Veröffentlicht am 24. November 2010,
Kategorie(n): Sonstiges, 737 x gelesen
Vor ein paar Tagen wurde auf der Homepage von Treehugger über einen Beitrag aus der Zeitschrift “Green Manufacturer” berichtet, die im April 2010 die folgende Erfolgsgeschichte abgedruckt hatte: Paul Rak, der Besitzer von VeriForm, einem produierenden Unternehmen mit 60 Angestellten, hatte in 2006 ein einschneidendes Erlebnis als seine Tochter geboren wurde und er den Film “Eine unbequeme Wahrheit” von Al Gore sah. Er wurde sich des ökologischen Fußabdrucks bewußt, den sein Unternehmen hinterließ und entschied etwas dafür zu tun, dass er in Zukunft möglichst klein sein würde. Er investierte 46.186$ in Energiesparmaßnahmen und konnte damit nicht nur den Energieverbrauch und die damit verbundenen Emissionen drastisch senken, sondern vor allem auch die Kosten - und zwar um 89.152$ pro Jahr.
Energiesparen ist keine Wissenschaft - Bereits kleine Änderungen bewirken Wunder
Der ökologische Fußabdruck konnte um ganze 45% oder in Zahlen 233 Tonnen CO2 pro Jahr reduziert werden und das investierte Geld hatte der Unternehmer Paul Rak bereits nach rund einem halben Jahr wieder eingespart. Doch in welche komplizierten Technologien hat er dafür investiert und was für aufwendige Änderungen musste er vornehmen? Keine, denn VeriForm hat nur kleine Optimierungen vorgenommen, die vor dem ökologischen und ökonomischen Erfolg eigentlich jeder Unternehmer ins Auge fassen sollte.
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Veröffentlicht am 10. Februar 2010,
Kategorie(n): Bei Gebäuden, 1,193 x gelesen
Seit Wochen liegen viele Regionen in Deutschland in einer Art winterlichen Dauerstarre. Die Minusgrade sorgen aber nicht nur für vereiste Strassen und Gehwege sondern auch für einen erhöhten Verbrauch an Heizenergie. Wer in den eigenen vier Wänden nicht frieren will, der ist seit Wochen gezwungen, die Heizungen auf Hochtouren laufen zu lassen. Mit minus 3,7 Grad lag die Durchschnittstemperatur im Heizmonat Januar um 3,2 Grad unter den sonst üblichen Temperaturen und lag damit meilenweit unter der deutschen Wohlfühltemperatur. “Durch das kalte Wetter verbrauchen wir etwa 15 Prozent mehr Heizenergie”, sagt Stefanie Jank, Projektleiterin der Heizspiegelkampagne. Um eine angenehme Raumtemperatur zu erreichen wurden in einer 70-Quadratmeter-Wohnung allein im Januar zwischen 15 und 20 Euro mehr verheizt und bei Häusern mit schlechter Wärmedämmung liegen die Mehrausgaben sogar noch höher.

Foto: Klima-Wandel.com
Kostenlose Analyse der Heizkostenabrechnung nennt Einsparmöglichkeiten
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Veröffentlicht am 2. Februar 2010,
Kategorie(n): Gebäude, 955 x gelesen
Mit der energetischen Sanierung aller Gebäude in Deutschland ließe sich wahrscheinlich die größte Einsparung beim Ausstoß von Treibhausgasen erzielen. Eine flächendeckende Modernisierung der deutschen Immobilien würde demzufolge mehr CO2 einsparen als durch den Einsatz von Solaranlagen und der Produktion von sauberem Solarstrom vermieden wird. Natürlich sollte aber die eine Verbesserung die andere nicht ausschließen. Den Sinn von energieeffizienten Wohnungen und Häusern haben indes aber zumindest die deutschen Mieter begriffen: Eine repräsentative Umfrage von Immowelt.de hat ergeben, dass mehr als die Hälfte der Mieter hierzulande bereit wären, mehr Kaltmiete zu zahlen, wenn ihre Wohnung dafür besser gedämmt ist. Kein Wunder, schließließlich lassen sich damit nicht nur CO2-Emissionen sondern auch Heizkosten einsparen.

