungsjahr 2008, getrennt nach den Energieträgern Erdgas, Heizöl und Fernwärme. Dafür wertete co2online bundesweit 52.000 Gebäudedaten aus. Das Bundesumweltministerium fördert die Heizspiegelkampagne im Rahmen der Klimaschutzinitiative. Die aktuelle Heizspiegel-Broschüre und ein Gutschein für ein kostenloses Heizgutachten sind auf www.heizspiegel.de und www.mieterbund.de verfügbar.
Der aktuelle Bundesweite Heizspiegel zeigt: Durchschnittlich 880 Euro kostete das Heizen einer 70-Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl im vergangenen Jahr. Das sind 180 Euro mehr als im Jahr zuvor. Mieter mit Erdgasheizung zahlten 800 Euro (+ 65 Euro), während die Heizkosten für Fernwärme 840 Euro betrugen (+ 130 Euro). Damit stiegen die Heizkosten gegenüber 2007 im Schnitt bei Heizöl um 26 Prozent, bei Erdgas um 8 Prozent und bei Fernwärme um 17 Prozent. “Das liegt vor allem an den gestiegenen Energiepreisen”, sagt Lukas Siebenkotten, Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB). “Zudem musste mehr geheizt werden, weil der vergangene Winter kälter war als 2007″, so Siebenkotten. Der Heizenergieverbrauch stieg im Durchschnitt um drei Prozent.
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Veröffentlicht am 24. September 2009, Kategorie(n): Gebäude, 967 x gelesen
Ein großer Teil des Energieverbrauchs in Deutschland lässt sich auf die Beheizung, Kühlung und Beleuchtung von Häusern, Wohnungen und Büros zurückführen. Während moderne Passivhäuser nahezu ohne Heizenergie auskommen, wird in vielen Wohnungen immer noch Wärme aus Strom gewonnen, was eine der ineffizientesten und klimafeindlichsten Arten der Heizenergiegewinnung ist. Da sich für die Nutzer der noch rund 1,5 Millionen Nachtspeicherheizungen in Deutschland - mit Inkrafttreten der EnEV 2009 - ab Oktober die Rahmenbedingungen verändern, steht das Thema EnEV 2009 im Mittelpunkt des aktuellen Journals auf dem Energiesparclub.
Warum ist das Heizen mit Strom klimafeindlich?
Elektrischer Strom ist die hochwertigste Energie, denn sie ist fast überall verfügbar und kann für die verschiedensten Zwecke eingesetzt werden: Vom heimischen PC über die Waschmaschine bis hin zu Industriemaschinen und Elektromotoren – oft geht ohne Strom gar nichts.
Mehr als die Hälfte des deutschen Stroms kommt aus Stein- und Braunkohlekraftwerken. Dabei wird weniger als sechzig Prozent der in Kohlekraftwerken eingesetzten Energie zu elektrischem Strom umgewandelt. Elektroheizungen, auch als Nachtspeicherheizungen bekannt, machen dann aus dieser hochwertigen, mit viel Abwärme verbundenen Energieform, nur Heizwärme auf niedrigem Temperaturniveau. Das bedeutet eine Entwertung der hochwertigen “Edelenergie” Strom, die nutzbringender anderswo hätte verwendet werden können. Die Kraftwerks-Abwärme hingegen, die als “Abfallprodukt” ohnehin entsteht, heizt jedoch nur die Umgebung und keinen Wohnraum. Eine vernichtende Bilanz der Verschwendung von Ressourcen! Die Lösung: So genannte Kraft-Wärme-Kopplung, mit der im Kraftwerk auch die Abwärme genutzt wird, und Haushalte, die nicht mehr mit Strom Heizen sondern mit Fernwärme oder anderen modernen Heizungsanlagen. Übrigens: Auch Ökostrom sollte nicht zum Beheizen von Gebäuden verwendet werden. Denn das Problem der großen Verluste bei der Umwandlung des Stroms in Wärme hat mit der Herkunft des elektrischen Stroms nichts zu tun. Auch Sonnen-, Wasserkraft- und Windstrom sind zu schade zum verheizen. Denn auch diese Ressourcen sollten nicht verschwendet werden, sondern dazu benutzt werden Kohle- und Atomkraftwerke zu ersetzen. Heizwärme kann jedoch umweltfreundlich aus Kraft-Wärme-Kopplung, aus Pelletöfen, modernen Gas- Brennwertheizungen und Solaranlagen kommen.