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Veröffentlicht am 26. Januar 2010,
Kategorie(n): Bei Gebäuden, 869 x gelesen
Wenn man in Deutschland wirklich sinnvoll große Mengen Energie und damit auch CO2-Emissionen einsparen will, kommt man an der energetischen Sanierung von Immobilien nicht vorbei. Denn die Gebäude in denen wir wohnen und arbeiten sind für ganze 40 Prozent des deutschen Energieverbrauchs und CO2-Emissionen verantwortlich. In der Wirtschaftskrise gab die Bundesregierung vor, über die als “Umweltprämie” bezeichnete Abwrackprämie etwas für den Klimaschutz zu tun. Mehr verkaufte Neuwagen würden schließlich das durchschnittliche Fahrzeugalter und den Durchschnitteverbrauch senken und nicht nur Gewinne in die Kassen der großen Autobauer spülen. Sinnvoller wären die Investitionen wahrscheinlich aber eher im Bereich Immobilien gewesen und so forderte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) Anfang letzten Jahres auch eine Abwrackprämie für alte Heizkessel statt für Autos. Damit wären zudem kleine und mittelständische Betriebe statt großer Konzerne unterstützt worden.
Fazit ist: 60 Prozent der Gebäude in Deutschland sind älter als 25 Jahre – und größtenteils energetisch unsaniert. “Wollen wir die Klimaschutzziele Deutschlands erreichen, müssen wir die Sparpotenziale von Immobilien effektiver nutzen”, erklärt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH und Initiatorin des Energiesparclubs. Durch fachmännische Modernisierungen könnten Einsparungen bei Energieverbrauch und CO2-Emissionen von bis zu 50 Prozent erreicht werden. “Durch energetische Modernisierungen lassen sich Altbauten auf den Effizienzstand von Neubauten bringen. Entscheidend ist eine kompetente Beratung im Vorfeld”, so Loitz. Gesparte Energie bedeutet für die Immobilienbesitzer übrigens nicht nur eine gute Tat für die Umwelt, sondern sparen jeden Monat auch bares Geld und werden unabhängiger von steigenden Preisen der Energieversorger.
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Veröffentlicht am 4. April 2009,
Kategorie(n): Gebäude, 2,378 x gelesen
Klimaschutz und dauerhaft heizkostenfrei
Klimaschutz ist ein Gebot der Stunde, und die Energiepreise werden weiter steigen. Deshalb hat Allstav-Haus ein bislang einmaliges „0,0-Literhaus-System“ entwickelt, das die Umwelt entlastet und dem Hausbesitzer dauerhaft jegliche Heizkosten erspart.
„Die Unabhängigkeit von Heizöl und Gas, keine Heizkosten sowie der maximale Einsatz erneuerbarer Energien“ waren für uns die Ziele dieser Entwicklung, erklärt Luboslav Blicha, Geschäftsführer der Pforzheimer Holzfertigbaufirma. Schließlich gehen nach Angaben des baden-württembergischen Umweltministeriums knapp 30 Prozent der CO2-Emissionen im Land auf das Konto von Heizung und Warmwasser in Gebäuden. Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner will deshalb den vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien vorantreiben und eine verbesserte Energieeffizienz unterstützen.
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Veröffentlicht am 20. November 2008,
Kategorie(n): Gebäude, 2,174 x gelesen
Eine aktuelle WDVS-Studie zeigt, dass die Deutschen den steigenden Heizkosten den Kampf ansagen wollen. Allerdings unterschätzen die meisten die Wirksamkeit moderner Wärmedämmung.
Die “zweite Miete” drückt die Deutschen immer stärker, denn die gestiegenen Heizkosten belasten die Haushaltskasse erheblich. Damit sich daran etwas ändert, sind auch viele Mieter bereit, sich an den nötigen Sanierungskosten zu beteiligen: 66 Prozent der repräsentativ Befragten gaben an, bis zu zehn Prozent Mieterhöhung in Kauf zu nehmen, 15 Prozent würden sogar das Doppelte akzeptieren, wenn dadurch die Heizkosten sinken würden. Dem stehen lediglich neun Prozent entgegen, die jegliche finanzielle Beteiligung ablehnen. “Mieter wollen Wohnungen, die energetisch saniert sind und sind bereit, sich daran angemessen zu beteiligen”, sagt Dr. Wolfgang Setzler, Geschäftsführer des Fachverbandes Wärmedämmverbundsysteme. “Ein deutliches Signal.”
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