Doch wie sind so genannte Wärmepumpen zu beurteilen, schließlich werden auch sie mit Strom betrieben? Entscheidend bei der ökologischen Bewertung einer Wärmepumpe ist die “Jahresarbeitszahl”. Hier gilt: je höher, desto besser. Wenn auf eine Kilowattstunde elektrische Antriebsarbeit vier oder mehr Kilowattstunden Umweltwärme aus dem Erdreich oder der Luft entnommen werden, ist die Kohlendioxidbilanz ähnlich wie beim Einsatz eines Gas-Brennwertkessels oder bei Fernwärme aus einem Kohlekraftwerk. Damit sich der Betrieb einer solchen Wärmepumpe auch ökonomisch vernünftig darstellt, empfehlen Experten, dass eine “monovalente Betriebsweise” (d.h. ohne ergänzendes Heizungssystem) möglich ist. Dies erfordert eine gute Dämmung und eine Wärmeverteilung, die mit niedrigen Temperaturen auskommt.
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Veröffentlicht am 4. April 2009, Kategorie(n): Gebäude, 1,067 x gelesen
Klimaschutz und dauerhaft heizkostenfrei
Klimaschutz ist ein Gebot der Stunde, und die Energiepreise werden weiter steigen. Deshalb hat Allstav-Haus ein bislang einmaliges „0,0-Literhaus-System“ entwickelt, das die Umwelt entlastet und dem Hausbesitzer dauerhaft jegliche Heizkosten erspart.
„Die Unabhängigkeit von Heizöl und Gas, keine Heizkosten sowie der maximale Einsatz erneuerbarer Energien“ waren für uns die Ziele dieser Entwicklung, erklärt Luboslav Blicha, Geschäftsführer der Pforzheimer Holzfertigbaufirma. Schließlich gehen nach Angaben des baden-württembergischen Umweltministeriums knapp 30 Prozent der CO2-Emissionen im Land auf das Konto von Heizung und Warmwasser in Gebäuden. Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner will deshalb den vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien vorantreiben und eine verbesserte Energieeffizienz unterstützen.
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Veröffentlicht am 21. Juni 2008, Kategorie(n): Im Haushalt, 3,152 x gelesen
Ständig steigende Energie- und Wasserpreise belasten die Haushaltskasse enorm. Zudem fordert die Regierung schnelle Maßnahmen zur Senkung des CO2 -Ausstoßes und zur Bekämpfung des weltweiten Klimawandels. So sollen bis zum Jahr 2050 die CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 weltweit halbiert werden. Ein durchschnittlicher deutscher Haushalt hierzulande erzeugt jährlich so viel des Treibhausgases CO2, dass damit drei olympische Schwimmbecken gefüllt werden können, nämlich 13,3 Tonnen. Es ist also an der Zeit, entschlossen zu handeln. Oft kann schon mit wenigen Handgriffen im eigenen Haushalt eine Menge Energie gespart und gleichzeitig die Umwelt entlastet werden.
Strom sparen mit Köpfchen
Der Kühlschrank gehört zu den verschwenderischsten Haushaltsgeräten, da er Tag und Nacht in Betrieb ist. Neuere Geräte sind da wesentlich sparsamer und umweltfreundlicher. Eine Kühl-Gefrierkombination der Effizienzklasse A++ verbraucht im Vergleich eines Gerätes der Effizienzklasse B nur jährlich etwa 130 Kilogramm anstatt 340 Kilogramm CO2 (Quelle: Pendos CO2-Zähler). Bei der Füllmenge gilt als Faustregel: Ein gefüllter Kühlschrank verbraucht weniger Energie als ein leerer, da der Inhalt selbst wie ein Kühlakku wirkt. Stellen Sie niemals heiße Speisen in den Kühlschrank, denn das Herunterkühlen verbraucht mehr Energie als die eigentliche Kühlung.
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